Je nach Bassreflexöffnungsposition kann es natürlich sein das die Boxen einen gewissen Abstand zur Wand haben müssen. Wenn das kein Problem ist kann man zugreifen
Die Bassreflexöffnung bzw. deren Position hat wenig bis nix mit der Eignung für wandnahen Betrieb zu tun. Dazu ist eher der Verlauf des Basses im Frequenzschrieb heran zu ziehen. Eine Box mit starkem, betonten Bass ist in Wandnähe nicht zu gebrauchen, sondern nur eine mit einem sanft und früh fallenden Verlauf. Ansonsten dröhnt es unweigerlich und gerne auch unerträglich...
Ui,hab eben mitbekommen,daß Standlautsprecher auch nicht stören würden,das eröffnet ganz neue Möglichkeiten.
eigentlich nicht. Dein 15qm Räumchen ist schlicht zu klein um darin Standboxen hinzustellen. Diese benötigen nämlich neben dem üblichen Wandabstand auch nach einem Hörabstand von mindestens 2,5 besser 3m. Ansonsten klingts inhomogen und die einzelnen Treiber sind als einzelne Schallquellen auszumachen.
Besser in so ner Kammer sind vernünftige Kompaktboxen auf Ständern. Obs dann noch nen Sub braucht ist Geschmacksache - normalerweise brauchts den nicht unbedingt, Mio. von Musikhörer kommen ohne aus...
Von Komplettanlagen würde ich abraten, All-In-One ohnehin, dürfte auch bei den fertigen 2.1 Systemen nicht unbedingt das beste P/L Verhältnis zu bekommen sein. Zudem ist eine spätere Erweiterung oder der Ersatz für defekte Einzelkomponenten u.U. nicht möglich oder nur erschwert. Abgestimmt sind solche Systeme schon, allerdings ist die Einstellung eines Subs immer raum- und aufstellungsabhängig, do dass die Abstimmung (Phase, Pegel,...) eh immer individuell gemacht werden muss.
Fürs Geld wäre es am Besten einen gebrauchten Stereoverstärker (klanglich besser als ein AVR für ähnliches Geld, ordentliche Geräte ab ca. 100€ in der Bucht) zu nehmen und sich Boxen dazu selber zu bauen. Es gibt zig Bausätze, die es einem handwerklich mittelmäßig begabten Menschen erlauben Boxen zu bauen, die bei vergleichbarer Qualität nur einen Bruchteil einer Fertigbox kosten (da liegt Faktor 2-5 drin).
Stereoverstärker deshalb, weil nur wenn du wirklich in absehbarer Zeit (nächste 12 Monate) unbedingt auf Surround umsteigen willst ein solcher AVR Sinn machen kann. Ansonsten läufst du Gefahr in 2-3 Jahren, wenn es dann soweit ist das du umsteigst dein AVR die dann aktuellen / gewünschten Schnittstellen / Formate nicht hat / kann und du gezwungen bist diesen dann doch noch durch ein aktuelles Modell zu ersetzen. Einen gebrauchten Stereoverstärker könntest du in dem Fall ohne Verlust weiterverkaufen, ein alter AVR ist nur mit großem Abschlag an den Mann zu bekommen - gerade wenn er nicht mehr Up to Date ist.
Ein Subwoofer lässt sich falls gewünscht immer und jederzeit nachrüsten. Als Bausatz biste ab ca. 130€ dabei und qualitativ locker auf Augenhöhe mit nem fertigen für 300€