News Steam: Potenziell 89 Millionen Accounts geleaked

Da die Hardware-ID des Telefons als zweiter Faktor dient und jeder die App irgendwo installieren könnte, wäre es ungünstig, wenn neue Geräte ohne Verifizierung auf anderem Wege akzeptiert werden würden.
Valve wird bestimmt der erste, der Passkeys richtig umsetzt, noch vor Amazon, Google, Microsoft, Apple, den Banken und Co.

(OK, da ist schon viel "Hoffnung" mit dabei. Sagen wir "Könnte": es ist nicht ganz ausgeschlossen ;) )
 
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Mal ne blöde Frage. Kann man die Steam App als 2FA auf nem neuen Telefon installieren und es wird sofort akzeptiert? Oder ist die App auch ans Telefon gebunden? Sowas hatte ich mal bei ner Bank-app und das Telefon ist kaputt gegangen. Das neue Fon stand natürlich nicht in der "Darf-Liste"..
ich würde es so versuchen: 2FA in Steam deaktivieren, dann die App deinstallieren, auf dem neuen Handy installieren, 2FA aktivieren.
 
@KleinerLoeschZwerg

Du weist also was mir passiert ist? Das mir für mich Leute gebürgt haben sogar öffentlich und Steam das alles nicht interessiert?

Mach mal den Ofen zu mit den Vorwürfen ich würde hier was Falsches behaupten.
 
Nunja. Bei der Gelegenheit mal mein uraltes Billo-Passwort geändert. 2FA via Authenticator war ohnehin immer aktiv. Schaden kanns nicht. :D
 
@KleinerLoeschZwerg

Du weist also was mir passiert ist? Das mir für mich Leute gebürgt haben sogar öffentlich und Steam das alles nicht interessiert?

Mach mal den Ofen zu mit den Vorwürfen ich würde hier was Falsches behaupten.
Komisch das mir Leute mit ihren Likes zu deinem Quatsch recht geben.
Du sollst richtig argumentieren, das tust nun mal nicht. Schreib richtig was dir passiert ist und nichts anderes. So kann man sagen, was du falsch gemacht hast.

Ich kann es mir aber schon denken. In welcher Form, Sprache, hast du mit denen kommuniziert?

Da ich Steam Einkäufe mit Aufladekarten mache, musste ich die Auflade Codes in Zusammenhang mit einem gekauften Spiel zusammenbringen und denen dann übermitteln. Dieses hat bei mir gereicht, um mein Konto zurückzubekommen.

Tschau, ihr Gurken.
 
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Was heißt "richtig"? In wie fern werden die "falsch" umgesetzt?

Fängt schon mal damit an, dass die meisten nicht nur nicht prüfen, ob der Passkey auf getrennter Hardware liegt, sondern sogar explizit dazu ermutigen respektive es als Feature anpreisen, dass man alles auf einem Gerät machen kann. Findet der potenzielle Hacker, der auf diesem einen Gerät sowohl die Passkey-Verifikation auslösen als auch die PIN-Eingaben (sofern überhaupt nötig) beobachten kann, sicherlich auch extrem fortschrittlich. Endlich reicht ein Skill für alles. Nicht wie früher, wo man einen brauchte, der Online-Log-In-Daten erschleichen konnte und jemand anderen, der wusste, wie man z.B. TAN-Listen aus einer Wohnung klaut oder auf dem Postweg abfängt.
 
@PCGH_Torsten

Das ist doch nicht die Aufgabe des Passkey-Anforderers. Und es ist auch sehr fließend. Ich hab nen USB Passkey, der aber am Windows-PC steckt. Ist das nun getrennte HW oder nicht?

Und dann gibt es jede Menge SW auf dem PC, die gerne Passkeys machen will. Neben Windows Hello auch noch mein Passwort-Manager. Und ich muss die immer überzeugen, dass ich lieber meinen USB Passkey verwenden will.

Und dann kann man natürlich noch Passkeys auf dem Handy haben, was ich aber höchst unpraktisch finde.

Um den Spaß noch eins draufzusetzen: Wenn ich mich doch mal am Handy an einer Passkey geschützten Seite anmelden will, dann geht das ja nicht (Handys unterstützen kein USB Passkey). Deswegen muss ich immer einen AuthKey als Fallback haben.

Das ganze ist schon recht unhandlich zur Zeit.
 
Na da hast du ja selbst schon eine lange Liste von Aspekten, wie man Passkeys "falsch" umsetzen könnte.

An dem Grunddilemma, dass sichere Systeme unkomfortabel sind und komfortable unsicher, wird aber auch noch so viel Valve'sche Genialität nichts ändern können. Alles was automatisch läuft, kann auch automatisch und unbemerkt falsch laufen und alles, was auf einmal/auf einem Gerät/in einem Zug geschieht, beinhaltet nahezu unvermeidbar single points of failure, welche die Gefahr durch Angreifer vervielfachen. Der Sicherheits-Kerngedanke hinter 2FA (egal welcher Form) ist es daher, ein komplett getrenntes, zweites System zu haben, dass mit dem primären nur über manuelle Aktivität des Anwenders verbunden ist. Sowas kann man mehr oder minder gut implementieren, aber es wird immer umständlich und unbequem bleiben, während jede Abweichung vom Ideal eine Aufweichung des Sicherheitskonzepts darstellt. Dafür kann man sich bewusst entscheiden, wenn die Sicherheit weniger wichtig als der Komfort ist, aber dann sollte man keine Absolutheitsansprüche bezüglich ersterer mehr erheben und gegebenenfalls auch in Betracht ziehen, dass andere die Balance noch weiter verschieben und sich zum Beispiel auf 1FA beschränken wollen.
(Ich persönlich finde es einigermaßen paradox, dass jeder zweite Datensammler für 08/15-Online-Accounts im Namen der Sicherheit auf Maßnahmen drängt, die weit über das hinausgehen, was 99 Prozent der Bevölkerung an ihrer Haus-/Wohnungstür praktizieren. Nicht einmal Autos, und das will in Deutschland was halten, werden so sorgfältig abgesichert wie Steam-Accounts.)
 
Nun ja, ich denke es werden mehr Steam Accounts gestohlen als Haustüren aufgebrochen - auf jeden fall pro jeweiliger Nutzerzahl (es gibt ja weit aus mehr Haustüren als Steam-Accounts).
 
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