The Witcher 3: Wild Hunt - Add-on Blood and Wine wird von EU mitfinanziert

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Die Europäische Union unterstützt die Entwicklung von Videospielen, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Spielestudios zu erhöhen. Insgesamt stehen rund 2,5 Millionen Euro bereit und in diesem Jahr erhält auch CD Projekt für die Entwicklung des Add-ons "Blood and Wine" 150.000 Euro, die rund 7 Prozent des Gesamtbudgets ausmachen.

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Solange das Geld nicht in irgendwelche Candy-Crush oder Bejeweled Klone gesteckt wird, finde ich die Idee gut. Und so ein Spiel wie The Witcher ist doch gerade ein gutes Beispiel für die europäische Spiele-Industrie! :daumen:

Grüße

Micha
 
hm...es werden steuergelder dafür benutzt das private firmen rentabler arbeiten können & wettbewerbsfähiger sind:huh:...

wäre es nicht sinnvoller das geld für eine hohe mauer zum schutz vor flüchtlingen zu nutzen an dessen elend wir nicht unbeteiligt sind:ugly: ...das war ironie!!!

Der Postillon: Umfrage: Wer Waffenexporte verdoppelt hat, sollte in Flüchtlingsdebatte besser das Maul halten

ich denke selbst in der EU könnte man derartige beträge wesentlich sinnvoller einsetzen.

der sinn von subventionen im zusammenhang mit einer globalisierung ist sehr zwiespältig.

ich befürworte solch eine art der subvention auf jeden fall nicht!
 
2,5 Millionen sind aber wirklich nicht viel. Sowohl aus sicht der EU, als auch für große Entwicklerstudios.

Gerade bei nem AAA Titel für wahrscheinlich ~50 Millionen (?) oder mehr ist das auch nur ein Tropfen auf dem heißen stein.

Ich finde, wenn dann sollte man ausschließlich kleinere Entwickler unterstützen, Hier machen schon kleinere Beträge einen gewaltigen Unterschied.
 
Ist wohl das erste Mal in meinem Leben, dass ich etwas Positives in diesem Sektor von Seiten der EU mitbekomme lol.
 
Der Postillon: Umfrage: Wer Waffenexporte verdoppelt hat, sollte in Flüchtlingsdebatte besser das Maul halten

ich denke selbst in der EU könnte man derartige beträge wesentlich sinnvoller einsetzen.

der sinn von subventionen im zusammenhang mit einer globalisierung ist sehr zwiespältig.

ich befürworte solch eine art der subvention auf jeden fall nicht!

Du weißt schon, dass man den Postillon (und Leute die diesen als Quelle herannehmen) nicht Ernst nehmen kann? :ugly:
 
Naja so sehr ich CD Projekt Geld gönne, haben Steuergelder in Form von Subventionen meiner Meinung nach in der Privatwirtschaft nichts verloren. Aber da ist das hier ja ein Tropfen auf den heissen Stein wenn man das mit den Milliardensubventionen für den Agrarsektor vergleicht.
 
Soll die EU lieber mal Videospiele offiziell als Kulturgüter anerkennen und die Zensierung eben solcher verbieten. Trotzdem ne gute Sache dass auch mal Subventionen in andere Wirtschaftssektoren fließen.
 
Du weißt schon, dass man den Postillon (und Leute die diesen als Quelle herannehmen) nicht Ernst nehmen kann? :ugly:

na klar weiss ich das aber die satire is so rabenschawrz da fehlt nur ne haaresbreite & wir kommen in der realität an & das kann der postillon in perfektion. es gab scho mehrere nachrichtenbüros die ihre news für bare münze nahmen.
im umkehrschluss klingt diese news ( in der überschrift) auch wie aus dem postillon so absurd wirkt es auf mich:ugly:

Pofalla geht zur Bahn: Wie die Satire-Seite Postillon das Netz verwirrte - Ruhr Nachrichten
 
Deinen Einwand verstehe ich nicht. Subventionen sind ganz normal und für die jeweilige Wirtschaft heutzutage unabdingbar.
Das Geld dient dafür europäische Firmen (Wirtschaft) konkurrenzfähig zu halten, um somit Arbeitsplätze zu sichern.

In vielen anderen Sektoren gibt es diese (2,5 Mio. Euro) Subvention, z.B. auch im BioSektor. Seit einiger Zeit verfolge ich Epigenomics (Standort Berlin), diese haben erst kürzlich einen Zuspruch dieser (bis zu) 2,5 Mio Euro Subvention erhalten, um Ihren Septin9-Bluttest auf den Markt zu bringen (hier geht es darum Darmkrebs im Blutplasma aufzuspüren, anstelle von Stuhltests etc.).

Überall wo Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden, sind solche Subventionen in meinen Augen sinnvoll (auch in der Spiele-Industrie).
 
In vielen anderen Sektoren gibt es diese (2,5 Mio. Euro) Subvention, z.B. auch im BioSektor. Seit einiger Zeit verfolge ich Epigenomics (Standort Berlin), diese haben erst kürzlich einen Zuspruch dieser (bis zu) 2,5 Mio Euro Subvention erhalten, um Ihren Septin9-Bluttest auf den Markt zu bringen (hier geht es darum Darmkrebs im Blutplasma aufzuspüren, anstelle von Stuhltests etc.).

da stimme ich dir teilweise zu aber in deinem beispiel geht es darum krankheiten zu heilen bzw. früher zu entdecken & effektiver behandeln zu können. diese art der subvention ist ja vertretbar...wenn nicht grad menschen aus fernen (armen) teilen der welt die unwissenden versuchskaninchen sind...

hier geht es jedoch darum privates vergnügen mit steuergeldern aller zu finanzieren...sollte man auch die waffenindustrie in deutschland weiter stärken bzw. subventionieren damit arbeitsplätze erhalten bleiben?

irgendwo sollte man ein schlussstrich ziehen & ich setze den früher als manch anderer der sich solch eine art der subventionen ausdenkt um die konkurrenzfähigkeit europäischer produkte zu stärken die nicht dem allgemeinwohl des menschen dienen.
 
sinchilla schrieb:
hier geht es jedoch darum privates vergnügen mit steuergeldern aller zu finanzieren...sollte man auch die waffenindustrie in deutschland weiter stärken bzw. subventionieren damit arbeitsplätze erhalten bleiben?

Ich gebe Dir Recht, dass ethische Fragen eine Rolle spielen sollten (wie von Dir erwähnt die Waffenindustrie). Natürlich stellen Spiele Entwickler Dinge für unser Vergnügen her, allerdings ist der Spiele-Sektor ein sehr stark wachsender Markt, wo eine Menge Arbeitsplätze dran hängen. Dieser Markt ist noch jung bzw. in unserer europäischen Wirtschaftsumgebung recht unterentwickelt im Vergleich zu anderen Teilen der Welt, daher wird dieser unterstützt.
Man muss das Thema Gesamtwirtschaftlich betrachten, ohne Arbeitsplätze kein Einkommen, kein Einkommen kein Konsum und somit leiden im Endeffekt alle Sektoren im Binnenmarkt (egal ob für Gesundheit, Fortbewegung, Forschung oder Vergnügen).

Vereinfacht ausgedrückt: Stellen wir in Europa keine Spiele her, konsumieren wir nur diese Spiele und die Einnahmen gehen nur (als Beispiel hier) in die USA. Dort haben die Menschen die dieses Gut (die Spiele) produzieren Einkommen und können sich z.B. eine gute Krebsvorsorge leisten, wir hier aber nicht. Das gilt für alle Industriezweige, daher ist es wichtig alle gleichmäßig zu unterstützen, falls dies erforderlich ist.

Demnach dient auch die Subvention der Spiele-Industrie dem Allgemeinwohl der hier lebenden Menschen.
 
Endlich werden die Steuergelder mal für etwas brauchbares genutzt .

Aber 2,5 Millionen finde ich schwach wenn Griechenland schon 90 Mrd kriegt da fällt da 1 Mrd auch nicht mehr auf . Wir sind doch gerade so in Geber Laune . *Sarkasmus Keule aus *
 
Demnach dient auch die Subvention der Spiele-Industrie dem Allgemeinwohl der hier lebenden Menschen.
somit dient letztlich auch ein bankraub dem allgemeinwohl:ugly: das geld geht ja wieder in die wirtschaft & wird versteuert:ugly:. ja auch die deutsche waffenindustrie dient im gaaaaaaanz weiten sinne dem allgemeinwohl, zumindest unserem & denen die sie erwerben...quasi nach dem motto "pflugscharen zu schwertern" statt umgekehrt. deutsche panzer sind nötig damit unser land kein hunger leidet...:ugly:. frei nach dem motto der zweck heiligt die mittel;) .

ich finde das ziemlich weit hergeholt & denke man könnte den betrag in weitaus sinnvollere projekte investieren wo nicht "bloß" arbeitsplätze dranhängen sondern menschenleben bzw. existenzen welche von einem (kriegs)-spiel nicht satt werden.

es ist auch nicht zweckbehaftet bestimmte industriezweige zwanghaft mithilfe von subventionen am leben zu halten. damit meine ich nicht explizit die gamebranche in europa. es gibt genug historische beispiele wo im interesse einiger sowas versucht wurde zu erhalten
 
Zuletzt bearbeitet:
SINCHILLA schrieb:
es ist auch nicht zweckbehaftet bestimmte industriezweige zwanghaft mithilfe von subventionen am leben zu halten. damit meine ich nicht explizit die gamebranche in europa. es gibt genug historische beispiele wo im interesse einiger sowas versucht wurde zu erhalten.

...und was hast Du studiert, dass Du diese Entscheidungen von EU Funktionären heute und in der Vergangenheit als nicht "zweckbehaftet" kommentierst?
Kein Angriff, möchte nur wissen was Dich zu solchen allwissenden Aussagen leiten, wie man Wirtschaft macht? Vielleicht bist Du ja auf dem Weg in die Politik und möchtest was verändern?! Meine Stimme hast Du, wenn was sinnvolles dabei rum kommt ;)

SINCHILLA schrieb:
somit dient letztlich auch ein bankraub dem allgemeinwohl:ugly: das geld geht ja wieder in die wirtschaft & wird versteuert:ugly:. ja auch die deutsche waffenindustrie dient im gaaaaaaanz weiten sinne dem allgemeinwohl, zumindest unserem & denen die sie erwerben...quasi nach dem motto "flugscharen zu schwertern" statt umgekehrt. deutsche panzer sind nötig damit unser land kein hunger leidet...:ugly:. frei nach dem motto der zweck heiligt die mittel;) .

Ich finde den Bogen den Du spannst erstaunlich.
Nur damit eins klar ist, dass Gelder ohne Ende verschwendet werden weiß jeder. Dass unethische Dinge entschieden werden zugunsten der Industrie (z.B. Waffenindustrie) weiß auch jeder.
Dass Geld in viele verschiedene Projekte fließen ist gut und wichtig. Es gehen auch Gelder dorthin, was Du als "sinnvollere" Projekte beschreibst. Hier wird halt nur ein kleiner Auszug für das Spielgewerbe benannt.

Schade dass Du nun mit Bankraub etc. angefangen hast, denn somit ist hier unsere Diskussion (von meiner Seite) am Ende.

Lieben Gruß!
 
Ich finde den Bogen den Du spannst erstaunlich.

das ist teil meiner argumentation;). wenn man den bogen nämlich weit genug spannt schliesst sich der kreis wieder:schief:...

andere haben damit argumentiert es würde dem allgemeinwohl dienen...im weitesten sinne kann man dies auch so bezeichnen.

aber wie ich bereits im vorigen post meinte kann man sich die sachlage so zurecht legen das diese sinnvoll erscheint in bezug zum eigenen ( angestrebten) standpunkt. das kann man auf die waffenindustrie beziehen so wie auf fast alle anderen industrie- & handelszweige.
man könnte auch ganz blöd gesagt die effizientesten tötungsmittel mithilfe von steuergeldern subventionieren & somit dem allgemeinwohl dienen...leider holen wir mit dem G36 kein blumentopf vom podest;).
somit fördern wir einfach die bestattungsindustrie...worauf ich hinaus will ist, dass sich sich vieles fördern lässt ob dies auch sinnvoll ist liegt im auge des betrachters & ich denke dabei, das die gamebranche nicht so schlecht dasteht dass sie diese hilfe benötigen würde. in meinen augen könnte man mit 2,5 millionen & informatikleistungskursen an schulen längerfristig talente binden.

aber es sind auch andere sachen sinnvoll & da auch in der EU eine form der demokratie herrscht haben sich leute für sowas entschieden. für menschen denen es wirklich schlecht geht ist das allerdings nen schlag in den verdauungstrakt. sicher werden auch projekte finanziert womit solchen menschen versucht wird zu helfen. halt typische erste welt probleme obwohl auch wir in der EU weitaus größere baustellen haben kümmert man sich um sowas.

in meinen augen, maßlos verschwendetes geld!

...und was hast Du studiert
...ach ja vor langer, langer zeit mal ökolandbau & vermarktung. jedoch arbeite ich nicht in diesem segment...die selbstgefälligkeit sich das gewissen rein zu kaufen & viele andere aspekte störten mich dabei somit bin ich nun nur nen gelernter mechatroniker der in der bösen windindustrie als servicetechniker tätig ist ;)
 
somit fördern wir einfach die bestattungsindustrie...worauf ich hinaus will ist, dass sich sich vieles fördern lässt ob dies auch sinnvoll ist liegt im auge des betrachters & ich denke dabei, das die gamebranche nicht so schlecht dasteht dass sie diese hilfe benötigen würde. in meinen augen könnte man mit 2,5 millionen & informatikleistungskursen an schulen längerfristig talente binden.

Wenn es dann aber keine Gamebranche gibt, die die Informatikabgänger aufnehmen kann, beisst sich die Katze in den Schwanz. ;-)

Wenn es allein um Gerrechtigkeit, oder gerrechter Verteilung geht, dürfte keiner von uns mit einem reinen Gewissen durch unsere Wegwerfgesellschaft gehen, aber da es unmöglich ist, es allen recht zu machen, muss man mit der Last wohl leben.
 
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