Es gibt hochwertige Hobbys, die zahlreiche Synergieeffekte haben (Gesundheit, Stressabbau, Bewegung, Soziale Komponenten u.v.m.)
Ein Musikinstrument zu kaufen ist sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Warum? Gibt es da noch eine Erläuterung oder bleibt das einfach so im Raum stehen?
Ein Fahrrad ist sinnvoller als eine Grafikkarte.
Ein Fahrrad ist Sinnvoll, wenn man sich damit fortbewegen möchte. Das gebe ich zu.
Ich habe jedenfalls noch niemanden auf seiner RTX4080 über den Fahrradweg brettern sehen.
Das Fahrrad ist also nur sinnvoller, wenn es darum geht von A nach B zu kommen und das in der realen Welt.
Bücher sind sinnvoller als eine Gaming Grafikkarte.
Und wieder die Frage, WARUM?
Ich habe einen haufen Bücher. Es ist ein tolles Medium mit dem man sich die Welt so vorstellen kann wie man es möchte. Eine Grafikkarte lässt mich eine Welt so erleben wie es sich die Entwickler erdacht haben.
Beides können tolle Erfahrungen sein oder totale Enttäuschungen.
Eine Sprache zu lernen ist sinnvoller.
Das kann man auch in Spielen und dazu braucht man eine Grafikkarte.
Eine Angelausrüstung ist sinnvoller.
Hmm ... Also ich gehe schon seit meinem zwölften Lebensjahr angeln und besitze auch einen Angelschein, aber warum eine Angelausrüstung sinnvoller sein sollte will sich mir jetzt nicht erschließen.
Beim Angeln kann ich mir auch den Arsch breit sitzen und das den ganzen Tag, wenn die Fische mal wieder nicht beißen wollen.
Gartenarbeit ist sinnvoller.
Aber nur, wenn man auch etwas zur Selbstversorgung anbaut.
Ansonsten ist es einfach nur ein Flecken künstlich angelegter Natur mit wenig Zweck, außer das es eventuell schön aussieht.
Aber schöne Dinge kann man auch mit einer Graka erleben.
Jeglicher (Bewegungs)-Sport im Vereinswesen ist besser.
Ja und Nein.
Wenn es rein um die Bewegung geht, kann man sich auch eine VR kaufen und dafür gibt es sehr viele Bewegungs- und Sportspiele die einem sehr viel abverlangen.
Wenn es um dir direkte Soziale Komponente geht, stimme ich Dir zu.
Andererseits muss man solche interaktionen auch immer vom Charakter des einzelnen Menschen abhängig machen.
Es gibt genügend Menschen die solche sozialen Interaktionen meiden, weil sie damit nicht klar kommen.
- Keine dieser Hobbys führt zu Vereinsamung, intellektueller Armut und gesundheitlichen Probleme.
Das muss beim zocken auch nicht so sein.
Wenn man nur bis zur Nasenspitze denkt, kommt es einem vielleicht so vor, aber die realität sieht etwas anders aus.
Gamer sind nicht mehr die Nerds mit Brille und Pickel die bei Mutti und Papi im Keller ohne Fenster hocken und zocken.
Solche Hobbys können bedenkenlos an die eigenen Kinder weitervererbt werden. Jeder Vater/Mutter würde sich freuen, wenn das eigene Kind sowas macht.
Das kommt aber auf die Väter und Mütter an.
Vielleicht gibt es auch welche denen es nicht gefällt.
Was soviel bedeutet wie: Ich habe recht und ihr müsst das was ich geschrieben habe als richtig erachten, denn ich habe meinen letzten Absatz ja mit den Worten "seien wir ehrlich" begonnen.
Beim Gaming PC ist das nicht so. Aber jeder wählt seine Tätigkeiten selbst aus. Ein bisschen computer-spielen schadet sicherlich nicht, wenn es nicht exzessiv betrieben wird (man muss es einschränken!). Die Synergieeffektive halten sich sehr in Grenzen.
Nope! Einfach nur Nope!
Gaming ist mehr als nur alleine im dunklen Zimmer zu hocken.
Gaming kann sehr wohl Wissen vermitteln, man kann Sprachen lernen, man kann geistig fit bleiben, man kann soziale Verknüpfungen bilden und man kann sogar sehr aktives Gaming betreiben. Dabei kommt es am Ende nur auf die Eingabe- oder Ausgabegeräte an.
Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß und mit sicherheit auch nicht einfach nur grau.
Menschen die zocken, fahren auch Fahrrad oder sind in Vereinen aktiv.
Und egal ob es nur Vereinssport oder das zocken ist, am Ende kommt es immer auf die richtige Dosierung an.
Das trifft aber auf alle Aspekte im Leben zu.
Also bitte etwas weniger in Schubladen denken und mehr Offenheit für die verschiedenheit der Menschen.
Danke