AW: Telekom knackt Übertragungs-Rekord - 400 Gbit/s per Glasfaser mit Lichtgeschwindigkeit
Die Telecom nutzniest doch noch immer vom Netzausbau des Staates und limitiert künstlich mit sinnlosen Standarts und Beschränkungen in den Frequenzen. Schaut man in andere Länder funktioniert das auf einmal ganz wunderbar. Schaut doch mal nach Schweden, da bekommst du auch in Hintertupfingen noch 100MBit/s.
Und wenn hier LEute von angeblicher Konkuerenz reden, dann sind sie entweder selbst bei dem Rosa Verein angestellt, oder glauben auch an das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär, denn für den Anschluss kassiert die Tcom so oder so ca. 10€ pro Monat.
Du bist ja anscheinend krass der große Checker ....
Die Telekom ist Netzbetreiber der letzten Meile. Sie hat das Leitungsnetz aus der Monopolzeit der Deutschen Post, bzw. Deutschen Bundespost bekommen. Aber was viele völlig beiseite schieben ist, das die Telekom im Gegenzug die ganzen Beamten bis zur Pension mit durchschleppen
muß und auch für die Netzinstandhaltung und Erweiterung aufkommen muß. Da sind die poppeligen 10 Öcken (die von der Bundesnetzagentur festgelegt worden sind) für die TAL in der Summe kaum kostendeckend, wenn wirklich an den Hauptkabeln mal was hops geht.
Aber was viel erschreckender ist, ist die Tatsache, das z.B. VF der Meinung ist, eben diese TAL Miete auch noch einsparen zu können. VF hat jetzt den Anfang gemacht und in den Regionen, wo man keine eigene Technik in den HVTs stehen hat und somit auf Bitstream Anschlüsse der Telekom zurückgreifen müßte (weil man ja keinen Cent in die Hand genommen hat), erst gar kein DSL mehr anzubieten. Ist LTE von VF dort schon verfügbar, dann wird der Kunde mit LTE abgespeist. Da wünsche ich den Betroffenen dann viel Spaß mit den völlig überteuerten und den dann auch auf Dorf-DSL nach Volumen X gedrosselten "Highspeed" Zugang. Gnädigerweise darf man dann gegen Cash Extra Volumen dazu kaufen ....
Also von Investition bei VF noch nichtmal den Hauch von einer Spur. Alles was dort zählt ist Gewinnmaximierung um jeden Preis. Aber irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, und dann wird sich so eine Geschäftspolitik ganz bitterböse rächen !
Und das an den Übertragungskapazitäten was getan (also damit auch geforscht) werden muß, ergibt sich ja schon allein daraus, das die Telekom in einigen Städten mit Ausbau von Glasfaseranschlüssen bis in die Häuser behonnen hat. Dann liegen dort Bandbreiten von bis zu 200 Mbit an. Demzufolge muß aber auch der Backbone für eben diese Bandbreiten leistungsfähig genug sein. Und ein Weg dafür ist eben die Optimierung der Übertragungskapazität.
Das Nutzer, die von Bandbreiten wie 6000 und mehr nur träumen können, das anders sehen, ist verständlich. Aber andererseits ist die Erschließung ländlichen Regionen mit hohen Bandbreiten sehr kostenintensiv. Und da die Telekom eben kein Staatsunternehmen mehr ist, sondern AG, ist sie somit auch ihren Aktionären verpflichtet. Da ist es eben nicht mehr so, das Geld, so wie bei der Bundespost damals, keine Rolle spielt. Wäre es so, dann hätte man jetzt wohl zwar eine nahezu flächendeckende Verfügbarkeit von hohen Bandbreiten. Aber die Folge davon wären im Gegenzug hohe monatlichen Kosten für die Nutzung eben dieser Bandbreiten. Wie damals eben, als die Verbindungspreise im Telefonnetz absolute Mondpreise waren.