News Tipps und Empfehlungen: "Ich will endlich mit Linux anfangen!"

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Deren Redaktionen sind allerdings wiederum keine Gaming-Truppen. Ich denke, um zu probieren und zu beurteilen, was möglich ist und wie man das bewerkstelligt, ist eine Gaming-Truppe schon sinnvoller. Bei Gaming unter Windows läuft es ja auch nicht anders.
Zumindest Sven ist da ja versiert drin und die anderen Redakteur:innen haben Wissen u.a. über das Benchen. Insofern denke ich schon, dass PCGH etwas nützliches veröffentlichen könnte. Ein Anlass, der Druck auf das oftmals kritisierte Windows 11 zu wechseln, ist zumindest gegeben und könnte von daher gerade auch für Nerds interessant sein und gewisses Interesse wird ja durchaus von einigen geäußert und wenn es "nur" der neugierige Blick über den Tellerrand ist. Denn, darüber, dass es in der Linux-Plattform viele verschiedene Verbesserungen für Gamer:innen gegeben hat, wird zuletzt ja recht viel berichtet - eben auch seitens PCGH. Diese oberflächliche Neuigkeit dürfte doch in einiger Munde sein ...
 
Das hat aber auch einfach was damit zu tun, dass die grafischen Oberflächen oft nichts anderes tun, als die Konsolenbefehle. Der Nachteil ist, insbesondere für Anleitungen, dass grafische Oberflächen deutlich aufwändiger aufzubereiten sind, es gerne mal mehrere gibt, die unter der Haube das gleiche tun und die sich auch deutlich häufiger mal im Aufbau ändern, als Konsolenbefehle, die sich quasi nie ändern, sondern nur um Optionen erweitert werden. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mich irgendwelche Anleitungen für Sachen in Windows 10 die an die Decke getrieben haben, weil die vielleicht zwei Jahre alt waren und Microsoft bis dahin schon wieder allerhand Kram in den Menüs umgebaut hatte, so dass man nichts mehr gefunden hat.
Ich habe mir selbst bei einem CAD-Programm die Konsole sehr schnell angewöhnt, weil man damit versionsunabhängiger, mächtiger und auch unabhängig von eigenen GUI- und Schnittstellenanpassungen, sowie Sonderfunktionen bei verschiedenen Kunden war.
Konsole funktioniert überall und überall gleich.

Der Wunsch zu wechseln ist da, aber noch ist mir vieles zu umständlich und auch dass vieles noch händisches eingreifen bedarf, schreckt mich bisher ab.
Wie wäre es mit füßischem Eingreifen? :-P
 
Zwecks der verschiedenen Linux-Distributionen:
Gibt es irgendwo eine Liste / Übersicht welche Vor- & Nachteile die jeweiligen Distributionen haben?
Hintergrund meiner Frage: Ich habe vor 3 Wochen Linux Mint 22 installiert. Meine Entscheidung fiel auf Mint, weil ich das Look & Feel mag und durch den integrierten Software-Manager extrem komfortabel ist Software zu installieren.

Gibt es fürs Spielen große Unterschiede in Bezug auf Kompatibilität und FPS zwischen den Distributionen?

Ich habe eine AMD Radeon 7900XTX: Sind die Grafiktreiber zwischen den Distributionen auch unterschiedlich aktuell?

Ich selbst habe zwei getrennte NVME SSD genommen und habe somit Windows 11 auf einer Platte und Mint auf der Zweiten.
Bin damit sehr zufrieden. Der Mint-Bootloader ist extrem hässlich und skaliert nicht mit dem UWQHD Monitor (Teleskop hilft :ugly: ), aber auch hier gibt es bestimmt irgendwo ein Theme, was die Optik verbessert.

Was mir allerdings unter Mint sofort aufgefallen ist: Speed!
Es reagiert so schnell und flüssig - dagegen wirkt Windows 11 einfach nur träge.

Zur Spiele-Kompatibilität kann ich nichts sagen, da ich derzeit nur wenig private Bildschirmzeit habe und wenn ich mal spielen will, dann habe ich ja bereits alles unter Win11 drauf.
Werde aber Mal mit meinem Dauerbrenner Spiel anfangen und dann weiter schauen.
 
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Gibt es irgendwo eine Liste / Übersicht welche Vor- & Nachteile die jeweiligen Distributionen haben?
Genau diese Übersicht hätte ich auch gerne.
Das ist ein bisschen schwierig, weil sich Distros in vielen Dingen unterscheiden und für viele verschiedene Einsatzzwecke gedacht sein können. Was Distros für Desktop-/Gamingsysteme am ehesten ausmacht:
  • Aktualität/Stabilität: Das ist im Endeffekt, wie lange neue Features zurückgehalten werden, damit sie getestet werden können. Aktuelle Distros haben den Vorteil, dass man neue Features früher bekommt und auch neuere Hardware besser unterstützt wird, stabilere den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fehler in einem neuen Feature noch nicht gefunden wurde, bevor man es bekommt, extrem gering ist.
  • Die Desktopumgebung: Die ist einerseits einfach Geschmackssache, es gibt aber auch Desktopumgebungen, die besonders auf niedrigen Ressourcenverbrauch achten und sich besonders für ältere Systeme mit wenig (<= 8 GB) RAM.
Dann gibt es halt noch jede Menge Feinheiten, wie den Paketmanager und wie das System vorkonfiguriert ist, da hilft nur ausprobieren. Wenn man aber weiß, ob man ein aktuelles System und welchen Desktop man verwenden möchte, grenzt das die Auswahl schon deutlich ein.
Hintergrund meiner Frage: Ich habe vor 3 Wochen Linux Mint 22 installiert. Meine Entscheidung fiel auf Mint, weil ich das Look & Feel mag und durch den integrierten Software-Manager extrem komfortabel ist Software zu installieren.
Mint ist eine mittelaktuelle Distro, welchen der drei verfügbaren Desktops du jetzt nutzt weiß ich nicht, aber einen grafischen Paket-Manager haben eigentlich alle halbwegs modernen Distros, die auf Desktopsysteme ausgerichtet sind.
Gibt es fürs Spielen große Unterschiede in Bezug auf Kompatibilität und FPS zwischen den Distributionen?
Ich habe eine AMD Radeon 7900XTX: Sind die Grafiktreiber zwischen den Distributionen auch unterschiedlich aktuell?
Insbesondere bei neuerer Hardware kann es sinnvoll sein, eine recht aktuelle Distro zu nutzen, weil man dann auch früher Zugang zu besseren Treibern usw. bekommt und damit gegebenenfalls auch bessere Kompatibilität und Leistung. Es ist aber ein Trade-Off, bei dem jeder seinen eigenen Sweet-Spot finden muss.
Werde aber Mal mit meinem Dauerbrenner Spiel anfangen und dann weiter schauen.
Einfach mal ausprobieren ist immer das beste.
 
Schaut halt einfach, was ihr braucht. Rein fürs Singleplayer-Zocken braucht man halt Steam und noch 2-3 Extras, nen funktionieren Treiber (stabil, performant). Und solange ihr kein 3-Schräg-Monitor-Setup oder Eingabegeräte aus Kiribati verwendet, sehe ich gar kein Problem!
Wer seine ostpolnische Video-Capture-Card weiter nutzen oder bei wem die Backup-Cloud unbedingt OneDrive heißen muss, der sollte halt auch nicht wechseln.
 
Aufgrund der echt guten Linux-Artikel hier auf PCGH habe ich den Zweitrechner flottgemacht und CachyOS installiert. Gefällt mir sehr gut und die Installation war auch schnell und intuitiv (wobei Windows 11 auch in 5 bis 10 Minuten durch ist). Bei mir ist aber irgendwas mit dem Grafiktreiber schiefgegangen (5700XT), da muss ich nochmal rein. Ich kann bei Lutris kein GOG-Spiel installieren, er findet die passenden Wine-Dateien nicht (obwohl ich die Anleitung von CachyOS direkt befolgt habe). Man muss nur seinen inneren Schweinehund überwinden und ein bisschen Zeit investieren.
 
Schaut halt einfach, was ihr braucht. Rein fürs Singleplayer-Zocken braucht man halt Steam und noch 2-3 Extras, nen funktionieren Treiber (stabil, performant). Und solange ihr kein 3-Schräg-Monitor-Setup oder Eingabegeräte aus Kiribati verwendet, sehe ich gar kein Problem!
Wer seine ostpolnische Video-Capture-Card weiter nutzen oder bei wem die Backup-Cloud unbedingt OneDrive heißen muss, der sollte halt auch nicht wechseln.

Also bei den üblichen Cloud Speichern (Google Drive, OneDrive) gibt es keine Probleme! Schau dir ggf das Paket "onedriver" (mit r am Ende) an...
Welche Linux-Distribution ist die beste für meinen Einsatzzweck? Welches Dateisystem und welches Schema für die Partition sollte ich nutzen? Wie realisiere ich ein Dual-Boot-System mit Windows 11? Die PCGH-X-Community liefert Antworten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Tipps und Empfehlungen: "Ich will endlich mit Linux anfangen!"

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Unterforum besser aufgehoben.
Ich hätte da noch einen Vorschlag (auch an die PCGH Redaktion - wäre das nicht vielleicht einen kleinen Artikel wert):

Statt Windows durch Linux zu ersetzen oder ein Dual Boot Setup anzulegen (beides ist ja mühsam rückgängig zu machen): Wie wäre es mit einer VM in Windows?

Vorteile: Man kann absolut nichts kaputt machen und in Sekunden wieder löschen. Es gibt null Risiko. Man kann aber die Installation und den Betrieb einer/mehrerer Linux Distributionen intensiv ausprobieren. Ich habe das auch schon genutzt um mir in kurzer Zeit ein paar neue Distros anzuschauen.

Nachteile: Gaming lässt sich nicht wirklich testen, GPUs in VM sind nicht unmöglich aber momentan noch viel zu kompliziert. Außerdem muss man sich im klaren sein, dass VMs per se träge sind. Den "oh das ist ja viel reaktiver als Windows" Effekt wird man so nicht spüren, das zeigt erst eine richtige Installation.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das ein EFI Bootloader? Wenn ja, kannst du dessen Text mal rausziehen, würde mich interessieren. Ich will das mal verstehen, wie dieser Dualboot umgesetzt ist.
da gibt es grundsätzlich nichts groß umzusetzen.

1. NUR die SSD für Windows einbauen
2. Windows installieren
3. 2. SSD einbauen
4. Linux auf der 2. SSD installieren (und NUR da)

3. und 4. kann man selbst bei einem Altsystem machen.

Entweder wählt man dann im BIOS/UEFI die passende Platte zum Starten aus oder man startet übers BIOS/UEFI immer die Linux Platte, die Windows Platte sollte da eingetragen sein (wenn nicht geht es immer noch übers BIOS/UEFI)
 
Übrigens muss "Secure Boot" bei allen Gaming-Distributionen und so auch bei CachyOS ausgeschaltet werden. Keine Ahnung wie der besagte Forum-Teilnehmer darauf kam, dass man es bei CachyOS angeschaltet lassen kann...
 
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es wird aber weiterhin beschrieben das man es wohl später wieder aktivieren kann:

(Vlt. kommt daher die Meinung das es geht....)
 
Übrigens muss "Secure Boot" bei allen Gaming-Distributionen und so auch bei CachyOS ausgeschaltet werden. Keine Ahnung wie der besagte Forum-Teilnehmer darauf kam, dass man es bei CachyOS angeschaltet lassen kann...
Bei meiner Aussage bezog ich mich auf meine persönliche Erfahrung mit zwei PCs. Auf meinem eigenen System sowie auf dem meines Kumpels, das wir erst gestern installiert haben, bootet CachyOS ohne Probleme mit aktiviertem Secure Boot.

Ich habe ein System mit einem i7-12700K, einer RTX 5080 und einem Gigabyte Aorus Elite Z690 Mainboard und habe CachyOS mit Limine als Bootloader installiert.
Bei meinem Kumpel ist es ein Ryzen 9 9800X3D, eine RTX 4090 und ein Asus ROG Strix B650E-F. Dort wurde CachyOS ebenfalls mit Limine als Bootloader installiert.

Ansonsten wurden keine weiteren Einstellungen für Secure Boot vorgenommen.

Vielleicht liegt es auch an dem Limine Bootloader das es mit aktiviertem Secure Boot funktioniert.
 
Linux nimmt keine Fahrt auf. Die Menge der Artikel hier vermehren sich nur bezüglich Linux.
Das kommt auf den Bezugsrahmen an. Wenn Du Dich bspw. auf das PCGH-Forum beziehst, so ist zu bemerken, dass einige Forist:innen mehr Linux seit kurzem nutzen - sei es als alleiniges Betriebsystem oder als Zweit/Erstsystem. Das spiegelt sich auch in hiesiger Umfrage zur Linuxnutzung wider ...

@DieLutteR @empy schrieb da ja bereits einiges dazu.
Look & feel ist stark von der Desktopumgebung bestimmt. Übrigens gibt diese nicht nur Struktur/Design vor, sondern bringt auch so etwas wie eigene Dateimanager mit sich. Bei XFCE ist es bspw. Thunar, bei KDE Dolphin. Das aber nur am Rande.
Fragt sich, welche Desktopumgebung Du nutzt - Linux Mint mit Cinnemon, Mate oder XFCE?
Falls Du noch andere Distros ausprobieren wolltest ...
Recht ähnlich dem Linux Mint ist bspw. Linux MX. Auf distrowatch ist das in den oberen Rängen und scheint für Interesse zu sorgen. Linux MX (gehört auch zum Debian-Zweig, Linux Mint basiert ja auf Ubuntu, was wiederum auf Debian basiert) und gibt es auch mit XFCE in der ahs-Variante (advanced Hardware Support) d.h. es erhält u.a. schneller neuere Kernel - aktuell ist da 6.14. Während Dein Linux Mint noch auf 6.8. zurückgreift ...
Andererseits würde ich es als wichtiger einschätzen, sich mit der Distro vertraut zu machen und wie Du schriebst, anfangen Spiele zum Laufen zu bringen und so weitere Erfahrungen zu sammeln. Viel Spaß und Erfolg jedenfalls.
 
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