Nein, niemend verteidigt sie. Niemand. Nur die Anti-Toleranzseite nimmt diese Beispiel als "seht her, wie wussten rs doch schon immer! Das passiert, wenn wir tolerant sind!"
Nun man sollte mal realistisch und "fair" bleiben.
Das "niemand" sie verteidigt ist so richtig wie das "jeder" sie verteidigen würde.
Es gibt durchaus Menschen die verteidigen das, genauso wie auch 200kg plus Menschen der "body positivity Bewegung", die dann meinen es wäre schon "Diskriminierung" wenn der Hausarzt ihnen sagt, das ihr Gewicht nicht gesund sei (was medizinisch nunmal nachweisbar und belegbar absolut richtig ist und somit eine medizinisch sachliche Feststellung) und das eben auch von Seiten eben (einer / der) "Toleranzbewegung".
Faktisch gesehen gibt es eben immer "Auswüchse" welche weder (nur) in die eine Richtung stattfinden, wie (nur) in die andere und faktisch ist es auch so das negative "Auswüchse" es bisweilen auch immer wieder schaffen, als ein Zeichen falsch gelebter Form von Fortschritt, oder heute als solche propagierter und "verkaufter" gesellschaftlicher Toleranz, in den gelebten gesellschaftlichen Normen und Gesetzen verankert zu werden.
Dies ganz grundsätzlich auch quer Beet und alle sozialen / gesellschaftlichen Bereiche, in der Menschheitsgeschichte, hindurch und dabei wird sich halt je nach Interesse, welches fast immer, bei jeder Bewegung, auch den Reiz von damit einhergehender (gesellschaftlicher) Macht, Ansehen und Geld trägt, zur Ausweitung und Erhalt von Anfang an, oder ab einem späteren Punkt, ganz bewusst manipuliert, um selbiges zu erreichen, ob das nun dabei durch weglassen von Fakten, oder sogar dem aktiven verdrehen von selbigen geschieht (um Orwells "Aufstand der Tiere" da mal zu zu benutzen, "soll kein Tier in einem Bett schlafen" dann zu "soll kein Tier in einem Bett schlafen, wenn dieses ein Laken hat").
Entsprechend, ist sowas auch weder etwas was grundsätzlich ausschließlich "bösen weißen Männern" zugeschrieben werden kann, noch Menschen die einfach nur gerne als Minderheit, oder als klar Benachteiligte akzeptiert und gleichbehandelt werden möchten, aber beiden gemein ist, das sich in einem thematischen Sammelbecken immer diverse Personen wiederfinden, die alle weder schlechte Absichten haben, noch nur gute Absichten haben, von reinen Idealisten reichen, über Personen die von einer entsprechenden Veränderung profitieren, bis zu Personen, welche es zur persönlichen Bereicherung missbrauchen und bedingt dadurch, wie unsere Gesellschaften funktionieren und wirtschaftlich ticken, wird aus einer guten Sache dann (über Zeit), durch letztere Gruppe (Geld, wie Prominenz schafft Gehör und Einfluss) oft eine Verzerrung des Ursprungs.
Und um das Ganze noch einmal an einem, wenn auch klar plakativen, Beispiel zu verdeutlichen und dabei bei der eingangs von mir bemühten "body postivity Bewegung" zu bleiben.
Wenn ein global agierender finanzstarker und (politisch / Lobby) vernetzter Fastfood-Hersteller, in von ihm in Auftrag gegebenden Stuiden, feststellen würde, das gerade Fastfood in diesen Kreisen überpropotional häufig konsumiert wird, wäre es für ihn ein logischer Schritt, sich dort zu angajieren, da es lukrativ ist sowas für das Image und Umsatzsteigerung auszubauen und es wird ja gerne fast als was sich für Unternehmen irgendwie finden lässt, als positives Aushängeschild, für das eigene Image der Tolerenz, oder auch das Umweltbewustsein bemüht(siehe Coca Cola als Sponsor von Klimakonferenzen).
Eine gute Absicht würde man damit aber freilich wohl ohne Frage nicht verfolgen, auch wenn auch die Bewegung davon profitieren würde, da sie mehr wahrgenommen wird.
