AW: The Witcher 3: Blood and Wine - DLC beruht auf Wünschen der Community
Es geht nicht darum, irgendwelche Items zu finden (von denen ja auch nur die Spezial-Rüstungen wirklich interessant sind, die aber de Fakto auch nichts anderes als Neben-Quests sind). Es geht darum, dass die Welt selbst Geschichten erzählt.
Ach und die Welt von TW3 hat keine Geschichten erzählt? Ja du hast deutlich seltener mal irgendwelche Briefe / Zettel, oder dergleichen irgendwo in einem Haus einfach so rumliegend gefunden, aber gegeben hat es sie auch, auch wen man halt die meisten dieser Briefe und Zettel im Rahmen von Nebenaufgaben, oder Begegnungen gefunden hat und nicht einfach so ohne jeglichen Zusammenhang. Aber diese Zettel / Briefe waren auch oft völlig unwichtiger optionaler Kram der einem nur mehr über die Welt erzählt hat, einem nahe gebracht hat was passiert ist, oder einfach nette kleine Geschichten erzählte und wer noch mehr wollte konnte sogar noch die vielen Bücher lesen die man in Novigrad im Buchladen erwerben konnte, oder aber zufällig auch mal aus der einen oder anderen Truhe im Haus gefischt hat.
Die Welt hatte also genug optionales in Textform zu erzählen und ohne das dies immer durch irgend einen NPC inSprachausgabe und in einer Quest erfolgte.
Um Items zu finden, reicht es die ? auf der Karte abzugrasen. Es gibt kaum etwas langweiligeres.
Ach und das ist in Skyrim, Oblivion, Fallout 3, Fallout 4 besser? Da reicht es auch die eingetragenen immer ehr ehnlich aufgebauten Höhlen, Ruinen, Gräber abzugrasen. Auch da gibt es nichts langweiligeres...
Du hast gar nicht so recht erkannt, worum es mir geht.
Nein, du scheinst selbst nicht zu wissen worum es dir geht. Du hast davon geredet das Bethesda-Spiele sich viel besser dazu eignen würden eine "Rolle" zu spielen, ich habe daraufhin nur aufgezeigt das Bethesdas Spiele eben eigentlich nicht wirklich erlauben eine Rolle zu spielen, weil es faktisch völlig Latte ist wie du dich in deiner Rolle verhälst, da es faktisch keine Auswirkungen auf irgendwas hat und genau das macht ein RPG aber aus, das du:
a) deinen Charakter personalisieren kannst, ihm eine spielerische Rolle durch Charakterentwicklung verpassen kannst.
b) deine Entscheidungen zu Änderungen der Handlung führen und du daher durch deine Rolle zu Veränderungen der Geschichte beiträgst.
c) Charaktere im Spiel auf deine Handlungen reagieren.
d) alle 3 Punkte erfüllt werden, was der Idealfall wäre.
Nichts von den 4 Punkten aber erfüllen Spiele von Bethesda. Sowohl deine Handlungen sind völlig ohne Bedeutung, als auch Charaktere ist es völlig Latte was du im Spiel veranstaltest, du kannst Dörfer vor Drachen retten und kein Schwein interessiert das, als auch das du am Ende sowieso alles kannst und daher bei der Charakterentwicklung nicht auf deine Skillung bzgl. deiner Rolle achten musst.
Jedes Dorf, manchmal jedes Haus erzählt oft eine eigene Geschichte. Zugegeben, in Skyrim ist das nicht sooo ausgeprägt, aber in Fallout atmet die Welt geradezu Geschichten überall.
Ach du meinst so "tolle Geschichten in Fallout 4 wie: "Das Geländer ist kaputt, wir werden das so schnell wie möglich reparieren und haben es daher schon in unsere Bugdettplanungen für 2078 aufgenommen, bitte seien sie solange beim benutzen der Treppe vorsichtig." oder "Hey ich schmuggel für den Typen von der Army Drogen, guter Typ, zahlt immer pünktlich." oder "Hey unterschlagen wir doch eninfach mal paar Millionen Dollar." oder "Da war dieser Typ, seine Haut war total verbrannt, zum Glück tauchte Gorge auf und hat ihn abgeknallt", ect.
So sind die meisten "tollen" kleinen Geschichten die man auf Terminals, oder dergleichen in Fallout 4 findet.
Die Welt in F4 besteht faktisch nur noch aus hoch kriminellen Unternehmen, vom kleinsten Kiosk, über Zeitungsverlage, oder Polizei.
Beides meine ich nicht. Wenn Du bei Skyrim/Fallout nur durch die Welt rennst um Quests zu finden/lösen, dann wird Dir das vielleicht so vorkommen, aber dann hast Du die Hälfte des Spiels glatt übersehen.
Auch das meine ich überhaupt nicht, was klar sein sollte, wenn Du gelesen hättest, was ich geschrieben habe.
Stell dir vor, ich renne nicht nur von Quest zu Quest. Aber, und das scheinst du nicht zu verstehen, oder dir nicht wichtig zu sein, bin ich der Ansicht das es eine gesunde Mischung aus beidem macht, nur Zettel mit kleinen Geschichten in der Landschaft ist genauso langweilig wie wen ein Spiel abseits von Quests nichts zu bieten hat, die Mischung macht es und da versagt Bethesda jedes mal, bis jetzt, weil abseits von "netten" kleinen Geschichten hat man nichts zu bieten und selbst die werden schnell langweilig wen man dafür durch das immer gleiche repetive Leveldesign gescheucht wird, wie es bei Bethesda der Fall ist.
Ich finde das Levelsystem von Skyrim aber auch so deutlich besser als alles was Witcher zu bieten hast, alleine wegen der Perks. Die man eben nicht komplett vervollständigen kann.
Ja das Skillsystem war in TW3 schwach, das kann man nicht leugnen, aber Bethesda hat mit Skyrim und F3 bis jetzt auch erst genau 2 mal erst ein Skillsystem gebracht das halbwegs was taugte, in Morrowind, Oblivion und Fallout 4 haben sie sich diesbezüglich auch nicht grade mit Ruhm bekleckert.
Na, da hat wohl jemand nicht genug Skyrim gespielt, sonst wüsste er das man auch die Perks in Skyrim alle lernen kann.
Ich zitiere mal aus den offiziellen Patchnotes von Patch 1.9 aus Skyrim:
Skyrim 1.9
NEUE FUNKTIONEN
- Schwierigkeitsstufe „Legendär“
- Legendäre Fertigkeiten – Fertigkeiten von 100 können nun legendär werden. Hierdurch werden die entsprechenden Talente zurückgesetzt und die Fertigkeit fällt auf Stufe 15, wodurch sie sich erneut auf den Stufenaufstieg auswirkt. Somit entfällt die allgemeine Stufenbegrenzung.
Heißt im Klartext, alle deine Fähigkeiten beginnen wieder auf 15 und du kannst alle deine Perks neu verteilen, wodurch du faktisch keinen Maximallevel mehr hast und alle Perks lernen kannst, also faktisch alles erlernen kannst.
Durch die jedes Durchspielen mit einer anderen Spezialisierung wieder neuen Spaß machen kann. Bei Witcher habe ich genau NULL Anlass es nochmal durchzuspielen, es sei denn, ich will diesmal die Wols- statt der Bärenrüstung finden - die sich eh nur unwesentlich unterscheiden. Wow.
Äh, man kann auch andere Talente benutzen, auf Alchemie, oder Zeichen geskillt spielt sich immer noch anders als auf Schwertkampf, als wen man wie in Oblivion, Skyrim alles kann. Aber natürlich ist es auch wieder kein so großer Unterschied wie von Paladin zu Zauberer in Pillars of Eternity , oder Schurke zu Bogesnchütze in Divinity: Original Sin.
Offenbar hast Du Skyrim kaum wirklich gespielt. Vermutlich die wenig aufregende Hauptquest und eine Handvoll Nebenquests abgegrast und sonst alles ignoriert...
Ich denke 195h Spielzeit reichen um sich eine ausgibige Meinung bilden zu dürfen und das nicht nur von Haupt und Nebenquest....
Den stell dir nur mal vor, Skyrim bietet sogar ein paar zimlich tolle Sachen, wie die super Lore aus den ganzen Büchern die man da lesen kann, oder die beiden DLCs, Dawnguard und Dragonborn waren sogar besser als der ganze restliche Schrott von Hauptspiel und haben sogar spielerisch Spaß gemacht, vor allem Dawnguard.
Und wie man schon an der Sache mit den Perks sieht weiß ich vieleicht sogar vom Spiel in diversen Punkten mehr als du.
