Subwoofer an 2.0-System

Steht das überhaupt noch in Relation zur Leistung?

Ja, steht es, selbst wenn man für den Zuschnitt völlig überzogene 150€ zahlt. Boxen von dem Kaliber und mit so nem Hochtöner und so perfekt auf die Situation zugeschnitten sind fertig zum Einen gar nicht so häufig und zum anderen nochmal wesentlich teurer. Das dann aber über deinem Budget liegt ist halt ein anderes Problem.

Ich selbst habe schon seit geraumer Zeit den Bausatz daliegen und wollte die schon lange gebaut haben... das miese Wetter und die Aufgabenliste meiner Frau haben mir bislang leider einen Strich durch die Rechnung gemacht... aber es ist mittlerweile sehr weit oben auf der Prioliste (meiner wohlgemerkt, nicht der meiner Frau :D), so dass ich hoffe das demnächst angehen zu können.

Das Holz kostet mich nix, das habe ich eh noch als Rest rumliegen (20mm Buche MPX) und als Zeitaufwand habe ich mal 1-2 WEs veranschlagt. Wobei ich es ein wenig aufwändiger treiben will und die Wände in Sandwichbauweise, das Rohr obendrauf aus Alu und die Frontplatte in (Kunst)leder bezogen ausführen möchte. Mal sehen ob das alles so klappt. D.h. ich zahl im Prinzip nur den Bausatzpreis und eine handvoll € für das nötige Rohr und evtl. das Leder.

Ich werde berichten...
 
Der Zuschnitt für beide Boxen zusammen kostet nur 150€? Das wäre sogar noch günstig im Vergleich zu den sonstigen Preisen, die ich so kenne.
Aber so oder so ist der Sinn des Selbstbaus imho eher fragwürdig, wenn man schlussendlich doch alles anfertigen lässt, denn dann schrumpft logischerweise der preisliche Vorteil.

100W muss der Verstärker übrigens nicht unbedingt haben.
Der "Wirkungsgrad" der CT227 ist jetzt sicherlich nicht besonders hoch, bei geringem Hörabstand reichen kleine Leistungen aber trotzdem aus um anständige Lautstärken zu erreichen.
 
Ne, der Verstärker braucht sicher keine 100W, aber der S.M.S.L. hat die eben (wobei es da auch schwächere Varianten gibt) und darüber hinaus, viel wichtiger, klingt er eben herausragend gut. Das ist halt kein Vergleich zu den allermeisten anderen Kleinstverstärkern die üblicherweise empfohlen werden (Kama Bay und Konsorten).
 
Hm, also 500€ ist dann doch deutlich zu teuer. Wenn das nicht auf höchsten 400€ runter zu drücken ist dann seh ich da kein Licht. Ich bin kein Profi und höre auch keine Mixes ab oder was auch immer. Ich bin Anwender mit etwas gehobenen Ansprüchen gegenüber der Allgemeinheit.
Ich werde mal nen guten (handwerklich begabten) Freund anhauen und schauen was er da für Realisationsmöglichkeiten für das Gehäuse sieht und ob er mir da auch praktisch helfen könnte. Wenn da der Preis deutlich zu drücken ist kann man auch nochmal beim Verstärker schauen und dann wirds ja vielleicht knapp unter 400€ wenn auch mehr Arbeitsaufwand, was OK wäre wenn ich dabei dementsprechend Hilfe bezüglich Werkzeug und Erklärung habe.

Sollte das nicht realisierbar sein, dann schaue ich mir sowas hier einmal an: KRK RP5 RoKit G2 Aktivmonitor
Ist deutlich näher an meiner Idee von ~300€, für Abhörmonitore noch relativ klein und sicher nicht schlecht und damit einen Versuch wert.
 
Die sind etwas bassiger als die restlichen Monitore.
Hab aber schon von einigen gehört, dass die ihren Preis nicht wert sein sollen und etwas unsauberer spielen.

Ich würde mal was dazwichen empfehlen, das bluesyk Exo 2. Die Sats sind extrem kompakt, und der Subwoofer ebenso. Mit Ortung hab ich keinerlei Probleme, Weder bei 50 Herz noch bei 130 Herz hab ich da probleme mit der ortbarkeit.
Für den PC bereich find ichs genial, und wenn du interesse hast, kan nich dir paar genauere eindrücke liefern^^
 
Kann Darkseth durchaus bestätigen. Habe die RoKits mal bei einem Kollegen gehört und empfand sie mit deutlich "fetterem" Tiefton als bei meinen Yamahas gleicher Größe und Preisklasse. Was man natürlich auch positiv empfinden kann. Über die restliche Sauberkeit kann ich dann keine Aussagen mehr treffen.

Versuchen kannst Du die auf alle Fälle mal. In der Tat wirst Du mit selbstgebauten Kisten am Ende wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erreichen, aber nicht automatisch deswegen auch die größte Zufriedenheit. Die ist eben davon abhängig, inwiefern Deine Wünsche und Vorstellungen erfüllt werden. Das angedachte Budget um 67% zu überziehen und weitere Arbeit zu investieren scheint mir jedenfalls deutlich mehr zu sein, als Du geplant hattest. (In dem Zusammenhang kann sich der "richtige" Selbstbau mit möglichst viel eigener Arbeit übrigens wieder positiv auswirken, da üblicherweise die Wertschätzung für selbsterstellte Dinge deutlich über der von gekauften liegt. DAs sind dann halt nicht nur Deine neuen Lautsprecher, sondern DEINE neuen Lautsprecher.)
 
Danke Darkseth für dein Angebot! Ich denke darauf könnte ich durchaus zurück kommen, denn die Exo 2 hatte ich ja vorher bereits in den Augen, dann aber kurz verloren. Sind bei nicht-DIY-Boxen etwa 1.-2. Platz.

Bevor ich mich nun jedoch zu den Exos entschließe, werde ich, wie angekündigt, nochmal Rücksprache halten. Das sollte bis Montag/Dienstag erledigt sein, da melde ich mich dann auch wieder mit dem Ergebnis.

(In dem Zusammenhang kann sich der "richtige" Selbstbau mit möglichst viel eigener Arbeit übrigens wieder positiv auswirken, da üblicherweise die Wertschätzung für selbsterstellte Dinge deutlich über der von gekauften liegt. DAs sind dann halt nicht nur Deine neuen Lautsprecher, sondern DEINE neuen Lautsprecher.)

Und günstiger. Aber dafür muss ich das halt auch hinbekommen ohne das zu versemmeln....und deswegen auch der Kumpel <- abwarten angesagt
 
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Also ich habe festgestellt, dass der Lautsprecher-Selbstbau sich über mehrere Wochen hinziehen kann - je nach Werkzeug und Zeitfenster.

Allein das Trocknen der Verleimung immer, und alles doppelt weil 2 Boxen.
Dazu noch ein paar Elektrokenntnisse für das Weichenlöten etc.


Und die erste Box wird eh nicht perfekt :devil:
 
Also bei mir trocknen Boxen parallel und nicht sequenziell, somit brauchts da nicht die doppelte Zeit. Zudem ist Ponal express recht schnell trocken, so dass man da nicht wirklich Zeit verliert und in der Zwischenzeit locker mal die Weichen löten kann.

Eine günstige Alternative zu dem ct227 wären ja die Schreibtischhörnchen ct 265 und 266 in all ihren Derivaten. Sicherlich nicht so perfekt wie die 227 aber dafür viel billiger und mit ner gehörigen Portion Spaß - ebenfalls auf den Schreibtischeinsatz - abgestimmt.
 
Die CT 266 sind voll die Wucht, die 4 Zoll-Chassis gehen voll ab - das glaubt man kaum.
Den 100 Euro Bausatz mit dem 1052-Chassis habe ich gebaut und das reicht vollkommen von der Klangqualität.
Wenn man so eins auf seinen Schreibtisch kriegt (Platzmäßig) dann hat man voll die Boliden vor der Nase :D

Aber der Zusammenbau war ziemlich langwierig und anstrengend - zumindest mit meinem beschränkten Werkzeug (Bohrer-Raspeleinsatz und nur 4 Klemmdinger).
 
Sonst kann ich noch den guten Udo einwerfen:
Acoustic Design - Lautsprecher und mehr
Der hat auch ab und an mal aufgebaute Boxen zum Verkauf bei sich. Vielleicht dort mal vorbeischauen :D

die FT12 sind ganz nice : Acoustic Design Wohlgemuth : FirstTime 12

Achja zu den KRK kann ich nur sagen, im Vergleich zu Adam loosen sie ab, aber das ist nicht verwunderlich. Aber wenn man M-Audio Samson und Behringer dagegen setz dann taugen die KRK schon etwas. Typisch Englisch sind sie etwas wärmer Abgestimmt was aber keineswegs als lästig anzusehen ist. In Kombi mit einem Yamaha AMP und "Zombie" von the Cranberries klang die KRK richtig lebendig und weniger Analytisch, was Nahfelder meist so an sich haben. Ich würde sagen die KRK klingen Hifiiger, man sollte sie also Probehören. Wer Adam haben will sollte zur A5X greifen, kostet aber schlanke 700€ das Paar ;) oder aber die Adam F Serie nehmen.
 
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die FT12 sind sicher fürs Geld sehr gute Lautsprecher, aber auf nem Schreibtisch haben die sicher nix verloren. Neben dem praktischen Nachteil der Größe (und der damit verbundenen Untauglichkeit fürs Nahfeld) ist auch die Abstimmung nicht unbeding schreibtischtauglich.
 
So, ich wollte mich ja eigentlich am Dienstag melden, aber ich habe es vor heute nicht geschafft.
Ich habe mal mit Kumpel gesprochen, er meint dafür hat er das richtige Werkzeug da und das wäre auch umsetzbar. Allerdings meinte er, wie hier auch schon angemerkt wurde, dass es sicher alles andere als perfekt werden würde und sich das auch Sound-technisch negativ wieder spiegeln wird(bzw. könnte). Je nachdem wie gut es wird natürlich.
Auch sagt er, dass man da wirklich Lust drauf haben muss und das eigentlich auch vor dem "billiger" stehen sollte, da das ganze einfacher aussieht als es ist.

Insgesamt riet er mir dazu erstmal ein paar Probeschnitte/-Wände in seiner Werkstatt zu machen und zu schauen ob ich das alles so gut gerade und co. hin bekomme, bevor ich nun elektronische Bauteile bestelle.
Und genau das werde ich dann auch mal machen. Ich werde mir entsprechendes Holz zulegen, das ganze mal ausprobieren, und wenn das klappt wird der elektronische Kram gekauft.
 
Lass dir nicht Bange machen! Das ist wirklich nicht schwer. Die Bretter für den Zusammenbau kannst du auch gleich als Zuschnitt kaufen, wenn dein Kumpel natürlich ne ordentliche Werkstatt hat, dann geht das aber auch ganz einfach selber. Ich kaufe z.B. immer ganze Platten (1,25x2,5m) und schneide mir die dann mittels Tauchsäge und Schiene (ne Formatkreissäge hab ich leider nicht) so zu wie ich es brauch.

Kritisch ist eigentlich nur, wenn man die Chassis in der Front versenken will (geht mit ner Oberfräse ganz leicht) und das Chassis eine nicht runden Form hat und man dafür ne Schablone braucht. Ansonsten musst du eigentlich nur darauf achten, dass das Gehäuse dicht ist und die Abmessungen des Gehäuses bzw. Positionen der Chassis und ggf. des Bassreflexrohrs passt (nen mm hin oder her bringt aber niemanden um).

Die Weiche zu löten ist eigentlich auch kein Thema, du wirst ja keinen bausatz nehmen, der zig verschiedene Bauteile auf der Weiche beinhaltet.

Ganz im Ernst, du schaffst das!
 
Also ich habe jetzt die Elektronik hier, gerade mal ne Minute angestarrt und zu folgender Erkenntnis gelangt: 1. Die Anleitung ist das Gegenteil von "ausführlich". Passender weise steht als Überschrift auch nur "Tipps zum Aufbau". Mehr ist es definitiv nicht 2. Ich habe keine Ahnung wie man die Weiche lötet, da ist zwar ein Schaltplan und ich glaube ich kann die Teile zwar den Beschreibungen des Schaltplans zuordnen, aber nicht sagen wo ich jetzt was dran löten soll. Da sind allerlei witzige Wellen, Zacken, Unterbrechungen und sonstwas auf dem Schaltplan. KA was das mir sagen soll. Kurz: Ich weiß einen Schaltplan nicht zu lesen und schon lang nicht an zu wenden. Hab so nen Teil ja noch nie gesehen

EDIT: Liege ich richtig damit, dass Wellen/Zacken/Pausen einfach nur die entsprechenden Teile meint?
Hm...ich poste(sobald mein Handy wieder geladen ist), mal meine erste Idee davon wie ich den Schaltplan verstehe. Vll ist ja was dran.
 
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Schau mal hier: Liste der Schaltzeichen (Elektrik/Elektronik)
Spule Kondensator und Widerstand sind für dich am interessantesten, schneiden sich zwei Linien -also elektrische Verbindungen- sollte nur eine elektrische Verbindung bestehen wenn am Schnittpunkt ein Punkt erkennbar ist.

C = capacitor/Kondensator
L = induktor/Spule
R = resistor/Widerstand
 
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Ich habe hier mal einen Teil des Schaltplans und dann etwas konzeptmäßig die entsprechenden Teile angelegt. Ist ein erster Versuch. Die Membran/der Lautsprecher da rechts ist nicht die richtige, ist nur fürs Konzept. Und ganz links dieses Wellending mit Punkt ist mir auch noch nicht klar und wird auch durch nichts in meinem Konzept repräsentiert, müsste aber wohl links von dem weißen Rechteck liegen :D. Außerdem hätte ich auch keine Ahnung, wie ich das Kabel an der Membran befestigen sollte. Der Rest wird ja einfach so aneinander gelegt oder? Muss dann vielleicht nur ein bisschen geschickter hingelegt werden, sodass die Fläche kleiner ist. Aber ansonsten macht das so bisher für mich Sinn.
WP_20130816_003.jpg WP_20130816_002.jpg



Schau mal hier: Liste der Schaltzeichen (Elektrik/Elektronik)
Spule Kondensator und Widerstand sind für dich am interessantesten, schneiden sich zwei Linien -also elektrische Verbindungen- sollte nur eine elektrische Verbindung bestehen wenn am Schnittpunkt ein Punkt erkennbar ist.

C = capacitor/Kondensator
L = induktor/Spule
R = resistor/Widerstand

Danke, auf Wikipedia hatte ich auch schon geschaut, aber das war alles etwas viel..aber die Buchstaben da unten haben geholfen :)
 
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