Studieren in den USA immer noch sicher?

Also wenn du schon so eine Frage stellst, ist das eher das falsche für dich. Ja, in den USA passiert dergleichen öfter (sind aber auch größer) und viele Menschen dort haben offensichtlicher einen an der Waffel als hier (ob offensichtlich oder versteckt besser ist, weiß ich nicht).
Du solltest dir eher Sorgen um organisierte Kriminalität und an den Unis das Schubladendenken machen. Kommst du nicht gut klar dort, kann es alles andere als cool sein. California ist das Mekka für extrovertierte, das sollte dir klar sein. Mir persönlich hat's dort außer vom Wetter nicht so gut gefallen, aber das ist halt eine Frage der persönlichen Einstellung.

PS: nur zur Sicherheit... Falls in deiner Zeit dort etwas derartiges passieren sollte, versuche bloß nicht sachlich und objektiv darüber zu reden. Verkneif dir Anspielungen gegen die Waffenlobby komplett, denn damit stellst du dich gegen die Republikaner und dich (zumindest dort) direkt ins Abseits.

Ok Danke, werden deine tipps nutzen :daumen: Die Waffenlobby ist mir egal, es geht mir eher um denjenigen der am Abzug ist.
 
Du solltest die USA erst mal kennen lernen, bevor du da studieren willst.
Flieg mal rüber. Mach mal 1-2 Monate dort Urlaub. Besorg dir ein Arbeitsvisum, damit du dir dabei eine Job suchen kannst und dann schaust du, ob dir das Land überhaupt gefällt.
 
Oder hier, mein Liebling:
USA: Umgang mit Sexualstraftätern - Verdammt in alle Ewigkeit - Kultur - Süddeutsche.de

Als Mitte der neunziger Jahre nach Jahren eskalierender Gewalt die große Law-and-Order-Welle über das Land rollte, entdeckten viele Politiker, dass schwere Strafen für Sexualverbrecher Wahlerfolge garantieren. Lawinenartig verschärfte man die Gesetze, angefangen mit einer drastischen Ausweitung der Kriterien für Sexualdelikte.
In fünf Bundesstaaten zählt Sex mit einer Prostitutierten dazu,
in 13 das Pinkeln in der Öffentlichkeit; in 29 Staaten Sex unter Minderjährigen, selbst wenn er einvernehmlich geschah,
ganz zu schweigen vom Sex zwischen einer 18-Jährigen und einem 17-Jährigen, der Konstellation, die in der Debatte "Romeo und Julia" genannt wird.
Doch es blieb nicht bei der Kriminalisierung von harmlosen Taten, die nun Vergewaltigung und Kindesmißbrauch gleichgestellt waren. Nach und nach führten die Bundesstaaten eine juristische Sonderbehandlung der "Sex Offenders" ein, die deren Rechte auch nach der Haft radikal einschränkt.
Sie müssen sich über Jahrzehnte, in 17 Bundesstaaten sogar bis ans Ende ihres Lebens öffentlich registrieren lassen.
Ab 2010 sind diese Datenbanken in allen Bundesstaaten vorgeschrieben. Und weil immer mehr Taten als Sexualdelikte geahndet werden, fallen immer mehr Menschen unter die Registrierungspflicht. So wächst die Zahl der registrierten Sexualstraftäter explosionsartig. 674 000 waren es im letzten Jahr. Kinderschänder und mehrfache Vergewaltiger sind darunter ebenso wie verliebte 19-jährige Mädchen.

Wenn man weiter sucht melden sich Beamte das in den Listen fast nur noch solche "Delikte" anfallen.
 
Ich denke mal wenn jemand freiwillig dort studieren will, kennt er natürlich auch die Risiken und hat sie für sich abgewogen.
 
Einer meiner Arbeitskollegen ist damals in einen Drugstore gegangen und hat sich hochprozentigen geholt, damit er nicht das teure Zeug aus der Minibar des Hotels neehmen musste... und ist ohne die braune Tüte drum raus gegangen! Das war zum Glück nicht weit bis zum Hotel. Der Portje hat ihm daraufhin angedroht, dass er beim nächsten mal seine Sachen packen könne. Sie wollen so einen Ruf nicht!
 
Alkohol wird in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen, woher das kommt kann ich nicht sagen aber im Fahrgastraum eines Fahrzeugs gehört nur Wasser alles andere am besten in den Kofferraum. :)
 
Die Wahrscheinlichkeit dass du in D irgendwo auf der Strasse übern Haufen gefahren wirst is wohl wesentlich grösser als auf ne Uni in den Staaten erschossen zu werden...
Aber wenn es zu riskant ist, dann bleib besser hier ;)
 
Die Wahrscheinlichkeit dass du in D irgendwo auf der Strasse übern Haufen gefahren wirst is wohl wesentlich grösser als auf ne Uni in den Staaten erschossen zu werden...
Aber wenn es zu riskant ist, dann bleib besser hier ;)
Nö tu ich nicht ;)

@Gamer090
Ach das stammt doch gewiss noch aus der Prohibitionszeit. Alk gilt bei denen oft noch als "moralisch verwerflich" (und heimlich trinken sie alle).

Und ob sie alle trinken, in den Filmen gibt es immer viele Szenen in denen Alk getrunken wird also so ganz verboten kann es nicht sein auch wenn in den Filmen viel erlaubt ist was sonst nicht ist. ;) Und bevor mir jemand sagt das die USA nicht unbedingt das ist was man in den Filmen sieht, das weiss ich. :)
 
Ja das mit dem trinken und fahren ist da aber auch einfach eine andere Welt. Sind wir mal ehrlich...
Wenn du hier hacken stramm ins aus steigst, überall unterschiedliche Geschwindigkeiten, Kurven, uneinsichtige Stellen und es ist einfach viel vorraussicht gefragt. Dort? Gang rein, tempomat an und Augen zu. Es geht ja schließlich die meiste Zeit nur stumpf geradeaus. Dort ist betrunken fahren, eigentlich ungefährlich. Betrunken laufen dagegen sehr! Eben weil die Fahrer alle immer weiter fahren und die Hälfte davon einen sitzen hat. Da wird viel öfter hinter der Unfallstelle angefangen zu bremsen, als davor. Das ist hier genau andersrum. Deshalb kommst du dort trunken am Steuer oft mit einem blauen Auge davon, auf der Straße erwischt, hat's oft viel mehr Konsequenzen. Schon heftig.
 
Nicht nur das Gesetze dort mitunter seltsam sind unterscheiden die sich auch noch von Bundesstaat zu Bundesstaat.
alle so fette SUV fahren
Biggger is better, und Dank anderer Bezahlformel ist der Verbrauch auch nicht so ganz tragisch.
 
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