Hat etwas gedauert, ich musste sinnvolle Sachen machen wie Blumen spazieren fahren, immerhin aber auch Schrumpfschlauch und destilliertes Wasser kaufen...
Die Kosten werde ich am Ende mal addieren, aber erst wenn alles läuft und ich mich nicht darüber ärgern muss, alles in den Sand gesetzt zu haben.
Der Rest (bis auf die Wasserkühlung)
Viel fehlt ja nicht mehr. Nur noch ein paar Kleinigkeiten, die nicht mehr ganz so spannend sind
Das Datengrab
Da ich noch nie Dateien zweifelhafter Herkunft runtergeladen habe (und das in Zukunft auch nicht mehr tun werde

), sind meine Ansprüche an reinem Festplattenplatz überschaubar.
2 Terabyte in Form von Samsung F3 müssten über den Winter reichen. Ich hatte ja auch eine einzelne Platte überlegt, aber die schnellen 2 TB - Platten von Western Digital waren zumindest letzte Woche noch nicht lieferbar.
Und Arbeitsspeicher? Empfohlen werden 6 GB oder so. Dementsprechend habe ich auch 6 Riegel eingekauft. Müsste dann ungefähr passen:
Weiß auch nicht, warum der Rechner jetzt 12,0 GB anzeigt
Im Ernst:
Ich habe, glaube ich, fast jeden Test von RAM-Modulen und deren Leistungsunterschieden je nach Menge gelesen.
Warum also 12 GB? Das bringt doch nicht viel!
- Damit die hässlichen orangen RAM-Slots verdeckt werden
- Damit ich auf absehbare Zeit nicht immer lesen muss, das die empfohlene RAM-Menge von meinen System nicht erreicht wird.
- Damit ich eine einfache Zahl hat, die jede ahnungslose Dumpfbacke kapiert, wenn ich meinen Rechner erkläre (Ohh, soviel?)
- Viel RAM macht einfach ein gutes Gefühl
Der Sound
Da gibt es nur platzsparende Standardware:
Die Soundkarte ist primär für Spiele gedacht. Eine extra Frontbox passt nicht ins Konzept und lohnt sich für mich nicht. Eine erschreckend vernünftige Entscheidung.
Nicht mal ein schickes (aber technisch nutzloses) Gehäuse hat sie:
Der erste Test
Als erstes bekommt die Hardware ein lauschiges Plätzchen, wo auch die Slotbleche nicht aufsetzen.
Wem seine Hardware doch irgendwie nicht gefällt, kann solche Tests übrigens sehr gut auf Anti-Statik-Folie durchführen. Die ist elektrisch leitend.....
Mit zitternden Griffeln habe ich die wichtigsten Teile zusammengefügt.
Der Boxed-Kühler hat Nerven gekostet. Zuletzt habe ich nur noch Noctua-Kühler verbaut, das ist um Welten schöner zum Schrauben.
Warum ich gleich auch die Soundkarte mit verbaut habe, mögen größere Geister als ich beurteilen.
Dann steht das Testsystem endlich. Bis auf die beiden "normalen" Festplatten und die bereits vom Lüfter befreite GTX 285 ist die Sammlung komplett:
Auf ein schrittweises Erweitern habe ich verzichtet, voller Vertrauen in meine Fähigkeit, ein paar Teile richtig zusammenzustecken und in mein Antistatik-Armband.
Das erste Glücksgefühl, da leuchtet doch was!
Und der Moment, wo meine Freundin fast vom Sofa gefallen ist:
Die SSD hat mein Attentat verkraftet, alle 12 GB RAM werden erkannt, die Erst-Installation läuft problemlos.
Als OS kommt die Enterprise-Testversion für 90 Tage von Windows 7 drauf, natürlich 64 Bit. Jetzt noch ein weiteres Mal Vista zu besorgen, wäre selbst für mich zu sinnlos.
Jetzt fehlt nur noch die Wasserkühlung....