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Ubisoft verdient mehr als 700 Mio. Euro durch In-Game-Shops bei Rainbow Six Siege und Co.

PCGH-Redaktion

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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Ubisoft verdient mehr als 700 Mio. Euro durch In-Game-Shops bei Rainbow Six Siege und Co.

Der Umsatz mit Mikrotransaktionen kann sich durchaus sehen lassen, wie der aktuelle Geschäftsbericht von Ubisoft aufzeigt. So gab es ein Rekord-Engagement bei Rainbow Six Siege mit 26 Prozent mehr Einnahmen.

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Stormado

Freizeitschrauber(in)
Ist doch auch okay so. Jeder soll mit seinem Geld machen was er/sie/es will. Und wenn man sämtlichen Überschuss, den man hat, dort reinsteckt, der hat dann Pech, wenn was anderes bezahlt werden muss.

Ich würde es an Stelle der Publisher genauso machen. Selbst gebe ich nur selten Geld aus. Bei Dota 2 z.B. monatlich die 3,35 EUR für Dota Plus und vielleicht einmal im Jahr 30 EUR für ein Arcana. Da ich pro Jahr aber mehrere Hundert Stunden spiele, ist es mir auch entsprechend wert.
 

Dragon AMD

Volt-Modder(in)
Manche lieben halt die Skins die es für die Operator gibt.

Ich gebe dafür eher kein Geld aus.

Gesendet von meinem D6603 mit Tapatalk
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Ist doch auch okay so. Jeder soll mit seinem Geld machen was er/sie/es will. Und wenn man sämtlichen Überschuss, den man hat, dort reinsteckt, der hat dann Pech, wenn was anderes bezahlt werden muss.

Ich würde es an Stelle der Publisher genauso machen. Selbst gebe ich nur selten Geld aus. Bei Dota 2 z.B. monatlich die 3,35 EUR für Dota Plus und vielleicht einmal im Jahr 30 EUR für ein Arcana. Da ich pro Jahr aber mehrere Hundert Stunden spiele, ist es mir auch entsprechend wert.
Bin ich grundsätzlich bei Dir allerdings darf das nicht dazu führen, dass das Spielkonzept darauf ausgerichtet wird, denn dann betrifft es auch die, die es gar nicht nutzen/ nutzen wollen.

MfG
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Bin ich grundsätzlich bei Dir allerdings darf das nicht dazu führen, dass das Spielkonzept darauf ausgerichtet wird, denn dann betrifft es auch die, die es gar nicht nutzen/ nutzen wollen.

MfG

...jeder kann sich ausrechnen wie hoch die Warscheinlichkeit ist das man nicht betroffen ist bzw. sein wird (ggf. Nachfolger).
Ich dachte früher auch so das jeder mit seinem Geld machen kann was er will aber mitlerweile sehe ich das eher so das man die vor sich selbst schützen muss.
Schaue ich mir die Preise der Spiele an die seit dem C64 über Amiga / PC Retail bis heute "Steam" da sind kann man das nicht mit Inflation schön reden.
Dank DRM wird es auch immer schwieriger legal an günstige Spiele zu kommen. :ugly:
 

keinnick

Lötkolbengott/-göttin
Dank DRM wird es auch immer schwieriger legal an günstige Spiele zu kommen. :ugly:
Verstehe ich nicht. Es gibt alle Nase lang Sales. So günstig wie heute kam ich damals nicht an Spiele, denn da musste ich in den nächsten Markt rennen und die dort aufgerufenen Preise zahlen, denn es gab keine Alternativen. Heute habe ich dank irgendwelchen (Free-)Aktionen mehr Spiele in der Bibliothek als ich überhaupt zocken kann.
 

Bluebird

Software-Overclocker(in)
Verstehe ich nicht. Es gibt alle Nase lang Sales. So günstig wie heute kam ich damals nicht an Spiele, denn da musste ich in den nächsten Markt rennen und die dort aufgerufenen Preise zahlen, denn es gab keine Alternativen. Heute habe ich dank irgendwelchen (Free-)Aktionen mehr Spiele in der Bibliothek als ich überhaupt zocken kann.
genau das !
Obendrauf muss man auch mal ehrlich sein , in denn 80ern war ein Team meistens ein Coder Grafiker und ein Musiker , oft wars gar ne one Man Show in denn 90er war es schon ein Team wenn sich mal 5-10 gefunden haben und ab 2000 bis heute dauert ein Abspann zum Teil länger als bei so manchem Kino Film und das die Preise wirklich angezogen haben kann man auch nicht sagen , wenn man 6 Monate warten kann bekommt man jeden Blockbuster Freihaus zum Budget Preis ... also Jammern kann man da echt nicht !

PS: Wargaming hat mit ihrem world of Tanks schon vor 5 Jahren eine halbe Mrd Euro Umsatz (auch hier ist der Titel mal wieder bescheiden ! Umsatz ist nicht Verdienst !) gemacht und deren kosten waren damals noch Peanuts , also wie kann ich da Ubi das Recht absprechen so Kohle zu generieren ?!
 

czk666

Freizeitschrauber(in)
Ich gebe und werde aus Prinzip kein Geld für ingame Käufe ausgeben.
Bei Battlefield habe ich damals Premium gekauft um neuen Karten, ... zu erhalten. Da war vorher klar was ich für mein Geld bekomme. Mit diesem Modell kann man halt nicht so viel Geld verdienen wie dieser Service s.... Kauf hier en skin, Kauf hier ne Waffe, ab und zu gibt's mal ne neue Karte. wow

Die verdienen sich gerade dumm und dämlich mit dem s.... und die Schafe machen es mit.
 

tochan01

Software-Overclocker(in)
Sollen Sie doch alle machen... ich als 90% singleplayer kaufe mitterweile die Games 1-2 Jahre nach relase als complete Edition mit allen Zeug für 10-20€.
Gibt ganz selten was wo ich total heiß drauf bin und es bei Realse kaufe... Nicht mal das neue FF7 für die Playsi hat das geschafft aber das lag auch an dem was drauß gemacht wurde. Sollen Sie ma alle machen.

Was früher mit Freunden essen gehen etc war, ist heute Online zusammen zocken. An einem Abend geht auch bissel was durch mit Disco Eintritt, Trinken, essen etc.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Verstehe ich nicht. Es gibt alle Nase lang Sales. So günstig wie heute kam ich damals nicht an Spiele, denn da musste ich in den nächsten Markt rennen und die dort aufgerufenen Preise zahlen, denn es gab keine Alternativen. Heute habe ich dank irgendwelchen (Free-)Aktionen mehr Spiele in der Bibliothek als ich überhaupt zocken kann.
Die "Sales" haben in den letzen Jahren nur noch selten wirklich gute Angebote.

Ich gebe und werde aus Prinzip kein Geld für ingame Käufe ausgeben.
Bei Battlefield habe ich damals Premium gekauft um neuen Karten, ... zu erhalten. Da war vorher klar was ich für mein Geld bekomme. Mit diesem Modell kann man halt nicht so viel Geld verdienen wie dieser Service s.... Kauf hier en skin, Kauf hier ne Waffe, ab und zu gibt's mal ne neue Karte. wow

Die verdienen sich gerade dumm und dämlich mit dem s.... und die Schafe machen es mit.
Obwohl Premium auch, je nachdem wann man gekauft hat, die Katze im Sack war und die Spielgemeinde gespalten hat - gut war das auch nicht. Mit dem Rest stimme ich aber überein. MTAs sollen den Leuten doch am Ende mehr Geld aus der Tasche ziehen als es ein Addon oder "Premium" tun würden. Aus meiner Sicht ist auch der Gegenwert vieler MTAs einfach nicht gegeben.
 

Rizzard

PCGH-Community-Veteran(in)
Bin ich grundsätzlich bei Dir allerdings darf das nicht dazu führen, dass das Spielkonzept darauf ausgerichtet wird, denn dann betrifft es auch die, die es gar nicht nutzen/ nutzen wollen.

Ein Spiel darf theoretisch schon darauf ausgerichtet sein, wenn es zB als Free2Play auf den Markt kommt.^^
Denn dann wäre es logisch das man anderweitig an sein Geld kommen muss.

Und wenn jemand bei Spielen wie Rainbow Six Siege mit mehreren 100 Stunden Spielzeit ein paar Kröten ausgibt damit sich x und y verändert, ist das auch noch ok. Man spielt es ja scheinbar "ewig".

Bei Spielen wie AC Origins/Odyssey sollte es, wie du schon sagst, aber nicht darauf aufgebaut sein. Und hier war ich in beiden Spielen ein kleines bisschen skeptisch.
Ich habe Origins etwa 50h, Odyssey etwa 80h gespielt.
Wenn man sein legendäres Equip auf ca aktuellem Level halten wollte, kostete das sehr viel Geld, was man ohne stundenlanges grinden kaum erreichen konnte.
Hier hatte ich teils schon das Gefühl, als würde es mich etwas Richtung MTs lenken, wo man eben mal schnell an neues Zeug ran kommt.
Das sollte keinesfalls weiter "an die Spitze" getrieben werden.
 

Stormado

Freizeitschrauber(in)
Ein Spiel darf theoretisch schon darauf ausgerichtet sein, wenn es zB als Free2Play auf den Markt kommt.^^
Denn dann wäre es logisch das man anderweitig an sein Geld kommen muss.

Und wenn jemand bei Spielen wie Rainbow Six Siege mit mehreren 100 Stunden Spielzeit ein paar Kröten ausgibt damit sich x und y verändert, ist das auch noch ok. Man spielt es ja scheinbar "ewig".

Bei Spielen wie AC Origins/Odyssey sollte es, wie du schon sagst, aber nicht darauf aufgebaut sein. Und hier war ich in beiden Spielen ein kleines bisschen skeptisch.
Ich habe Origins etwa 50h, Odyssey etwa 80h gespielt.
Wenn man sein legendäres Equip auf ca aktuellem Level halten wollte, kostete das sehr viel Geld, was man ohne stundenlanges grinden kaum erreichen konnte.
Hier hatte ich teils schon das Gefühl, als würde es mich etwas Richtung MTs lenken, wo man eben mal schnell an neues Zeug ran kommt.
Das sollte keinesfalls weiter "an die Spitze" getrieben werden.

Dem kann ich grundsätzlich zustimmen. Wenn man ein Spiel kauft und dann noch einen Ingame-Shop hat - mir fällt gerade die Windows 10-Edition von Minecraft ein -, dann hat das irgendwo einen gewissen Nachgeschmack. Mir gefällt das nicht, wobei ich grundsätzlich bei meiner ersten Aussage bleibe.

Bei Dota 2 z.B. habe ich schätzungsweise mittlerweile rund 500-600 EUR ausgegeben. Im Hinblick auf die über 2.700 Stunden an Spielzeit + zusätzlich noch die Spiele, die ich per Twitch und/oder Youtube ist es mir wie gesagt auch wert. Bei einem Vollpreistitel würde ich aber ablehnen - hier z.B. bei GTA V.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Solange sie es so lassen, wie in Far Cry 5 und New Dawn, ist alles in Ordnung. Früher hat man irgendwelche Cheatcodes eingegeben, wenn man der unbesiegbare Superheld sein (und sich das Spiel kaputtmachen) wollte, heute muß man dafür Geld hinlegen.

Einziges Problem mist die Modunterstützung. Wofür soll man noch Geld, für irgendwelche Skins, hinlegen, wenn es besseren Krempel im Internet kostenlos gibt?

Dank DRM wird es auch immer schwieriger legal an günstige Spiele zu kommen. :ugly:

Früher, in der guten alten Zeit, haben die Spiele deutlich mehr gekostet, als heute. 100DM von 1990 sind heute gut 95€, dafür gibt es üblicherweise schon die Collectors Edition. Nur die Ultimate Edition von AC:O war teurer, aber da ist das Expansionpack auch mit drin.

Zusätzlich hat man früher ewig lange den Normalpreis bezahlen müssen, bei den richtig guten Spielen konnte es Jahrelang dauern, bis die endlich mal reduziert wurden. Heute ist nach spätestens einem halben Jahre quasi jedes Spiel in irgendeinem Sale.

Die "Sales" haben in den letzen Jahren nur noch selten wirklich gute Angebote.

Es gibt eigentlich den ganzen Spielekatalog in irgendeinem Sale. Wenn dir die modernen Spiele nicht zusagen, dann ist das ein anderes Problem. Freu dich dann einfach über GoG, da sind die ganzen Klassiker auch alle im Sale.
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Verstehe ich nicht. Es gibt alle Nase lang Sales. So günstig wie heute kam ich damals nicht an Spiele, denn da musste ich in den nächsten Markt rennen und die dort aufgerufenen Preise zahlen, denn es gab keine Alternativen. Heute habe ich dank irgendwelchen (Free-)Aktionen mehr Spiele in der Bibliothek als ich überhaupt zocken kann.

gaaanz einfach
Trotz heutiger "Sales" zahlt man idR. deutlich mehr :ugly:

Früher das Spiel gekauft = fertig
Heute Spiel + Season Pack 1 bis ?? + ggf. extra "content" => teurer
Ausserdem was nützen mir 50 oder 75% "Sale" wenn die teilweise bei Uralt Spielen noch vom UVP ausgehen?
Damals gab es die Spiele für ~2DM auf dem Wühltisch.
 

RAZORLIGHT

Freizeitschrauber(in)
Und CD Project RED ist dennoch wertvoller als Ubisoft ganz ohne Mikrotransaktionen... sollte den ganzen CEOs mal zu denken geben.
 

Basileukum

Software-Overclocker(in)
Was sollst da sagen, eine traurige Entwicklung, aber am Ende sind nicht die Spieleschmieden oder Publisher schuld, sondern wir als Gamer. Wer unterstützt denn so ein Mist?
 

PureLuck

Software-Overclocker(in)
Damals gab es die Spiele für ~2DM auf dem Wühltisch.

Heutzutage gibt es Spiele kostenlos auf dem Wühltisch. Und dieser Wühltisch heißt unter anderem Epic.
Die Mediamarkt-Spielepyramide der Neuzeit heißt Steamsales. Der Unterschied ist, bei den Steam-Sales schlagen verhältnismäßig mehr Menschen zu als bei der Pyramide.
Aber jaja, früher war alles besser. :D
 

rum

Software-Overclocker(in)
Von mir aus sollen die Leute Ihr Geld in Computerspielekosmetik pressen, geht mir am Arsch vorbei.
Leider vermisse ich immer mehr Spiele mit richtig guter Story auf dem Markt. Immer mehr nur noch Tendenzware mit Spielprinzipien, welche für hohen Umsatz bei Mikrotransaktionen oder weiß der Teufel was sorgen, anstelle von was wirklich Neuem. Schade drum.
Allgemein finde ich auch, dass Spiele, im richtigen Moment erstanden, heutzutage schon sehr günstig sein sein können. Leider geht damit auch einher, dass viele Spiele, wie schon gesagt, bestimmte Qualitäten vermissen lassen. Kommt mir vor wie eine Verwahrlosung in Richtung "schnell produziert mit dem selben Inhalt wie der Vorgänger", "bei dem hat man ja auch gut Geld mit InGame-Käufen verdient". Wo genau ist da noch die Idee Spiele für Spieler zu produzieren? Ich glaube, so etwas gibt es schon lange nicht mehr oder nur noch sehr sehr selten.
 

Bluebird

Software-Overclocker(in)
Und CD Project RED ist dennoch wertvoller als Ubisoft ganz ohne Mikrotransaktionen... sollte den ganzen CEOs mal zu denken geben.
ja solange sie nicht einen oder gar Zwei Flops in Folge hin legen mag das funktionieren , aber auch Riesen sind in der Vergangenheit gefallen und keiner wusste wieso ...
Porsche war auch mal mehr wert als VW , so what ? :)
 
R

Rotkaeppchen

Guest
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Ubisoft verdient mehr als 700 Mio. Euro durch In-Game-Shops bei Rainbow Six Siege und Co.
Umsatz ist nicht Verdienst, alle diese ganzen Verkaufsberatungsgespräche kosten Millionen. Das ist ganz sicher ein Nullsummenspiel, oder richtig gerechnet ein Service für die Kunden. Ganz sicher. Wer würde sich denn schamlos an seinen Kunden, oft spielsüchtige Kinder, bereichern wollen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Mithridates_XL

Schraubenverwechsler(in)
ja solange sie nicht einen oder gar Zwei Flops in Folge hin legen mag das funktionieren , aber auch Riesen sind in der Vergangenheit gefallen und keiner wusste wieso ...
Porsche war auch mal mehr wert als VW , so what ? :)

Bluebird, es ist auch in deinem Interesse als Gamer, dass CD Projekt möglichst keine Flops hinlegt!
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Damals gab es die Spiele für ~2DM auf dem Wühltisch.

Hast du schonmal den Müll für 2DM gezockt?

Das waren bestenfalls viertklassige Spiele, die eigentlich keiner mit Namen kann. Von irgendwelchen winzigen Entwicklerteams oder Einzelpersonen zusammengestückelt (nichts gegen gute Shareware, aber das war ja meist unterirdisch).

Nur mal zur Erinnerung: damals gab es eine sehr erfolgreiche Heftserie namens "Bestsellergames". Erfolgskonzept war es, teils 5 Jahre alte Spiele, für 10DM oder 15DM (Bestsellergames Gold) im Heft rauszubringen. Das Heft war nichts besonderes, mit einer PCGH, PC Games oder Gamestar, nicht zu vergleichen. Das war der Gipfel des günstigen. Ansonsten konntest du auf deine Rabatte warten bis du schwarz wurdest. Noch schlimmer: wenn du zu lange gewartet hattest, dann mußte der Compterspieleladen das Spiel nachbestellen, meist zum Vollpreis. Ausverkaufte Computerspiele ist etwas, das man heute nichtmehr kennt. Genauso wenig, wie die Flohmärkte abzuklappern, in der Hoffnung etwas brauchbares für sein Taschengeld zu bekommen. Di tolle Erkenntnis, dass die neuen Originaldisketten nicht das waren, was sie schienen. Aber immerhin habe ich hier noch Doom, The Day of The Tantacle und Ground Control liegen, eine gute Folhmarktausbeute (das war eine Zeit: man ging hin und wußte nicht, mit was man zurückkommen würde).

Wenn man die Zeiten vergleicht, dann ist man heute um längen besser dran. Das aktuelle Superspiel, für die Hälfte, oder weniger, nach gerade einmal einem Halben Jahr, das gab es damals einfach nicht. Auch die anderen Spiele blieben gefühlte Ewigkeiten teuer (heute nurnoch in Ausnahmen der Fall).

Ausserdem was nützen mir 50 oder 75% "Sale" wenn die teilweise bei Uralt Spielen noch vom UVP ausgehen?

Wenn du dich darüber schon aufregst, dann hättest du früher gar keinen Spieleladen betreten dürfen. Übrigens ist das der Preis, den man vor dem Sale bezahlt hat, transparenter geht es garnicht.

Die Mediamarkt-Spielepyramide der Neuzeit heißt Steamsales.

Die Spielepyramide gab es auch erst einige Zeit später, dürfte etwas vor 2000 gewesen sein und sie war durchaus ein großer Fortschritt, genau wie "Green Pepper".

Am geilsten waren natürlich die Gold Games, von denen habe ich sogar noch einige hier. Ab Gold Games 3 ging es so richtig los.
 

PureLuck

Software-Overclocker(in)
Nur mal zur Erinnerung: damals gab es eine sehr erfolgreiche Heftserie namens "Bestsellergames". Erfolgskonzept war es, teils 5 Jahre alte Spiele, für 10DM oder 15DM (Bestsellergames Gold) im Heft rauszubringen. Das Heft war nichts besonderes, mit einer PCGH, PC Games oder Gamestar, nicht zu vergleichen. Das war der Gipfel des günstigen. Ansonsten konntest du auf deine Rabatte warten bis du schwarz wurdest. Noch schlimmer: wenn du zu lange gewartet hattest, dann mußte der Compterspieleladen das Spiel nachbestellen, meist zum Vollpreis. Ausverkaufte Computerspiele ist etwas, das man heute nichtmehr kennt. Genauso wenig, wie die Flohmärkte abzuklappern, in der Hoffnung etwas brauchbares für sein Taschengeld zu bekommen. Di tolle Erkenntnis, dass die neuen Originaldisketten nicht das waren, was sie schienen. Aber immerhin habe ich hier noch Doom, The Day of The Tantacle und Ground Control liegen, eine gute Folhmarktausbeute (das war eine Zeit: man ging hin und wußte nicht, mit was man zurückkommen würde).

Wenn man die Zeiten vergleicht, dann ist man heute um längen besser dran. Das aktuelle Superspiel, für die Hälfte, oder weniger, nach gerade einmal einem Halben Jahr, das gab es damals einfach nicht. Auch die anderen Spiele blieben gefühlte Ewigkeiten teuer (heute nurnoch in Ausnahmen der Fall).

Mein Heft der Wahl war damals die ComputerBild-Spiele mit 2 - 5 DM :D
Teils klasse Games drin gewesen wie Earth 2150 oder Abes Oddysey aber oft auch nur grober "Schrott".

Jetzt geht man auf den Flohmarkt und erhält zum Preis eines AAA-Games unter Umständen gerade mal 1 NES/SNES Game. Zum Glück fällt mein Taschengeld heute etwas großzügiger aus.
 

Mazrim_Taim

BIOS-Overclocker(in)
Früher, in der guten alten Zeit, haben die Spiele deutlich mehr gekostet, als heute. 100DM von 1990 sind heute gut 95€, dafür gibt es üblicherweise schon die Collectors Edition. Nur die Ultimate Edition von AC:O war teurer, aber da ist das Expansionpack auch mit drin.

Hatte mehr d.h. ausführlicher was dazugeschrieben aber leider wurde es nicht übernommen (FF hatte Fehlermeldung).

Neue Kurzfassung:
Laut ASM - Werbung kosteten C64 Spiele 1990 30-50 DM und Amiga 60-70 DM.
Inflationrechner sagte mir ~65% => was max. 132 DM => 68€ wären.
Die Behauptung ist so oder so hinfällig das Spiele damals billiger wären; ausser man zählt heute den Season Pass hinzu was ich dann
für Pi mal Daumen ein Unentschieden (mit leitem Vorteil für damals) halten würde.

Man muste zwar länger warten bis der Preis gefallen war dafür konnte man aber die Spiele in Ruhe durchzocken und sehr gut weiterverkaufen.
Heute eigendlich unmöglich; sei es wegen DRM oder weil man nichts dafür kriegt.

Edit
Bluebird, es ist auch in deinem Interesse als Gamer, dass CD Projekt möglichst keine Flops hinlegt!

Ist das leztenendes nicht in unser allem Interesse?
und nicht nur CD Projekt sondern alle Unternehmen?
Überlegt mal einfach blind ein Spiel kaufen und extrem viel Fun haben.
Am besten noch zu Preisen von damals; habe gehört die waren viel billiger ....... *duck-und-renn-weg*
 

MyticDragonblast

PC-Selbstbauer(in)
Die Inflationsbetrachtung mag zwar generell ganz interessant sein, aber greift hier doch etwas zu kurz:
Für Preissenkungen sprechen:

  • Keine physischen Datenträger d.h. kein Mastering/kein klassischer Vertrieb/keine Logistikkosten/kein Händleraufschlag->Macht einen großen Teil des Preises aus weil jeder sein bisschen dazu haben will(gut 3rd Party Shops wie Steam nehmen provision aber mittlerweile macht ja jeder seine eigene Bude auf)
  • Billige Möglichkeit an technisches Knowhow zu kommen->Engines gibt es wie Sand am Meer, man muss keine teuren Coreentwickler mehr einstellen oder Genies im Team haben für das "next big thing". Assetdatenbanken und Foto/Texturdatenbanken bieten massive Erleichterungen zur Erstellung der Spielwelten. Ambitionierte Entwickler müssen nicht zwingend Ortstermine machen um bestimmte Texturen zu erstellen.
  • Kein Ausverkauf d.h. man kann bis zum Abschalten der Server immer die fehlerfreien Daten neu verkaufen ohne Nachpressen zu müssen. Den Fehler mit Prey(2006) wird man nicht wiederholen.
Schon immer teuer war:
  • Sprachausgabe(seit Mitte der 2000er min. in 1 Sprache)
  • Multiplatformentwicklung
  • Kundendienst
  • Communityarbeit->Steam bietet da allerdings zur Freude auch von Epic und anderen schwarzen Schafen kostenlosen Ersatz
  • Patchentwicklung und -verteilung
  • Mehrsprachigkeit->Dolmetscher kosten wenn die Entwickler nicht selber diese Sprachen beherschen
  • Sounddesign/Audiodesign/Musik. Man muss da jetzt nicht übertreiben wie damals Gothic3(PCG hat mal berichtet dass da gut 1Mio. € ausgegeben wurden für den Soundtrack), aber echt klingt trotz Tendenz zurück zu Stereo besser als aus der Dose
Was teurer geworden ist:

  • Multilinguale Sprachausgabe als quasi Pflicht->Hat jedes neuere große Spiel zumindest rudimentär
  • Motion-Capturing
  • Werbung->Nicht nur Fachpresse und Flyer an Händler wie früher. Heute muss alles dabei sein: Fernsehen, Yt, Facebook, Twitter, Website, Influencer, alle Shops, alle Werbehoster. Da ist gut wenn man mit gesammelten Daten die Zielgruppen besser eingrenzen kann

Fazit: Nur klassisch erhöhte Personalkosten durch mehr Angestellte(müssen aber nicht zwingend die "guten" Leute sein wie früher, irgendwas fällt den Legionen von Leuten schon ein) und ganz viel Marketing. Als Mehrreinnahmen hat man die ganzen Mini-Addons und Skins, massiv höhere Verkaufszahlen(Gaming ist Mainstream) und Erlöse durch die Nutzung von Daten(Weiterverkauf/Nutzung für Marketing und Marktforschung).

Um zum Thema zurückzukommen: Die astronomischen Umsätze und Margen kommen nicht daher, dass man die relativen inflationsbereinigten Kosten pro verkaufter Einheit gleichbleibend oder steigend hat...
Persönlich mag ich die Entwicklung nicht, aber mir ist das ganze ziemlich egal, solange ich nicht das Gefühl habe, dass ich überall im Spiel Preisschilder sehe. DMC5 fand ich in der Hinsicht super: Im Hauptmenü eine Option für Zusatzinhalte und sonst im Spiel nirgendwo der Hinweis, dass man Orbs(eine Ingame-Ressource) für Echtgeld nachkaufen kann. HITMAN ebenso: Im Hauptmenü ein Angebot und im Spiel nichts von dem Zeug.
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Dank DRM wird es auch immer schwieriger legal an günstige Spiele zu kommen.

Früher, in der guten alten Zeit, haben die Spiele deutlich mehr gekostet, als heute. 100DM von 1990 sind heute gut 95€, dafür gibt es üblicherweise schon die Collectors Edition. Nur die Ultimate Edition von AC:O war teurer, aber da ist das Expansionpack auch mit drin.

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Früher gab es kein DRM.
In der Anfangszeit von Steam konnte man Spiele im Ausland kaufen.
Wenn ich nun z.B. in Brasilien bin kann ich die Spiele die ich dort kaufe nur in BR und umliege Länder installieren und starten.
Ja es gibt Möglichkeiten aber die sind nicht wirklich praktikabel.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Früher gab es kein DRM.

Das stimmt nicht, einen Kopierschutz gab es auch damals und der war auf dem PC wirklich nervig. Entweder durfte man sich auf einem Coderad (Mokey Island, Indiana Jones) etwas zusammendrehen oder man mußte irgendwas im Handbuch nachschlagen, was besonders nervig war (welcher Charakter ist das? Da war man locker 2-3 Min mit suchen beschäftigt [roter Bart, mit braunen Augen, die nach links schauen]). Diese Zeit war deutlich schlimmer als heute.

Es gab eine herrliche Zeit, in der die CD Kopierschutz genug war. Die dauerte etwa von 1993 (Rebel Assault) bis 1999, dann kamen auch wieder die Kopierschutzmechanismen. Früher haben sie im System herumgeschnüffelt, was sie heute glücklicherweise nichtmehr machen.

Du verklärst einfach die "gute alte Zeit", die es so nicht wirklich gegeben hat (bis auf die etwa 5 Jahre).
 
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