Tesla: Autopilot-Beta nur für Nutzer mit vorbildlichem Fahrverhalten

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Die Beta von Teslas Full-Self-Driving-Software soll laut Elon Musk nur für vorbildliche Fahrer zur Verfügung stehen. Die Vorabversion wird Nutzern demnach nur dann angeboten, wenn der von Tesla implementierte Versicherungsrechner sieben Tage infolge ein tadelloses Fahrverhalten feststellt.

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Schöne neue Welt. Wenn der Hersteller bestimmt welche Addons Du bekommst weil er deine Fahrten auswertet.
 
Da gibt es echt zwei Käufer Gruppen bei Tesla, die Lazy Typen die am liebsten immer im Autopilot fahren würden und die Beschleunigungs Enthusiasten.
Ich gehöre definitiv zu denen die kein Beta Update bekommen werden. Was aber auch vollkommen ok ist.
 
Da gibt es echt zwei Käufer Gruppen bei Tesla, die Lazy Typen die am liebsten immer im Autopilot fahren würden und die Beschleunigungs Enthusiasten.
Ich gehöre definitiv zu denen die kein Beta Update bekommen werden. Was aber auch vollkommen ok ist.
7tage normal fahren ist so schwer?

Danach kannst dich ja vermutlich wieder austoben :D
 
Frage mich was ein "gutes" Fahrverhalten ist?

Leute die pauschal bremsen vor einem Tunnel oder auch gerne gesehen im Kreisel anhalten um Vorfahr zu gewähren?
Habe alles schon gesehen und bei einem Auffahrunfall würden die immer als gute Fahrer weg kommen.

Mein Träumchen wäre mal so eine KI mit dem eigenen Fahrverhalten zu füttern und dann kann man mit "sich selbst" fahren im Strassenverkehr.
Die angemessene Strafe für die.
Ausserdem glaubt doch jeder , dass Er/Sie/Es es super macht und auch ich bin überzeugt von meiner Effizienz (nicht perfektion). Der perfekte Test jedoch um dies unter Beweis zu stellen.
 
Ist natürlich der proof of concept um im nächsten Schritt dem jeweiligen Fahrertyp 'maßgeschneiderte' Policen anzubieten; aus Sicht des Datenschutzes mit Sicherheit schwierig bis grenzwertig, aus Allokationssicht absolut angemessen.

Da FSD AFAIK für hiesige Gefilde ohnehin noch recht lange kein Thema ist, ist das für uns natürlich nicht wirklich akut.
 
Ist natürlich der proof of concept um im nächsten Schritt dem jeweiligen Fahrertyp 'maßgeschneiderte' Policen anzubieten; aus Sicht des Datenschutzes mit Sicherheit schwierig bis grenzwertig, aus Allokationssicht absolut angemessen.

Da FSD AFAIK für hiesige Gefilde ohnehin noch recht lange kein Thema ist, ist das für uns natürlich nicht wirklich akut.
Amerikaner und Musk interessiert Datenschutz nicht. Das ist so ein deutsches Gespenst, was hier gerne als Platitüde gedroschen wird um von Problemen abzulenken. Wir leben in der Digitalzeit, einem neuen Zeitalter. Ressourcen sind unwichtig. Informationen bringen Geld. Viel Geld.
 
Tesla ist halt verantwortlich für den Autopiloten. Da genauer hinzusehen ist genau richtig.
Ach ich vergaß. Das sind ja die die so verantwortlich mit dem Ding umgehen dass du als Anwender Betatester bist.

Ihr habt recht. Asche über mein Haupt. Tesla ist toll.
Wenn ich jedes Mal einen Cent erhalten würde, wenn ich diese mittlerweile vollkommen leere Phrase von irgendjemand hören oder lesen müsste, könnt ich mir einen Tesla davon kaufen.
Wenn du deinen Fahrstil gern überwacht haben willst - go for it.
Aber „leere Phrase“? :-D du bist ja witzig.
Du wirst hier sprichwörtlich vom Auto überwacht und anhand dessen wird entschieden was du bekommst.
Amerikaner und Musk interessiert Datenschutz nicht. Das ist so ein deutsches Gespenst, was hier gerne als Platitüde gedroschen wird um von Problemen abzulenken. Wir leben in der Digitalzeit, einem neuen Zeitalter. Ressourcen sind unwichtig. Informationen bringen Geld. Viel Geld.
Lol…. „Datenschutz ist ein deutsches gespenst um von Problemen abzulenken.“

Den muss ich mir merken.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tesla ist halt verantwortlich für den Autopiloten. Da genauer hinzusehen ist genau richtig.

Und deswegen fängt man 6 Jahre nach der Einführung einer automatisierten Fahrfunktion (und zwei Jahre nachdem jeder seinen Tesla als vollautonomes Taxi zum Geldverdienen nutzen können sollte) damit an, mal "genauer" hinzusehen? Und das macht man dann auch noch von der Fahrdynamik abhängig, nicht von der Aufmerksamkeit und der Interaktion mit dem Straßenverkehr?
 
Pioniere können es halt nicht jedem Recht machen. Irgendwer muss aber mal anfangen wovon auch andere Hersteller profitieren werden. Die werden sicher nicht bei Null anfangen und auf den Erfahrungen von Tesla aufbauen wie sie es jetzt bereits machen. Aber selbst beim Abkufern gibt es massig Probleme. Da lässt man anderen natürlich den Vortritt ;)
 
Das einzige, was man bei Tesla in Sachen automatisiertem Fahren bislang groß abkupfern könnte, sind vollmundige Versprechen ohne Risikobewusstsein. Ich will zwar nicht behaupten, dass die anderen einen Vorsprung hätten, aber je nach Generation lag in den letzten Jahren mal Tesla und mal ein anderer bei der Wahrnehmung von Verkehrsumgebungen vor. Aber alle haben eins gemeinsam: Ihre Systeme funktionieren nur unter Bedingungen weitestgehend fehlerfrei, unter denen auch fünfjährige Kinder oder Schimpansen Auto fahren können. Und wenn man einen Bogen von den ersten Selbststeurungssystemen der 60er über die Mercedesexperimente der 90er und die DARPA-Ergebnisse der 0er zum heutigen Niveau schlägt, dann zeichnet sich ab, dass es noch ettliche Jahrzehnte bis zu so etwas wie echter Autonomie dauern wird.

PROMETHEUS konnte Mitte der 90er bis Tempo 130 autonom im Verkehr auf der Autobahn mitschwimmen, musste aber sicherheitshalber ständig überwacht werden. Heute können Tesla und andere ... autonom im Verkehr auf der Autobahn mitschimmen, müssen aber sicherheitshalber ständig überwacht werden. Die damals limitierende, ganze Kofferräume (und kurz zuvor noch einen ganzen Lieferwagen) füllende Technik ist heute bezahlbar und Teil der normalen Bordelektronik, aber wir haben weiterhin nichts, was auch nur annähernd mit dem menschlichen Sehvermögen, insbesondere der menschlichen Bildauswertung mithalten kann. Stattdessen sind jetzt selbst deutsche Hersteller für allgemeine/niedrigere Tempolimits, um die Anforderungen zu senken, lehnen aber selbst dann weiterhin jegliche Haftung ab.
 
Klar funktioniert das nicht von heute auf morgen. So lange solche Fahrzeuge nicht von der Masse bezahlbar sind gibt es für die Firmen kaum einen Grund viel Geld in den Fortschritt zu investieren und genau hier hat Tesla angesetzt. Das Straßennetz wird in Zukunft mit Sicherheit auch darauf hin optimiert um es für die Technik einfacher zu machen. Wie gesagt, eine Evolution in der Mobilität passiert nicht mal eben in ein paar Jahren.
 
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