The Witcher: Romanautor Sapkowski bereut vorschnelle Lizenzvergabe

Kann seinen Ärger verstehen, aber so wie ich das lese steht er ja selbst zu seinem Fehler.
Er konnte die durch die Spiele gestiegene Witcher-Popularität wohl nicht erahnen. Ist nicht das erste Mal dass sich der geistige Vater einer bestimmten Geschichte oder gewisser Bücher für die falsche Deal-Option entscheidet.
 
Wobei er indirekt trotzdem vom Erfolg des Spiels profitiert. Seine Bücher haben sich dadurch wahrscheinlich signifikant besser verkauft. Finde den Kerl aber irgendwie seltsam.
 
Ouh, das tat schon beim Lesen weh... Geld verlieren ist bitter, aber viel Geld verlieren noch viel mehr, gerade in der heutigen Zeit.
1)Er hat nicht Geld verloren, sondern nur weniger bekommen.
2) Was ist denn in der heutigen Zeit? Die meisten Dinge sind günstig wie nie zuvor... Wohnungskredite um 1%, Nagelneue Autos mit Garantie gegen Rost (10 Jahre) für 6500€... Ein Golf für knappe 10.000€...


Nicht wenn es um sechs oder siebenstellige Beträge geht. Er hätte reich sein können. Von Anerkennung kann er sich (wortwörtlich) nichts kaufen.
Ich gehe wohl eher davon aus, dass 90% der Internationalen Verkäufe erst durch die Witcher-Spiele aufkamen. So schlecht verdient er also nicht.

Außer, er hat beim Verlag seiner Bücher denselben Deal gemacht :ugly:
 
Erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt!
Außerdem ist es doch so: die guten Entscheidungen nimmt man als gegeben hin, die schlechten Entscheidungen ärgern einen ewig. Das geht doch jedem mal so.
Und nicht zu vergessen: Einfach ein Interview, bei dem er nichts sinnvolles sagt, bringt noch ein paar mehr Leute dazu zu erfahren, dass es zu der Geschichte von Gerald auch Romane gibt... Damit verkauft er vielleicht wieder ein paar mehr Bücher... Bazinga :D

Er macht niemanden dafür Verantwortlich als sich selbst - das ist schon mal positiv und leider selten genug! :)
 
Man sollte hier noch anmerken, dass CDPR nur eine Lizenz gekauft hat, die eigentlichen Rechte sind und bleiben bei Sapkowski. Würde er sich entscheiden einen Film zu machen (was die Story wohl durchaus hergeben dürfte, ich kenn die Spiele nur vom Namen, stehe nicht so auf RPG), würde er wohl ziemlich sicher gut damit verdienen.

Es kommt im Leben vor, dass man die eine oder andere bitte Pille schlucken muss, so etwas ist eine davon... eine die ziemlich bitter ist, aber er könnte noch das eine oder andere erreichen.
 
1)
Ich gehe wohl eher davon aus, dass 90% der Internationalen Verkäufe erst durch die Witcher-Spiele aufkamen. So schlecht verdient er also nicht.

Außer, er hat beim Verlag seiner Bücher denselben Deal gemacht :ugly:

Soweit ich informiert bin, hatte er die Lizenz an seinen Büchern auch verkauft... lange vor dem Hype.
Nur das letzte Buch hat er wohl selbst rausgebracht(Seasons of Storms) was aber wohl nicht so erfolgreich war.
 
Nicht wenn es um sechs oder siebenstellige Beträge geht. Er hätte reich sein können. Von Anerkennung kann er sich (wortwörtlich) nichts kaufen.


Edit: Thx fürs zusammenlegen der Posts.

Er hätte auch ohne die Bücher auf anderem Weg reich werden können. Dann hätte er zwar Geld gehabt aber immer noch ein bedeutungsloses Leben. Wie viele große Künstler der Geschichte sind denn wirklich reich geworden mit ihrer Kunst? Zumal die Spiele seinen Büchern durchaus nen ordentlichen Verkaufsschub gegeben haben dürfen, also am Hungertuch wird er sicher nicht nagen müssen.
 
Sowas geht aber auch anders rum.
Wenn man z.B. die Lizenz "verschärbelt" und die Sache geht voll nach hinten los. Siehe die "tolle" Verfilmung von Eragon.
 
genau aus dem grund fahren wir heute noch mit benzin. weil alle immer vor geldgeilheit patente/rechte vorschnell verkaufen
 
Kann passieren - er hat nichts falsch gemacht.
Er hat einen fixen aber dafür auch höheren und sicheren Betrag erhalten. Es gibt da sicherlich hunderte Autoren die es im nachinein bereuen die Rechte auf Basis eines Gewinnanteils verkauft zu habe - wenn dann das Spiel/film floppt.
 
Nach all dem zu urteilen was ich von dem Kerl bisher gehört und gelesen habe ist er ein verbitterter, eher unsympathischer Mann der seine eigenen Fehler auf CDP abwälzt. Diese Aussagen von ihm bestätigen das ja nochmal.

Wo hat er denn CDP beschuldigt? Im ganzen Interview kein schlechtes Wort über die Entwickler.
 
1)Er hat nicht Geld verloren, sondern nur weniger bekommen.
2) Was ist denn in der heutigen Zeit? Die meisten Dinge sind günstig wie nie zuvor... Wohnungskredite um 1%, Nagelneue Autos mit Garantie gegen Rost (10 Jahre) für 6500€... Ein Golf für knappe 10.000€...



Ich gehe wohl eher davon aus, dass 90% der Internationalen Verkäufe erst durch die Witcher-Spiele aufkamen. So schlecht verdient er also nicht.

Außer, er hat beim Verlag seiner Bücher denselben Deal gemacht :ugly:

War klar das jmd auf das verlieren anspringt :D Aber stell dir vor, ich habe es extra so geschrieben, denn er hätte es ja haben können u es fühlt sich für ihn sicherlich an wie als hätte er es verloren, weggeworfen.
Natürlich hatte er es nie, aber er hätte deutlich mehr einnehmen können. Er hat die Chance auf mehr Kohle verloren, verpasst...

Und in der heutigen Zeit... ja klar, Zinsen sind runter, aber für beide Seiten, alles andere ist u wird teurer und generell ist Geld doch heutzutage wichtiger denn je. In unserer schönen oberflächlichen Welt.
 
um das wirklich einschätzen zu können müsste man auch seine finanzielle situation vor dem deal kennen. wenn man als autor vorher nämlich keine regelmäßigen einnahmequellen hatte die einen über wasser halten, war der deal trotzdem richtig, auch wenn man sich hinterher ärgert. dazu kommt ja noch der punkt das cdpr damals keine ikone der entwicklerstudios war hinter denen ein finanzkräftiger publisher wie sony, warner brothers, ea oder ubisoft stand, ich wäre mir vor dem witcher 1 spiel auch nicht sicher gewesen das es ein riesenerfolg werden würden, unerfahrenes team mit beschränkten finanziellen mitteln, da war der sichere weg nicht zwingend der dümmste.
 
Soll man ihn für seine damalige Dummheit jetzt bemitleiden? Wohl kaum! Außerdem dürfte er auch ohne entsprechende Beteiligung am eigentlich Umsatz der Spiele seinen Reibach gemacht haben. Die Verkaufszahlen seiner Bücher haben darunter sicher nicht gelitten. Da war wohl die grottige Verfilmung eher kontraproduktiv.

PS: Wieso wurde eine derartige Nebensächlichkeit auch noch als Toppmeldung deklariert? Befinden wir uns schon im Sommerloch oder ist das ein verspäteter Aprilscherz?
 
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2) Was ist denn in der heutigen Zeit? Die meisten Dinge sind günstig wie nie zuvor... Wohnungskredite um 1%, Nagelneue Autos mit Garantie gegen Rost (10 Jahre) für 6500€... Ein Golf für knappe 10.000€...

Ich glaube du lebst in einer anderen Welt. Die Lebenshaltungskosten steigen jährlich und die Abgaben an den Staat werden immer mehr. Konsumgüter sind günstig wie nie aber die kann ich nicht essen und zum heizen taugen sie auch nur bedingt. Pauschal behaupten das alles günstiger wird würde ich daher nicht ..
 
Ohne die Spiele hätte ich mir seine Bücher auch nie gekauft.
Er ist eben selbst schuld. Es nutzt aber nichts, sich ewig über so eine Entscheidung aufzuregen.
Mit einem Blick nach vorne könnte da noch viel gehen. Das Witcher Universum gibt einfach unendlich viele gute Geschichten her.
Wie schon gesagt, es wäre eine Kooperation mit CDP gegen Gewinnbeteiligung möglich, bei der dann andere interessante Charaktere ausgebaut werden.
Ich stelle mir zum Beispiel eine Geschichte über Vesemir extreeeem gut vor.
 
Was soll man jetzt dem Autor sagen? Er hat im Grunde nichts Falsch gemacht, sondern für den sicheren Weg entschieden, jetzt brauch man nicht lästern oder meckern.
Naja, da kann man wohl geteilter Meinung sein. Er hat genau alles falsch gemacht. Film, Buch, Musik usw., Produkte eben die in den Handel kommen, und wo es potentiell um Stückzahl geht (und gerade bei Software), da nimmt man IMMER die Prozente mit. Für einen relativ geringen Anteil der "Kaufsumme" erhält man die Möglichkeit, nämlich bei einem kommerziellen Erfolg, einmal mit einem ordentlichen Plus aus der Nummer zu gehen, und ggf. sogar auf lange Sicht Einnahmen zu generieren.

Mit "Lästern oder meckern" hat das nichts zu tun. Er hat sich entschieden nicht an einen finanziellen Erfolg zu glauben, also sollte ER sich jetzt auch nicht ärgern.
"Make a decision and don't look back".
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Genau so sieht es aus. Hätte, wäre, sollte und könnte sind irrelevant/vorbei, also macht es keinen Sinn daran weitere Gedanken zu verschwenden.

Frag(t) mal Alexei Leonidowitsch Paschitnow, der wird dir/euch ein Liedchen davon singen können. :D
 
Ohne die Spiele hätte ich mir seine Bücher auch nie gekauft.
Er ist eben selbst schuld. Es nutzt aber nichts, sich ewig über so eine Entscheidung aufzuregen.
Mit einem Blick nach vorne könnte da noch viel gehen. Das Witcher Universum gibt einfach unendlich viele gute Geschichten her.
Wie schon gesagt, es wäre eine Kooperation mit CDP gegen Gewinnbeteiligung möglich, bei der dann andere interessante Charaktere ausgebaut werden.
Ich stelle mir zum Beispiel eine Geschichte über Vesemir extreeeem gut vor.

Wenn CDP ihn überhaupt einstellen möchte. Klar wäre er qualifiziert da er die Lore praktisch selbst erfunden hat aber warum sollte CDP ihm eine Gewinnbeteiligung anbieten? Wenns um Geld geht...
 
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