Transgender / Sex & Gender

Man kann nur den Kopf schütteln, wenn man sich ansieht wie Du hier argumentierst. Ich erkenne Muster, stelle Thesen auf und untermauere diese mit entsprechenden Statistiken. Von Dir kommt lediglich überhebliche Polemik zurück. Das ist dann auch wirklich keine Basis auf der ich diskutieren möchte.

Falls Du doch noch bereit bist sachlich zu argumentieren, können wir die Diskussion natürlich gerne fortsetzen aber auf sachlich-neutraler Basis, ohne Emotionen.


Bist du den Weg gegangen?
Weiß du wie es geht und was man alles ertragen muss?
Weiß Du für was man alles kämpfen muss?

Erzähl mir also einfach nichts, wovon du keine Ahnung hast!

CU
Was hat das mit "Außenstehende" zu tun?
Weil ihr einfach von der Thematik als nicht betroffene Person nur sehr sehr wenig Ahnung habt.
Das TSG ist von 1983!
Frag mal den Bundesgerichtshof warum so viel schon gestrichen worden ist.
Auch wenn ich den Weg schon hinter mir habe, ich hoffe es kommt bald die SelfID
 
Salve,

naja du bist ja umfangreich auf Argumente und den Jugendschutz eingegangen.

Überigens gibt es für alles mögliche Gesetze und Regeln die viele Menschen in diesem Land nicht persönlich betreffen!
Mit der gleichen Argumentation könnten sich überigens beide Geschlechter in sehr vielen Punkten an den Kopf werfen, das sie wenig Ahnung von Dingen haben, die den anderen betreffen, schlicht weil sie als anderes Geschlecht nicht betroffen sind.

Die Regeln habe ich im Link aufgeführt und den Jugendschutz gibt es und da ändert nunmal aller Lobbyismus nichts, ein Kind vor der Pubertät, kann unmöglich die geistige Reife haben, die gesammten weitreichenden Konsequenzen eines solch schwerwiegenden und irreversibeln Eingriffes wie eine hormonelle Geschlechterangleichung abzuschätzen.
 
erwarte von meinem Gegenüber ein Mindestmaß an Diskussionsbereitschaft und vor allem Akzeptanz(Mindestmaß an Toleranz)
Du bist hier doch derjenige, der ständig rumpöbelt und mit Beleidigungen um sich wirft. Dann forderst du das, was du hier mit als Einziger nicht selbst auf die Reihe kriegst. Vielleicht mal mit den Hormonen etwas runterkommen.

Btw:
Natürlich geht es bei der Polarisation fast ausschließlich um den Kinderschutz.
Den meisten Leuten wird es vollkommen egal sein, was Erwachsene mit ihrem Körper machen und ausleben.
Unschuldige Kinder hat man aber zu schützen und da brauchst du auch nichts relativieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist hier doch derjenige, der ständig rumpöbelt und mit Beleidigungen um sich wirft. Dann forderst du das, was du hier mit als Einziger nicht selbst auf die Reihe kriegst. Vielleicht mal mit den Hormonen etwas runterkommen.
Hm, ok.
Werde ich berücksichtigen!

"Den meisten Leuten wird es vollkommen egal sein, was Erwachsene mit ihrem Körper machen und ausleben."
Naja, dir und Anderen hier ja anscheinend nicht.

Um unschuldige Kinder ging es hier anfangs gar nicht, ihr habt alles in einen Topf geworfen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Normales Verhalten ist sich nicht anderen aufzudrängen, es ist halt so nicht wie du sagst.

Oh mein Gott, du sagst es. Jetzt wird es mir klar!

Du hast anscheinend noch nie darüber nachgedacht oder zumindest gegoogelt was "normal" heißt. Wenn du das gemacht hast können wir gerne weiter über den Begriff "normal" diskutieren.
Ich gebe dir mal einen Tipp> "Heilpädagogik". In dem Zusammenhang solltest du fündig werden, läßt sich auch sehr gut auf andere Bereiche wie den hier Diskutierten übertragen ;)

Bis denne.
 
Also seine Sexualtität in jedem Qäuntchen Leben zu thematisieren, Dreh und Angelpunkt und Ausrede für alles oder was ? Wenn ich mich als Typ gegenüber Frauen so benhemen spricht man da ruckzuck von Belästigung. Aber es gibt halt wieder spezielle Menschen die können komplett auf ihr normales Sozialverhalten scheißen nicht wahr ?
 
Bist du den Weg gegangen?
Weiß du wie es geht und was man alles ertragen muss?
Weiß Du für was man alles kämpfen muss?

Erzähl mir also einfach nichts, wovon du keine Ahnung hast!

CU
Ich muss keinen "Weg gehen" um Statistiken verstehen zu können. Dass ein Großteil der Personen nach entsprechenden Behandlungen Probleme hat, die bis hin zum Selbstmord führen, ist statistisch belegt. Ich denke du reagierst hier als vermutlich betroffene Person. Evtl. solltest du einfach Abstand vom Thema nehmen, denn das mit der Sachlichkeit scheint nicht zu funktionieren.

Oder hast du Statistiken/wissenschaftliche Quellen, die deine Thesen untermauern? Das wäre schon mal mehr wert als die bisherige Polemik.
 
Ich denke du reagierst hier als vermutlich betroffene Person.
Und es ist vollkommen okay wenn man aus dieser Perspektive argumentiert allerdings sollte man hald trotzdem bedenken, dass man auch als direkt Betroffene in erster Linie für sich selbst und evt. noch bedingt für sein Umfeld argumentieren kann und nicht von sich selbst auf Andere schliessen sollte.

Sicherlich mag es Leute geben die sich mit/nach diesem Weg viel besser fühlen aber genauso sollte man in dieser Debatte einfach so fair sein anzuerkennen dass es nunmal seriöse Statistiken gibt die ein anderes Licht zeichnen.
 
Und es ist vollkommen okay wenn man aus dieser Perspektive argumentiert allerdings sollte man hald trotzdem bedenken, dass man auch als direkt Betroffene in erster Linie für sich selbst und evt. noch bedingt für sein Umfeld argumentieren kann und nicht von sich selbst auf Andere schliessen sollte.

Sicherlich mag es Leute geben die sich mit/nach diesem Weg viel besser fühlen aber genauso sollte man in dieser Debatte einfach so fair sein anzuerkennen dass es nunmal seriöse Statistiken gibt die ein anderes Licht zeichnen.
Soweit ich es das mitbekomme, wird doch hier in Deutschland überwiegend auf den Einzelfall abgestellt, begleitet durch die Eltern, Psychologen und Mediziner, wie überall wird es da auch Unterschiede von Zentrum/Klinikum zu anderen geben, wie überall wo Menschen arbeiten und Entscheidungen treffen, aber so etwas kann man m.A. nach nicht in starre Gesetzesform gießen und schon gar nicht irgendeine gesetzliche Freigabe für Menschen (in der Regel Kinder und Heranwachsende) vor der Pubertät geben, das beißt sich komplett mit der verankerten Schutzbedürftigkeit.
Viel andere Dinge werden ja auch ähnlich gehandhabt wie z.B. Schwangerschaftsabbrüche und wie ich schon gesagt habe, kosmetische Eingriffe gibt es bei seriösen Medizinern nicht unter Volljährigkeit.

Bezogen auf den Sport tut mir das zwar leid, aber transsexuelle Menschen werden in der Regel nicht in internationale Sportrichtlinien passen, das sollte man sich klar vor Augen führen und nicht deshalb Forderungen nach einer Geschlechtsangleichung "so früh" wie möglich propagieren. Man wird eine hundertprozentige Gleichstellung auf grund der Macht des Faktischen nicht hinbekommen, damit wird man als transsexueller Mensch wohl erstmal leben müssen.
Wobei mich mal interessieren würde in wieweit die offiziellen Zahlen von ~ 80000 Menschen in Deutschland stimmen, die wir ja zu 83 Millionen ins Verhältnis setzen müssen. Gibt es da Dunkeziffern oder kann man mit der Zahl arbeiten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss sich klar sein, dass am Ende auch die Transfrau genetisch ein Mann ist. Das bedeutet, dass der Körper hier eine männliche Pubertät benötigt um sich normal zu entwickeln.

Ein ausgebliebene Pubertät ist eine ernsthafte Krankheit, die negative Auswirkungen für das gesamte Leben hat.
 
Bist du den Weg gegangen?
Weiß du wie es geht und was man alles ertragen muss?
Weiß Du für was man alles kämpfen muss?

Erzähl mir also einfach nichts, wovon du keine Ahnung hast!

Zwei vielleicht blöde Fragen, aber ...
... was willst du eigentlich in einem DISKUSSIONSforum, wenn du der Meinung bis, dass 99,9999% der Bevölkerung gar nichts zu dem Thema sagen dürfen, weil sie ja keine Ahnung haben?
... wie soll denn bitte schön ein Jugendlicher eine kompetente Entscheidung über diesen treffen, wenn ausschließlich Leute, die ihn gegangen sind, eine Ahnung davon haben können?

Irgendwie schließt deine Position sowohl dein eigenes Auftreten als auch deine eigenen Forderungen aus...


Ich muss keinen "Weg gehen" um Statistiken verstehen zu können. Dass ein Großteil der Personen nach entsprechenden Behandlungen Probleme hat, die bis hin zum Selbstmord führen, ist statistisch belegt.

Vorsicht: Statistisch relevant ist nicht die absolute Zahl der Personen, die nach so einer Behandlung Probleme hat, sondern das Verhältnis dieser Zahl zu denjenigen, die die Behandlung abgelehnt haben und trotzdem Probleme haben. Und das unter den gleichen äußeren Bedingungen (also insbesondere schon mal in der gleichen Gesellschaft und mit einem ähnlich eingestellten Elternhaus). Denn wer seine eigene Sexualität unterdrückt, wer als Transvestit lebt, wer als pre-Transistions- oder als post-Transistionstranssexueller lebt, der hat immer wesentlich mehr Probleme, als jemand, bei dem biologisches Geschlecht und gewünschtes soziales Rollenbild 1:1 auf traditionelle Vorstellungen passen. Wichtig wäre, mit welchem der vier denkbaren Lebensentwürfe vor die Frage Gestellte noch am besten klarkommen.
(Eine Statistik dazu habe ich aber noch nicht gesehen, nur jede Menge Meinungsmache.)


Man muss sich klar sein, dass am Ende auch die Transfrau genetisch ein Mann ist. Das bedeutet, dass der Körper hier eine männliche Pubertät benötigt um sich normal zu entwickeln.

Ein ausgebliebene Pubertät ist eine ernsthafte Krankheit, die negative Auswirkungen für das gesamte Leben hat.

Jein. Eine ausbleibende Pubertät hat negative Folgen, ja, und natürlich ändern sich die Gene nicht. Aber die Pubertät wird praktisch ausschließlich über Hormone gesteuert und die kann man kontrollieren. Das Ergebnis entspricht dann weitestgehend (Hormonregulierung ist vielleicht etwas gröber) der "normalen" pubertären Entwicklung des gewünschten Geschlechts mit einem genauso gesunden Endergebnis. Einziger Unterschied sind die primären Geschlechtsorgane und die lebenslang nötige Einnahme passender Medikamente. (Wobei eine reine Hormongabe frei von Nebenwirkungen ist, sind ja körperidentische Substanzen.)

Es gibt auch Menschen, bei denen von Natur aus die Hormonproduktion gestört ist oder die über die Mutter starken hormonellen Einflüssen ausgesetzt waren und deren biologisches Geschlecht deswegen nicht mit dem chromosomalen Übereinstimmt. Also vollwertige biologische Frauen mit Y-Chromsom oder (afaik extrem selten) vollwertige biologische Männer mit XX. Wenn man das ganze erst nach der Geburt anstößt hat man natürlich das Problem, dass die Gonaden und die Sexualorgane schon anders ausgebildet wurden, aber alle weiteren geschlechtsspezifischen Entwicklungen während der Pubertät kann man durch Hormongabe in die entsprechende Richtung lenken. Deswegen lobbyieren MtFs und FtMs ja so heftig dafür: Weil das Ergebnis viel besser und die Prozedur viel schonender ist, als wenn man bei einem erwachsenen Menschen anfängt, Schulterbreite, Körpergröße oder Kehlkopf nachträglich an irgendwelche Klischee-Geschlechtsbilder anzupassen.

Aber diese Vorteile gegenüber einer späteren Transition müssen halt mit den Nachteilen gegenüber gar keiner oder gar einer Rücktransistion abgewogen werden und das jeweils gewichtet nach der Zahl der Betroffenen.
 
Das stimmt so nicht. Die Änderung des Hormonspiegels sorgt eben auch für entsprechendes Wachstum der Knochen und dann ggf. auch für ein Ende des Wachstums. Menschen bei denen die Pubertät ausbleibt, leiden oft unter geringer Knochendichte und früher Osteoporose. Zumindest wenn das biologische und genetische Geschlecht übereinstimmen, halte ich die langfristigen Risiken für zu hoch. Dazu wird ja bei XX Mann und XY Frau in der medizinischen Therapie die Hormonbehandlung so gewählt, dass sie zum biologischen Geschlecht passt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Eingriff ist zu grundlegend und verändert das Leben. Viele von den Transpersonen bereuen ihre Verwandlung im Nachhinein, da sie einsehen, dass die Probleme eher psychischer Natur sind und eine Operation die zu Grunde liegenden Probleme nicht wirklich löst. Die Möglichkeit sollte aber jedem volljärigen (18+) freigehalten werden. Ich bin aber dafür, dass sogar die Leute es nach einer psychologischen Gutachtung dürfen. Wie gesagt, es gibt kein Zutück danach.
 
Das stimmt so nicht. Die Änderung des Hormonspiegels sorgt eben auch für entsprechendes Wachstum der Knochen und dann ggf. auch für ein Ende des Wachstums. Menschen bei denen die Pubertät ausbleibt, leiden oft unter geringer Knochendichte und früher Osteoporose. Zumindest wenn das biologische und genetische Geschlecht übereinstimmen, halte ich die langfristigen Risiken für zu hoch. Dazu wird ja bei XX Mann und XY Frau in der medizinischen Therapie die Hormonbehandlung so gewählt, dass sie zum biologischen Geschlecht passt.

Eine gesteuerte Pubertät ist aber keine ausbleibende Pubertät Mr. Hauptsachewiedersprochen. :wall:
 
Du zitierst eine Praxis, die bei Menschen angewandt wird, bei denen die genetischen Faktoren nicht zum biologischen Geschlecht passen, das ist aber etwas ganz anderes als bei den meisten Transpersonen, bei denen die Gene zum biologischen Geschlecht passen.
 
Nö. Weder ist es was anderes noch passen bei einer biologischen Frau mit XY-Chromosomensatz bzw. bei einem XX-Mann die gegenetischen Erwartungen zum beobachten Geschlecht. In beiden Fällen nimmt die körperliche Entwicklung aufgrund eines atypischen Hormonspiegels (oder falscher Hormonwirkung) einen unüblichen Weg und für diesen Prozess ist es vollkommen egal, warum der Hormonspiegel abweicht. Wenn man ihn künstlich manipuliert, erreicht man für die weitere Entwicklung den gleichen Effekt.
 
Genau das habe ich gesagt. Bei XX-Mann oder XY-Frau passen die genetischen Faktoren nicht zum biologischen Geschlecht und zum sozialen Geschlecht und man steuert das mit Hormongaben entsprechend nach.

Bei typischen Transpersonen stimmen aber genetische Faktoren und biologisches Geschlecht überein, das soziale Geschlecht passt aber nicht.
 
Ich kenne mitlerweile persönlich 3 Menschen, die vorher ein Mann waren und sich dann "entschieden" haben, eine Frau zu werden. Alles Akademiker (weiß nicht ob das dort häufiger vorkommt).
Eine Psychologin, eine Hausärztin und eine Theologin.
Mir ist es persönlich egal und für mich ist das mitlerweile normal.
Jeder Mensch soll so leben wie er glücklich ist (oder wird). Egal welches Geschlecht und welche sexuelle Orientierung (solange es nicht ins abartige geht und anderen Menschen schadet).
Hauptsache man kommt klar und ist zufrieden im Leben.:)
 
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