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[Tagebuch] Rebel 9 - Kupfer/Schwarz

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Paripah

Guest
Hallo,
dies wird mein erster Casemod. Ich habe mich schon lang für das Thema interessiert aber nicht die Zeit und das Geld gehabt meine Ideen um zu setzen. Da mir vor 3 Woche mein PC versehentlich kaputt gegangen ist, dachte ich mir das wäre eine gute Gelegenheit.

Zu mir:
Ich bin etwas über 20, komme aus Berlin und bin beruflich im Labor tätig.

Zu meinem "Projekt":
Hauptsächlich geht es mir um den Bastelspass, weshalb ich alles was so geht mal ausprobieren möchte.
Wie schon im Titel zu erkennen, wird das ganze aus einem Rebel 9 von Sharkoon entstehen, da ich das Gehäuse sehr flexibel finde, und man einfach Teile nach bekommt. Bis jetzt habe ich einen Big-tower benutzt, der mir einfach zu klobig ist. Das Gehäuse soll dann im SteamPunk-Design sein, weshalb ich als Hauptfarben Kupfer und Schwarz gewählt hab.
Da ich PC-Boxen vom Klang her nicht maag, soll außerdem in das Gehäuse ein Stereo-Verstärker eingebaut werden.

Ich bin leider erst durch einen Freund auf die Idee gekommen, das ganze hier ins Forum zu stellen. Weshalb ich jetzt schon mit dem Grundgerüst fertig bin, und ich nicht von jedem Arbeitsschritt Fotos habe.
Da ich weder Metalbauer noch Elektroniker bin, hoffe ich, dass mir der ein oder andere ein paar Verbesserungsvorschläge geben kann.

1. Schritt - Zerlegen des Gehäuses:

Zuerst habe ich damit begonnen, das gesamte Gehäuse auseinander zu nehmen und den großteil der Blindnieten auszubohren. Das größte Problem war, dass das Gehäuse dabei immer instabiler wurde und ich ein paar Teile verbogen haben.
Anschließend habe ich bei einem Freund im Lager, Löcher für 2 120mm Lüfter in den Boden und in den Deckel gedremelt, zusätzlich habe ich ein Teil des Gitters für die 80mm Lüfter herausgenommen, um dort Anschlussklemmen für die Boxen zu montieren. Es waren meine ersten Dremelversuche und mein billig Dremel wurde nach ca. 20min zu warm und ging aus. So musste ich das ganze eine Woche später mit einem neuen Dremel vorsetzen...

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2. Schritt - Lackieren
Zuerst wollte ich die Teile, die später Kupferfarbend werden sollten. Galvanisieren. Da sich das aber aus ein paar Grunden als recht Problematisch herausgestellt hat. Hab ich mir einfach eine Sprühdose mit Kupferlack gekauft.
Ich habe die alte Lackierung mit einem speziellen Aufsatz für die Bohrmaschine abgekratzt und mit 240er Schmiergelpapier abgeschliffen. Zuerst habe ich den Staub nur noch abgespült und mit Spritus abgewischt. Das stellte sich aber als unzureichend heraus. Darum habe ich alle Teile gebadet und gefönt...
Ich habe zuerst mit einem Primer weiß grundiert, dann mit schwarzem oder Kupferlack lackiert und das ganze mit Klarlack überzogen. Das Ergebnis könnte besser sein, aber es reicht aus.
Anschließend habe ich das Gehäuse mit Blindnieten wieder zusammengesetzt.
Beim Zusammenbau ist leider an einigen Stellen der Lack abgegangen und ich musste viel biegen.

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3. Schritt - Das Frontpanel

Das mir das Frontpanel vom Rebel 9 nicht ganz ausreichte habe ich ein neues gebaut.
Da es das einfachste war, habe ich die Abdeckung für den 3,5 Zoll Einschub genommen und das Gitter vom Plastik getrennt, auf einer 3mm Acrylglasplatte ein Stück ausgeschnitten und lackiert. Das Stück habe ich dann mit viel Sekundenkleber auf den Plastikrahmen geklebt. Das habe ich wieder wenige Minuten später bereut, als ich die Löcher für die Schalter bohren wollte...
Als AN/AUS-Schalter habe ich mir einen Vandalismusschalter von Lamptron gekauft. Da ich leider keinen 16mm Bohrer hab, habe ich ich das Loch mit einem Schleifaufsatz für den Dremel gemacht. Als zusätzliche Elemente, habe ich die HDD-LED eingebaut, einen Schalter für die PC Beleuchtung. Und 2 Knitter, an die 2 3,5mm Klinken angeschlossen sind, mit denen man an der Sound-Karten zwischen Ein- und Ausgang wählen kann, mit dem 2. Knitter kann man zwischen einer Cinch-Buchse und einer 3,5mm Klinken-Buchse wählen. Ich fand die Knitter äußerst passend zum SteamPunk Design. Die Bohrungen sind leider nicht alle in einer Flucht, war relativ schwierig, da ich den Plastikrahmen schon angeklebt habe...
Da das Gitter leider nicht mehr gepasst hat, hab ich da Gitter mit einer Spitzzange zurecht gebogen.
Auf der Rückseite habe ich dann alles verlötet, ich bin leider kein Lötgott wie ich feststellen musste.

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4. Schritt - Lüfterumbau

Ich hab mir 2 NoName 120mm Lüfter und 2 Xigmatek Organeline Lüfter in 80 und 120mm gekauft.
Die Xigmatek Lüfter habe ich so um gelötet, dass man die LEDs seperat anschalten kann. Das wurde jedesmal ein kleines Kabelknäul, was man aber dank Schrumpfschläuchen kaum sieht (sieht man ganz gut auf dem Foto).
Zusätzlich habe ich alle Lüfterstecker, zusammen mit der PWM-Leitung, abgeschnitten und gegebenenfalls verlängert. Am Ende jedes Aderpaares habe ich ein Schrumpfschlauch gesetzt und das ganze orange gesleevt. Leider gibt es keinen kupferfarbenden Sleeve...
Anschließend habe ich alle Lüfter montiert. Den Lüfter im Deckel habe ich mit einen Lüftergitter versehen (wird noch verkupfert), den Unteren hab ich, zusammen mit einem Luftfilter) eingeschraubt (brauche dort noch längere Schrauben). Die beiden anderen haben ich mit diesen Gummibolzen montiert. Leider lassen sich die Lüfter nur in eine Richtung betreiben, weshalb ich einen Xigmatek-Lüfter verkehrt herum montieren muss.

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5. Schritt - Das Zahnrad

Da ich auf meinem Seitenfenster ein Zahnrad haben wollte, habe ich es aus 3mm Plexiglas mit einer Laubsäge ausgeschnitten. Es hat einen Radius von 25cm und wird nur zu einem Viertel zu sehen sein. Leider sind die Kanten nicht ganz gerade geworden.
PS: Ich werde das Foto bei Gelegenheit austauschen.

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Zuletzt bearbeitet:

fornax7.10

Freizeitschrauber(in)
Klutten schrieb:
Solltest du einmal nicht mit deinem Ergebnis zufrieden sein, benutze bitte den Button ->Ändern um deine Eingabe zu verbessern. Poste nicht doppelt und dreifach, bis Alles so ist, wie du es dir vorstellst. Du schonst damit die Nerven der Moderatoren und ersparst dir Ermahnungen, die für doppeltes Posten ausgesprochen werden.

Wenn du keinen Ärger mit den Moderatoren willst dann posete nicht 2,3,4-mal hintereinander! --> !Forenregeln!
sorry, muss sein...

Interessant werde weiter am Ball bleiben!
Juhu Erster!:D

EDIT: Das könnte dir helfen das TB ansehnlicher zu machen: howto-bilderupload-im-forum

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:

DaxTrose

Moderator
Teammitglied
@Paripah: Bitte benutze die Editierfunktion (Bearbeiten) und vermeide Mehrfachpost! Die passenden Bilder lassen sich dann auch zwischen den Texten einfügen.
 
TE
P

Paripah

Guest
Entschuldigung, das wusst ich nicht, hatte die Regln nur kurz überflogen.

Ich habe auch gleich mal eine Frage, ich brauche für meine StereoEndstufe, eine 12V Versorgung. Welches Netzteil eignet sich am besten, es sollte möglichst effizient sein.
Wichtig ist aber, das es auf einer Ader mindestens 100 Watt bei 12V führt, cool wären 300 Watt. Am liebsten wäre es mir, wenn das an einem Molex geht. Außerdem sollte es möglichst wenig Spannungsschwankungen geben und eine magnetische Abschirmung haben.
Kurzschluss-, Überspannungs- und Überhutzungsschutz sollte es auch haben.
Hat einer einen Tip?
 

fornax7.10

Freizeitschrauber(in)
Hier:
BeQuiet! Dark Power Pro P9
Ein bisher einmaliges Ausstattungsmerkmal stellt der sogenannte Overclocking-Key dar. Hierbei handelt es sich um einen Schalter, der es erlaubt, das Netzteil entweder als Multi- oder Single-Rail-System zu betreiben. Somit wird die 12-V-Leitung entweder vierfach aufgespalten oder als einzige, starke Leitung betrieben. Der Schalter befindet sich dabei auf einer PCI-Blende und kann in einen freien Steckplatz montiert werden. Ein Griff zur Gehäuserückseite und der Modus ist gewechselt.

mfg
 

SaKuL

Software-Overclocker(in)
550 Watt für 130 Tacken, das halt ich für unnötig.
Nimm eine einfaches BeQuit die haben auch kein Problem mit Spannungen usw etc

Geschrieben auf meinem iPad 2 mit PCGH Extreme
 
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