Das schließt die Benutzung als Desktopsystem nicht aus. Im Endeffekt heißt es nur, dass das die Systemkomponenten nur während Updates und dann auch nur atomar geändert werden können und in aller Regel kommt das dann noch mit irgendeinem System, um einen oder mehrere alte Stände vorzuhalten. So kann ausgeschlossen werden, dass ein Upate, das fehlschlägt das System unbrauchbar macht und im Falle eines Updates, das zwar erfolgreich durchgeführt wurde, aber fehlerhafte Pakete enthält, einfach wieder zum alten Stand zurückkehren kann. Es gibt auch schon einige ganz normale Desktop-Distros, die diesen Ansatz verfolgen.
Vielleicht bin ich einfach zu alt/unflexibel dafür. Ich nutze Linux nun seit fast 30 Jahren und bin vielleicht etwas festgefahren. Aber ich will einfach SW über sämtliche Wege installieren können, weil nicht immer alles so funktioniert wie man es gerne hätte. Gerade diese Woche erst wieder denn Fall gehabt, dass das Zoom aus der Distribution plötzlich nicht mehr wollte. Ist doof, wenn die Besprechung schon läuft. Also auf die Seite des Herstellers gegangen, den Linux-Client heruntergeladen, installiert und fertig.
Es wird sicherlich in Zukunft immer besser werden. Keno von Heise hatte das Steam Deck bzw. SteamOS schon 2022 als Desktop getestet gehabt und war recht zufrieden:
https://www.heise.de/news/c-t-3003-Steam-Deck-als-Arbeits-PC-Langzeit-Test-7078288.html
Nachtrag: Für eine Gaming-Konsole wie das Steam Deck gibt es zu einem immutable OS gar keine vernünftige Alternative. Deswegen ist Windows 11 auf diesen Geräten auch so ätzend. Liegt nicht nur am UI.
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