Studium steht an

Plxel

Schraubenverwechsler(in)
Hallo,
da bei mir das Studium ansteht bin ich auf der Suche nach einem Notebook. Da ich zu Hause einen guten PC stehen habe, muss das Notebook keine Spiele stemmen können und soll dementsprechend auch nicht teuer sein. Ich glaube das anspruchsvollste Programm das vielleicht ab und zu zum Einsatz kommt ist Photoshop.

Ich würde mich freuen, wenn es 12" bis 15,6" hätte und dabei so dünn ist wie möglich. Der Rest ist mir eigentlich ziemlich egal. Natürlich ist leistungstechnisch nach oben alles gerne gesehen....

Mein Budget würde bei allerhöchstens 600€ liegen, aber lieber niedriger.

Ich würde mich über Vorschläge freuen:)

mfg
Plxel
 
Auch wenn ich das in einem Hardwareforum normalerweise nicht schreiben sollte...

Hast du dir Gedanken darüber gemacht ob ein Notebook notwendig ist für deinen Studiengang? Ich frage deswegen, weil das in den allermeisten Fällen zwar von angehenden Studenten so eingeschätzt wird, dem aber nicht so ist.
Ich hab auch komplett ohne Notebook studiert (lediglich für die Abschlussarbeit brauchte ich für ein paar Monate eins weil ich im Betrieb war) und sogar die Erfahrung gemacht dass die Kommolitonen die einen Laptop hatten eine signifikant höhere Durchfallrate hatten was meiner Meinung daran liegt, dass die Dinger zu 90% für Ablenkung genutzt werden und nicht zum Zwecke des Studiums. ;)

Nennt mich altmodisch aber auch heute (bzw. vor 3 Jahren noch) konnte man mit Block und Bleistift Ingenieur werden. ;)


Wenn du dennoch wirklich einen Lappi brauchst - für alltägliche Office-Aufgaben wie sie da anfallen reicht jedes beliebige 300€-Gerät im Prinzip aus. Alles, was mehr Power erfordert (etwa CAD oder Fluidmech.-Berechnungen usw. bei uns Technikern) erledigst du sowieso im CIP-Pool (oder im Falle des Nerds zu hause am High-End-Desktop :ugly:). Das einzige worauf ich achten würde wäre dass eine SSD verbaut ist da diese dir die Antwortzeiten wenn man schnell mal was nachsehen/notieren will erheblich reduziert. Die rechenleistung ist heute kein Problem mehr - es kommt drauf an was du im Schädel hast, nicht wie schnell dein PC rechnen kann. :)
 
Da hat er ein bisschen Recht.
Wenn es trotzdem ein Notebook werden soll musst du dir selber noch ein paar Gedanken machen WOFÜR und WIE es genutzt wird. 12"-15.6"ist so ziemlich die gesamte Palette an tragbaren Notebooks.
 
Statt ein NB würde ich eher ein Tablet im 10" Format vorschlagen. Je nachdem wo und was du studierst, werden ziemlich viele PDF´s anfallen, da macht sich sowas bezahlt, ansonsten sind Stift und Papier wirklich sinnvoller. Ich jedenfalls hab mein Notebook noch während des ersten Sem zuhause gelassen.
 
Mir persönlich liegen Tablets überhaupt nicht, weil ich unterwegs viel tippe (beruflich Mails schreiben, Dokumente in LaTeX schreiben, bissel programmieren). Könnte nie ohne "echte" Tastatur auskommen, und immer eine anstöpseln wäre m.E. ausgesprochen umständlich, wenn man sie sowieso immer braucht :) Aus meiner persönlichen Sicht sind Tablets eher für Leute, die rumdillern / Internet surfen / Multimedia wollen, aber eher nichts für "produktivere" Bereiche wie z.B. ein Studium oder das Berufsleben :D

Ich hab mir zu Weihnachten ein Asus Zenbook (UX303LN-R4141P) gekauft, und bin wirklich ausgesprochen zufrieden :daumen: Das Ding läuft super schnell, hat sogar ne dedizierte Grafikkarte so dass man bissel zocken kann, und der Akku hält im Office-Betrieb ca. 8 Stunden. Gehäuse sieht im Prinzip genau wie ein Macbook Air aus, nur dass es halt etwas billiger ist, weil kein Apfel drauf ist :ugly: Würde natürlich leider trotzdem dein Budget "etwas" sprengen...
 
Bin ab Oktober auch wieder Student... Anforderungen & Budget identisch mit denen vom TE

Mir persönlich liegen Tablets überhaupt nicht, weil ich unterwegs viel tippe (beruflich Mails schreiben, Dokumente in LaTeX schreiben, bissel programmieren). Könnte nie ohne "echte" Tastatur auskommen,
Bin "noch" berufstätig und auch unterwegs immer wieder. Das Tablet welches mir von der Arbeit zur Verfügung gestellt wurde (Tab 4) geht gar nich zum schreiben.
Ich bin hier glaub ich von einer normalen Laptop Tastatur und den Office-Anwendungen verwöhnt.

Ich hab mir zu Weihnachten ein Asus Zenbook (UX303LN-R4141P) gekauft, ...
Das ist mir zu teuer .... armer Student ab sofort :(
 
Ich hab auch komplett ohne Notebook studiert (lediglich für die Abschlussarbeit brauchte ich für ein paar Monate eins weil ich im Betrieb war) und sogar die Erfahrung gemacht dass die Kommolitonen die einen Laptop hatten eine signifikant höhere Durchfallrate hatten was meiner Meinung daran liegt, dass die Dinger zu 90% für Ablenkung genutzt werden und nicht zum Zwecke des Studiums. ;)

Das möchte ich nochmal zitieren, um es so zu unterschreiben.

Die moderne Technik ist beim Studieren nicht hilfreich, auch wenn es zu Beginn so erscheint. Handschriftliche Notizen auf ausgedruckten Folien/Skripten waren für mich das Mittel der Wahl. Damit fällt das Lernen in der Klausurphase vergleichsweise leicht. Mit Stift und Papier lernt man immer noch am Besten - und das wird sich mit besserer Technik auch nicht ändern.
In naturwissenschaftlichen Studiengängen kannst du mit einem Laptop weder mitschreiben noch dir sinnvolle Notizen machen. Das liegt einfach an den ganzen Formeln und Graphen, mit denen man zu tun hat.
 
Das Problem an der modernen Technik im Studium ist auch viel, dass Studenten zum "Datensammler" mutieren, habe ich auch viel gesehen damals.

Das Endstadium davon sind dann Leute, die mit Kamera und Stativ (!) dann die Tafelanschriften des Profs abfotografieren und die Skripte als PDF einscannen. Dann sind die Daten auf dem PC - aber nicht im Kopf. Und wenns dann noch einer der bösen MINT-Studiengänge ist wos absolut nicht drauf ankommt was auswendig zu wissen sondern darauf Zusammenhänge zu verstehen und anzuwenden kommt der Große Hammer in der Klausur.

Da fallen dann die ganzen Einser-Abi-Leute durch weil das Schulsystem ihnen beigebracht hat "Auswendiglernen = Gute Note" - dummerweise hilfts einem etwa im Maschinenbaustudium null den Bartsch, den Matek, den Domke und den Hibbeler auswendig zu kennen... die darfste eh alle benutzen wenn notwendig.


Daher der Tipp an diejenigen die sowas studieren wollen:
1.) Vorlesungen und Übungen besuchen. Möglichst Alle.
2.) Mitdenken, Notizen machen an Stellen die knifflig sind, ggf. Fragen stellen.
3.) Zu Hause oder in der Bib Übungen machen. Immer. Viele. Möglichst Schwere. Über Lösungen diskutieren. Aus Fehlern lernen.
4.) Punkte 1-3 das ganze Semester lang durchhalten und nicht erst 3 Wochen vor der Klausur damit anfangen.
(optional 5.) Sich damit mental abfinden, dass "Freizeit" nicht mehr nennenswert stattfindet ;-))

Wer diese Tipps beherzigt und ein wenig intelligenter als eine Scheibe Toastbrot ist wird ein naturwissenschaftliches Studium mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bestehen.
Und wie der geneigte Leser erkennen kann kommt in den Tipps nirgendwo "Laptop", "Handy" oder ähnliches vor. Das ist Absicht! ;)
 
Stimmt alles. Dennoch: in meinem Studium (war auch so ein MINT-Studiengang) hätte ich ungern komplett auf einen Laptop verzichtet. Für manche Dinge wie z.B. das Ausarbeiten von Präsentationen zusammen mit der Arbeitsgruppe ist es ganz praktisch wenn man sich nicht zum Diskutieren in einen PC-Pool setzt. Das schont auch die Nerven der anderen Anwesenden. Nur ein Beispiel, aber sinnvolle Anwendungen von Privat-Laptops werden auch in den genannten Studiengängen eher mehr werden. Dass es nicht zum Mitschrieb in der Vorlesung taugt gebe ich dir vollkommen Recht.
 
Hallo,
da bei mir das Studium ansteht bin ich auf der Suche nach einem Notebook.
Hallo Pixel,

erste Frage: Was für ein Studium? Welcher Fachbereich, was für für eine Uni?

Studium hat wenig mit Schulzeit zu tun. Die Stoffmenge und die Art der Vermittlung ändern sich dramatisch. Es geht im Wesentlichen um Deine Selbstverantwortung, heraus zu finden, was wichtig ist, was schwer und wie Du lernen willst. Limitierend ist die Zeit, es muss effizient werden. Ob Du Papier, Fotographie, Audiomitschnitte, oder einen Laptop in Vorlesungen benutzt, oder ob die gute alte Gruppenarbeit und selektives vergeben der Aufgaben an viele erfolgreich wird, hängt von vielen Variablen ab. Schau es Dir erstmal an und spare Dein Geld, Du wirst über die Jahre jeden Cent brauchen. Wie weit ist Deine Wohnung weg, wie sind die Bibliotheken ausgestattet, habt ihr freien Rechnerzugang in der Uni etc....

Auf jedem Fall viel Spaß für die nächsten Jahre! Es wird viel passieren.

1.) Vorlesungen und Übungen besuchen. Möglichst Alle.
2.) Mitdenken, Notizen machen an Stellen die knifflig sind, ggf. Fragen stellen.
3.) Zu Hause oder in der Bib Übungen machen. Immer. Viele. Möglichst Schwere. Über Lösungen diskutieren. Aus Fehlern lernen.
4.) Punkte 1-3 das ganze Semester lang durchhalten und nicht erst 3 Wochen vor der Klausur damit anfangen.
(optional
5.) Sich damit mental abfinden, dass "Freizeit" nicht mehr nennenswert stattfindet ;-))
Im Prinzip ja, und trotzdem muss man im Einzelfall entscheiden. Ich habe viele Vorlesungen bewußt nicht gehört, weil es Zeitverschwendung war. Außerdem ist die Frage, wann Klausurphasen sind. Wir schrieben immer am Ende der Semesterferien, entsprechend war die Vorlesungszeit relativ ruhig, und dann gab es acht Wochen intensive Lernphasen. Es wird sich zeigen, welcher Weg zum Erfolg führt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich werde bald auch studieren und habe mir auch überlegt, ob ich mir ein Notebook anschaffen will. Im Prinzip hat Incredible Alk Recht und ich glaube auch nicht, dass man das Notebook während der Vorlesungen zum Mitschreiben benutzen kann. Auch glaube ich nicht, dass ein Notebook 100% notwendig ist, um das Studium zu bestehen. ^^

Aber hier die Gründe, warum ich mich doch schlussendlich für ein Notebook entschieden habe:
1.) Das Speichern und Abrufen von Informationen. Bereits in der Schule hatten wir u.a. in Physik einen Lehrer, der alles abfotografiert und als PDF hochgeladen hat. Daher war es sehr praktisch, auf diese Informationen schnell, und ohne alle Mitschriften mitzuschleppen, zugreifen zu können. Eigene Gedanken und Fragestellungen kann man so sehr geordnet digital zusammenfügen.
2.) Es ist sehr viel einfacher, im Internet zu recherchieren, wenn man das mal tun muss. Gleichzeitig kann man alle Informationen sehr schnell und vor allem übersichtlich zusammentragen.
3.) Man kann sein Wissen und seine Informationen in einer Gruppe viel leichter digital untereinander austauschen.
4.) Wenn ich ein wenig freie Zeit habe, schreibe ich gerne. Da wird mir das Notebook natürlich eine Hilfestellung sein.
5.) Ich habe ein grässliche Handschrift. :D Es würde mir sehr schwer fallen, die o.g. Punkte alle per Stift und Papier zu erledigen.
6.) Für alles andere, sprich als Desktop-Ersatz.
Warum kein Tablet mit Stylus? Weil ich es zum Mitschreiben sowieso nicht benutzen werde. Stift und Papier fühlen sich einfach noch anders an als ein Stylus auf einem Touchscreen.

Ich hoffe, dass ich dir ein wenig bei der Entscheidungsfindung helfen konnte. :)

Edit: Das Budget ist natürlich sehr eng. Trotzdem zwei Vorschläge:
HP Elitebook 820 G1 | LapStore.de
20DSS0W600 Lenovo Campus ThinkPad® L450 - CampusPoint - Notebooks für Studenten, Schüler, Lehrkräfte und natürlich alle Anderen
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten, ich versuche mal ein wenig zu antworten:)

Zu aller erst einmal, was nun der Stand der Dinge ist und wie ich überhaupt an die Sache gegangen bin:
Ich werde Informatik studieren und das an einer Hochschule (also etwas praxisnäher und weniger Studenten als in einer Uni). Um ehrlich zu sein hatte/habe ich nicht wirklich eine Vorstellung, wie so die Vorlesungen im Regelfall ablaufen, allerdings habe ich 2 Sachen mitbekommen: Zuerst einmal gibt es anscheinend mittlerweile einige Dozenten, die das Script der Vorlesungen den Studenten schon davor zugänglich machen. Zum anderen, dass es wohl öfter Präsentationen zu erstellen gilt. Nunja, das ist im Grunde auch das, wofür ich mir die Nutzung des Notebooks vorgestellt hatte. Keinesfalls um mir damit bei den Vorlesungen die Zeit zu vertreiben, sondern eher um mal vielleicht vor den Vorlesungen in die Scripte reinzuschauen, um mit anderen ggf. Präsentation zu erstellen oder halt vielleicht auch die ein oder andere Minute selbst in den Pausen Code zu schreiben (es ist ja leider nicht immer möglich mal eben schnell nach Hause zu gehen).
Da ich aber im Grunde noch nicht wirklich eine Vorstellung habe, wie nützlich ein Notebook sein könnte, oder eben auch nicht, habe ich mich vorerst erstmal dazu entschlossen abzuwarten und mir anzuschauen wie alles abläuft. Sollte ich merken, dass es vielleicht doch hilfreich sein könnte, kann ich mir ja immer noch Gedanken machen. Auch wenn ich persönlich lieber mit der Tastatur schreibe, zumal es, finde ich, mindestens genauso schnell und dabei lesbar von statten geht, glaube ich eben auch das gerade dieser Studiengang sehr Mathematik lastig ist, wo man sowieso weniger mit dem PC arbeiten würde.

Was mich dennoch interessieren würde wäre, wo den Leistungstechnisch die Intel Core M Prozessoren, wie bei diesem Modell (Lenovo Yoga 3 11 orange, Core M-5Y10c, 8GB RAM, 128GB SSD (80J8001XGE) Preisvergleich | Geizhals Deutschland) einzuordnen sind... 2x800 MHz Grundtakt hören sich so, wie soll ich sagen, "veraltet" an:D

mfg
Plxel
 
Der Core M hat halt einen recht hohen Turbo-Takt. Das heißt, dass er ggü. einem i3 im Nachschärfen von Fotos, Laden von großen Excel-Tabellen usw. schneller ist. Unter Vollast ist er jedoch im besten Fall gleichauf mit einem i3 (manchmal sogar schwächer als ein Quadcore-Celeron), da die Taktrate wieder sinkt, um die TDP nicht zu überschreiten. Wenn du also wirklich nur Office-Anwendungen betreiben willst und nichts rechenintensives betreibst, ist der Core M keine so schlechte Wahl, da er eine passive Kühlung sowie höhere Mobilität erlaubt. Ein i5 (hat im Gegensatz zum i3 einen Turbo-Takt) ist meiner Meinung nach jedoch immer noch das beste Gesamtpaket.
 
Ich denke mal bei einem Informatikstudium hat dann niemand mehr große Einwände gegen ein Notebook fürs Studium ;)

Weshalb ich von diesem Yoga abraten würde: es ist ein Consumer-Gerät mit allen damit verbundenen Nachteilen.
Schlimmer aber ist die Größe: 11.6" sind definitiv zu klein um produktiv an Code oder Präsentationen zu arbeiten. Die Grenze mag bei jedem woanders liegen, aber keiner der Informatikstudenten die ich kenne nutzen an der Uni mobil Notebooks kleiner als 12.5". Und auch das ist vielen schon zu klein.
Dass das Display obendrein glänzend ist disqualifiziert das Gerät vollends.

Nimm lieber ein Business-Modell, wenn es das Budget nicht hergibt notfalls auch gebraucht. Willst du das Informatiker-Klischee voll ausfüllen dann nimm ein Thinkpad :D
 
Ging mir auch nur darum einen Beispiel-Prozessor zu zeigen^^
Werde bestimmt nicht für den 360° Touch-Kram draufbezahlen, im Gegenteil, da diese Schaniere höchstens schneller kaputt gehen müsste es eher billiger^^
 
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