k-b
Software-Overclocker(in)
Mein Board ist ein µATX von ASUS. M3A78 - EMH HDMI.
Dazu ein Phenom X4 9950.
Tag X ist der Tag an dem ich den Kühlkörper zusammen mit irgend nem Scyte (hab vergessen welcher, glaub 1200er oder 800er) abgeholt habe.
Als Kühlkörper dient ein Thermalright Ultra-120.
Tag X-14 bis Tag X:
Boxedkühler - extrem laut und heiß die ganze Geschichte, da ich im Linux noch nicht das Powernow aktivieren konnte (Gab noch keinen Support für K10).
Tag X:
Sehr imposanter Kühlkörper. Mache mich gleich mal an die Montage. Rententionmodul gleich mit dem alten Boxed-Kühler runter. Dann der Schock. Der Kühlkörper lässt sich nur um 90° verdreht anbringen. Soll heißen, wegen dem AM2+ Sockel kann man ihn nur im 180° Winkel variieren und nicht im 90° Winkel wie auf den 775er Sockeln.
Desweiteren ist der Speicher im Weg. Also Speicher erst mal eins weiter rüber jeweils. Versuche den Kühlkörper zu installieren schlugen fehl, da ich die Kraft alleine nicht aufbringen konnte.
Also Speicher wieder zurückgesteckt und den alten boxed Kühler wieder drauf. Hier sieht mann, dass es nur eine Möglichkeit gibt den Kühler anzubringen - genau so wie ihn mein RAM nicht möchte.
Tag X+1:
Habe schon mit dem Gedanken gespielt, alles zurückzugeben.. doch dann hat mich doch nochmal der Mut gepackt.
Tag X+5:
Meine Freundin ist zu besuch (schraubt zum Glück schon 10 Jahre an PCs - ist also nicht ganz unbedarft). Ich bitte sie mir mal eben zur Hand zu gehen. Zuerst baue ich das Motherboard aus, dass wir auch beide Platz haben drumrumzustehen. Ich lasse sie die Klammer halten, während ich die (viel viel zu starken) Federschrauben versuche rein zu machen.
"Kann ich jetzt auf dich zählen, dass du auf keinen Fall das Teil jetzt los lässt? Wird gleich eine ziemlich anstrengende Geschichte" sagte ich zu ihr. Mit meinem vollen Körpergewicht stemmte ich mich auf den Schraubenzieher und musste dabei noch drehen. Meine Freundin hielt dem ganzen wacker Stand und so konnte ich über Kreuz nach und nach die 4 Schrauben fest drehen. Ich schwitzte bei der ganzen Aktion wie ein Schwein, während sie das wohl ziemlich gelassen alles hin nahm.
Danach habe ich mir mal mein Motherboard angeschaut .. und dann war mir klar, warum da so ein riesen Druck aufzuwenden war. Das war total verbogen!
Naja, ich habe schon in einer Druckerei gearbeitet wo solche Platinen bedruckt wurden. Daher wusste ich, dass die doch gut was aushalten. Habe also mein Board wieder eingebaut. Auf dem folgenden Bild sieht man sehr schön den massiven Kühlkörper auf dem kleinen süßen µATX-Board.. das doch soviel aushält wie ein Großes
.
Tag X+10:
Nun habe ich nach stundenlangem rumfrickeln an meinem Linuxssystem eine Möglichkeit gefunden mittels K8-Powernow und einem CPU-Frequenz-Dämons alles so hinzubügeln, dass die CPU nur mit 1.3Ghz im Idle läuft, und sich bei Bedarf hochtaktet. Fortan habe ich CPU-Temperaturen nie über 42° - bei einem nahezu lautlosen System.
Tag X+10 bis heute (etwa ein Monat später):
Keine Probleme. Weder mit der Stabilität, noch sonst mit irgendwas. Die Temperaturen gehen auch nur selten über 40°
.
Nachwort: Die Installation auf einem AM2-Board läuft anscheinend immer so ab. Ein Bekannter hat dazu ebenfalls seine Freundin holen müssen. Hat den gleichen Kühlkörper aber auf seinem neuen PC (775er) alleine installieren können! Also da müssen sie noch nachbessern..
Dazu ein Phenom X4 9950.
Tag X ist der Tag an dem ich den Kühlkörper zusammen mit irgend nem Scyte (hab vergessen welcher, glaub 1200er oder 800er) abgeholt habe.
Als Kühlkörper dient ein Thermalright Ultra-120.
Tag X-14 bis Tag X:
Boxedkühler - extrem laut und heiß die ganze Geschichte, da ich im Linux noch nicht das Powernow aktivieren konnte (Gab noch keinen Support für K10).
Tag X:
Sehr imposanter Kühlkörper. Mache mich gleich mal an die Montage. Rententionmodul gleich mit dem alten Boxed-Kühler runter. Dann der Schock. Der Kühlkörper lässt sich nur um 90° verdreht anbringen. Soll heißen, wegen dem AM2+ Sockel kann man ihn nur im 180° Winkel variieren und nicht im 90° Winkel wie auf den 775er Sockeln.
Desweiteren ist der Speicher im Weg. Also Speicher erst mal eins weiter rüber jeweils. Versuche den Kühlkörper zu installieren schlugen fehl, da ich die Kraft alleine nicht aufbringen konnte.
Also Speicher wieder zurückgesteckt und den alten boxed Kühler wieder drauf. Hier sieht mann, dass es nur eine Möglichkeit gibt den Kühler anzubringen - genau so wie ihn mein RAM nicht möchte.
Tag X+1:
Habe schon mit dem Gedanken gespielt, alles zurückzugeben.. doch dann hat mich doch nochmal der Mut gepackt.
Tag X+5:
Meine Freundin ist zu besuch (schraubt zum Glück schon 10 Jahre an PCs - ist also nicht ganz unbedarft). Ich bitte sie mir mal eben zur Hand zu gehen. Zuerst baue ich das Motherboard aus, dass wir auch beide Platz haben drumrumzustehen. Ich lasse sie die Klammer halten, während ich die (viel viel zu starken) Federschrauben versuche rein zu machen.
"Kann ich jetzt auf dich zählen, dass du auf keinen Fall das Teil jetzt los lässt? Wird gleich eine ziemlich anstrengende Geschichte" sagte ich zu ihr. Mit meinem vollen Körpergewicht stemmte ich mich auf den Schraubenzieher und musste dabei noch drehen. Meine Freundin hielt dem ganzen wacker Stand und so konnte ich über Kreuz nach und nach die 4 Schrauben fest drehen. Ich schwitzte bei der ganzen Aktion wie ein Schwein, während sie das wohl ziemlich gelassen alles hin nahm.
Danach habe ich mir mal mein Motherboard angeschaut .. und dann war mir klar, warum da so ein riesen Druck aufzuwenden war. Das war total verbogen!
Naja, ich habe schon in einer Druckerei gearbeitet wo solche Platinen bedruckt wurden. Daher wusste ich, dass die doch gut was aushalten. Habe also mein Board wieder eingebaut. Auf dem folgenden Bild sieht man sehr schön den massiven Kühlkörper auf dem kleinen süßen µATX-Board.. das doch soviel aushält wie ein Großes
.Tag X+10:
Nun habe ich nach stundenlangem rumfrickeln an meinem Linuxssystem eine Möglichkeit gefunden mittels K8-Powernow und einem CPU-Frequenz-Dämons alles so hinzubügeln, dass die CPU nur mit 1.3Ghz im Idle läuft, und sich bei Bedarf hochtaktet. Fortan habe ich CPU-Temperaturen nie über 42° - bei einem nahezu lautlosen System.
Tag X+10 bis heute (etwa ein Monat später):
Keine Probleme. Weder mit der Stabilität, noch sonst mit irgendwas. Die Temperaturen gehen auch nur selten über 40°
.Nachwort: Die Installation auf einem AM2-Board läuft anscheinend immer so ab. Ein Bekannter hat dazu ebenfalls seine Freundin holen müssen. Hat den gleichen Kühlkörper aber auf seinem neuen PC (775er) alleine installieren können! Also da müssen sie noch nachbessern..




Und runter wollte ich das net nochmal machen..
