Ubuntu 14 auf dem Laptop

Dark-Blood

Software-Overclocker(in)
Hey Leute,
ich überleg mir grad Ubuntu auf meinem Laptop zu installieren.
Ich würde gerne eure Erfahrungen zu dem Thema nutzen.
Wie sieht es aus mit Stromsparmodis?
Wlan, Treiber und sonstigem?
Gibt es irgendwas zu beachten?
Wie ist die Bootgeschwindigkeit?
Läuft Chrome unter Ubuntu?

Ich besitze ein Aspire 5750G

Gruß und danke
 
Kommt jetzt auf die genaue Hardware an.

Bei den Treiben machen am häufigsten WLAN und Grafikkarten (besonders Nvidia) Probleme.

Unter Linux kannst du dich zwischen dem Quelloffenen Chromium und Google Chrome entscheiden.

---------------------

Ich verwende LinuxMint, da mir die Oberfläche von Ubuntu nicht gefällt. Nach jeder Installation muss ich den WLAN-Treiber über die Treiberverwaltung manuell herunterladen und installieren. Das liegt aber daran, das der Treiber proprietär ist, also der Quellcode von Broadcom nicht freigeben wird.

Bei der Intel Wifi-AC 3160 in meiner Zotiac Sphere lief es ohne extra Treiberinstallation.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hoffe der Anhang hilft bei der Hardware.

Ist dann mit der Graka wohl n Problem?

Wenn ich das richtig lese, dann basiert mint auf nem älteren Kernel?
Macht das nen Unterschied?
 

Anhänge

  • Unbenannt.PNG
    Unbenannt.PNG
    33,9 KB · Aufrufe: 75
Zuletzt bearbeitet:
Mach Dir einen Stick mit einem Linux-Livesystem fertig und probier es aus. Gibt es auch von Ubuntu, Anleitungen sind ohne Ende via google zu finden. Ist nicht schwer.

@DKK007
- so so, also nvidia macht Probleme mit Linux? Interessant.
- also das mit der Oberfläche ist kein Argument. Das ist ja das schöne an Linux, alles ist Modular. Du kannst auch auf Ubuntu Desktops oder nur Window Manager installieren. Wenn Dir Unity nicht gefällt nimm Gnome, LXDE oder sonstwas. Hat wirklich nichts mit der Distribution zu tun.
 
Dass Nvidia-Chips besonders oft Probleme bereiten, stimmt so absolut nicht. Im Gegenteil - viel eher hat man mit AMD-Karten Probleme. Die Nvidia-Treiber für Linux sind aktuell und von ziemlich hoher Qualität - ich nutze nicht ohne Grund seit meinem Umstieg auf Linux nur noch Nvidia-Grafikkarten.
Zu Ubuntu kann ich nichts sagen, wohl aber zu Xubuntu - von daher gehe ich davon aus, dass meine Aussagen übertragbar sind. Xubuntu 14.04 auf meinem alten Eee läuft problemlos. Der Standbymodus arbeitet, wie er soll. Chrome (oder heißt es da Chromium?) ist selbstverständlich verfügbar.
Am besten bootest du einfach mal ein Live-Medium und schaust, ob alles funktioniert.

MfG Jimini
 
Ich sehe kein Grund es nicht auszuprobieren. Ich selbst habe Ubuntu seit knapp zwei Jahren auf meinem Laptop (i3 + HD4000) und sämtliche Treiber, auch für die Schnelltasten (FN), waren von Anfang an dabei. Wo ich bei Windows noch ewig nach passenden Treibern auf der furchtbaren Webseite von HP suchen musste, war bei Ubuntu alles dabei. Sogar die später getauschte WLAN-Karte war kein Problem.
Probier es doch mit z.B. Linux Live USB aus. ;)
 
Ich nutze seit Jahren Ubuntu und die einzigen Treiber, die ich nachinstallieren musste waren Grafiktreiber und der Treiber für eine TV-Karte. Beides im Handumdrehen erledigt. Ich habe Ubuntu u.a. auf einer SSD installiert und es bootet rasend schnell, braucht ca. 5 Sek vom betätigen des Startknopfes bis zum starten der Oberfläche. Stromsparmodi gibts natürlich auch, vor allem wirst du auch so schon mehr Strom sparen, da Ubuntu viel genügsamer ist als die Raupe Nimmersatt Windows was Ressourcen angeht. Mit grafischer Oberfläche(Unity) habe ich keine 500MB RAM ausgelastet, ohne sinds sogar unter 300MB. Mein Intel Atom Quad Core dreht Däumchen wenn ich HD Material abspiele, unter Windows wäre der da schon fast am Anschlag.
 
Wenn ich das richtig lese, dann basiert mint auf nem älteren Kernel?
Macht das nen Unterschied?

Sollte keinen großen Unterschied machen. Mein LM17 hat gerade Kernel 3.13, so groß sind die Unterschiede da nicht. Ich nutze Linux Mint seit Version 8, habe zwischendurch auf 12, 15, 16 aktualisiert. Der Größte Unterschied war der wechsel zur Cinnamon-Oberfläche. Mit Unity aus Ubuntu komme ich nicht gut klar.

Linux bringt von Haus aus den freien Noveau-Treiber für die GT630M mit. Dieser ist etwas langsamer und bietet weniger Funktionen als der unfreie Treiber. Diesen solltest du aber einfach über die Treiberverwaltung nachinstallieren können.

Vor einiger Zeit gab es noch recht große Probleme mit Optimus, so dass das umschalten zwischen iGPU und Geforce nur mit Bumblebee möglich war. Weiß nicht wie da der aktuelle Stand ist.
Deshalb würde ich dazu raten, wenn du keine Spiele unter Linux spielst nur die iGPU zu verwenden. Die Grafiktreiber von Intel sind frei und da Intel das größte Treiberteam für freie Treiber hat, ist die Qualität da genauso wie unter Windows.

Bumblebee ? Hybrid-Grafikkarten ? Wiki ? ubuntuusers.de

Bei meinem TV-Stick musste ich nicht nur die Treiber manuell installieren, sondern auch die Firmware von Hand kompilieren. :devil:
In den aktuellen Kernelversionen ist zumindest die Firmware schon enthalten. :)

Nachtrag:
Da Linux meistens über eine Live-CD (/DVD/Stick) installiert wird, hast du da schon einen kompletten Desktop mit vielen Programmen. Da kannst du dann also vor der Installation gleich testen, ob deine WLAN-Karte auf Anhieb erkannt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange der Kernel keine Sicherheitslücken aufweist, lass ich meine Finger sowieso von Kernel Updates. Erst wenns wirklich notwendig ist wird geupdated. Zu oft hatte ich schon den Fall, dass ich mir den ganz neuen Kernel aufgespielt hatte und irgend eine Software war dann inkompatibel.
Bei meinem TV-Stick musste ich nicht nur die Treiber manuell installieren, sondern auch die Firmware von Hand kompilieren. :devil:
In den aktuellen Kernelversionen ist zumindest die Firmware schon enthalten. :)

Ja der gute alte LinuxTv media_build :daumen:
 
Vor einiger Zeit gab es noch recht große Probleme mit Optimus, so dass das umschalten zwischen iGPU und Geforce nur mit Bumblebee möglich war. Weiß nicht wie da der aktuelle Stand ist.
Damit hatte ich bei einer Gentoo-Installation neulich zu kämpfen. Warnicht wirklich einfach, das einzurichten, aber nun läuft es zuverlässig. Ich gehe daher davon aus, dass Ubuntu mittlerweile auch mit Optimus-Systemen umzugehen weiß.
Solange der Kernel keine Sicherheitslücken aufweist, lass ich meine Finger sowieso von Kernel Updates. Erst wenns wirklich notwendig ist wird geupdated. Zu oft hatte ich schon den Fall, dass ich mir den ganz neuen Kernel aufgespielt hatte und irgend eine Software war dann inkompatibel.
Das ist mir bislang nur bei Grafiktreibern passiert - nachdem ich gestern 4.0.0 kompiliert hatte, ließ sich die bisherige Version der Nvidia-Treiber nicht mehr installieren. Die nächstneuere (maskierte) Version tat es dann aber.
Da man unter Linux ja beliebig viele Kernel nebeneinander installiert haben und diese beim Booten auswählen kann, ist es eigentlich ziemlich risikofrei, immer den neuesten stabilen Kernel zu installieren. Sollten damit Probleme auftreten, bootet man einfach den letzten Kernel. Ich lege mir für diesen Fall immer einen "failsafe"-Kernel an, welcher auf jeden Fall funktioniert und den ich dann im Notfall booten kann.

MfG Jimini
 
Dass Nvidia-Chips besonders oft Probleme bereiten, stimmt so absolut nicht. Im Gegenteil - viel eher hat man mit AMD-Karten Probleme. Die Nvidia-Treiber für Linux sind aktuell und von ziemlich hoher Qualität - ich nutze nicht ohne Grund seit meinem Umstieg auf Linux nur noch Nvidia-Grafikkarten.
Kann ich leider nicht bestätigen. Out of the box stürzt mein System mit GTX580 direkt nach dem Booten auf den Desktop ab, da der nouveau Treiber buggy ist (Müsste mit Kernel 3.19 gefixt sein, hat nur fast 2 Jahre gedauert :ugly:). Mit dem proprietären Treiber läuft es zwar, aber den muss man erst mal herunterladen können - schwierig, wenn der Rechner schon beim Öffnen des Browsers freezt. Mit Intel oder AMD hatte ich hingegen noch nie Probleme gehabt. Andererseits läuft in meinem Retro-Rechner eine 7600GT einwandfrei mit nouveau. So Stories gibt es halt bei allen Herstellern, einfach mal ein Livesystem ausprobieren und gucken ob's passt.
 
Kann ich leider nicht bestätigen. Out of the box stürzt mein System mit GTX580 direkt nach dem Booten auf den Desktop ab, da der nouveau Treiber buggy ist (Müsste mit Kernel 3.19 gefixt sein, hat nur fast 2 Jahre gedauert :ugly:).
Den Nouveau-Treiber habe ich bislang noch nie dauerhaft genutzt, da die Treiber von Nvidia immer zuverlässiger waren - und auf diese bezog ich mich in meinem vorherigen Posting.

Aber es stimmt natürlich - sowas kann mit jedem Hersteller passieren. Wobei meine Erfahrung bislang war, dass die Treiberunterstützung für ältere AMD-Chips echt schwierig ist und neuere Treiberversionen mitunter mit deutlicher Verzögerung veröffentlicht werden. Aber vielleicht hat sich das ja auch mittlerweile gebessert.

MfG Jimini
 
Den Nouveau-Treiber habe ich bislang noch nie dauerhaft genutzt, da die Treiber von Nvidia immer zuverlässiger waren - und auf diese bezog ich mich in meinem vorherigen Posting.
Nützt halt auch nichts, wenn der Rechner steht bevor man den Download angefangen hat. Wenn man dann nicht weiß, was man machen muss, ist Linux wieder schuld und Windows besser ;-) Meine nächste Karte wird jedenfalls von AMD, weil mir dieser proprietäre Nvidia Kram auf den Geist geht. Da hatte ich früher auch schon Probleme mit (damals, als man den Treiber noch selbst kompilieren musste).

Wobei meine Erfahrung bislang war, dass die Treiberunterstützung für ältere AMD-Chips echt schwierig ist und neuere Treiberversionen mitunter mit deutlicher Verzögerung veröffentlicht werden. Aber vielleicht hat sich das ja auch mittlerweile gebessert.
Grade mit älteren Karten laufen die Open Source Treiber eigentlich ganz gut. Bei den aktuellen Boliden sieht das teilweise noch anders aus, aber anders als Nvidia stellt AMD wenigstens Entwicklerdokumentation zu ihrer Hardware bereit, da muss also deutlich weniger mit Reverse Engineering gearbeitet werden. Mit den proprietären Treibern habe ich jetzt allerdings bei AMD keine Erfahrungen sammeln können, die sollen vom Höhrensagen her aber nicht so der Brüller sein, Nvidia macht da wohl doch einen besseren Job. Hier ist auch mal ein Artikel zu dem Thema GPU-Treiber. Die Hersteller werden zwar mit A, B und C bezeichnet, sollte aber klar werden, um wen es sich da handelt ;-)
 
Zurück