Transgender / Sex & Gender

Die Kernfrage, die mich hier gerade beschäftigt ist, was genau verstehst du unter Queer?
Die klassische Definition ist ja: Nicht heterosexuell oder nicht CiS Gender. Ich persönlich tendiere eher zu Perko, der 2005 sagte: "Alle Menschen, die der gesellschaftlichen Norm nicht entsprechen oder nicht entsprechen wollen."

Mir ist da der zweite Teil wichtig. Es ist völlig okay der Norm zu entsprechen, aber niemand sollte jemals in der Situation sein ihr entsprechend zu wollen.
 
Die klassische Definition ist ja: Nicht heterosexuell oder nicht CiS Gender. Ich persönlich tendiere eher zu Perko, der 2005 sagte: "Alle Menschen, die der gesellschaftlichen Norm nicht entsprechen oder nicht entsprechen wollen."

Mir ist da der zweite Teil wichtig. Es ist völlig okay der Norm zu entsprechen, aber niemand sollte jemals in der Situation sein ihr entsprechend zu wollen.
Diese Deine Definition ist insofern wichtig, weil augenscheinlich jeder doch da in Nuancen eine andere Auffassung hat.
"nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechend"
ist etwas anders als
Der Zugang von z. B. @AzRa-eL , der damit augenscheinlich primär Homosexualität damit verbindet.
oder der im Moment noch der meinige
der im Wesentlichen eher unterschiedliche Formen der eigenen Geschlechtswahrnehmung versteht.
Der "Fuchs" von weiter oben hat sich dabei ein wenig bei mir eingeprägt :D
 
Die klassische Definition ist ja: Nicht heterosexuell oder nicht CiS Gender.
Sag doch einfach abnormal. Oder fühlt sich dann jemand angegriffen, weil man es offen ausspricht und nicht umschreibt? Warum, frage ich mich. Die Beleidigung bzw. der Angriff kommt von der Intention und nur sekundär dem verwendeten Wort.
Ich persönlich tendiere eher zu Perko, der 2005 sagte: "Alle Menschen, die der gesellschaftlichen Norm nicht entsprechen oder nicht entsprechen wollen."
Und warum gibt es die gesellschaftliche Norm?
Mir ist da der zweite Teil wichtig. Es ist völlig okay der Norm zu entsprechen, aber niemand sollte jemals in der Situation sein ihr entsprechend zu wollen.
Keine Sorge, die meisten Menschen sind sogar in der Situation, ihr mehr oder weniger entsprechen zu müssen. Die, die es nicht tun, machen das größtenteils auf dem Rücken derer, die es tun.
Möchte als Mann auch nicht als der "Ejakulierende" bezeichnet werden.
Höchstens als Wi***er :ugly:
 
Queer hat erstmal wenig mit Homosexualität zu tun.

Ganz davon abgesehen ist die Aussage von @seahawk natürlich Quatsch. Ich denke aber er will nur ein bisschen provozieren.
Es ist nicht Quatsch. Man muss sich nur mal klar machen, dass gerade beim Thema Sexualität die Definition von "normal" sich konstant ändert. Möchte jemand zurück in die 1950er, wo es nicht normal war wenn Mann und Frau unverheiratet zusammenlebten?

Ich bin der Meinung jede*jeder soll lieben was, wen und wie er möchte, so lange es einvernehmlich zwischen erwachsenen Personen geschieht. Leider macht die teilweise militante Transbewegung gerade viel kaputt, weil Toleranz eben keine Einbahnstraße ist und das Gender nicht das biologische Geschlecht ist. Manche Dinge meinen aber nun einmal das biologische Geschlecht, Frauensport und Frauensauna zum Beispiel.
 
Ich muss sagen, ich finde es schön, dass dieses Thema hier so (weitgehend) zivilisiert besprochen wird, sagt viel über dieses Forum aus. Als jemand, der nur sehr wenig Bezug/Kontakt zu queeren Personen (2 schwule Arbeitskollegen, 1 lesbische gute Freundin) hat, stellt sich mir die Frage, warum das Thema so schwierig ist.
Lasst jeden Erwachsenen, mündigen Menschen machen, was er möchte - solange er damit keinem Dritten schadet. Steht sinngemäß auch in unserem Gesetz. Und damit wäre doch auch der größte Kritikpunkt der Kritiker ausgehebelt, die sich ja (zumindest wird das gern vorgeschoben) um das Kindeswohl kümmern. Und zumindest da wäre ich auch - Kinder sollten bis zum 18. Lebensjahr weder die Medikamente noch Operationen aufgezwungen bekommen - da sind wir nämlich imho beim Thema Mündigkeit - und das ist ein Kind eben noch nicht.
 
Ich denke und glaube, es ist ein grundsätzliches Thema wie eine Gesellschaft mit Minderheiten gleich welcher Art umgeht.
Gefühlt ist es so, dass je lauter und schriller sich welche aus einer solchen Gruppe meldet und aus meiner Sicht natürliche und sowieso-Ansprüche geltend macht, um so größer ist der Widerstand der "schweigenden Mehrheit".
Ein Teufelskreis, den dann Agitatoren an den politischen Rändern geschickt ausnutzen, um aufzustacheln.

Einfach allgemein und einfach zu akzeptieren, das jeder Jeck auf der Welt ein wenig anders ist, wäre ein Anfang.
 
Ein Teufelskreis, den dann Agitatoren an den politischen Rändern geschickt ausnutzen, um aufzustacheln.
Es gibt genauso Agitatoren innerhalb der queeren Szene die ihre Ideologie soweit treiben, dass heterosexuelle Menschen diskriminiert werden, oder die Akzeptanz sexueller Orientierungen mit Fetischen bis hin zur Pädophilie vermischt wird.

Da braucht man keine Ränder um diese Entwicklungen zu sehen, da kommt man auch ganz von alleine drauf. Das ganze geht mittlerweile deutlich zu weit und vor allem Heranwachsende befinden sich häufig in einer Identitätskrise, weil sie viel zu früh mit dieser Ideologie in Verbindung kommen.
Jeder Mensch ist ein Unikat.
Eben und damit muss man die Menschen auch nicht in Schubladen drängen, wie es momentan häufig mit Trans Geschwurbel getan wird.
https://www.cicero.de/kultur/transg...-kindergarten-queerfeminismus-transsexualitat

Wenn ich mein Kind schon mit wenigen Jahren als trans bezeichne, ist das ein Fall für das Jugendamt und Gefährdung des Kindeswohls.
Früher waren das zum Großteil kurze oder mittelfristige Phasen oder "Tomboys", die bis nach der Pubertät gar nicht in Geschlechterrollen gepresst werden wollten. Heutzutage sagt man: Du kannst auch das andere Geschlecht annehmen.
Steht sinngemäß auch in unserem Gesetz. Und damit wäre doch auch der größte Kritikpunkt der Kritiker ausgehebelt, die sich ja (zumindest wird das gern vorgeschoben) um das Kindeswohl kümmern.
Solange man Dritten nicht schadet. Richtig. Kinder werden aber längst dadurch geschädigt.
 
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Es gibt genauso Agitatoren innerhalb der queeren Szene die ihre Ideologie soweit treiben, dass heterosexuelle Menschen diskriminiert werden, oder die Akzeptanz sexueller Orientierungen mit Fetischen bis hin zur Pädophilie vermischt wird.

Da braucht man keine Ränder um diese Entwicklungen zu sehen, da kommt man auch ganz von alleine drauf. Das ganze geht mittlerweile deutlich zu weit und vor allem Heranwachsende befinden sich häufig in einer Identitätskrise, weil sie viel zu früh mit dieser Ideologie in Verbindung kommen.
Was soll eigentlich dieses selektive zitieren?
Er hat doch ganz klar sich in dem Satz davor von Aktivisten der Szene abgesetzt und sie scharf kritisiert!
Dein ganzer Post ist das absolut typische Propaganda Gewäsch, es gibt keinen Pädophilie Fetish, denn Pädophilie ausgeübt ist eine Straftat und wird als Krankheit eingestuft und nicht als Fetish. Darüber hinaus weise bitte nach, mit entsprechenden Fakten und Belegen, das es in der Queer/LGBT/Transgender Szene irgendwie Auffälligkeiten bzgl. Pädophilie oder anderen Sexualstraftaten gibt, sonst gibt es nämlich nicht die geringste Grundlage für deine (falschen) Anschuldigungen.

Desweiteren kann ich in meinem Bekanntenkreis sehr gut sehen, das Eltern die ihre Kinder wirklich erziehen und sich mit ihnen beschäftigen, absolut kein Problem mit diesem Thema haben, weil einmal der Kontakt zu dieser Szene über Medien erst mit 15/16 erfolgt, davor kann man erfolgreich den Medienkonsum seiner Kinder zum Teil kontrollieren und steuern und mit ihnen darüber sprechen und ab 15/16 bei entsprechenden Fragen, Hilfestellungen geben. Das Thema ist mirgends irgendwo ein wirkliches Problem.
Dein letzter Satz zeigt deinen Hass und deine Intention, denn Fakten, Studien oder etwas seriöses kannst du unter Garantie nicht bringen, die deine Behauptung stützen.
 
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Ich finde ebenfalls, dass Aufklärung das Wichtigste ist. Durch ein Verheimlichen/Verbieten/wasauchimmer einer (Sub?)Kultur wird nichts erreicht und wurde auch noch nie etwas erreicht. Mir als Elternteil ist es lieber, wenn mein Kind mich offen fragen kann, wenn es etwas nicht versteht als wenn es sich nicht traut auf mich zuzukommen, weil es mitbekommt, wie ich "sowas" schon von vornherein ablehne oder gar offen verachte.
Das heißt nicht, dass du es mögen musst - es heißt nur, dass du deinen Kindern vorleben solltest, dass sie sich ihre Meinung selbst bilden dürfen(oder ihre Meinung ändern - als Kind hab ich meine Meinung häufiger geändert als meine Socken) - und zwar bzw. vor allem auch, wenn ihre Meinung deiner gegenübersteht.
 
@Drayygo :
Eine Grundeinstellung, in der wir uns (also meine bessere Hälfte und ich) zu 100% wiederfinden.
Danke dafür.
Wir haben genau aus dieser Grundmotivation unserer Tochter einen Vornamen gegeben ,
der übersetzt "Ich bin auf meinen Weg" bedeutet.
 
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