News SteamOS 3.7.8 kann auf Desktop-PCs ausprobiert werden

Das schließt die Benutzung als Desktopsystem nicht aus. Im Endeffekt heißt es nur, dass das die Systemkomponenten nur während Updates und dann auch nur atomar geändert werden können und in aller Regel kommt das dann noch mit irgendeinem System, um einen oder mehrere alte Stände vorzuhalten. So kann ausgeschlossen werden, dass ein Upate, das fehlschlägt das System unbrauchbar macht und im Falle eines Updates, das zwar erfolgreich durchgeführt wurde, aber fehlerhafte Pakete enthält, einfach wieder zum alten Stand zurückkehren kann. Es gibt auch schon einige ganz normale Desktop-Distros, die diesen Ansatz verfolgen.

Vielleicht bin ich einfach zu alt/unflexibel dafür. Ich nutze Linux nun seit fast 30 Jahren und bin vielleicht etwas festgefahren. Aber ich will einfach SW über sämtliche Wege installieren können, weil nicht immer alles so funktioniert wie man es gerne hätte. Gerade diese Woche erst wieder denn Fall gehabt, dass das Zoom aus der Distribution plötzlich nicht mehr wollte. Ist doof, wenn die Besprechung schon läuft. Also auf die Seite des Herstellers gegangen, den Linux-Client heruntergeladen, installiert und fertig.

Es wird sicherlich in Zukunft immer besser werden. Keno von Heise hatte das Steam Deck bzw. SteamOS schon 2022 als Desktop getestet gehabt und war recht zufrieden:

https://www.heise.de/news/c-t-3003-Steam-Deck-als-Arbeits-PC-Langzeit-Test-7078288.html

Nachtrag: Für eine Gaming-Konsole wie das Steam Deck gibt es zu einem immutable OS gar keine vernünftige Alternative. Deswegen ist Windows 11 auf diesen Geräten auch so ätzend. Liegt nicht nur am UI.
 
Zuletzt bearbeitet:
@PCGH_Sven und heute setzt Valve noch einen oben drauf und released ein Update zu Proton Experimental, das die Gamepad-Unterstützung mithilfe des Tools Xalia weiter verbessert. \o/

*** NEU! *** "Battery Charging Limit" feature
Und zu den neuen Batterie-schon-Einstellungen (Battery Charging Limit) hätteste ruhig mal was sagen können ... alles muss man selber rausfinden :-P
(Also, dass die Batterie am Dock oder bei Stromanschluss nicht dauernd voll geladen wird, sondern schonend nur zu einem gewissen Prozentsatz, um die Lebensdauer zu verlängern)
Das Feature ist neu seit SteamOS 3.7.7 Beta und jetzt mit dem offiziellen 3.7.8 auch in der "stable".
Auf Steam Deck den Steam Button drücken -> Settings -> unterhalb "Display" findet sich jetzt eine neue Option "Power" (oder gabs die schon vorher?), da drin gibt es nun neu unter der Einstellung, den Batteriestand in Prozent anzeigen zu lassen, eine neue Option "Enable battery charging limit" -> mit Regler aktivieren, default ist 80% und lässt sich über Reglerbalken verschieben.​


Valve sagt ganz klar:


Die Gründe dafür sind klar. Es ist ein ImmutableOS.
Ich sehe die Gründe eher darin, dass es ganz stark auf Gaming ausgerichtet ist und nicht auf einen universelleren Desktop.
UND ganz wichtig, es ist in Entwicklung und zielt überhaupt nicht auf Stabilität und Sicherheit.
Gerade Sicherheit ist so ein Punkt. Das mag auf einem Gaming Handheld oder Gaming-MiniPC nicht so im Fokus stehen, wo Spiele nur möglichst einfach, dumpf und Performant laufen sollen.

Auch der Hardware-Support ist noch arg eingeschränkt: nur Steam Deck, Lenovo Legion S sind offiziell supported ... man öffnet sich jetzt weiter dank des Ökosystems, aber ohne Garantie und lange nicht so vollumfänglich, wie auf ordentlichen Desktop-Distro's.
Valve sagt selbst, dass Intel und Nvidia theoretisch laufen sollten, sie aber davon abraten und eher zu AMD raten würden - und selbst da wird nicht garantiert, dass JEDE Hardware-Kombi unproblematisch funktioniert.

Wenn ich eine funktionierende Desktop-Lösung für mich gefunden habe, dann würde ich jetzt nicht gerade diese wegwerfen und mit wehenden Fahnen SteamOS drauf ballern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht bin ich einfach zu alt/unflexibel dafür. Ich nutze Linux nun seit fast 30 Jahren und bin vielleicht etwas festgefahren. Aber ich will einfach SW über sämtliche Wege installieren können, weil nicht immer alles so funktioniert wie man es gerne hätte. Gerade diese Woche erst wieder denn Fall gehabt, dass das Zoom aus der Distribution plötzlich nicht mehr wollte. Ist doof, wenn die Besprechung schon läuft. Also auf die Seite des Herstellers gegangen, den Linux-Client heruntergeladen, installiert und fertig.
Ich denke mal, dass das trotzdem gehen würde. Ich habe jetzt noch mal etwas nachgelesen und es ist wohl so, dass das System selbst wirklich in fixen Ständen kommt und zusätzliche Software meist containerbasiert, also meist in der Form von Flatpak. Aber dennoch wüsste ich nicht, was jemanden daran hindern sollte, ein ausführbares Programm in sein Homeverzeichnis zu laden und von dort zu starten. Steam macht ja auch nichts anderes.
Nachtrag: Für eine Gaming-Konsole wie das Steam Deck gibt es zu einem immutable OS gar keine vernünftige Alternative. Deswegen ist Windows 11 auf diesen Geräten auch so ätzend. Liegt nicht nur am UI.
Es macht es auf jeden Fall deutlich einfacher zu garantieren, dass das System als solches läuft, weil es immer nur einen Stand gibt und alles zusätzliche containerisiert daneben steht und so theoretisch nicht dazwischenfunken kann. Aber das kann ja auch in anderen Szenarien durchaus erwünscht sein. Das ganze hat natürlich nicht nur Vorteile, aber es ist auf jeden Fall eine spannende Entwicklung und wird immer mehr zu einer echt überlegenswerten Alternative.
 
Ich denke mal, dass das trotzdem gehen würde. Ich habe jetzt noch mal etwas nachgelesen und es ist wohl so, dass das System selbst wirklich in fixen Ständen kommt und zusätzliche Software meist containerbasiert, also meist in der Form von Flatpak. Aber dennoch wüsste ich nicht, was jemanden daran hindern sollte, ein ausführbares Programm in sein Homeverzeichnis zu laden und von dort zu starten. Steam macht ja auch nichts anderes.

Ja, Du lebst dort nur aus Flatpak-Paketen im Userland.

Was schwierig wird sind systemnahe Software und Treiberinstallation. Das fängt schon bei einer Nvidia-Karte an. Auch Dinge wie VirtualBox, WireGuard sind nicht verfügbar. Selbst so etwas Triviales wie das Ändern von /etc/hosts, fstab oder Systemd-Units geht dort nicht mal soeben. Mein lokaler Web- und Datenbank-Server, Entwickler- und Build-Umgebungen, meine Backup-SW, sehr viel SW, die ich täglich nutze, ist unter SteamOS schlicht nicht installiert. Meine ganzen Skripte laufen dort nicht. Dazu kommt in meinen Fall noch, dass ich mit KDE nicht kann. Ich bin Xfce-Nutzer.

Klar, zum Surfen und E-Mail schreiben wird Dir so ein Immutable reichen. Aber ich persönlich nutze meinen (Linux-)PC auch noch für ein paar andere Dinge. Dafür habe ich ihn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was schwierig wird sind systemnahe Software und Treiberinstallation. Das fängt schon bei einer Nvidia-Karte an. Auch Dinge wie VirtualBox, WireGuard sind nicht verfügbar. Selbst so etwas Triviales wie das Ändern von /etc/hosts, fstab oder Systemd-Units geht dort nicht mal soeben. Mein lokaler Web- und Datenbank-Server, Entwickler- und Build-Umgebungen, meine Backup-SW, sehr viel SW, die ich täglich nutze, ist unter SteamOS schlicht nicht installiert. Meine ganzen Skripte laufen dort nicht. Dazu kommt in meinen Fall noch, dass ich mit KDE nicht kann. Ich bin Xfce-Nutzer.
Da sind auf jeden Fall ein paar Punkte dabei. Für die meisten Dinge, die jetzt noch nicht so gut gehen, wird es aber ziemlich sicher über kurz oder lang Lösungen geben. Es gibt ja scheinbar auch schon immutable Distros, die auf den Servermarkt abzielen. Ich meinte das aber auch allgemeiner als jetzt das SteamOS speziell.

Ich nutze auch noch keine, kenne aber jemanden, der da drauf abfährt und ein paar Sachen klingen schon echt gut. Aber das ist alles noch recht frisch und die Debian-Systeme, die ich professionell und für meine eigenen Server einsetze, sind halt auch stabil und die Manjaro-Systeme, die ich auf meinen privaten Endgeräten nutze sind nicht so kritisch, als dass die rund eine Stunde Bastelei im Jahr, die da bis jetzt so aufgekommen ist, ein großes Problem wäre.
 
Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht! CS 2 läuft eigentlich sofort unter Linux. Steam Play aktiviert ?
Es war eher ein Problem mit Linux selbst.
Soundkarte nicht richtig erkannt, GPU Steuerung nicht funktioniert, irgendwann hat es plötzlich nicht mehr gebootet.

Und per USB Stick bei installieren hätte katastrophale Folgen, von daher lasse ich's lieber wieder
 
Es war eher ein Problem mit Linux selbst.
Soundkarte nicht richtig erkannt, GPU Steuerung nicht funktioniert, irgendwann hat es plötzlich nicht mehr gebootet.

Und per USB Stick bei installieren hätte katastrophale Folgen, von daher lasse ich's lieber wieder
Irgendwie klingt das stark nach SecureBoot-Problemen.
Mal im Bios geschaut, ob das auch sicher deaktiviert ist?
 
Sollte Ubuntu nicht sogar mit SecureBoot laufen?
Keine Ahnung. Habe mich weder mit SecureBoot noch mit Ubuntu beschäftigt. Weiss nicht, ob man da noch irgendwas spezielles beachten muss.

Ich weiß nur, dass ich auch mal so eine ganz seltsame Häufung von Problemen hatte, auf die es nicht einen wirklichen Reim gab und die immer weiter zunahmen, bis gar nichts mehr ging. Am Ende war es SecureBoot (das nach nem Reset default an war). Wieder deaktiviert und der Rechner schnurrte wieder ohne Zicken.
 
Ich weiß nur, dass ich auch mal so eine ganz seltsame Häufung von Problemen hatte, auf die es nicht einen wirklichen Reim gab und die immer weiter zunahmen, bis gar nichts mehr ging. Am Ende war es SecureBoot (das nach nem Reset default an war). Wieder deaktiviert und der Rechner schnurrte wieder ohne Zicken.
Gut, eigentlich sollte SecureBoot nur verhindern, dass es bootet, wenn das verwendete OS nicht unterstützt wird und die meisten Distros werden nicht unterstützt. Ubuntu ist aber wohl eine der wenigen Distros, die tatsächlich unterstützt werden.
 
Dualboot ist nicht einfach. Das liegt am Secure Boot/UEFI Kram. Wenn Du Secure Boot abschaltest, weiß ich nicht wie ein parallel existierendes Windows 11 reagiert. Ubuntu und Fedora haben damit keine Probleme, weil die ein für den UEFI Kram akzeptable digitale Signatur/Zertifikat nutzen.
Danke,bei mir kommt es auch nur als Dualboot in Frage,
Mach nur den Bootloader und Steam OS auf ein extra Laufwerk. Bei mir hatten Windows Updates in der Vergangenheit schon mal die Angwohnheit, Grub zu überschreiben oder ähnliches. Es soll halt kein anderes BS geben, außer Windows! :)
Dual-Boot Linux Windows funktioniert problemlos, wenn man beide Systeme kategorisch trennt. [...]
Das "Geheimnis" besteht darin Windows und Linux auf getrennten Laufwerken (nicht nur Partitionen) zu installieren.

Bezüglich DualBoot-Problemen mit Windows:

ich stolper gerade so über die News - Microsoft bequemte sich gerade am 13. Mai, nach 9 Monaten(!), einen Fehler mit DualBoot, den sie durch einen Bug in einem ihrer früheren "Updates" selbst verursacht haben, endlich zu fixen.

[Quelle: neowin.net ]
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso wird eigentlich alles im Text genommen was valve auch schreibt nur 1 Satz wird mit Absicht weg gelassen ?

Das steam os , Windows ersetz ist ein Wunsch denken, selbst valve schreib das gaming pc ein ganz anderes Brett als handhelds. Allein die Masse an unterschiedlichen Systemen und Komponenten der User, macht das unmöglich.
 
Müssen sie nicht. Es würde schon reichen, wenn sie es nicht aktiv einschränken und verhindern würden.
(warum glaubst Du klagte Epics Schweini Tim wiederholt über Microsoft und warum fand Gabe Newell damals die LinuxCon so inspirierend, was zu den Bemühungen um Steam Machines, Steam Deck, Proton und SteamOS führte?)
-> TS [1], [2], [3], [4], [5], [6] ; GN [1], [2], [3], [4],

MS hat keine gute Track-Record.
Und alles, was bemängelt wird, was von Microsoft woanders nicht läuft, liegt an Microsoft, nicht an den anderen Systemen.
Excel auf Apple war lange ein Drama - nicht weil OsX so ein schlechtes System wäre, es nicht könnte oder Apple sich dagegen gestellt hätte, sondern wegen den Einschränkungen und Widerwillen von MS.

So wie Apple versucht einen Walled-Garden aufzuziehen und einmal eingefangenen Leuten das entfliehen nicht nur nicht attraktiv, sondern so schwer wie möglich macht, macht das MS auch, indem sie massiv Hürden und Sperren in den Weg legen.
Oder nimm Adobe.

Nicht, dass sie es außerhalb "nicht supporten" oder garantieren - DAS wäre das geringste Problem.

Es ist eine Sache, jemandem einen gewissen Service und Unterstützung nicht zu bieten und eine ganz andere, ihm tatsächlich Fußfesseln anzulegen.
Jemanden die Leiter nicht hoch helfen vs. ihn aktiv von der Leiter runterzuziehen (die Beine zu brechen und ans Geländer zu ketten :ugly:) ...
Was meinst Du, wie schnell die FOSS-Community Lösungen erarbeiten würde, wenn nur die aktive Verhinderung von MS nicht wäre - auch ganz ohne irgendwelchen Support?
Ich verstehe dein Problem nicht, du forderst doch auch nicht das PS Spiele auf der Xbox laufen?!

MfG
 
Gut, eigentlich sollte SecureBoot nur verhindern, dass es bootet, wenn das verwendete OS nicht unterstützt wird und die meisten Distros werden nicht unterstützt. Ubuntu ist aber wohl eine der wenigen Distros, die tatsächlich unterstützt werden.
Die Probleme mit aktivierten SecureBoot kann ich bestätigen. Gibt durchaus Distros die keins unterstützen aber booten und dann gibt es wie mein Vorredner schon ausführte massive Probleme mit diversen Komponenten. Hatte das Problem zuletzt mit Zorin.
 
Sollte Ubuntu nicht sogar mit SecureBoot laufen?
Ubuntu läuft problemlos mit Secure Boot, solange man das System exklusiv mit Ubuntu betreibt. Meine Aussage gilt solange bis es irgendwann aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert. :)

Man sollte sich tatsächlich überlegen ob das tatsächlich braucht. Es ist halt eine Sache mehr, die kaputt gehen kann.
 
Ich verstehe dein Problem nicht, du forderst doch auch nicht das PS Spiele auf der Xbox laufen?!

MfG
Ich??? Ich habe kein Problem.

Ich habe mir keinen Xbox GamePass andrehen lassen und auch nichts im Microsoft-Store gekauft.

Und ganz bestimmt erwarte und verlange ich nicht, dass diese dann woanders funktioniert.
Das einzige, das ich vielleicht naiv "erwarte", ist, dass solche Einschränkungen ganz klar und offen für jeden Kunden bei der Nutzung klargemacht werden.

*Zu Deinem Xbox/PS-Spiele-Vergleich: Und warum eigentlich nicht? Warum ist jeder mit dieser Exklusivität einverstanden?... ich für mich fordere sogar noch mehr! Ich fordere, dass Spiele unabhängig von der Plattform laufen können.
Es könnte und sollte eigentlich egal sein, welches System du unter der Haube verwendest. Man kann sich als Publisher auf eine Plattform konzentrieren -das ist legitim (ich erwarte nicht, dass jede Plattform supported wird)-, aber man sollte nicht aktiv andere Plattformen verhindern und bannen. Wenn ich durch Translation Layer, Emulationen, Workarounds und Patches es auch unter anderen Plattformen lauffähig bekomme. Den Publisher soll nur kümmern, dass ich eine Kopie erworben habe, nicht, wie ich diese ausführe (das gilt nicht vollumfänglich für kompetitive Multiplayer, wo ein Interesse besteht, durch Spielveränderungen keinen unfairen Vorteil gegenüber Mitstreitern zu erlangen)
Ich persönlich habe extrem etwas gegen Exklusivität und Elitarismus. Ich bin für Inklusivität.
Das nur mal so am Rande.
Womit ich ein Problem habe, ist, wenn jemand seine stärkere Position wie ewa Marktmacht dazu nutzt, Konkurrenz zu behindern und zu bekämpfen und die Nutzer nicht durch komfortable Dienstleistungen und Bedienung, sondern durch technische Einschränkungen, Vetragsklauseln und aktive Behinderung an sich zu binden.

(Mich nervt genauso wie Dich (vermutlich), dass Leute sich treudoof versklaven liessen und dann erwarten, dass sie unproblematisch und genau unter gleichen Bedingungen woanders die Freiheit erlangen - ohne etwas dafür tun zu müssen.)


Gut, eigentlich sollte SecureBoot nur verhindern, dass es bootet, wenn das verwendete OS nicht unterstützt wird und die meisten Distros werden nicht unterstützt. Ubuntu ist aber wohl eine der wenigen Distros, die tatsächlich unterstützt werden.
Ubuntu läuft problemlos mit Secure Boot, solange man das System exklusiv mit Ubuntu betreibt. Meine Aussage gilt solange bis es irgendwann aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert. :)

Man sollte sich tatsächlich überlegen ob das tatsächlich braucht. Es ist halt eine Sache mehr, die kaputt gehen kann.
Ihr geht davon aus, dass SecureBoot eine unabhängige/neutrale technische Lösung ist.
Ist sie nicht. SecureBoot ist Microsoft. SecureBoot funktioniert so, wie Microsoft das will und lässt Sachen zu, die Microsoft genehm sind.
Wenn Microsoft durch updates oder bugs was am Code kaputt macht, Schlüssel für ungültig erklärt oder entzieht usw. dann geht es nicht mehr.

Das Problem ist nicht die Idee hinter SecureBoot, sondern die Umsetzung und Microsoft als GateKeeper.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso wird eigentlich alles im Text genommen was valve auch schreibt nur 1 Satz wird mit Absicht weg gelassen ?

Das steam os , Windows ersetz ist ein Wunsch denken, selbst valve schreib das gaming pc ein ganz anderes Brett als handhelds. Allein die Masse an unterschiedlichen Systemen und Komponenten der User, macht das unmöglich.
Das und einiges andere. Aber hier noch einmal zum Nachlesen worauf Du Dich beziehst:
Valve schrieb:
Benutzer sollten SteamOS allerdings nicht als Ersatz für ihr Desktop-Betriebssystem betrachten.
Diese Aussage von Valve ist in zahlreichen Sprachen auf dieser Seite zu finden:

Man muss sich einfach klar machen, dass vergleichbare Systeme zu SteamOS (also iOS, Android, ChromeOS, MacOS) von den Herstellern immer für eine bestimmte Hardware vertrieben werden.

Wer SteamOS auf einem PC nutzt ist auf einem ähnlichen Stand wie Weiland die Hackintoshs. Das ist immer eine Bastelei geblieben, auch als Apple noch Geräte auf x86-Basis vertrieben hat. Allenfalls hat man mit Valve einen etwas freundlicheren Anbieter, der einem nicht auch noch Steine in den Weg legt. Valve wird aber trotzdem keinen zusätzlichen Finger rühren, um z.B. Nvidia-Karten zu unterstützen, solange keine Nvidia-HW in einem der unterstützen Geräte zum Einsatz kommt. Und das gilt auch für alles andere, was Steam Deck und Co. schlicht nicht benötigen.

Aber man muss die Entwicklung natürlich mal abwarten. Mir fehlt derzeit ein bisschen die Phantasie, um mir einen Trend zu SteamOS bei der breiten Masse vorzustellen. Allenfalls könnte das ein sehr langfristiger Trend werden, wo immer mehr SteamOS-Geräte bei den Leuten irgendwann in einer Zweitverwertung landen.

Immerhin hat Valve ein Geschäftsmodell (Steam) diese Geräte quasi auf Jahrzehnte mit Updates zu versorgen. Und Dank Linux ist das wahrscheinlich langfristig auch mit sehr viel weniger Aufwand verbunden als bei der Konkurrenz, die das schlicht nicht kann oder will. Man erhält von Valve für ein Steam Deck wahrscheinlich Support bis es kaputt geht und muss es nicht irgendwann aussondern oder zum Museumsstück erklären. Mal sehen wie sich das entwickelt.
 
Ich??? Ich habe kein Problem.

Ich habe mir keinen Xbox GamePass andrehen lassen und auch nichts im Microsoft-Store gekauft.

Und ganz bestimmt erwarte und verlange ich nicht, dass dann woanders funktioniert.
Das einzige, das ich vielleicht naiv "erwarte", ist, dass solche Einschränkungen ganz klar und offen für jeden Kunden bei der Nutzung klargemacht werden.

*Zu Deinem Xbox/PS-Spiele-Vergleich: Und warum eigentlich nicht? Warum ist jeder mit dieser Exklusivität einverstanden?... ich für mich fordere sogar noch mehr! Ich fordere, dass Spiele unabhängig von der Plattform laufen können.
Es könnte und sollte eigentlich egal sein, welches System du unter der Haube verwendest. Man kann sich als Publisher auf eine Plattform konzentrieren -das ist legitim (ich erwarte nicht, dass jede Plattform supported wird)-, aber man sollte nicht aktiv andere Plattformen verhindern und bannen. Wenn ich durch Translation Layer, Emulationen, Workarounds und Patches es auch unter anderen Plattformen lauffähig bekomme. Den Publusher soll nur kümmern, dass ich eine Kopie erworben habe, nicht, wie ich diese ausführe (das gilt nicht vollumfänglich für kompetitive Multiplayer, wo ein Interesse besteht, durch Spielveränderungen keinen unfairen Vorteil gegenüber Mitstreitern zu erlangen)
Ich persönlich habe extrem etwas gegen Exklusivität und Elitarismus. Ich bin für Inklusivität.
Das nur mal so am Rande.
Womit ich ein Problem habe, ist, wenn jemand seine stärkere Position wie ewa Marktmacht dazu nutzt, Konkurrenz zu behindern und zu bekämpfen und die Nutzer nicht durch komfortable Dienstleistungen und Bedienung, sondern durch technische Einschränkungen, Vetragsklauseln und aktive Behinderung an sich zu binden.

(Mich nervt genauso wie Dich (vermutlich), dass Leute sich treudoof versklaven liessen und dann erwarten, dass sie unproblematisch und genau unter gleichen Bedingungen woanders die Freiheit erlangen - ohne etwas dafür tun zu müssen.)
was du da forderst ist der Albtraum eines jeden Entwicklers, für die Spieler sicherlich nice to have aber bei einem gesunden Ausgabe Nutzen Verhältnis nicht machbar.

Aber da du es forderst kannst du ja anerkennen, dass Microsoft theoretisch das genau macht, da deren Spiele mittlerweile auf allen gängigen Plattformen laufen, sogar Ps zunehmend.

Für ein Großteil der User ist einfach Linux unnötig, das ist seit dutzenden von Jahren so und wird sich auch in der Zukunft nicht mehr großartig ändern.

MfG
 
Zurück