Schmendreck
Komplett-PC-Aufrüster(in)
Inahlt:
1. Vorwort:
Lange habe ich gezögert, viel gelesen, ausgiebig das Internet auf Informationen durchforstet, auch hier im Forum nachgefragt und Hilfe erhalten. Nun endlich habe ich mich durchgewunden meine Erspartes, dass durch einen Geldsegen nochmal beachtlich gestiegen ist, ein wenig anzureißen und mir einen neuen Rechenknecht unter den Tisch zu stellen.
So langsam, nein, schon lange ist mein jetziges System dermaßen veraltet, dass es eigentlich im Museum mehr Nutzen bringt als bei mir am Monitor. Dementsprechend ungepflegt sieht auch das Innere des Systems aus (siehe unten). Bin ein wirklich sehr Technik interessierter Mensch, doch der Anblick der Hardware ist wirklich unschön, sodass ich das Gehäuse dann doch lieber zu lasse und keine Staublunge riskiere. Außerdem macht ja irgendwie nur ein neues System Spaß, oder?
Ja ganz recht, das tut es. CoD 4 war maximum, aber auch nur auf minimum. Daddeln war auf Lans nur durch Rückischt anderer auf den "Typen mit dem Müll-PC" möglich. So kamen dann manchmal auch nur altbewährte Spiele zum Einsatz. Aber ich hoffe das gehört bald der Vergangenheit an.
Anzumerken ist, dass ich zwar (meistens) keine zwei linken Hände habe. Dennoch wird es das mehr oder weniger erste von Grund auf selbstzusammengebaute System sein. Zwar hab ich hier und da mal Hardware ausgewechselt und eigentlich das jetzige System auch mal komplett auseinandergeschraubt, doch nigelnagelneue Hardware zusammengebaut habe ich noch nie.
Ziel ist es bis zum 10.06 das neue System soweit zum laufen zu bringen, dass ich es zum verlängerte Wochenende (den Freitag mach ich frei) auf der angesetzten Lan der öffentlickeit präsentieren kann und UT3. CoD5 und Konsorten gezockt werden können. Ist das zu schaffen?
2. R.i.P:
Das jetzige System, falls es jemanden interessiert, besteht aus folgenden Komponenten:
CPU Athlon 64 3500+@2379MHz
Arbeitsspeicher 1,5 GB zusammengeschenkten Arbeitsspeicher @170Mhz
Mainbaord MSI K8N-Neo2
Grafikkarte Nvidea 6800LE@6800GT (freigeschaltete Pipelines und übertaktet) mit Zalman-Kühler
Gehäuse irgendwas von AeroCool
Netzteil Xilencer 480W
Festplatte Maxtor 120GB Sata I
2.1 Bilder:
Maus, Tastatur und der ein Monat alte Monitor (LG W2261V) bleiben erhalten
Hier zu sehen ist das alte Plastikgehäuse, oben drauf steht ein mehr oder weniger defektes Headset von Teac.
Das Innenleben
Und nochmal. Gut zu sehen ist auch das LeitungswirrWarr. Deswegen entschied ich mich auch für ein Netzteil mit Kabelmanagement,...
...das wahrscheinlich ein Quantensprung für mich sein wird, wenn man mal das alte betrachtet.
3. Das System
Arbeitsspeicher OCZ3P1600LVAM4GK 2x2GB CL7: 69,90€, angekommen
Grafikkarte Palit GTX275: 201,08€, bestellt
CPU-Kühler Scythe Mugen 2: 32,90€, bestellt
Festplatte Seagate 500GB 7200.12: 44,90€, bestellt
Gehäuse Coler Master CM-690: 68,32€, bestellt
Netzteil BeQuiet Dark Power Pro7 550W: 85,91€, bestellt
Summe: 803,55€
_____________________________________________
Versandkosten:
Mindfactory 0,00€ (Midnightschopping)
Hoh.de 12,43€
vv-Computer 12,90€
_____________________________________________
Gesamtsumme: 828,88€
4. Die Ware
Hier werdet ihr alle Komponenten "out-of-the-box" bestaunen können.
An einem Dienstag kam die Ware an. War natürlich nicht zu Hause, aber Nachbarn waren so nett und haben die rießen Pakete angenommen. Wurde natürlich dann nochmal darauf angesprochen, ob denn der PC schon zusammengebaut wäre.
Hier nochmal entpackt. Es war wie Weihnachten!
Der Arbeitsspeicher, der superschnell an dem Samstag zuvor schon eintraf.
Hier nochmal das Gehäuse, dass zum Versand nicht nochmal verpackt wurde, was mich anfangs, aber zu unrecht, etwas beunruhigte.
Schön sauber verpackt war alles. Entweder wie hier mit Luftkissen oder mit Papierfetzen.
Die CPU, das Herzstück. Ganz nebenbei bemerkt hätte ich niemals gedacht, dass die CPU so schwer wäre. Ich war überrascht.
Dito!
Nette Verpackung!
Die Grafikkarte!
Das Netzteil, dass meiner Ansichten nach überdurchschnittlich viel Zubehör mitbringt. Ein wirklich qualitativ hochwertiges Netzteil.
Garantiert ein Importschlager (siehe Aufschrift)
Hä? Was isn das?
Achso! Ja, stimmt. Das hat noch gefehlt.
5. Der Zusammenbau
Habe das Gehäuse mal zum Photoshoot gebeten: Leider sind die USB-Anschlüsse für meinen Geschmack zu nah zueinander platziert. So passen keine breiteren (ältere) USB-Sticks gleichzeitig nebeneinader. Das Kriechen an die Hinterseite des Computers wurde mir deswegen nicht unbedingt erspart.
Das leere Inneleben des CM690: Die Kabelführungen aus Plastik habe ich entfernt, dabei aber das Plastikgewinde beschädigt. Wo gearbeitet wird, fällt eben Späne.
Auch den Staubfilter am Gehäuseboden habe ich demontiert. Dieser störte beim Netzteileinbau und der sauberen Leitungsverlegung.
Die Gehäuserückseite: Die Klemmen um Soundkarte und Grafikkarte schraubenlos zu befestigen sind eine gute Idee. Machten bei der Palit GTX275 aber Probleme.
Die Laufwerkbefestigungen für CD- bzw. DVD-Laufwerke sind klasse. Warum diese aber nur auf einer Seite platziert wurden und auf der gegenüberliegenden die Laufwerke geschraubt werden müssen geht mir nicht in den Kopf. Dennoch sind die Laufwerkseinschübe für Festplatten wirklich gu durchdacht und eine prima Sache um schnell ein- und auszubauen.
Ausgepackt bot sich mir ein monströses Erschinungsbild.
Eine saubere Verarbeitung ist auch hier vorzufinden.
Das Mainboard war nach dem Öffnen der Verpackung erstmal von Kabeln und eine Menge Papier versteckt.
Endlich gefunden, war es nochmal in einer ESD-Tüte verpackt. Gut so!
Die Hauptplatine aus der Vogelperspektive.
Auch hier stimmt die Verarbeitung. An den Kühlblöcken waren keine scharfen Kanten oder ähnliches zu entdecken.
Nachdem das Mainboard ausgepackt und bestaunt wurde, wurde der CPU-Kühler für den Einbau vorbereitet. Die Oberfläche, die auf der CPU aufliegt, war spiegelglatt.
Der Prozessor wurde ebenfalls ausgepackt, eingebaut und der mitgelieferte Kühler gut aufgehoben (man kann ja nie wissen). Der zum befestigen der CPU vorgesehene Hebel war wiedererwartend leicht herunterzudrücken. Wie man erkennen kann, wurde der Plastikring für Kühler mit PushPins und die Packplate schon demontiert.
Den CPU-Kühler zu befestigen, war ein etwas größerer Akt. Ich musste den Kühler auf den Rücken, also auf den Enden der Pipes stellen, das Mainbaord samt den mit Wärmeleitpaste bestrichenen CPU präzise auf den Kühler legen, die neue Backplate aufs Mainbaord legen und das ganze "Sandwich" verschrauben. Hierzu war es wichtig den richtigen Anpressdruck zu finden.
Musste etwa zwei mal nachjustieren, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war (die Schrauben ragten nicht wirklich mittig aus den Bohrungen heraus).
Man sieht wie wenig Platz zwischen Lüfter und Arbeitsspeicher noch bleibt. Arbeitsspeicher mit unnötigen Headspreader passen hier definitiv nicht.
Das Ergebnis: Man sieht wie rießig der Kühler wirklich ist.
Und nochmal Vogelperspektive.
Als nächstes wurde das Mainboard mit Arbeitsspeicher, CPU und Kühler ins Gehäuse eingesetzt und verschraubt. Vorher natürlich noch die Abstandsbolzen eingeschraubt.
Beim Auspacken des Netzteils wurde ich überrascht...
...wieviel Zubehör dabei lag. Echt klasse!
Das Öffnen der Verpackung der Grafikkarte ließ mich staunen: Boar ist die lang! Natürlich sind die GTX295 und Konsorten noch länger, aber wenn man eine ATI Radeon 9800Pro vorm inneren Auge hat, dann würde das jedem in den Sinn schießen.
Der Einbau der Graikkarte bereitete wie oben schon beschrieben etwas mehr Probleme. Durch das Kühlsystem der Palit lag dieser sehr nah an der Slotblende an, sodass ich viel Kraft (vllt. war es schon Gewalt) aufwenden musste, dass die Grafikkarte gerade im Gehäuse festsaß.Wie man sieht geht die 5V-Leitung quer durchs Gehäuse. Diese habe ich glattweg beim Erststart vergessen und um die Funktion der Komponenten zu überprüfen provisorisch angeschlossen ohne auf Ordnung zu achten.
Nun wurden die Leitungen sauber verlegt. Viel wurde hinter den Maiboardschlitten versteckt. Auch die FrontUSB und eSata Anschlüsse sowie die 12V- und auch endlich die 5V-Leitung, die leider etwas zu kurz geraten war, wurden sauber verstaut. Kann auch sein, dass der Stecker auf dem Mainbaord einfach nicht optimal platziert wurde. Wäre das Netzteil oben am Gehäuse montiert, hätte es aber ausgereicht.
Die Grafikkarte benötigt "nur" zwei 6-poligen Stromstecker, weshalb die zusätzlichen 2-poligen Stromstecker daneben hängen müssen. Als Laufwerk verwende ich noch ein älteres IDE-DVD-Laufwerk. Für zwei bis drei Silberscheiben pro Jahr, die ich dort einlegen werde, wird das wohl ausreichen. Der Lüfter in der Front habe ich direkt aufs Mainboard gesteckt. Die im Seitenteil und Hinterseite werden übers Netzteil geregelt und mit Strom versorgt.
Die Lüfterleitungen musste ich nochmal ein wenig zusammendrillen, ansonsten hingen diese etwas lose im Gehäuse rum (links auf dem Bild). Zum regeln des Netzteillüfters wurde ebenfalls eine Leitung aufs Mainboard gesteckt. Die Soundkarte blieb, wie oben schon geschrieben, erhalten, weswegen es mir wichtig war, dass das Mainboard noch normale PCI-Slots besitzt. Die Leitungenwurden mit Klettbändern fixiert, die beim Netzteil dabei lagen.
Der Zusammenbau dauerte etwa einen Abend. Die Leitungen verstaut und das Gehäuseinnere soweit optimiert bis es mir gefiel, wurde am zweiten Abend. Ebenfalls am zweiten Abend wurde das Betriebssystem (Vista Business 64-Bit) und alle nötigen Treiber installiert. An diesem Abend saß ich bis 4:00Uhr morgens vor dem Rechner. Am gleichen Tag ging es an das Biosupdate und die Bioseinstellungen. Vorher lief die CPU nur mit 800MHz. Auch hier habe ich schon die optimalen Einstellungen für den Arbeitspeicher versucht einzustellen. Ohne Erfolg.
Zur LAN ging es an dem gleichen Tag ebenfalls, die bis zum Samstag , also drei Tage, stattfand. Zwischendurch musste ich Abstürze von Spielen verzeichnen, was ohne zweifel auf den Ram zurückzuführen war, da er zur LAN noch mit 1600MHz und 8-8-8-24, 1T@1,85V lief.
Nach der LAN wurde nochmal etwas der Schreibtisch aufgeräumt um das Gesamtbild in seiner Schönheit etwas zu steigern
Sehr hässlich ist das Laufwerk, was mich aber zu Zeit wenig stört.
Und nochmal zum Vergleich: Alt gegen Neu!
6. Done-List
- bestellt
- vorgefreuen
- Ware auführlich fotografiert
- zusammengebaut
- Erstinbetriebnahme, Bios-Einstellungen vorgenommen
- Betriebssystem, Treiber und notwendige Programme installiert
- Stabilitätstests und Benchmarks
- Bios-Optimierung
- gefreut
- Lan besucht
7. To Do-List
- MPP (Maximum Powerpoint) - Overclocking
- Blendenmod für DVD-Laufwerk um eine einheitliche und saubere Front zu erhalten
8. Anmerkungen meinerseits
Komponenten sind soweit zusammengebaut und laufen auch wirklich gut. Leider will der Arbeitsspeicher nicht im 1600MHz-Modus laufen, aber laut Aussage eines OCZ-Mitarbeiters würden 1333MHz und bessere Latenzen besser skalieren. Im Moment läuft er bei 1333Mhz, 6-6-6-19, 1T@1,65V. Werde aber trotzdem nochmal alles daran setzen, den Speicher auf 1600MHz arbeiten zu lassen. Die Lüftersteuerung über das Netzreil läuft prima. Im Moment habe ich (noch) keine Temperaturprobleme. Warten wir die heißen Tage ab. DIe Palit GTX275 taktet sich, so wie sie soll, im 2D Modus herunter um Strom zu sparen. Zum Glück keine alte Revision der Karte erwischt, die im 3D- sowie 2D-Modus Strom frisst. Zur Zeit optimiere ich gerade die Festplatte. Diese läuft seit heute im "AHCI Mode". Unterschiede konnte ich nur beim starten der Sidebar festellen, die meist mehr als eine Minute brauchte um alle Gadgeds (es sind gerade mal 4) zu laden. Oder einfach Laune des Betriebssystems? Kennt jemand ein Freeware-Programm um den Datendurchsatz bzw. Lese- und Schreibgeschwindigkeit zu testen? Unnötige Dienste und Anwendungen habe ich ebenfalls heute abgestellt und defragmentiert wird zur Zeit außerdem. Ans Übertakten wage ich mich aus einem einfachen Grund noch nicht: Es läuft alles, selbst mit AA etc., super flüssig. Crysis werde ich mir auch nochmal zulegen um zu gucken, was das System dann auch wirklich schafft.
9. Abschliessende Bemerkungen/Ratschläge anderer User
Vorweg bedanke ich mich schonmal für euer Interesse. Viel Spaß beim lesen und bestaunen. Für Tips, Verbesserungsvorschläge und natürlich Kritik bin ich dankbar.
- Vorwort
- R.i.P
- Das System
- Die Ware
- Der Zusammenbau
- Done-List
- To Do-List
- Anmerkungen meinerseits
- Abschliessende Bemerkungen/Ratschläge anderer User
1. Vorwort:
Lange habe ich gezögert, viel gelesen, ausgiebig das Internet auf Informationen durchforstet, auch hier im Forum nachgefragt und Hilfe erhalten. Nun endlich habe ich mich durchgewunden meine Erspartes, dass durch einen Geldsegen nochmal beachtlich gestiegen ist, ein wenig anzureißen und mir einen neuen Rechenknecht unter den Tisch zu stellen.
So langsam, nein, schon lange ist mein jetziges System dermaßen veraltet, dass es eigentlich im Museum mehr Nutzen bringt als bei mir am Monitor. Dementsprechend ungepflegt sieht auch das Innere des Systems aus (siehe unten). Bin ein wirklich sehr Technik interessierter Mensch, doch der Anblick der Hardware ist wirklich unschön, sodass ich das Gehäuse dann doch lieber zu lasse und keine Staublunge riskiere. Außerdem macht ja irgendwie nur ein neues System Spaß, oder?
Ja ganz recht, das tut es. CoD 4 war maximum, aber auch nur auf minimum. Daddeln war auf Lans nur durch Rückischt anderer auf den "Typen mit dem Müll-PC" möglich. So kamen dann manchmal auch nur altbewährte Spiele zum Einsatz. Aber ich hoffe das gehört bald der Vergangenheit an.
Anzumerken ist, dass ich zwar (meistens) keine zwei linken Hände habe. Dennoch wird es das mehr oder weniger erste von Grund auf selbstzusammengebaute System sein. Zwar hab ich hier und da mal Hardware ausgewechselt und eigentlich das jetzige System auch mal komplett auseinandergeschraubt, doch nigelnagelneue Hardware zusammengebaut habe ich noch nie.
Ziel ist es bis zum 10.06 das neue System soweit zum laufen zu bringen, dass ich es zum verlängerte Wochenende (den Freitag mach ich frei) auf der angesetzten Lan der öffentlickeit präsentieren kann und UT3. CoD5 und Konsorten gezockt werden können. Ist das zu schaffen?
2. R.i.P:
Das jetzige System, falls es jemanden interessiert, besteht aus folgenden Komponenten:
CPU Athlon 64 3500+@2379MHz
Arbeitsspeicher 1,5 GB zusammengeschenkten Arbeitsspeicher @170Mhz
Mainbaord MSI K8N-Neo2
Grafikkarte Nvidea 6800LE@6800GT (freigeschaltete Pipelines und übertaktet) mit Zalman-Kühler
Gehäuse irgendwas von AeroCool
Netzteil Xilencer 480W
Festplatte Maxtor 120GB Sata I
2.1 Bilder:
Maus, Tastatur und der ein Monat alte Monitor (LG W2261V) bleiben erhalten
Hier zu sehen ist das alte Plastikgehäuse, oben drauf steht ein mehr oder weniger defektes Headset von Teac.
Das Innenleben
Und nochmal. Gut zu sehen ist auch das LeitungswirrWarr. Deswegen entschied ich mich auch für ein Netzteil mit Kabelmanagement,...
...das wahrscheinlich ein Quantensprung für mich sein wird, wenn man mal das alte betrachtet.
3. Das System
Das neue System wird aus folgenden Komponenten bestehen:
CPU Phenom 2 955BE 3,2GHz: 199,79€, bestellt
Mainboard Gigabyte MA-790XT-UD4P: 100,75€, bestelltCPU Phenom 2 955BE 3,2GHz: 199,79€, bestellt
Arbeitsspeicher OCZ3P1600LVAM4GK 2x2GB CL7: 69,90€, angekommen
Grafikkarte Palit GTX275: 201,08€, bestellt
CPU-Kühler Scythe Mugen 2: 32,90€, bestellt
Festplatte Seagate 500GB 7200.12: 44,90€, bestellt
Gehäuse Coler Master CM-690: 68,32€, bestellt
Netzteil BeQuiet Dark Power Pro7 550W: 85,91€, bestellt
Summe: 803,55€
_____________________________________________
Versandkosten:
Mindfactory 0,00€ (Midnightschopping)
Hoh.de 12,43€
vv-Computer 12,90€
_____________________________________________
Gesamtsumme: 828,88€
4. Die Ware
Hier werdet ihr alle Komponenten "out-of-the-box" bestaunen können.
An einem Dienstag kam die Ware an. War natürlich nicht zu Hause, aber Nachbarn waren so nett und haben die rießen Pakete angenommen. Wurde natürlich dann nochmal darauf angesprochen, ob denn der PC schon zusammengebaut wäre.

Hier nochmal entpackt. Es war wie Weihnachten!
Der Arbeitsspeicher, der superschnell an dem Samstag zuvor schon eintraf.
Hier nochmal das Gehäuse, dass zum Versand nicht nochmal verpackt wurde, was mich anfangs, aber zu unrecht, etwas beunruhigte.
Schön sauber verpackt war alles. Entweder wie hier mit Luftkissen oder mit Papierfetzen.
Die CPU, das Herzstück. Ganz nebenbei bemerkt hätte ich niemals gedacht, dass die CPU so schwer wäre. Ich war überrascht.
Dito!
Nette Verpackung!
Die Grafikkarte!
Das Netzteil, dass meiner Ansichten nach überdurchschnittlich viel Zubehör mitbringt. Ein wirklich qualitativ hochwertiges Netzteil.
Garantiert ein Importschlager (siehe Aufschrift)

Hä? Was isn das?
Achso! Ja, stimmt. Das hat noch gefehlt.
5. Der Zusammenbau
Habe das Gehäuse mal zum Photoshoot gebeten: Leider sind die USB-Anschlüsse für meinen Geschmack zu nah zueinander platziert. So passen keine breiteren (ältere) USB-Sticks gleichzeitig nebeneinader. Das Kriechen an die Hinterseite des Computers wurde mir deswegen nicht unbedingt erspart.
Das leere Inneleben des CM690: Die Kabelführungen aus Plastik habe ich entfernt, dabei aber das Plastikgewinde beschädigt. Wo gearbeitet wird, fällt eben Späne.
Auch den Staubfilter am Gehäuseboden habe ich demontiert. Dieser störte beim Netzteileinbau und der sauberen Leitungsverlegung.
Die Gehäuserückseite: Die Klemmen um Soundkarte und Grafikkarte schraubenlos zu befestigen sind eine gute Idee. Machten bei der Palit GTX275 aber Probleme.
Die Laufwerkbefestigungen für CD- bzw. DVD-Laufwerke sind klasse. Warum diese aber nur auf einer Seite platziert wurden und auf der gegenüberliegenden die Laufwerke geschraubt werden müssen geht mir nicht in den Kopf. Dennoch sind die Laufwerkseinschübe für Festplatten wirklich gu durchdacht und eine prima Sache um schnell ein- und auszubauen.
Ausgepackt bot sich mir ein monströses Erschinungsbild.
Eine saubere Verarbeitung ist auch hier vorzufinden.
Das Mainboard war nach dem Öffnen der Verpackung erstmal von Kabeln und eine Menge Papier versteckt.
Endlich gefunden, war es nochmal in einer ESD-Tüte verpackt. Gut so!
Die Hauptplatine aus der Vogelperspektive.
Auch hier stimmt die Verarbeitung. An den Kühlblöcken waren keine scharfen Kanten oder ähnliches zu entdecken.
Nachdem das Mainboard ausgepackt und bestaunt wurde, wurde der CPU-Kühler für den Einbau vorbereitet. Die Oberfläche, die auf der CPU aufliegt, war spiegelglatt.
Der Prozessor wurde ebenfalls ausgepackt, eingebaut und der mitgelieferte Kühler gut aufgehoben (man kann ja nie wissen). Der zum befestigen der CPU vorgesehene Hebel war wiedererwartend leicht herunterzudrücken. Wie man erkennen kann, wurde der Plastikring für Kühler mit PushPins und die Packplate schon demontiert.
Den CPU-Kühler zu befestigen, war ein etwas größerer Akt. Ich musste den Kühler auf den Rücken, also auf den Enden der Pipes stellen, das Mainbaord samt den mit Wärmeleitpaste bestrichenen CPU präzise auf den Kühler legen, die neue Backplate aufs Mainbaord legen und das ganze "Sandwich" verschrauben. Hierzu war es wichtig den richtigen Anpressdruck zu finden.
Musste etwa zwei mal nachjustieren, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war (die Schrauben ragten nicht wirklich mittig aus den Bohrungen heraus).
Man sieht wie wenig Platz zwischen Lüfter und Arbeitsspeicher noch bleibt. Arbeitsspeicher mit unnötigen Headspreader passen hier definitiv nicht.
Das Ergebnis: Man sieht wie rießig der Kühler wirklich ist.
Und nochmal Vogelperspektive.
Als nächstes wurde das Mainboard mit Arbeitsspeicher, CPU und Kühler ins Gehäuse eingesetzt und verschraubt. Vorher natürlich noch die Abstandsbolzen eingeschraubt.
Beim Auspacken des Netzteils wurde ich überrascht...
...wieviel Zubehör dabei lag. Echt klasse!
Das Öffnen der Verpackung der Grafikkarte ließ mich staunen: Boar ist die lang! Natürlich sind die GTX295 und Konsorten noch länger, aber wenn man eine ATI Radeon 9800Pro vorm inneren Auge hat, dann würde das jedem in den Sinn schießen.
Der Einbau der Graikkarte bereitete wie oben schon beschrieben etwas mehr Probleme. Durch das Kühlsystem der Palit lag dieser sehr nah an der Slotblende an, sodass ich viel Kraft (vllt. war es schon Gewalt) aufwenden musste, dass die Grafikkarte gerade im Gehäuse festsaß.Wie man sieht geht die 5V-Leitung quer durchs Gehäuse. Diese habe ich glattweg beim Erststart vergessen und um die Funktion der Komponenten zu überprüfen provisorisch angeschlossen ohne auf Ordnung zu achten.
Nun wurden die Leitungen sauber verlegt. Viel wurde hinter den Maiboardschlitten versteckt. Auch die FrontUSB und eSata Anschlüsse sowie die 12V- und auch endlich die 5V-Leitung, die leider etwas zu kurz geraten war, wurden sauber verstaut. Kann auch sein, dass der Stecker auf dem Mainbaord einfach nicht optimal platziert wurde. Wäre das Netzteil oben am Gehäuse montiert, hätte es aber ausgereicht.
Die Grafikkarte benötigt "nur" zwei 6-poligen Stromstecker, weshalb die zusätzlichen 2-poligen Stromstecker daneben hängen müssen. Als Laufwerk verwende ich noch ein älteres IDE-DVD-Laufwerk. Für zwei bis drei Silberscheiben pro Jahr, die ich dort einlegen werde, wird das wohl ausreichen. Der Lüfter in der Front habe ich direkt aufs Mainboard gesteckt. Die im Seitenteil und Hinterseite werden übers Netzteil geregelt und mit Strom versorgt.
Die Lüfterleitungen musste ich nochmal ein wenig zusammendrillen, ansonsten hingen diese etwas lose im Gehäuse rum (links auf dem Bild). Zum regeln des Netzteillüfters wurde ebenfalls eine Leitung aufs Mainboard gesteckt. Die Soundkarte blieb, wie oben schon geschrieben, erhalten, weswegen es mir wichtig war, dass das Mainboard noch normale PCI-Slots besitzt. Die Leitungenwurden mit Klettbändern fixiert, die beim Netzteil dabei lagen.
Der Zusammenbau dauerte etwa einen Abend. Die Leitungen verstaut und das Gehäuseinnere soweit optimiert bis es mir gefiel, wurde am zweiten Abend. Ebenfalls am zweiten Abend wurde das Betriebssystem (Vista Business 64-Bit) und alle nötigen Treiber installiert. An diesem Abend saß ich bis 4:00Uhr morgens vor dem Rechner. Am gleichen Tag ging es an das Biosupdate und die Bioseinstellungen. Vorher lief die CPU nur mit 800MHz. Auch hier habe ich schon die optimalen Einstellungen für den Arbeitspeicher versucht einzustellen. Ohne Erfolg.
Zur LAN ging es an dem gleichen Tag ebenfalls, die bis zum Samstag , also drei Tage, stattfand. Zwischendurch musste ich Abstürze von Spielen verzeichnen, was ohne zweifel auf den Ram zurückzuführen war, da er zur LAN noch mit 1600MHz und 8-8-8-24, 1T@1,85V lief.
Nach der LAN wurde nochmal etwas der Schreibtisch aufgeräumt um das Gesamtbild in seiner Schönheit etwas zu steigern

Sehr hässlich ist das Laufwerk, was mich aber zu Zeit wenig stört.
Und nochmal zum Vergleich: Alt gegen Neu!
6. Done-List
- bestellt
- vorgefreuen
- Ware auführlich fotografiert
- zusammengebaut
- Erstinbetriebnahme, Bios-Einstellungen vorgenommen
- Betriebssystem, Treiber und notwendige Programme installiert
- Stabilitätstests und Benchmarks
- Bios-Optimierung
- gefreut
- Lan besucht
7. To Do-List
- MPP (Maximum Powerpoint) - Overclocking
- Blendenmod für DVD-Laufwerk um eine einheitliche und saubere Front zu erhalten
8. Anmerkungen meinerseits
Komponenten sind soweit zusammengebaut und laufen auch wirklich gut. Leider will der Arbeitsspeicher nicht im 1600MHz-Modus laufen, aber laut Aussage eines OCZ-Mitarbeiters würden 1333MHz und bessere Latenzen besser skalieren. Im Moment läuft er bei 1333Mhz, 6-6-6-19, 1T@1,65V. Werde aber trotzdem nochmal alles daran setzen, den Speicher auf 1600MHz arbeiten zu lassen. Die Lüftersteuerung über das Netzreil läuft prima. Im Moment habe ich (noch) keine Temperaturprobleme. Warten wir die heißen Tage ab. DIe Palit GTX275 taktet sich, so wie sie soll, im 2D Modus herunter um Strom zu sparen. Zum Glück keine alte Revision der Karte erwischt, die im 3D- sowie 2D-Modus Strom frisst. Zur Zeit optimiere ich gerade die Festplatte. Diese läuft seit heute im "AHCI Mode". Unterschiede konnte ich nur beim starten der Sidebar festellen, die meist mehr als eine Minute brauchte um alle Gadgeds (es sind gerade mal 4) zu laden. Oder einfach Laune des Betriebssystems? Kennt jemand ein Freeware-Programm um den Datendurchsatz bzw. Lese- und Schreibgeschwindigkeit zu testen? Unnötige Dienste und Anwendungen habe ich ebenfalls heute abgestellt und defragmentiert wird zur Zeit außerdem. Ans Übertakten wage ich mich aus einem einfachen Grund noch nicht: Es läuft alles, selbst mit AA etc., super flüssig. Crysis werde ich mir auch nochmal zulegen um zu gucken, was das System dann auch wirklich schafft.
9. Abschliessende Bemerkungen/Ratschläge anderer User
Vorweg bedanke ich mich schonmal für euer Interesse. Viel Spaß beim lesen und bestaunen. Für Tips, Verbesserungsvorschläge und natürlich Kritik bin ich dankbar.
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