Über das Hobby Gaming

The_Invisible84

Software-Overclocker(in)
...und wenn Nvidia Bock hat zu noch höheren Mondpreisen, so dass dann selbst die Einsteigerkarten an 4-stelligen Preisen kratzen werden.
Für mich ist das Hobby PC-Gaming tot, aufgrund der maßlosen Geldgier der GPU-Platzhirsche.
Welche günstigen Hobbys gibts den noch, Free-TV schauen?

Apropos Hobby: Ein Kollege von mir hat sich mal wieder ein neues Mountainbike gegönnt, gute 8k hat das Teil gekostet, mit zusätzlicher Ausrüstung sogar >9k. Anderer Kollege schwärmt von A/V, da will ich dir die Preise gar nicht nennen.
Wenn man sich aber alle 2 Jahre eine 1k GPU kauft muss man sich gleich rechtfertigen, ich check das einfach nicht...
 
Nur das solche Sachen quasi ewig Halten
Fahrrad verschleißt aber es ist prinzipiell ein leben lang nutzbar sofern nicht defekt das gleiche gilt Für A/V reciever und co obwohl hier die Technik einen wegläuft. Aber ich ahne das es bis 2050 kaum die Auflösungen größer werden eher könnte sich das Richtung holo Darstellung entwickeln das aber ist ungewiss
Audio definitiv nutzbar ich habe noch den ersten Stereoverstärker von 1991 abseits Altersschwächen ist an dem nix dran.
Ne gpu ist spätestens nach 5Jahren kaum brauchbar bis gar nicht nutzbar.
 
Apropos Hobby: Ein Kollege von mir hat sich mal wieder ein neues Mountainbike gegönnt, gute 8k hat das Teil gekostet, mit zusätzlicher Ausrüstung sogar >9k. Anderer Kollege schwärmt von A/V, da will ich dir die Preise gar nicht nennen.
Also ich habe ins Rad + Zubehör etwa 1500-2000€ investiert und für das Geld bin ich mittlerweile 3 Jahre mobil und spare mir ein zweites Auto. Aktuell fahre ich etwa 7000km im Jahr.
Fahrradfahren ist günstig möglich, genauso ist es Gaming. Man verzichtet da allerdings auf Raytracing, Triplearschspiele und hohe Auflösung oder FPS. Das ist für manch einen schon wichtig. Radfahren geht günstig ohne großen Verzicht und wenn man es richtig angeht spart man sogar dabei.
 
Also ich habe ins Rad + Zubehör etwa 1500-2000€ investiert und für das Geld bin ich mittlerweile 3 Jahre mobil und spare mir ein zweites Auto. Aktuell fahre ich etwa 7000km im Jahr.
Fahrradfahren ist günstig möglich, genauso ist es Gaming. Man verzichtet da allerdings auf Raytracing, Triplearschspiele und hohe Auflösung oder FPS. Das ist für manch einen schon wichtig. Radfahren geht günstig ohne großen Verzicht und wenn man es richtig angeht spart man sogar dabei.
Es gibt hochwertige Hobbys, die zahlreiche Synergieeffekte haben (Gesundheit, Stressabbau, Bewegung, Soziale Komponenten u.v.m.)

Ein Musikinstrument zu kaufen ist sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Ein Fahrrad ist sinnvoller als eine Grafikkarte.
Bücher sind sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Eine Sprache zu lernen ist sinnvoller.
Eine Angelausrüstung ist sinnvoller.
Gartenarbeit ist sinnvoller.
Jeglicher (Bewegungs)-Sport im Vereinswesen ist besser.

- Keine dieser Hobbys führt zu Vereinsamung, intellektueller Armut und gesundheitlichen Probleme.

Solche Hobbys können bedenkenlos an die eigenen Kinder weitervererbt werden. Jeder Vater/Mutter würde sich freuen, wenn das eigene Kind sowas macht.

Seien wir ehrlich. Beim Gaming PC ist das nicht so. Aber jeder wählt seine Tätigkeiten selbst aus. Ein bisschen computer-spielen schadet sicherlich nicht, wenn es nicht exzessiv betrieben wird (man muss es einschränken!). Die Synergieeffektive halten sich sehr in Grenzen.
 
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Ein Musikinstrument zu kaufen ist sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Ein Fahrrad ist sinnvoller als eine Grafikkarte.
Bücher sind sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Eine Sprache zu lernen ist sinnvoller.
Eine Angelausrüstung ist sinnvoller.
Gartenarbeit ist sinnvoller.
Jeglicher (Bewegungs)-Sport im Vereinswesen ist besser.
Ich hasse solche Verallgemeinerungen, weil sie schlicht nicht wahr sind.

Zuerst mal: Was sinnvoller ist und was nicht, ist individuell. Nur weil ein Fahrrad in den meisten Fällen "sinnvoller" (genaue Definition nötig) ist, ist es das nicht immer.

- Keine dieser Hobbys führt zu Vereinsamung, intellektueller Armut und gesundheitlichen Probleme.
Wieso sollte ein Musikinstrument vor Vereinsamung schützen? Gibt genug Leute die daheim vor sich hin spielen und keinem Musikverein oder einer Band angehören.
Wieso sollte ein Fahrrad vor Vereinsamung schützen oder vor intellektueller Armut?
Bücher schützen vor Vereinsamung? Wenn ich daheim vor mich hin lese?
Sprache lernen? Wie hilft das der Gesundheit?
Anglerausrüstung kaufen hilft also gegen intellektueller Armut, alles klar.
Bewegungssport hilft auch nicht zwangsläufig gegen intellektueller Armut...

Andersrum kann man genug Spiele online mit RL Kumpels spielen, was gegen Vereinsamung hilft. Außerdem gibt es mehr als genügend Spiele die die intelligenz fördern, seien es spezielle Lernspiele oder auch Rätselspiele oder Strategiespiele. Dass ein hirnloses CoD geballer nicht hilfreich ist, darüber brauchen wir nicht reden. Und auch gesundheitliche Probleme müssen nicht auftreten, gibt auch Spiele in denen man sich in RL bewegen muss, Stichwort VR. Wenn ich mir so anschaue wie man bei Beat Saber rumhampeln muss, könnte ich das sicher keine Stunde ohne fix und fertig zu sein.

Merke: Verallgemeinerungen sind nie zielführend
 
Es gibt hochwertige Hobbys, die zahlreiche Synergieeffekte haben (Gesundheit, Stressabbau, Bewegung, Soziale Komponenten u.v.m.)

Ein Musikinstrument zu kaufen ist sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.

Warum? Gibt es da noch eine Erläuterung oder bleibt das einfach so im Raum stehen?

Ein Fahrrad ist sinnvoller als eine Grafikkarte.

Ein Fahrrad ist Sinnvoll, wenn man sich damit fortbewegen möchte. Das gebe ich zu.
Ich habe jedenfalls noch niemanden auf seiner RTX4080 über den Fahrradweg brettern sehen.
Das Fahrrad ist also nur sinnvoller, wenn es darum geht von A nach B zu kommen und das in der realen Welt.

Bücher sind sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.

Und wieder die Frage, WARUM?
Ich habe einen haufen Bücher. Es ist ein tolles Medium mit dem man sich die Welt so vorstellen kann wie man es möchte. Eine Grafikkarte lässt mich eine Welt so erleben wie es sich die Entwickler erdacht haben.
Beides können tolle Erfahrungen sein oder totale Enttäuschungen.

Eine Sprache zu lernen ist sinnvoller.

Das kann man auch in Spielen und dazu braucht man eine Grafikkarte.

Eine Angelausrüstung ist sinnvoller.

Hmm ... Also ich gehe schon seit meinem zwölften Lebensjahr angeln und besitze auch einen Angelschein, aber warum eine Angelausrüstung sinnvoller sein sollte will sich mir jetzt nicht erschließen.
Beim Angeln kann ich mir auch den Arsch breit sitzen und das den ganzen Tag, wenn die Fische mal wieder nicht beißen wollen.

Gartenarbeit ist sinnvoller.

Aber nur, wenn man auch etwas zur Selbstversorgung anbaut.
Ansonsten ist es einfach nur ein Flecken künstlich angelegter Natur mit wenig Zweck, außer das es eventuell schön aussieht.
Aber schöne Dinge kann man auch mit einer Graka erleben.

Jeglicher (Bewegungs)-Sport im Vereinswesen ist besser.

Ja und Nein.
Wenn es rein um die Bewegung geht, kann man sich auch eine VR kaufen und dafür gibt es sehr viele Bewegungs- und Sportspiele die einem sehr viel abverlangen.
Wenn es um dir direkte Soziale Komponente geht, stimme ich Dir zu.
Andererseits muss man solche interaktionen auch immer vom Charakter des einzelnen Menschen abhängig machen.
Es gibt genügend Menschen die solche sozialen Interaktionen meiden, weil sie damit nicht klar kommen.

- Keine dieser Hobbys führt zu Vereinsamung, intellektueller Armut und gesundheitlichen Probleme.

Das muss beim zocken auch nicht so sein.
Wenn man nur bis zur Nasenspitze denkt, kommt es einem vielleicht so vor, aber die realität sieht etwas anders aus.
Gamer sind nicht mehr die Nerds mit Brille und Pickel die bei Mutti und Papi im Keller ohne Fenster hocken und zocken.

Solche Hobbys können bedenkenlos an die eigenen Kinder weitervererbt werden. Jeder Vater/Mutter würde sich freuen, wenn das eigene Kind sowas macht.

Das kommt aber auf die Väter und Mütter an.
Vielleicht gibt es auch welche denen es nicht gefällt.

Seien wir ehrlich.

Was soviel bedeutet wie: Ich habe recht und ihr müsst das was ich geschrieben habe als richtig erachten, denn ich habe meinen letzten Absatz ja mit den Worten "seien wir ehrlich" begonnen.

Beim Gaming PC ist das nicht so. Aber jeder wählt seine Tätigkeiten selbst aus. Ein bisschen computer-spielen schadet sicherlich nicht, wenn es nicht exzessiv betrieben wird (man muss es einschränken!). Die Synergieeffektive halten sich sehr in Grenzen.

Nope! Einfach nur Nope!
Gaming ist mehr als nur alleine im dunklen Zimmer zu hocken.
Gaming kann sehr wohl Wissen vermitteln, man kann Sprachen lernen, man kann geistig fit bleiben, man kann soziale Verknüpfungen bilden und man kann sogar sehr aktives Gaming betreiben. Dabei kommt es am Ende nur auf die Eingabe- oder Ausgabegeräte an.
Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß und mit sicherheit auch nicht einfach nur grau.

Menschen die zocken, fahren auch Fahrrad oder sind in Vereinen aktiv.
Und egal ob es nur Vereinssport oder das zocken ist, am Ende kommt es immer auf die richtige Dosierung an.
Das trifft aber auf alle Aspekte im Leben zu.
Also bitte etwas weniger in Schubladen denken und mehr Offenheit für die verschiedenheit der Menschen.

Danke
 
Ich hasse solche Verallgemeinerungen, weil sie schlicht nicht wahr sind.

Zuerst mal: Was sinnvoller ist und was nicht, ist individuell. Nur weil ein Fahrrad in den meisten Fällen "sinnvoller" (genaue Definition nötig) ist, ist es das nicht immer.
Aufgrund der Hardware Preise habe ich mich aus dem Gaming Bereich zurückgezogen. Ich fiebere keiner nächsten Grafikkartengeneration mehr nach.

Dann habe ich mich gefragt, was ich stattdessen sinnvoll machen könnte.

Vor 6 Monaten habe ich meine Gitarre reaktiviert. Denn vor 5 Jahren hatte ich viel gespielt und Unterricht genommen. Ich möchte aber niemanden verurteilen der Spass an seinen PC hat. Jedem das seine.

Jetzt ist mein Haupthobby Gitarrenspielen. Am PC spielen werde ich immer noch tun, aber ich kann die Zeit nun sinnvoller nutzen. Aber jedem das seine.

Sicherlich fällt einem computer-spielen nicht sofort ein, wenn es um Quality Time geht.
Ein Fahrrad ist Sinnvoll, wenn man sich damit fortbewegen möchte. Das gebe ich zu.
Ich habe jedenfalls noch niemanden auf seiner RTX4080 über den Fahrradweg brettern sehen.
Das Fahrrad ist also nur sinnvoller, wenn es darum geht von A nach B zu kommen und das in der realen Welt.
Deine Argumentation überzeugt mich nicht.
Gaming ist mehr als nur alleine im dunklen Zimmer zu hocken.
Gaming kann sehr wohl Wissen vermitteln, man kann Sprachen lernen, man kann geistig fit bleiben, man kann soziale Verknüpfungen bilden und man kann sogar sehr aktives Gaming betreiben. Dabei kommt es am Ende nur auf die Eingabe- oder Ausgabegeräte an.
Das Argument finde ich auch eher schwach. Ich kenne keinen Gamer der durch Computerspielen zum Sprachtalent geworden ist. Auch finde ich keinen Videogamer der durch sein Hobby geselliger wurde oder seine sozialen Kompetenzen so ausgebaut hat, dass es im realen Leben etwas nützt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Aber ich gebe dir in einem Punkt recht. Computerspiele können geistlich fit halten. Ältere Menschen sollten ruhig mal häufiger spielen. Deswegen werde ich das PC Thema auch nicht völlig begraben.

#pcgameshardware: Macht doch mal ein Thema über Spiele für mit-vierziger oder älter, erschließt euch neue Zielgruppen. Unterlegt dies mit kognitiven Vorteilen, meinetwegen auch aus der popular Wissenschaft. So zeigen Studien etwa, dass Super Mario Brother bei eher schwermütigen Gemütern, eine aufhellende Wirkung hat. Allerdings liegt euer Schwerpunkt eher auf PC Hardware. Aber ein Site-Step Thema wäre drin. Für euer Schwester Magazin PCGames wäre das o.g. Thema sicherlich reizvoll.

Beispiel: Einen Flugplan auszuarbeiten für den MSFS ist durchaus anspruchsvoll, und das fliegen fördert die motorischen Fähigkeiten (Reaktion, Gefühl, Orientierung).
 
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Ich möchte aber niemanden verurteilen
Ne, gar nicht:
- Keine dieser Hobbys führt zu Vereinsamung, intellektueller Armut und gesundheitlichen Probleme.

Solche Hobbys können bedenkenlos an die eigenen Kinder weitervererbt werden. Jeder Vater/Mutter würde sich freuen, wenn das eigene Kind sowas macht.

Seien wir ehrlich. Beim Gaming PC ist das nicht so. Aber jeder wählt seine Tätigkeiten selbst aus. Ein bisschen computer-spielen schadet sicherlich nicht, wenn es nicht exzessiv betrieben wird (man muss es einschränken!). Die Synergieeffektive halten sich sehr in Grenzen.
 
Ich kenne keinen Gamer der durch Computerspielen zum Sprachtalent geworden ist.
Gaming führt also nicht dazu, um Sprachen zu lernen und / oder sich auf diesem Weg zu entwickeln?
Das wiederum führt also nicht zum Aufbau von sozialen Kontakten?


Bei Aussagen bzw. Antworten auf gewisse Themen von Dir fehlen
A: die Belege / Quelle,
B: Du Schreibst um den heißen Brei herum oder
C: siehe A und B
 
Gaming führt also nicht dazu, um Sprachen zu lernen und / oder sich auf diesem Weg zu entwickeln?
Meine Freundin hat damals angefangen Games in Englisch zu spielen, anfangs mit Untertitel, später ohne. Wurde von einer 5er zur einer 2er Schülerin.

Aktuell lernt sie Japanisch und speziell JRPGs in japanisch mit deutschen/englischen Untertiteln hilft ihr da massiv.

Das wiederum führt also nicht zum Aufbau von sozialen Kontakten?
Habe meine Freundin über ein Online Game kennen gelernt, seit 5 jahren zusammen und seit über 3 Jahren wohnen wir zusammen. Mehr sozialer Kontakt geht kaum^^
Jetzt ist mein Haupthobby Gitarrenspielen. Am PC spielen werde ich immer noch tun, aber ich kann die Zeit nun sinnvoller nutzen. Aber jedem das seine.
Wenn du Spaß daran hast, go for it :)
Jeder wie er mag. Wenn jeder die selben Hobbys und Interessen hätte, wäre es auch lw.

Sicherlich fällt einem computer-spielen nicht sofort ein, wenn es um Quality Time geht.
Kommt auf die Person an. Ich persönlich kaufe mir lieber eine Grafikkarte als in den Urlaub zu fahren.
Ich sehe das pragmatisch: 1 Woche Urlaub oder 2 Jahre unbeschwert zocken.
Wenn das Geld als Student nicht so knapp wäre, würde ich natürlich beides machen.
Eventuell ändert sich das auch wenn ich Kinder habe, stand jetzt und mit begrenzten Mitteln nehme ich das von dem ich länger etwas habe.

Felgen fürs Auto zählt für mich daher auch mehr als 1 Woche Urlaub.

Das Argument finde ich auch eher schwach. Ich kenne keinen Gamer der durch Computerspielen zum Sprachtalent geworden ist.
Meine Freundin ;)

Auch finde ich keinen Videogamer der durch sein Hobby geselliger wurde oder seine sozialen Kompetenzen so ausgebaut hat, dass es im realen Leben etwas nützt. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Meine Freundin war sozial extrem abgeschnitten. Wenige Freunde, daher hat sie online games gezockt. Und dort haben wir uns kennen gelernt.

Eigentlich ein absoluter Jackpot. Eine bildhübsche Frau, die wäre sicher schon vergeben wenn sie nicht sozial abgeschnitten gewesen wäre und ich so eine Chance gehabt hätte.

Und durch den "Mut" damals auf mich zuzugehen, ist sie auch sozial nun weitaus aktiver


Aber mittlerweile bewegt sich das schon stark in Richtung offtopic ^^
 
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Aufgrund der Hardware Preise habe ich mich aus dem Gaming Bereich zurückgezogen. Ich fiebere keiner nächsten Grafikkartengeneration mehr nach.

Das mache ich auch nicht. Ist auch gar nicht nötig, es sei denn man ist versessen auf immer neue Technik und möchte das non plus ultra aus den Games herausholen.
Ansonsten kann man auch locker zwei oder sogar drei Generationen überspringen und sich auf den MidTech Bereich konzentrieren.
Man muss also nicht mit Schotter um sich werfen um am Gaming teilzuhaben.

Dann habe ich mich gefragt, was ich stattdessen sinnvoll machen könnte.

Vor 6 Monaten habe ich meine Gitarre reaktiviert. Denn vor 5 Jahren hatte ich viel gespielt und Unterricht genommen. Ich möchte aber niemanden verurteilen der Spass an seinen PC hat. Jedem das seine.

Jetzt ist mein Haupthobby Gitarrenspielen. Am PC spielen werde ich immer noch tun, aber ich kann die Zeit nun sinnvoller nutzen. Aber jedem das seine.

Sicherlich fällt einem computer-spielen nicht sofort ein, wenn es um Quality Time geht.

DIR fällt es nicht ein.
Jeder stellt sich darunter etwas anderes vor.

Deine Argumentation überzeugt mich nicht.

Dann bring doch mal ein Gegenargument, anstatt mich so abzuspeisen.
Wie sollen wir uns denn darüber unterhalten wenn Du einfach nur diesen Satz fallen lässt?

Das Argument finde ich auch eher schwach. Ich kenne keinen Gamer der durch Computerspielen zum Sprachtalent geworden ist.

Was der Bauer nicht kennt ...
Ich habe damals Spiele die nicht lokalisiert wurden mit Untertitel gezockt, mittlerweile brauche ich das nicht mehr.
Da ich zwischenzeitlich keine Sprachschule besucht habe, muss mir das Wissen wohl einfach so in den Schoß gefallen sein. ;)

Es gibt genügend Menschen die Fremdsprachenkenntnisse und auch die eigene Muttersprache durch Medien aller Art verbessern konnten.

Was meinst Du warum in Skandinavien so viele Menschen Englisch sprechen können?
Bei denen gab es keine / oder kaum lokalisierte Medien.

Auch finde ich keinen Videogamer der durch sein Hobby geselliger wurde oder seine sozialen Kompetenzen so ausgebaut hat, dass es im realen Leben etwas nützt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Diese Aussage ist auf so vielen Ebenen falsch und dazu noch abfällig, dass mir dazu nicht mal eine Erwiederung einfällt, die nicht sofort von den Mods einkassiert wird.

Aber ich gebe dir in einem Punkt recht. Computerspiele können geistlich fit halten. Ältere Menschen sollten ruhig mal häufiger spielen. Deswegen werde ich das PC Thema auch nicht völlig begraben.

Das Alter spielt keine Rolle.
Games können auf sehr vielen verschiedenen Ebenen die kongnitiven Fähigkeiten trainieren und verbessern.
Eine schnellere Auffassungsgabe und Lösungsfindung kann ebenso durch Games antrainiert werden.
Von den Reaktionen bei den Eingaben mal ganz zu schweigen.

Games sind kein passives Medium wie die Glotze oder das Buch. Man muss selbst Lösungen finden und sich in den Welten orientieren. Man muss sich viele Dinge merken und später darauf zurückkommen, wenn man bisher noch nicht dafür bereit war.
Das kommt natürlich auch immer auf die Art der Spiele an und wie diese mit Hilfen ausgestattet sind, aber ich kann Dir versichern, dass selbst ein Assassins Creed sich mit deaktivierten Hilfen gleich ganz anders spielt und den Spieler vor eine große Herausforderung stellt.

Und was die Soziale Komponente angeht ...
Ich habe durch das Gaming sieben sehr gute Freunde kennengelernt mit denen ich auch zum Bowling, zum Billard oder ins Kino gehe.
Mit zweien davon habe ich schon die Mauerrad-Tour gemacht.
Und regelmäßig treffen wir uns alle und Grillen oder zocken Board Games wie zum Beispiel The Witcher das Brettspiel, dass wir gemeinsam bei Kickstarter unterstützt haben.

In der VR-Zockstube (Discord) gibt es regelmäßig treffen der Discord User.

Es gibt also immer Möglichkeiten neue Leute kennen zu lernen.
Gamer sind keine Kellerkinder.
 
Welche günstigen Hobbys gibts den noch, Free-TV schauen?

Apropos Hobby: Ein Kollege von mir hat sich mal wieder ein neues Mountainbike gegönnt, gute 8k hat das Teil gekostet, mit zusätzlicher Ausrüstung sogar >9k. Anderer Kollege schwärmt von A/V, da will ich dir die Preise gar nicht nennen.
Wenn man sich aber alle 2 Jahre eine 1k GPU kauft muss man sich gleich rechtfertigen, ich check das einfach nicht...

Da ich hier initial zitiert wurde kann ich da gerne ein paar Beispiele nennen.
Eine GPU im Mittelklassesegment kostet aktuell 800 €, ich rechne damit, dass bei Einführung der 5000er Serie eine Mittelklasse-GPU dann gerne 1.000+ € kosten dürfte.

Ich habe ein vollständiges E-Drumset für knapp 1.000 € gekauft. Dieses wird aber nicht in zwei Jahren schon wieder obsolet sein.
Mein aktuelles Markenfahrrad hat mich 500 € gekostet. Ich strampel noch lieber selbst, bin ja schliesslich erst 39 Lenze jung. Und da bekommt man ein brachbares Hardtail mit guter Schaltung schon für 500 €. Und das wird mich locker 10, 15 Jahre begleiten.

Ich weiß auch nicht, was an diesen Preisen noch irgendwie gerechtfertigt sein sollte. Die GPU ist eine einzelne Komponente in einem Gamingsystem, und zwar die, die am schnellsten wieder veraltet ist. Mein ganzes System hat mich knapp 1.200 € gekostet, Frühjahr 2020. Jetzt soll ich für eine MITTELKLASSE-Komponente, die noch schneller veraltet ist, (meine Vermutung für die 5000er Serie) 1.000 € zahlen?

Ich verstehe die Rechtfertigungen einfach nicht mehr. Nur weil eine RTX 4070 XY % schneller ist als eine RTX 3070, darf sie doch nicht genau XY % € teurer sein zum Launch?! Solche Vergleiche werden heute mittlerweile nämlich herangezogen. Da werden Preise von Vorgängergenerationen (!) zum Vergleich genommen, um wieviel % die aktuelle Generation schneller wäre, und dann dürfte sie ja auch um jene % teuerer sein. Alles klar, dann kostet eine GPU in 3 Generationen halt 4.000 €. Ist ja nix, es gibt ja scheinbare elitäre, steinreiche Leute, die sich ein Fahrrad für 8.000 € leisten, weil sie ja mit einem günstigeren nicht vorwärts kommen. Also ICH verdiene deutlich über dem Durchschnitt, aber ich würde mir niemals ein Fahrrad für 8.000 € (lol?) kaufen?! Die Wucherpreise für GPUs mit solchen Vergleichen hinken da doch stark. Denn man kann auch deutlich günstigere Fahrräder haben, die dennoch zu 90 % der Leistung eines solch überteuerten Prestigeprodukts bringen und dabei vermutlich ein Viertel kosten. Bei GPUs gibt es das schlicht nicht. Und nach 2 Jahren kann man keine aktuellen Titel mehr spielen, weil ja nur noch auf DLSS und Co. gesetzt wird, statt vernünftig zu optimieren. Wenn selbst 1.600 € Highendkarten massive Probleme bei Spielen ohne DLSS bekommen, spielt das eben weiter in diese Problematik ein. Ich habe einen 5.120x1.440 Pixel Monitor. Den kann ich nicht mit einer brandneuen, 500 € Lowendkarte mit viel zu wenig VRAM (das klingt nach Satire, ist aber die aktuelle Situation) befeuern.

"Dann spiel halt in FullHD!". Wieso? Die Auflösung ging mit stabil bleibenden Grafikkartenpreisen über die Jahrzehnte auch immer weiter nach oben. Oder zockt hier noch jemand in VGA-Auflösung, nur weil er keine 1.600 € Karte kauft?

Ich mag das hier etwas überspitzt darstellen, aber mir und einigen meiner Freunde ergeht es genau so. Wir haben vor noch ca. 10, 15 Jahren (als wir noch deutlich WENIGER Geld hatten) hunderte Stunden in jedes geile Spiel versenkt. Und wir hatten Highendkarten. Zu vertretbaren Preisen gemessen an den Preisen zu anderen Komponenten. Das ist alles passé, aber sowas von.

Wenn ich mir nur mal die Historie meiner GPUs ansehe, wird mir schlecht, wie sehr ich von Highend immer weiter runtergerückt bin, aber prozentual immer mehr für die GPU gemessen am Gesamtsystem gezahlt habe.

Wie gesagt: Schade, aber für mich ist das Hobby durch. Nicht aufgrund schlechter Spiele, Exklusivtitel bei Konsolen, Abos, Onlinezwang und und und... Sondern weil die GPU-Hersteller völlig am Rad drehen mit ihrer Preispolitik und Highend-Gaming immer mehr zu einem elitären Hobby für Großverdiener werden soll, scheinbar. Weniger Stückzahlen bei gleichem Umsatz und größerem Gewinn als in der Vergangenheit? Solange es Menschen gibt, die da mitziehen, mehr als verständlich, aus wirtschaftlicher Sicht der GPU-Hersteller.
 
Es gibt hochwertige Hobbys, die zahlreiche Synergieeffekte haben (Gesundheit, Stressabbau, Bewegung, Soziale Komponenten u.v.m.)

Ein Musikinstrument zu kaufen ist sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Ein Fahrrad ist sinnvoller als eine Grafikkarte.
Bücher sind sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Eine Sprache zu lernen ist sinnvoller.
Eine Angelausrüstung ist sinnvoller.
Gartenarbeit ist sinnvoller.
Jeglicher (Bewegungs)-Sport im Vereinswesen ist besser.

- Keine dieser Hobbys führt zu Vereinsamung, intellektueller Armut und gesundheitlichen Probleme.

Solche Hobbys können bedenkenlos an die eigenen Kinder weitervererbt werden. Jeder Vater/Mutter würde sich freuen, wenn das eigene Kind sowas macht.

Seien wir ehrlich. Beim Gaming PC ist das nicht so. Aber jeder wählt seine Tätigkeiten selbst aus. Ein bisschen computer-spielen schadet sicherlich nicht, wenn es nicht exzessiv betrieben wird (man muss es einschränken!). Die Synergieeffektive halten sich sehr in Grenzen.
Was machst du eigentlich mit deinem Rechner der bei dir in der Signatur steht?
Für jemanden für den Gaming nicht so wichtig ist, ist das aber eine dicke Maschine! :D

PC - und Videogaming muss nicht schlecht sein, wenn das in Maßen geschieht und man auch noch andere Dinge zum Ausgleich macht. Ich habe auch mal jahrelang gar nicht mehr gezockt. Dann wieder richtig abgesuchtet.
3D Shooter wie Mohaa früher oder Battlefield. Diablo 3 war auch krass.
Bei Diablo 4 habe ich das jetzt besser unter Kontrolle.
Ich war zwischendurch auch mal gefrustet weil es nicht weiter ging und wollte das Game schon nicht mehr spielen.
Aber im Moment habe ich wieder Spaß dran. Es kommt auf die richtig Dosis an. Wie so oft im Leben.
 
Das Argument finde ich auch eher schwach. Ich kenne keinen Gamer der durch Computerspielen zum Sprachtalent geworden ist.
Du kennst wohl auch nur Shooter. Bei gaming kann man so viel mehr lernen, sprachen, logisches Denken, virtuelles denken, Strategie, Management, programmieren usw hat mich auch in den Job gebracht wo ich heute bin.
Mein aktuelles Markenfahrrad hat mich 500 € gekostet. Ich strampel noch lieber selbst, bin ja schliesslich erst 39 Lenze jung. Und da bekommt man ein brachbares Hardtail mit guter Schaltung schon für 500 €. Und das wird mich locker 10, 15 Jahre begleiten.
Also in Bikegefilden vom kollegen sind 500eur Bikes nicht Mal Einstieg, und wir sind hier in einem high-end Computerforum, also muss man schon äpfel mit äpfel vergleichen.

Und eine Grafikkarte hält heute locker länger als 2 Jahre, eine fast 4 Jahre alte 3080 reicht heute noch immer für 1440p, eine CPU hält noch viel länger.

Also ich check noch immer nicht was da teuer sein soll, man kann's auch einfach übertreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also in Bikegefilden vom kollegen sind 500eur Bikes nicht Mal Einstieg, und wir sind hier in einem high-end Computerforum, also muss man schon äpfel mit äpfel vergleichen.

Und eine Grafikkarte hält heute locker länger als 2 Jahre, eine fast 4 Jahre alte 3080 reicht heute noch immer für 1440p, eine CPU hält noch viel länger.

Also ich check noch immer nicht was da teuer sein soll, man kann's auch einfach übertreiben.

Nicht wirklich vergleichbar.
Denn wenn man informiert an die Sache rangeht, gibt es bei Fahrrädern auch einige Vorjahresmodelle von z.B. Cube direkt mal zum halben Preis, sofort wenn das aktuelle Modell erscheint. Und 8000 € für ein Fahrrad sind, gelinde gesagt, hirnrissig, vorausgesetzt man fährt nicht gerade hauptberuflich Fahrrad und sucht das letzte Gramm zum Einsparen. Und ein Vorjahresmodell bei einem Fahrrad ist nicht doppelt so schwer wie das Nachfolgemodell oder hat eine schlechtere Schaltung, Gabeln oder Reifen oder sowas. Mit 'nem 2010er Fahrrad fährst du auch heute noch genauso schnell, weit und bequem, auch auf Strecken, die man vorher noch nicht gefahren ist.

Eine 3080 haben sehr viele nicht zum realen Preis bekommen, sondern nur zu den Straßenpreisen, die ebenfalls 4-stellig waren. Und selbst die strauchelt mittlerweile schon in einigen Titeln, weil, wie ich oben geschrieben habe, Spiele auch vermehrt auf DLSS und Co. setzen, um überhaupt auf spielbare Frameraten zu kommen. Ist halt eine sehr miese Entwicklung in der Spielelandschaft.

Und von einer CPU redet doch gar niemand. Ich schrieb doch oben, dass die GPU die mit Abstand am schnellsten alternde Komponente ist, und eigentlich auch nur hier solch krasse, unverhältnismäßige Preissteigerungen zu verzeichnen sind. 'Ne gute CPU für 300 - 400 € sage ich ja nichts zu. Aber für 'nen FullHD-Krüppel an GPU zahle ich halt keine 500 €, was soll denn das? Und für eine brauchbare Mittelklasse erst recht keine 1000 €. Das steht von der Entwicklung aller anderen Komponenten her in keinerlei Relation.
 
@Mr.Floppy
Wie kommst du eigentlich auf 800-1000 für ne Mittelklasse Grafikkarte und auf 500€ für nen "FullHD-Krüppel?
Für 500€ bekommst du ne 7800XT und die reicht doch locker für FHD.
Hab auch mal kurz nach nem 2023er Cube geguckt, aber für die Hälfte keins gefunden.
 
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