[Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Seid ihr für die Homo-Ehe?

  • Ja.

    Stimmen: 126 54,3%
  • Nein.

    Stimmen: 49 21,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 57 24,6%

  • Umfrageteilnehmer
    232
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

@Amon: Na, dann stell Dich mal in München auf den Marienplatz und küsse Deinen Freund. :)
Ich hab halt nur von Umfragen gesprochen, da kommt es ja eh drauf an wo man die macht. ? Hatte da aber auch nur kurz eine einzige Statistik gesehen, keine Ahnung ob da auch nach anderen dingen wie Adoption usw. gefragt wurde. Und im tiefschwarzen München sollte das doch klar sein. Kannst aber von Glück sagen dass du nicht in Münster bist, da stecken die dich wenn du das machst gleich in die Ketzer Käfige. ?

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Na gut, aber niemand wird gezwungen sich bei Facebook und Co anzumelden. Das gilt es wohl abzuwägen. Entweder man lässt sich nerven weil man es nicht hat, oder man lässt sich im schlechtesten Fall dort angreifen. Dazu gehört natürlich etwas Rückrad.
Wie schwierig das ist, sieht man teilweise ja selbst hier in den threads zu WhatsApp und Facebooknews.

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk

Naja, man kann auch jemanden mobben der nicht auf Facebook angemeldet ist, ganz einfach indem man diese Person irgendwie bloßstellt, irgendein Geheimnis ausplaudert, Fotos/Videos veröffentlicht.
Klingt ja fast so als ob die Opfer selbst schuld wären, was ich dir aber nicht unterstellen möchte.

Was vielleicht noch interessant ist:
Gay Family Values, ein Social-Media Auftritt eines gleichgeschlechtlichen Ehepaares aus Kalifornien. Finanziell ziemlich genau in der Mittelschicht positioniert, und die haben zwei Kinder adoptiert nachdem deren Eltern kein sicheres Zuhause mehr bieten konnten.
Hier ein Video zum Thema Mobbing
Ask A Gay Family Ep. 3 Do the kids get teased - YouTube
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?


Also ich sag mal so. Wenn einer meiner Freunde beispielsweise spontan bei mir vorbei kommen sollte weil er z.B. gerade verlassen wurde, oder gefeuert, oder jemand gestorben ist der ihn wichtig war und ich merke, dass er nach der Zubereitung von Leber riecht, dann bleibt er draußen. Ich könnte ihm ja eh nicht zuhören, weil ich abgelenkt wäre. Der Partner ist morgen auch noch weg, genau wie der Job und der verstorbene Mensch. Ich würde auch nie wieder mit ihm essen gehen, es sei denn er schwört mir hoch und heilig, dass er das niemals in meiner Gegenwart bestellt.

Und zu deiner anderen Frage: Ja, es fällt mir so schwer. Das ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Quasi als würde mir jemand erklären, dass er sich in Algen am Strand verschossen hat. Ich kann was das angeht auch meine Frau nicht verstehen. Was meinst du wie oft ich sie frage was sie an mir findet und warum sie nicht ihre lesbische Freundin gewählt hat, die ihr ewig den Hof gemacht hat. Auch in die Sauna gehe ich deswegen nicht mehr. Ich mag einfach Männer nicht gern nackt sehen. Auch mich nicht, obwohl ich laut Aussagen anderer sehr gut geraten bin. Da kommen wir beide sicherlich nicht auf einen grünen Zweig. Das liegt auch schlicht an mir, ist mir klar.
Trotz dass ich so denke, juckt es mich nicht wenn jemand sich zur Homosexualität bekennt. Soll jeder machen wie es ihm beliebt. Ändert aber nichts daran, dass ich es für das Kind eventuell als nicht so einfach beurteile und das Egoismus der Eltern nenne.

Ich bin aber auch absolut der falsche wenn du eine durchschnittliche Antwort erhoffst. Also ich bin eher ein Außenseiter. Nicht weil ich dazu gemacht werde, sondern weil ich mich dazu mache. Ich kann mich mit fast nichts identifizieren. Deshalb sind mir Regeln und Normen wichtig. Ohne sie wüsste ich nicht, wie ich mich verhalten soll.

Hier will jetzt eine Personengruppe unter der gleichen Norm laufen, ohne die Spezifikationen dieser zu erfüllen.
Ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Doch... jetzt habe ich etwas.
HDMI ist ein Anschluss und der macht quasi immer das gleiche. Bild und Ton übertragen. Wenn homosexuelle Paare die gleichgestellte Ehe verlangen, dann ist das für mich als wenn HDMI 1.4 als HDMI 1.2 benannt werden will. Warum? Was bringt dieser Begriff denn? Warum nicht einfach einen eigenen Standard?
Also falls das bisher anders rüber kam: Ich störe mich nicht an Homosexualität. Ich kann nur dieses dazugehören wollen nicht nachempfinden.

Edit
Deine Erzählungen habe ich tatsächlich nicht ganz gelesen. Ich hab abgebrochen als ich mitbekommen habe dass du dich beschreibst. Das liegt aber schlicht daran, dass ich den Thread UBD die Standpunkte erst möglichst neutral und nicht auf bestimmte Personen bezogen zu Ende lesen wollte. Ich hab nur nicht mehr daran gedacht, dass nachzuholen. Ich komme ja jetzt schon kaum noch nach, mit dem Handy. Deswegen übrigens auch keine Mehrfachzitate. Mit tapatalk habe ich da nicht den nötigen Überblick. Wie erwähnt habe ich sehr große Probleme mich auf andere Männer zu konzentrieren. Jetzt habe ich nebenbei gekocht, hab mit den Kindern zu Abend gegessen, sie ins Bett gebracht, war mit dem Hund spazieren und habe den Ofen angemacht. Ich finde es tatsächlich wahnsinnig spannend hier mit zu diskutieren und deine Meinung auch. Es fällt mir aber sehr schwer so nebenbei, ohne richtige Tastatur und Überblick. Also bitte verzeiht mir die langsamen antworten und das Wirrwarr.

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Was hat das mit der sexuellen Orientierung zu tun? Ich hab mir doch auch nicht aussuchen können ob ich als Frau oder Mann geboren werde. Das passiert und so wie ich als Frau keine andere Frau schwängern kann, kann ich als Mann kein Kind gebären. Das muss man nicht ändern. Damit lebe ich einfach.

Mir ging es doch nur um eine einzige Sache. Wann wurde der Begriff Ehe definiert und was hatte das für Spezifikationen? Warum will man jetzt unbedingt dass dieses eine Wort irgendwo steht, statt einem anderen unter dem die Welt aber das gleiche versteht?

Damit du mich vielleicht besser verstehst. Ich bin verheiratet und habe den Namen meiner Frau angenommen. Warum? Einfach aus sachlichen Gründen. Ihr Name war leichter zu verstehen (z.B. Am Telefon) und als wir darüber geredet haben meinte sie, dass sie meinen Namen annehmen würde, ihr das aber noch komisch vorkommt. Mir jedoch sind Namen und Titel komplett egal. Also hab ich einfach meinen Familiennamen abgestoßen und ihren angenommen. Einfach weil sie dann keine Umgewöhnung brauchte und der Name für jeden anderen vielleicht etwas leichter zu verstehen ist.
Daraufhin gab's in meiner Familie riesen Theater, das ich wiederum nicht nachvollziehen konnte. Für mich sind Begriffe Schall und Rauch, solange sie keine Definition beherbergen. Genau das ist bei der klassischen Ehe doch aber gegeben.

Im Titel hier steht etwas von Homoehe, also warum nicht was neues definieren und "Hehe" nennen? Also Ehe mit "H" davor? Dann gäbe es keinen Streit und keiner könnte meckern.
In der klassischen Ehe gibt es Mann und Frau. Bis auf eine Ausnahme wollte kein gleichgeschlechtliches Paar das ich kenne aber die klassischen Rollen von Mann und Frau darstellen. Warum also wollen sie unbedingt diesen klassischen Begriff irgendwo auf einem Blatt Papier stehen haben? Das ist es, was ich nicht verstehe.
Zum Verständnis; Ich hatte dich so verstanden, dass es um Kinder und deren Erziehung ging.
Zur Ehe hab ich ohnehin eine Ablehnende Haltung, nicht zu Devinition oder zum Begriff, sondern wozu sie gesellschaftlich missbraucht wird! Zum Verständnis; Hier kommt immerwieder Mobbing vor. Ehe ist genauso Mobbing, Ausgrenzung!
Ich sehe aber auch, dass die Ehe auch einfach nur Erleichterung bedeutet um diesem Mobbing zu entgehen. Weshalb ich diese Einrichtung nicht komplett ablehnen kann. Um Ehen zu fördern sind viele Gesetze und Regelungen entstanden, die alle anderen ausgrenzen, Krankheitsfall, Trennung, Tot, Erziehung, Unterschriften, Namen, sind nur einige Beispiele. Und das nicht nur, weil es einmal mein Heiratsgrund war.
Dreht es sich aber um Kinder, seh ich die Sache anders. Sicherlich ist einiges naturbedingt nicht gegeben. Adoption allein auf Natur begrenzen, würd ich jetzt aber nicht mögen. Würde es in der Umkehr ja Tot und Leid für den überwiegenden Teil der Kinder bedeuten.
Aber eines ist tatsächlich, trotz all der Sozialisierung, Natur; der Kunderwunsch! Irgendwann wird der auch wegsozialisiert werden, keine Frage. Im Moment existiert er aber noch!
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Leob,
das war jetzt fies von dir! Ich schreibe dass ich keine Videos gucken kann und du postest eins.

Weißt du wie man das auslegen kann? Als Mobbing, oder Ausgrenzung. :ugly:



Und nein, das mit dem Opfer ist selbstverständlich nicht so gemeint. Damit wollte ich sagen, dass beides Vor- und Nachteile hat. Soziale Netzwerke nicht wahrnehmen verhindert dass man dort direkt angegriffen wird, bedeutet aber auch, dass man sich dafür rechtfertigen muss und an vielem nicht teilhaben kann (leider).
Mitlaufen bedeutet dass man akzeptiert wird, aber auch, dass man die damit einhergehenden Risiken eingeht. Also dort vielleicht gemobbt zu werden.

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Zulegen geht nur mit Umzug und der kommt nicht in die Tüte.
Das war aber ein sehr guter Konter. :daumen:

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Zulegen geht nur mit Umzug und der kommt nicht in die Tüte.
Das war aber ein sehr guter Konter. :daumen:

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk

Ach so, dann wohnst du also in einer Ecke, wo Breitband DSL nicht mal im Duden steht.
Das ist natürlich ärgerlich. :(
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Wie kommst du auf diese Aussage?
Warum sollte München irgendwie katholischer sein, als der Rest Bayerns?

Das hat wohl eher mit der Wahrnehmung von München, im Rest der Republik, zu tun.
Und zack steh ich im gleichen Fettnapf, weiß aber nicht wie ich das anders ausdrücken soll.
Vielleicht hätte er eher Schwarzwald, Südharz/Türingen, Basel Landschaft oder Regensburg schreiben sollen.
München wird vielleicht als die Wirkungsstätte der CSU wahrgenommen.
Nichtsdestotrotz, hab ich genau das vor'm AppleStore schon gesehen. Das ist doch Marktplatz oder?
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Es gibt ein Bistum München, da ist es doch logisch dass das schwarze Zone ist.

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Die Behauptung, dass München urkatholisch oder sonstirgenndwie erzkonservativ wäre, kommt wahrschienlich daher, dass sie die bayerische Landeshauptstadt ist.:schief:
Aber das ist nunmal eine Behauptung, basierend auf der öffentlichen Wahrnehmung eines ganzen Bundeslandes.
München ist ebensowenig Hochburg der CSU (die SPD stellt den regierenden Bürgermeister) wie es Hochburg der bayerischen/deutschen Katholiken ist.
Nach meinem letztem Kenntnisstand beträgt der Anteil der römisch-katholischen dort um die 30%. Das heißt, 70% sind es schonmal nicht.
Katholiken findest du hier in Bayern eher auf dem Land.
Sogar Augsburg, mit seinen vergleichsweise vielen Einwohnern mit osteuropäischen und südländischen Migrationshintergrund ist weit katholischer und vor allem konservativer als München.
Habe Erfahrungen in beiden Städten gesammelt und kann aus erster Hand sagen, dass München garantiert nicht konservativer und religiöser arrangiert ist, als hier auf dem Land.;)
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Es gibt ein Bistum München, da ist es doch logisch dass das schwarze Zone
Ja natürlich aber die Menschen haben sich etwas geändert. Seit den 70ern wird München krampfhaft auf Weltoffen getrimmt, das hat auch Auswirkungen auf die Menschen und das nicht nur, weil es sehr viele Zugezogene gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Machst du es dir da nicht zu leicht? Ich habe den Thread gerade erst gelesen und überlegt was ich davon halte. Ich habe damit aber auch so meine Schwierigkeiten. Dass es solche "Idioten" gibt, ist eine Tatsache. Dass es Mobbing und Ausgrenzung gibt auch. Also was gibt's jetzt abzuwägen? Meiner Meinung nach die Laune der gleichgeschlechtlichen Eltern! Ihnen scheint es ja wichtiger zu sein sich etwas zu gönnen (Kind), als die Gefühle des Kindes zu schützen. Sie sind erwachsen und stehen darüber, aber das Kind muss noch viel lernen und verstehen und vielleicht darunter leiden.

Nur hat man das nicht bei vielen Sachen? Wenn die Eltern von Harz4 leben, kann das Kind ja auch nichts dafür.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Es gibt ein Bistum München, da ist es doch logisch dass das schwarze Zone ist.
Schon Mal was vom Erzbistum Köln gehört?

@Mobbing: Gab es bei uns in der Schule zur genüge, aber die Eltern/keine/nur ein Elternteil zu haben waren nie der Auslöser.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Nur hat man das nicht bei vielen Sachen? Wenn die Eltern von Harz4 leben, kann das Kind ja auch nichts dafür.
Na und ich denke wir sind uns einig, dass auch das nicht gerade tolle Voraussetzungen sind, oder?
Eltern haben eine Veranstaltung und man muss wirklich nicht in jeder Situation Kinder bekommen. Ist man schwanger und verliert den Job, dann ist das so und schade. Ist aber schon länger nichts in Aussicht, muss man nicht ausgerechnet in diesem Moment ein Kind in die Welt setzen.

Nochmal: Wir waren bei Homosexualität UBD deren Gleichstellung. Da gibt es keine ungeplante Schwangerschaft. Dass dann ausgerechnet während man AlG2 bezieht in Angriff zu nehmen, wäre vollkommen unverantwortlich.

Ich selbst komme aus ärmlichen Verhältnissen. Ich weiß wie es ist als einziger wochenlang keine Schulbücher zu haben, weil man sich die Zuzahlung nicht leisten kann. Wenn dann die Bezirksregierung beschließt die Bücher zur Verfügung zu stellen, gibt's alte Auflagen, halb zerfleddert, vollgekritzelt und nicht mehr aktuell. Dann hat man die ganze Zeit Angst das anzufassen. Wenn es nämlich genau bei einem selbst weiter kaputt geht, will die Schule eben doch das Geld. Auch schön, wenn man vor versammelter Klasse den Lehrern erklären darf, dass man als das dritte mal in Folge nicht an der Klassenfahrt teilnimmt und stattdessen Unterricht in einer niederen Klasse bekommt. Beim Abschluss als einziger keinen Anzug zu tragen ist auch super. Normalerweise hätte man zwar Zuschüsse bekommen, aber erst muss man vorzahlen und dann ist man noch etwas größer als üblich und es gibt keinen Anzug von der Stange.

Ich denke ich kann diese Situation ganz gut nachvollziehen und ich halte jeden Menschen der seinen Kindern das bewusst antut, für verantwortungslos und grausam.

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Entschuldige aber dann haben deine Eltern mit ihrer Verantwortungslosigkeit deine Meinung beeinflusst. Ich bin auch "nur" in der Arbeiterklasse gorß geworden und meine Mutter war alleinerziehend bei 7 Kindern. Trotzdem hatte ich immer alles was ich brauchte und noch etwas mehr. Meine Mutter hatte auch keine neuen Partner o.Ä. sie hatte alles für die Kinder getan. Da hatten meine Geschwister und ich Glück.
 
Zurück