Threads und Cores bei CPUs

Ich bin mir relativ sicher PCIe LBA schon in einem BIOS gesehen zu haben, will es aber nicht beschreien.
Es gab da wohl ein paar Boards mit dem 2011er Sockel, aber darunter habe ich noch nichts gesehen. Manchmal wird das im Marketing als "GPU Compute compatible" oder so betitelt. Da muss man aber noch aufpassen, dass die nicht nur 6 PCI-E x16 Slots meinen. AFAIK ist das sogar eine reine BIOS Einstellung, die Hardware kann das theoretisch schon länger. Von Intel offiziell vorgesehen ist mindestens ein 1-Sockel 2011er Xeon, besser gleich 2 (bekommt man ja alles für'n Appel und ein Ei :ugly:). Ich hab noch mal nen Link zu dem Thema hervorgeholt, auf nicht zertifizierter Hardware ist das eher ein (teures) Glücksspiel.

Haben wir den Thread jetzt gekapert? ;-)
 
Es gab da wohl ein paar Boards mit dem 2011er Sockel, aber darunter habe ich noch nichts gesehen. Manchmal wird das im Marketing als "GPU Compute compatible" oder so betitelt. Da muss man aber noch aufpassen, dass die nicht nur 6 PCI-E x16 Slots meinen. AFAIK ist das sogar eine reine BIOS Einstellung, die Hardware kann das theoretisch schon länger. Von Intel offiziell vorgesehen ist mindestens ein 1-Sockel 2011er Xeon, besser gleich 2 (bekommt man ja alles für'n Appel und ein Ei :ugly:). Ich hab noch mal nen Link zu dem Thema hervorgeholt, auf nicht zertifizierter Hardware ist das eher ein (teures) Glücksspiel.

Haben wir den Thread jetzt gekapert? ;-)
Erfolgreich gekarpert, aber der TE hat noch genug andere :P

Den link hatte ich gerstern auch noch gefunden, ich verstehe aber seine Begründung nicht ganz. Er sagt das der Phi den LBA brauch da in Region 0 8G adressiert werden. Die Adresse für diesen Speicher ist 64bit prefetchable. Ich vermute das heißt das die Adresse in zwei 32bit Stücken übertragen werden kann. Auch die Titan hat in Region 1 und 3 64bit prefetchable, also kann es daran ja nicht liegen,die läuft ja auf jedem Board. Der Phi bat aber in Region 4 non-prefetchable 64bit, müsste also heißen das die Adresse auf einmal über tragen werden muss wofür das board 64bit Adressen braucht.
Kann sein das ich da was falsch verstanden habe aber so klingt das für mkr logischer :ugly:

Genau. Ich dachte eigentlich das wäre mittlerweile Allgemeinwissen.

Wobei ALU wieder nicht ganz korrekt war weil "ALUs" bei modernen X86 eigentlich immer Multiskalare Cluster sind.
EDIT:
Weil es mich selbst mal interessiert hat hier ein Nehalem Kern (Urvater der i7, leider finde ich nichts aktuelleres)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/64/Intel_Nehalem_arch.svg
Und hier ein Bulldozer Modul:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e9/AMD_Bulldozer_block_diagram_(CPU_core_bloack).PNG
Wie man sieht nicht gerade alles 1:1 vergleichbar.
Ein Worst Case für AMD wäre aber z.B. SSE ADD. Dafür hat Intel in einem Kern genau so viele Einheiten wie AMD pro Modul (128Bit breit, also werden aus 4x64 Bit für AMD 2x128Bit).

Naja, Allgemeinwissen ist das jetzt nicht direkt ;) aber es macht durchaus Sinn. Dadurch das ein Kern stallt wenn beide gkeichzeitig den FMAC benutzen müssen kommt vermutlich teilweise die hohere Pro-Takt-Leistung des Intel. Danke für die Bilder, die zeigen es echt sehr deutlich :daumen:
 
Den link hatte ich gerstern auch noch gefunden, ich verstehe aber seine Begründung nicht ganz. Er sagt das der Phi den LBA brauch da in Region 0 8G adressiert werden. Die Adresse für diesen Speicher ist 64bit prefetchable. Ich vermute das heißt das die Adresse in zwei 32bit Stücken übertragen werden kann. Auch die Titan hat in Region 1 und 3 64bit prefetchable, also kann es daran ja nicht liegen,die läuft ja auf jedem Board. Der Phi bat aber in Region 4 non-prefetchable 64bit, müsste also heißen das die Adresse auf einmal über tragen werden muss wofür das board 64bit Adressen braucht.
Kann sein das ich da was falsch verstanden habe aber so klingt das für mkr logischer :ugly:
Puh, ich meine mal gelesen zu habe, dass das ohne Large BAR Support vom BIOS auf 32-Bit Adressen gemappt wird, obwohl es 64-Bit Adressen sind. Bei 8 GB würde das natürlich nicht mehr funktionieren. Müsste man vermutlich mal in die PCI-E Specs sehen, was die zu dem Thema sagen. Ohne Large BARs geht es jedenfalls nicht, so viel können wir auf jeden Fall festhalten.

Das Prefetchable bedeutet eigentlich nur, dass die Zugriffe "gecacht" werden können, also in einen Zwischenpuffer geladen werden können, ohne den eigentlichen Speicher zu modifizieren. Non-prefetchable würde bedeuten, dass sich der Zustand des Devices beim Zugriff verändern kann.
 
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Puh, ich meine mal gelesen zu habe, dass das ohne Large BAR Support vom BIOS auf 32-Bit Adressen gemappt wird, obwohl es 64-Bit Adressen sind. Bei 8 GB würde das natürlich nicht mehr funktionieren. Müsste man vermutlich mal in die PCI-E Specs sehen, was die zu dem Thema sagen. Ohne Large BARs geht es jedenfalls nicht, so viel können wir auf jeden Fall festhalten.

Das Prefetchable bedeutet eigentlich nur, dass die Zugriffe "gecacht" werden können, also in einen Zwischenpuffer geladen werden können, ohne den eigentlichen Speicher zu modifizieren. Non-prefetchable würde bedeuten, dass sich der Zustand des Devices beim Zugriff verändern kann.

Das mit dem Cache macht Sinn, da passt die Bezeichnung besser. Trotzdem vestehe ich nicht wie er aus dem Log diese Begründung rauszieht. Der einzige Unterschied bei den Adressen ist das der Phi einmal non-prefetchable 64bit Adresse hat, deshalb vermute ich das es damit zusammenhängt :ka:
 
Falls das wirklich in den 32-Bit Adressraum gemappt wird, wäre das eine Erklärung, da der Phi mit seinem 8 GB Mapping da einfach nicht reinpasst. Die anderen Adressen liegen nämlich alle innerhalb des 32-Bit Raums, auch wenn da 64-Bit steht. Offenbar steht bei Systemen, die keine Large BARs können, bei dem Region 0 wohl keine Adresse sondern "<ignored>" - sofern sie überhaupt booten.
 
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Macht aber irgendwie keinen Sinn extra mit 64bit Adressen zu arbeiten und die dann auf 32bit zu mappen...Ich hab sowieso kein 2011 Board gefunden das explizit Support dafür bietet. Wird man wohl Boards für Mainframes oder Server brauchen...
 
Das habe ich bei jemandem gefunden, dessen Board keine Large BARs kann:
Code:
mic 0000:01:00.0: device not available (can't reserve [mem 0x00000000-0x3ffffffff 64bit pref])

AFAIK kann irgend ein Asus X79 WS den Phi. Manchmal bekommt man auch per Nachfrage ein angepasstes BIOS, das die Above 4G Option freischaltet. Ob man da aber als Privatperson drankommt, weiß ich nicht.

Edit: Jo, das Asus Board soll zumindest den kleine Phi nutzen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß ja nicht was du mit Sketup vor hast, aber sobald die Hardware von einem einigermaßen ordentlichen Rechner (>4GB, Quadcore, normale Graka) limitiert sprengst du eh die Grenzen für was diese Software gedacht ist und du solltest auf ein besseres CAD Programm umsteigen :ka:

(Ich hoffe ich mache hier nicht in meiner Unwissenheit über die neusten Sketchup Entwicklungen das Programm schlecht, aber das letzte mal als ich es benutzt habe war es eher für den gelegentlichen Gebrauch im Amateurbereich)
 
Ich weiß ja nicht was du mit Sketup vor hast, aber sobald die Hardware von einem einigermaßen ordentlichen Rechner (>4GB, Quadcore, normale Graka) limitiert sprengst du eh die Grenzen für was diese Software gedacht ist und du solltest auf ein besseres CAD Programm umsteigen :ka:

(Ich hoffe ich mache hier nicht in meiner Unwissenheit über die neusten Sketchup Entwicklungen das Programm schlecht, aber das letzte mal als ich es benutzt habe war es eher für den gelegentlichen Gebrauch im Amateurbereich)

Ich weiß nicht hmmm ich finde das Blender gut ist aber hmm da nervt die Steuerung und 2mil Einstellungen bei dem man verloren geht...
Blender ist nicht total schwer aber 20x schwäriger als Sketchup.

Ich hab mir mal den Intel Xeon E5-2630 v3, 8x 2.40GHz, Sockel 2011-3, boxed angeguckt, mit 3.2GHz turbo. Kostet 690€. Ob ich den irgendwann voll benutzen werde?
 
Mit Blender? Ja. Lohnt sich das? Nein.

Dann kauf dir lieber ein gebrauchtes 1366er Board und den Xeon, den ich auch hab und die Rendereskapaden können losgehen :D

Bei Blender ist der Einstieg halt wirklich hart, aber es lohnt sich. Ich kann die Tastenkombos mittlerweile relativ flüssig benutzen und erreiche das, was ich basteln wollte auch relativ schnell. Ich hab dafür aber auch knapp n 1/4 Jahr gebraucht :ugly:
 
Mit Blender? Ja. Lohnt sich das? Nein.

Dann kauf dir lieber ein gebrauchtes 1366er Board und den Xeon, den ich auch hab und die Rendereskapaden können losgehen :D

Bei Blender ist der Einstieg halt wirklich hart, aber es lohnt sich. Ich kann die Tastenkombos mittlerweile relativ flüssig benutzen und erreiche das, was ich basteln wollte auch relativ schnell. Ich hab dafür aber auch knapp n 1/4 Jahr gebraucht :ugly:

Hehe ich sitze auch keine 8h vom PC xd also wäre es bei mir 1Jahr.
 
Dann rentiert es sich nicht Hardware in der Preisregion anzuschaffen. Nimm ein i5 oder ein Quadcore Xeon und sei glücklich.
 
Sketchup läuft sogar gut auf meinem Dualcore E7300 Medion Fertig-PC von vor 7 Jahren :ugly:
Mit dem Programm kannst du absolut nichts vernünftiges Rendern.

Wie gesagt, du solltest dir eher Blender anschauen und es lernen (Gibt ja auch gute Videotutorials dazu)
Das meiste, wovon 3D wirklich abhängt ist Verständnis für Perspektive und Raum. Wenn ich weiß, wie etwas aussehen soll, bekomme ich es auch früher oder später hin.
Mal an meinem Beispiel erklärt:
Hierauf war ich stolz als ich angefangen hab:
Render002.png
Inzwischen kann ich sowas in 1.5h machen:
Dust2_B_Desktop - Kopie.png

Das ist aber nichtmal annähernd das, was mit Blender alles geht ;)

Aber zurück zur Hardware: Sketchup ist schon quasi Verschwendung von guter Hardware. Alle anderen Renderprogramme kommen auch mit wenig aus, die Renderzeiten steigen dann eben.
Die Frage ist jetzt eher, was du Rendern willst, wie komplex die Szenen werden sollen und wieviel du dafür ausgeben willst.
 
Sketchup läuft sogar gut auf meinem Dualcore E7300 Medion Fertig-PC von vor 7 Jahren :ugly:
Mit dem Programm kannst du absolut nichts vernünftiges Rendern.

Wie gesagt, du solltest dir eher Blender anschauen und es lernen (Gibt ja auch gute Videotutorials dazu)
Das meiste, wovon 3D wirklich abhängt ist Verständnis für Perspektive und Raum. Wenn ich weiß, wie etwas aussehen soll, bekomme ich es auch früher oder später hin.
Mal an meinem Beispiel erklärt:
Hierauf war ich stolz als ich angefangen hab:
Anhang anzeigen 817051
Inzwischen kann ich sowas in 1.5h machen:
Anhang anzeigen 817053

Das ist aber nichtmal annähernd das, was mit Blender alles geht ;)

Aber zurück zur Hardware: Sketchup ist schon quasi Verschwendung von guter Hardware. Alle anderen Renderprogramme kommen auch mit wenig aus, die Renderzeiten steigen dann eben.
Die Frage ist jetzt eher, was du Rendern willst, wie komplex die Szenen werden sollen und wieviel du dafür ausgeben willst.

Ich wollte halt Gehäuse bauen für PCs.
Ich finde es komisch wie man die Linien usw zieht und ausschneidet, finde ich bisschen von der Schwärigkeit zu schwer für eine Basic Sache. Bei Sketchup sind alle Sachen die man braucht sofort oben in der Leiste. Keise usw alles easy. Auch wenn man eine Fläche bei Sketchup zeichnet werden die Maße angezeigt bei Blender nicht.

Ich wollte mir demnächst eine 4790k zulegen und eine 980 bin mir aber nicht sicher. Ich wäre dann wahrscheinlich für nächste 4-5 Jahre gut bedient bis man die 8nm Fertigung hat :-) Wird es überhaupt 1nm Fertigung geben?
 
Dann lies dich lieber bei CAD Programmen ein, Blender und Konsorten sind mehr für den künstlerischen Bereich.
In dem Fall brauchst du dann auch keine Starke CPU, ein 4790K reicht da locker
 
Ich wollte halt Gehäuse bauen für PCs.

Eine gute CAD Software vorausgesetzt (CATIA, AutoCAD, Inventor,...) kannste sowas ruckelfrei problemlos auf nem 10 Jahre alten Core2Duo mit ner gimmligen Mainboard-onBoard-Grafik machen (genau diese Hardware hatte ich auffer Uni für sowas und CATIA hat damit mühelos 3D-Modelle gewuppt die sehr viel komplexer waren alsn PC-Case).
 
Eine gute CAD Software vorausgesetzt (CATIA, AutoCAD, Inventor,...) kannste sowas ruckelfrei problemlos auf nem 10 Jahre alten Core2Duo mit ner gimmligen Mainboard-onBoard-Grafik machen (genau diese Hardware hatte ich auffer Uni für sowas und CATIA hat damit mühelos 3D-Modelle gewuppt die sehr viel komplexer waren alsn PC-Case).

Mir scheint es so als würde jeder Sketchup haten, also ich mache mein Case damit und ich sehe was ich mache. Es soll nicht so eine Grafik sein wie bei Bigdaniel und seine A4 Mini Case. Es soll für mich sein damit ich weiß wie wo was ist. Die Pro Version hat schon richtig Power da weiß ich nicht on Blender besser ist oder ob beide gleich sind. Ein Typ hat ein Haus gerendert mit Licht, Schatten usw volles Paket. Ich hab meinen Augen nicht geglaubt.

Wenn ein Tod alter PC reicht dann kaufe ich einen i3 4160 mit HT für Sketchup :-D
 
Ich habe keine Ahnung wie gut Sketchup ist aber wenns wie gesagt nur um PC-Gehäuse geht (was CAD-mäßig ziemlicher Kindergarten ist von der Komplexität her) sollte das so ziemlich jede Software auf nem Einsteiger-PC problemlos hinbekommen.
Wenn du nicht grade noch Luftströmungssimulationen einbeziehen willst reicht da ein 300€-PC locker.:ka:

Immer dieses Schienendenken... nur weil jemand was anderes vorschlägt ists doch nicht gleich "haten". Gibt bei den Leuten heute wirklich nichts diffizileres mehr als "supergeil" und "haten alle"? Irgendwie Detailbetrachtungen was wofür wieso sinnvoll ist und wieso wo nicht ganz frei von sinnlosen Wertungen scheinen nicht mehr drin zu sein... mich wunderts sowieso wie man zu einem Programm oder zu hardware oder zu firmen ein emotionales Verhältnis haben kann... ist wohl auch ne Modeerscheidung :ugly:
 
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