Unruhen in Großbritanien

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Auf die Diskussion über Strafhöhen will ich mich an der Stelle nicht einlassen, aber das es hier an Verhältnissmäßigkeit fehlt, ist imho offensichtlich.
Das ist bei uns doch auch schon so weit. Kleinigkeiten werden rigoros und hart bestraft und größere Delikte quasi gar nicht mehr. Ist schon sehr merkwürdig..

Aber hey, man sieht doch sehr schön wie dünn die Zivilisationsdecke bei uns ist. Was unterscheidet das Vereinte Königreich eigentlich noch von Ägypten und Lybien?
 
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Es mag zwar sein, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Großbritannien sehr hoch ist und die Jugendlichen kaum Perspektiven haben. ABER: Das rechtfertigt in keinster Weise, dass diese Jugendlichen Läden plünder, Häuser anzünden, Menschen verletzen und sogar töten. Dass man gegen diese Zustände auch anderst protestieren kann, haben die Jugendlichen in Spanien bewiesen.
Es kann also nicht nur an der Perspektivlosigkeit der Jugend liegen, dass die Gewalt derart eskaliert. Angefangen hat es ja damit, dass ein Mann bei einer Schießerei mit der Polizei getötet wurde. Darauf hin gab es ja eine Demostration der Familie und anderen friedlichen Demonstranten. Zu dieser Demo kamen später dann aber Chaoten, die diese friedliche Demo für ihre Zwecke missbraucht haben.

Jemand kann arbeitslos sein, jemand kann arm sein, jemand kann perspektivlos sein, für mich ist das aber noch lange keine Rechtfertigung für solche Eskalationen.
Was in Großbritannien derzeit abgeht ist in meinen Augen hochgradig kriminell.
 
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Es waren ja (nicht immer) die Jugendlichen, die die Läden geplündert haben, das haben praktisch alle gemacht, denn Gelegenheit macht nun mal Diebe und wenn du siehst, dass die Polizei alle Hände voll zu tun hat und die Tür des Ladens zerstört ist, rennst du eben schnell rein und klaust den Fernseher/Handy/Computer. Das dauert keine Sekunde und du bist schon wieder weg.
 
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Es waren ja (nicht immer) die Jugendlichen, die die Läden geplündert haben, das haben praktisch alle gemacht, denn Gelegenheit macht nun mal Diebe und wenn du siehst, dass die Polizei alle Hände voll zu tun hat und die Tür des Ladens zerstört ist, rennst du eben schnell rein und klaust den Fernseher/Handy/Computer. Das dauert keine Sekunde und du bist schon wieder weg.

Ja stimmt, sogar Kinder waren dabei. Das zeigt aber, dass es in dem Land eine gewisse Gruppe von Personen gibt, die da auch all zu gerne mitmacht. Keine Moral, kein Anstand, kein Respekt. Demonstrationen und Proteste nutzen um in Läden einzubrechen und anderer Leute eigentum zu stehlen oder zu beschädigen? Das ist schon sehr schäbig. Solche Leute sind in meinen Augen nicht zivilisiert, ja nicht mal menschlich. Selbst unzivilisierte Buschvölker sind nicht dermaßen moralisch verkommen.

Mein Verständnis für diese Leute sinkt gegen Null.
 
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Weil du Steineschmeißern das Steine schmeißen erst aufwändig nachweisen musst, das gelingt nicht immer, während das bei einem Beleidiger relativ leicht ist.
Ich halte Beleidigungen für deutlich schwieriger nachzuweisen. Das mehrere Leute gleichzeitig den Wurf sehen ist doch deutlich wahrscheinlich als einen Ruf zu hören (und zu wissen, wer nun konkret was gerufen hat).

Ja stimmt, sogar Kinder waren dabei. Das zeigt aber, dass es in dem Land eine gewisse Gruppe von Personen gibt, die da auch all zu gerne mitmacht. Keine Moral, kein Anstand, kein Respekt. Demonstrationen und Proteste nutzen um in Läden einzubrechen und anderer Leute eigentum zu stehlen oder zu beschädigen? Das ist schon sehr schäbig. Solche Leute sind in meinen Augen nicht zivilisiert, ja nicht mal menschlich. Selbst unzivilisierte Buschvölker sind nicht dermaßen moralisch verkommen.
Na klar, nachdem die Elite mit der Finanzkrise wunderbar gezeigt hat wie man sich raffgierig ohne Rücksicht auf Verluste am Geld anderer Leute bereichern kann und das ganze dann auch noch vom Staat und den Politikern gedeckt, ja sogar von unserem Geld bezahlt wird, wollen die eben auch ein Stückchen vom Kuchen.
 
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Ich wette mit dir, dass das überall, in jedem Land vorkommt, wenn es ebenso zu solchen "Aussetzern" der gesellschaftlichen Ordnung kommt.

Ich halte Beleidigungen für deutlich schwieriger nachzuweisen. Das mehrere Leute gleichzeitig den Wurf sehen ist doch deutlich wahrscheinlich als einen Ruf zu hören (und zu wissen, wer nun konkret was gerufen hat).

Welche "mehreren" Leute denn?
Steineschmeißer sind meist vermummt, man erkennt sie nicht und wenn du eine Gruppe von Leuten fragst, aus der Steine geflogen sind, wirst du kaum welche haben, die mit dem Finger zeigen.
Bei Beleidigungen kann das eben anders sein, denn da hört man das eben, von wem das kommt und du musst dafür dicht genug dran sein, denn sonst würde es ja niemand hören.
 
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Ja das bestreite Ich ja nicht, dass es in jedem Land so passieren könnte. Ich gehe davon aus, dass es in jedem Land solche Leute gibt.
@flankendiskriminator: Sicher, die Finanzkriese hat Reiche noch reicher und Arme noch ärmer gemacht, aber auch das rechtfertigt keine Eskalation der Gewalt.

Außerdem würde Ich diese Leute nicht mehr als Demonstranten bezeichnen. Das sind einfach Chaoten, die die Zustände in ihrem Land für ihre kriminellen Handlungen als billige Rechtfertigung missbrauchen.
 
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Welche "mehreren" Leute denn?
Polizisten haben so diese Eigenart sich zusammen zu rotten ;)

Steineschmeißer sind meist vermummt, man erkennt sie nicht und wenn du eine Gruppe von Leuten fragst, aus der Steine geflogen sind, wirst du kaum welche haben, die mit dem Finger zeigen.
Bei Beleidigungen kann das eben anders sein, denn da hört man das eben, von wem das kommt und du musst dafür dicht genug dran sein, denn sonst würde es ja niemand hören.
Naja zum Steine schmeißen kannst du auch nicht mal ebne so 500m weg sein, da muss man schon etwas näher dran sein, damit der Stein überhaupt etwas Effekt hat - gerade wo die meisten Polizisten ja inzwischen Vollpanzerung, Helm usw haben. Und einen dicken Stein wirfste auch nicht mal eben so 500m ;)

@flankendiskriminator: Sicher, die Finanzkriese hat Reiche noch reicher und Arme noch ärmer gemacht, aber auch das rechtfertigt keine Eskalation der Gewalt.
Sollte ja auch keine Rechtfertigung sein. Nur wenn eben die Eliten, die Vorbilder, sich raubritterisch verhalten (wenn auch im Anzug), warum sollten andere dann auf einmal sich moralisch korrekt verhalten? Zumal viele der Probleme dieser Leute ja genau durch die Finanzkrise entstanden sind.

Außerdem würde Ich diese Leute nicht mehr als Demonstranten bezeichnen. Das sind einfach Chaoten, die die Zustände in ihrem Land für ihre kriminellen Handlungen als billige Rechtfertigung missbrauchen
Klar, Idioten schließen sich überall an. Die Demonstrationen gab es allerdings schon Wochen vorher, das man diese Leute überhaupt mal wahr genommen hat erst, seitdem es die Ausschreitungen gibt. Auch ein Problem unserer Presselandschaft (bzw. der britischen).
 
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Du darfst nicht vergessen, wie das ganze angefangen hat, mit der Erschießung eines Menschen durch die Polizei.
Schau dir Los Angeles an. Die Rassenunruhen 1992 (Rodney King Geschichte und den vier weißen Polizisten). Damals war eine Menge los und in London wurde keiner verprügelt, sondern gleich erschossen.
 
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Du darfst nicht vergessen, wie das ganze angefangen hat, mit der Erschießung eines Menschen durch die Polizei.
Schau dir Los Angeles an. Die Rassenunruhen 1992 (Rodney King Geschichte und den vier weißen Polizisten). Damals war eine Menge los und in London wurde keiner verprügelt, sondern gleich erschossen.

Die Umstände dazu sind aber noch nicht einmal aufgeklärt. Es wäre ja auch durchaus noch möglich, dass der Polizist keine andere Wahl hatte und sich wehren musste.
Mir zeigt das nur, dass die Menschheit nichts aus den Rassenunruhen 1992 gelernt hat. Mann von Polizei erschossen = Unruhen. Fail! Nicht mal das Untersuchungsergebnis arbwarten können.

Ihr vermengt da aber wieder etwas. Die Plünderungen haben nicht direkt etwas mit dem Tod dieses Mannes zu tun. Der Vorfall wurde von den Chaoten benutzt und missbraucht. Die gehen ja nicht auf die Straßen, weil der Mann erschossen wurde. Die wollen einfach Chaos verbreiten. Diese Leute sind kriminell und frustriert. Und dass zumindest einige von diesen Leuten keine Stelle kriegen könnte, wenn sie denn nur wollten, glaube Ich auch nicht. Ich bin sicher, dass es für einige dieser Leute Jobs gäbe, aber viele pfeiffen auf die Schule und gehen lieber anderen Dingen nach. Ich will damit nicht anzweifeln, dass in Großbritannien etwas nicht stimmt, aber es immer nur auf den Staat, die Regierung und die Verhältnisse zu schieben ist in meinen Augen eine Ausrede. Ich sage damit ja nicht dass all diese Leute faul und dumm sind, aber ganz so chancen - und perspektivlos wie sie tun, sind sie auch nicht.
 
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Weil du Steineschmeißern das Steine schmeißen erst aufwändig nachweisen musst, das gelingt nicht immer, während das bei einem Beleidiger relativ leicht ist.

Zumindest dem verlinkten Beitrag zu Folge erfolgte die Verurteilung allein auf Basis von Aussagen von Polizisten - die gleichen Polizisten, die die Steinewerfer beobachtet haben sollen. Identische Beweislage. Wenn jemand einen Stein sicherstellt, sogar bessere.


Es waren ja (nicht immer) die Jugendlichen, die die Läden geplündert haben, das haben praktisch alle gemacht, denn Gelegenheit macht nun mal Diebe und wenn du siehst, dass die Polizei alle Hände voll zu tun hat und die Tür des Ladens zerstört ist, rennst du eben schnell rein und klaust den Fernseher/Handy/Computer. Das dauert keine Sekunde und du bist schon wieder weg.

Es sind keine zufällig vorbeikommenden, armen Passanten und man nimmt nicht "aus Gelegenheit" an gewalttätigen Protesten teil. Wer sowas schlecht findet, wird das weite suchen - wer dabei ist, sympathisiert entweder mit exzessivem Vandalismus oder wartet systematisch darauf, dass für ihn was abfällt.
 
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Die Umstände dazu sind aber noch nicht einmal aufgeklärt. Es wäre ja auch durchaus noch möglich, dass der Polizist keine andere Wahl hatte und sich wehren musste.
Die Polizei hat behauptet, dass er geschossen hat und als Beweis dafür eine Kugel in einem Funkgerät (?) eines Polizisten vorgezeigt. Die Kugel stammte allerdings aus einer Polizeiwaffe. Ergo kann da nicht viel mit "wehren" sein - zumindest keine Notwehr, die erschießen rechtfertigt.

Mir zeigt das nur, dass die Menschheit nichts aus den Rassenunruhen 1992 gelernt hat. Mann von Polizei erschossen = Unruhen. Fail! Nicht mal das Untersuchungsergebnis arbwarten können.
Vielleicht sollte die Polizei (bzw die beteiligten Polizisten) einfach aufhören zu lügen? Errinnert einen ja an Stuttgart21, wo da haufenweise Pflastersteine und sonstwas geflogen ist und nachher waren es Kastanien.

Ihr vermengt da aber wieder etwas. Die Plünderungen haben nicht direkt etwas mit dem Tod dieses Mannes zu tun. Der Vorfall wurde von den Chaoten benutzt und missbraucht. Die gehen ja nicht auf die Straßen, weil der Mann erschossen wurde. Die wollen einfach Chaos verbreiten. Diese Leute sind kriminell und frustriert.
Das ist eine mehr als nur einseitige Sichtweise der Dinge.
 
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Die Polizei hat behauptet, dass er geschossen hat und als Beweis dafür eine Kugel in einem Funkgerät (?) eines Polizisten vorgezeigt. Die Kugel stammte allerdings aus einer Polizeiwaffe. Ergo kann da nicht viel mit "wehren" sein - zumindest keine Notwehr, die erschießen rechtfertigt.
Vielleicht sollte die Polizei (bzw die beteiligten Polizisten) einfach aufhören zu lügen? Errinnert einen ja an Stuttgart21, wo da haufenweise Pflastersteine und sonstwas geflogen ist und nachher waren es Kastanien.
Das ist eine mehr als nur einseitige Sichtweise der Dinge.

Ich kenne die Ermittlungsergebnisse nicht, aber selbst wenn der Mann zu unrecht erschossen wurde, rechtfertigt das keine derartige Eskalation.
Kann sein, dass meine Sicht für dich einseitig ist, was mich aber nicht stört. Ich denke einfach, dass die Leute teilweise auch selbst schuld an ihrer Situation sind.
Wenn man gegen solche Probleme wie die Jugendarbeitslosigkeit demonstrieren möchte, dann muss man keine Häuser und Läden abfackeln, man muss kein Chaos verbreiten, Leute verletzen, Leute zu tode fahren, usw.
Die Angehörigen des erschossenen Mannes haben ja deutlich gesagt, dass sie nichts mit den Ausschreitungen am Hut haben. Daher ist der Fall für mich klar. Oder haben die Angehörigen den Leuten gesagt: "Geht auf die Straßen, zündet Autos und Häuser an, raubt Läden aus, usw..."?

Wenn man mit einer Situation unzufrieden ist, kann man selbst etwas dagegen tun. Und wenn man an die eigenen Grenzen kommt, dann kann man friedlich dafür demonstrieren, dass sich etwas ändert. Wer das nicht kann, der ist nicht daran interessiert dass sich etwas bessert.
 
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Ich kenne die Ermittlungsergebnisse nicht, aber selbst wenn der Mann zu unrecht erschossen wurde, rechtfertigt das keine derartige Eskalation.
Wie soll man denn deiner Meinung nach gegen einen Staat, der Unrecht tut, vorgehen? Lustig demonstrieren? Wie in Lybien?

Kann sein, dass meine Sicht für dich einseitig ist, was mich aber nicht stört. Ich denke einfach, dass die Leute teilweise auch selbst schuld an ihrer Situation sind.
Wodurch? Wofür können sie denn etwas, wenn Wohlfahrtsprogramme o.Ä. eingestellt werden, damit die Millarden irgendwo herkommen, die die Banken verzockt haben?

Wenn man mit einer Situation unzufrieden ist, kann man selbst etwas dagegen tun. Und wenn man an die eigenen Grenzen kommt, dann kann man friedlich dafür demonstrieren, dass sich etwas ändert. Wer das nicht kann, der ist nicht daran interessiert dass sich etwas bessert.
Sie haben friedlich demonstriert. Und es hat sich nichts geändert. Was soll denn danach sonst kommen? Das Machtlosigkeit schnell zu Gewalt führt wissen wir. Darauf basieren auch u.A. die Gleichberechtigung der Schwarzen in den USA heute. Hätten die nicht angefangen Randale zu machen, würden die heute noch im Bus hinten sitzen und nen anderes Klo haben.

Ich bin sicherlich kein Freund von Gewalt, aber wenn eine gewisse Gruppe meint sie könnte ihre Macht mit Represalien und Drug gegen eine andere Gruppe aufrecht erhalten, wird es zwangsläufig zu Gewalt kommen.
 
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Wie soll man denn deiner Meinung nach gegen einen Staat, der Unrecht tut, vorgehen? Lustig demonstrieren? Wie in Lybien?

Wodurch? Wofür können sie denn etwas, wenn Wohlfahrtsprogramme o.Ä. eingestellt werden, damit die Millarden irgendwo herkommen, die die Banken verzockt haben?

Sie haben friedlich demonstriert. Und es hat sich nichts geändert. Was soll denn danach sonst kommen? Das Machtlosigkeit schnell zu Gewalt führt wissen wir. Darauf basieren auch u.A. die Gleichberechtigung der Schwarzen in den USA heute. Hätten die nicht angefangen Randale zu machen, würden die heute noch im Bus hinten sitzen und nen anderes Klo haben.

Ich bin sicherlich kein Freund von Gewalt, aber wenn eine gewisse Gruppe meint sie könnte ihre Macht mit Represalien und Drug gegen eine andere Gruppe aufrecht erhalten, wird es zwangsläufig zu Gewalt kommen.

Glaubst du dass sich an den Zuständen etwas ändert, wenn man randaliert? Außerdem kannst du ja wohl Lybien nicht mit Großbritannien vergleichen.
Lybien ist eine Despotie, Großbritannien eine konstitonelle Monarchie (Demokratie).
Und seit wann rechtfertigt das eine Unrecht das Andere?
 
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Glaubst du dass sich an den Zuständen etwas ändert, wenn man randaliert? Außerdem kannst du ja wohl Lybien nicht mit Großbritannien vergleichen.
Lybien ist eine Despotie, Großbritannien eine konstitonelle Monarchie (Demokratie).
Was ändert denn deiner Meinung nach etwas an den Zuständen? Das hatte ich dich bereits gefragt. Friedliches Demonstrieren klappt eben nicht, weil es den Medien schlichtweg am Arsch vorbeigeht. Auch in Lybien, Ägypten & Co hat es die Medien erst interessiert, als es die ersten Toten gab.

Und ob Demokratie oder Despotie ändert ja nichts daran, dass sich eine kleine Gruppe von Leuten die Macht sichert und nach unten abblockt. Bei Lybien ist es halt "nur" Gaddafi im Falle unserer Staaten halt eher eine größere Menge an Leuten, aber das Prinzip ist das gleiche.

Und seit wann rechtfertigt das eine Unrecht das Andere?
Sag ich auch nie. Aber was machst du sonst, wenn du das Unrecht nicht anders ändern kannst?
 
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Zumindest dem verlinkten Beitrag zu Folge erfolgte die Verurteilung allein auf Basis von Aussagen von Polizisten - die gleichen Polizisten, die die Steinewerfer beobachtet haben sollen. Identische Beweislage. Wenn jemand einen Stein sicherstellt, sogar bessere.

Was völlig legitim ist, denn es geht ja nicht um Aussage gegen Aussagen, sondern dass es Zeugen gibt (lassen wir mal außen vor, dass die Polizisten eher für ihren Kollegen aussagen als gegen ihn) und da haben Gerichte dann eben "leichtes Spiel".
Beim Steinewerfer sieht es aber anders aus, denn die siehst zwar, dass ein Stein geworfen wird und vielleicht auch aus welcher Gruppe, aber wenn du diese Gruppe einkesselst und alle einkassierst, stehst du vor dem Problem, dass du einem bestimmten daraus nachweisen musst, dass er den Stein geworfen hat, du kannst nicht pauschal alle verurteilen, obwohl es einer gewesen sein muss und praktisch alle geworfen haben könnten.

Es sind keine zufällig vorbeikommenden, armen Passanten und man nimmt nicht "aus Gelegenheit" an gewalttätigen Protesten teil. Wer sowas schlecht findet, wird das weite suchen - wer dabei ist, sympathisiert entweder mit exzessivem Vandalismus oder wartet systematisch darauf, dass für ihn was abfällt.

Ich tippe mal auf letzteres, denn wenns Krawalle gibt, gibts "Krawalltourismus" oder glaubt wirklich einer, dass Unruhen in Stadtbezirke nur die Leute in den Bezirken anlocken?
 
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Die Polizei hat behauptet, dass er geschossen hat und als Beweis dafür eine Kugel in einem Funkgerät (?) eines Polizisten vorgezeigt. Die Kugel stammte allerdings aus einer Polizeiwaffe. Ergo kann da nicht viel mit "wehren" sein - zumindest keine Notwehr, die erschießen rechtfertigt.

Vielleicht sollte die Polizei (bzw die beteiligten Polizisten) einfach aufhören zu lügen?

Ich bitte darum, Beleidungen auf Basis nicht abgeschlossener, unklarer Verfahren, zu unterlassen.


Wie soll man denn deiner Meinung nach gegen einen Staat, der Unrecht tut, vorgehen? Lustig demonstrieren? Wie in Lybien?

Klagen? Wie in einem Rechtsstaat?
So oder so unternehmen die Randalierer nichts gegen den Staat, sondern allenfalls gegen andere Bürger.


Was völlig legitim ist, denn es geht ja nicht um Aussage gegen Aussagen, sondern dass es Zeugen gibt (lassen wir mal außen vor, dass die Polizisten eher für ihren Kollegen aussagen als gegen ihn) und da haben Gerichte dann eben "leichtes Spiel".
Beim Steinewerfer sieht es aber anders aus, denn die siehst zwar, dass ein Stein geworfen wird und vielleicht auch aus welcher Gruppe, aber wenn du diese Gruppe einkesselst und alle einkassierst, stehst du vor dem Problem, dass du einem bestimmten daraus nachweisen musst, dass er den Stein geworfen hat, du kannst nicht pauschal alle verurteilen, obwohl es einer gewesen sein muss und praktisch alle geworfen haben könnten.

Mit dieser Begründung kann man erklären, warum man gezielt einzelne Werfer aus einer ganzen Gruppe geschnappt und den Rest hat entkommen lassen. Aber man kann damit nicht begründen, warum man niemanden festgenommen hat.

Ich tippe mal auf letzteres, denn wenns Krawalle gibt, gibts "Krawalltourismus" oder glaubt wirklich einer, dass Unruhen in Stadtbezirke nur die Leute in den Bezirken anlocken?

Soviele Bezirke wie mitlerweile betroffen sind...
 
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