Steam gegen Epic Games Store: Duell schwächt Umsätze bei PC-Spielen

AW: Steam gegen Epic Games Store: Duell schwächt Umsätze bei PC-Spielen

Okay, das macht es ja auf die 400.000 sozusagen noch schlimmer. Wenn da überall 12% abgedrückt werden mussten. Meinte gelesen zu haben, dass da auch der Rockstar Launcher mit reinzählte und sie somit zumindest bei ein paar Exemplaren keine Provision zahlen mussten …

Woher hast denn diese Information, dass es im Rockstar Game Launcher x-fach soviele Verkäufe gab, wie bei Epic und Steam? Denn das wäre ja schön … aber ohne eine offizielles Statement dazu ist das leider reine Fantasie.

Es zeigt jedoch, dass Exklusivität der Industrie schadet, weil dann letztendlich (insgesamt) weniger verkauft wird. Und Red Dead Redemption 2 zeigt auch, dass sich trotz der Ausweichmöglichkeit auf den eigenen Launcher die Verkaufszahlen auf Steam tatsächlich potenziell 2,5-mal so hoch sind bzw. sein könnten, wenn die Spiele nicht (Epic-)exklusiv wären.
Es gibt nur konkrete Epic Zahlen vom November.
Zusätzlich laut Steamspy insgesamt 1,3 Millionen Steamverkäufe.

Wieviel über den Rockstar Launcher verkauft wurde weiß niemand, es ist aber anzunehmen dass der mit Abstand größte Anteil dort verkauft wurde weil es der Hauptlauncher ist.
Wieso sollte man sich das Spiel auch über den Epic oder (einen Monat später) Steamlauncher holen wenn der Rockstar Launcher sowieso immer Pflicht ist?

The Witcher 3 hat schon bewiesen dass entwicklereigene Launcher erfolgreicher sind, das Spiel hat sich auf GoG auch besser verkauft wie auf Steam, und das obwohl die Steam Version keine GoG Pflicht hat.
Ubisoft Spielverkäufe auf uPlay sind auch deutlich mehr wie auf Steam.
Es gibt schon einen Grund weshalb große Publisher eigene Launcher auf den Markt bringen.
 
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dito.
aber bei der ganzen häme hier von wegen "macht doch keinen was vor, eueren boykott haltet ihr doch selbst nicht durch" "lOuD mInOrItY", wird wohl irgend ne andere ausrede gefunden, als dass die verweigerung bei epic zu kaufen in dieser statistik auftauchen würde

Dass die Umsätze bei Steam auch gesunken sind hast du verstanden? Und wenn 5 Spiele die von Steam zu Epic sind denen so dermaßen Umsatz wegnimmt, dann stimmt doch was nicht.
Grund ist viel eher dass immer mehr Kunden nicht bereit sind AAA-Preise zu zahlen für Spiele die nicht fertig sind, nichts neues bieten und dazu noch Ingameshops haben oder die Hälfte des Inhalts als DLC kommt. Immer mehr Leute kaufen sich lieber sogenannte Indis, die halt weniger kosten und damit weniger Umsatz bringen. Oder gleich ganz konstenlose Spiele.

Ich hab mir dieses Jahr einiges an AAA Spielen nicht geholt weils einfach nicht überzeugen konnte. Auf der anderen Seite habe ich mir bei Epic Anno, Metro und Outerworlds geholt weil die Nachlassaktionen von Epic sie in für mich akzeptable Bereiche gebracht haben.
 
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Dass die Umsätze bei Steam auch gesunken sind hast du verstanden? Und wenn 5 Spiele die von Steam zu Epic sind denen so dermaßen Umsatz wegnimmt, dann stimmt doch was nicht.
Grund ist viel eher dass immer mehr Kunden nicht bereit sind AAA-Preise zu zahlen für Spiele die nicht fertig sind, nichts neues bieten und dazu noch Ingameshops haben oder die Hälfte des Inhalts als DLC kommt. Immer mehr Leute kaufen sich lieber sogenannte Indis, die halt weniger kosten und damit weniger Umsatz bringen. Oder gleich ganz konstenlose Spiele.

Ich hab mir dieses Jahr einiges an AAA Spielen nicht geholt weils einfach nicht überzeugen konnte. Auf der anderen Seite habe ich mir bei Epic Anno, Metro und Outerworlds geholt weil die Nachlassaktionen von Epic sie in für mich akzeptable Bereiche gebracht haben.

natürlich hat (auch) steam umsatzeinbußen gemacht, was aber nicht zuletzt auch an jedem einzelnen exklusiv-titel epics liegt. denn jeder titel der nicht auf steam verkauft wurde, sind fehlende einnahmen. es behauptet keiner, dass die bilanz ins negative gesunken ist, es sind halt nur weniger umsätze als letztes jahr (als die exklusivität noch nicht so ausgeprägt war).

sagen wir mal 3 games á 1mio verkäufe zu je 50€ mit 30% beteiligung
Metro Exodus: entgangene 15mio €
Boderlands 3: entgangene 15mio €
Outerworlds: entgangene 15mio €

summa summarum 45mio € umsatz die fehlen. und ich glaube nicht, dass selbst steam sowas irgendwo anders einfach wieder ausbügelt. das fehlt am jahresende dann einfach im vergleich zum vorjahr

dass meinem gefühl nach (zu faul um vergleichsdaten zu suchen) 2019 weniger "gute", bzw. überhaupt spiele rausgekommen sind, als in den vorjahren und diese dann wie bereits erwähnt an quali verlieren tut sein übriges
 
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Wieso sollte man sich das Spiel auch über den Epic oder (einen Monat später) Steamlauncher holen wenn der Rockstar Launcher sowieso immer Pflicht ist?

Kann ich absolut nachvollziehen. Wenn einem Launcher im Prinzip egal sind, kauft man da wo man das beste Preis-Leistungs-Verhältnis geboten bekommt … Mir bspw. ist dieser Umstand relativ unwichtig, auch weil die Implementationen in der Regel vollkommen nebensächlich und nicht störend sind – in meinen Augen. Von daher entscheidet bei mir dann i.d.R. auch das Preis-Leistungsverhältnis.
 
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Da Epic vor allem dafür bezahlt hat, dass Steam-Nutzer bestimmte Spiele nicht kaufen können, ist es komplett logisch, dass diese Umsätze dann fehlen.
 
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Kann ich absolut nachvollziehen. Wenn einem Launcher im Prinzip egal sind, kauft man da wo man das beste Preis-Leistungs-Verhältnis geboten bekommt

Nicht unbedingt.
Ich hab dort gekauft, wo R* die meiste Kohle abbekommen hat, also über den R*-Launcher und da mir das Preis-/Leistungsverhältnis im Falle von RDR2 nicht nur egal war, sondern ich R* gern ordentlich Geld für dieses Produkt zukommen lassen wollte, weil ich denke, dass es den Preis mehr als wert ist, hab ich das teuerste Angebot für RDR2 genommen, was es dort gab, auch wenn ich die zusätzlichen Gimmicks für Quark halte.
Dazu hab ich dann noch ein paar € im Onlinemodus gelassen, den ich so gut wie gar nicht gespielt habe, da ich den Kaufpreis noch für zu niedrig hielt.

Evtl. schieße ich da auch nochmals Geld nach, denn für mich ist RDR2 ein Meisterwerk, was dementsprechend entlohnt werden sollte.
Sonst kriegen wir irgendwann nur noch Müllspiele.

Meinte gelesen zu haben, dass da auch der Rockstar Launcher mit reinzählte und sie somit zumindest bei ein paar Exemplaren keine Provision zahlen mussten …

:daumen:
Ja, das meinte ich ebenfalls gelesen zu haben, dass R*Launcher und Epic zusammen(bzw. alle Verkäufe vor Steamrelease zusammen, denn es gab ja noch andere Möglichkeiten, außer R* und Epic) bei 400k lagen und mit Steam dann sofort über ne Million.

Jetzt so auswendig aus der Erinnerung, ohne nachzusehen.


edit:

https://www.pcgameshardware.de/Red-...TA-5-bester-Monat-seit-Dezember-2017-1341935/

Die PC-Verkaufszahlen sind von 406 Tausend Einheiten im November 2019 auf 1 Million Einheiten im Dezember 2019 angestiegen. RDR2 erschien am 5. Dezember 2019 auf Steam, also etwa ein Monat nachdem das Western-Epos an anderer Stelle veröffentlicht wurde, darunter auch der Epic Games Store und der Rockstar Games Launcher.


edit2:
dass Red Dead Redemption 2 gehörig angekurbelte Verkäufe nach dem Launch auf Steam genießen durfte.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Naja, die Headline ist ja mal wieder Clickbait vom Feinsten, nur um die Epic Hater zu validieren :D . Im Artikel wird dann herausgestellt, dass EGS vs. Steam keineswegs der einzige oder auch nur der Hauptgrund für die Schwächung ist.

Ich persönlich sehe da auch ganz andere Faktoren. Erstens war 2019 generell arm an Highlights. Alle Publisher/Entwickler, die es sich leisten können, verschieben ihre Spiele jetzt in Richtung neue Konsolen, um dann über alle Plattformen richtig abzusahnen, wenn es soweit ist.
Weiterhin dürfte der Faktor GaaS eine bedeutende Rolle spielen. Die Publisher schneiden sich ins eigene Fleisch, wenn sie "epische" Spiele mit teils schon sinnlos großen Welten erschaffen und die Spielzeit mit "busywork" künstlich ins Unendliche strecken. Wer hundert(e) Stunden an einem GaaS Titel festhängt, der kauft eben keine anderen Spiele in der Zeit und bei weitem nicht jeder schaut bei den GaaS Titeln im Store vorbei, um das finanziell auszugleichen.

Letztlich könnten auch die Abo-Modelle eine Rolle spielen. Ich persönlich habe GR Breakpoint und Jedi Fallen Order für €14,99 im jeweiligen Abo mitgenommen und damit gut Geld gespart. Ich hätte mir beide Titel zwar eh nie zum Vollpreis, sondern vermutlich für €20 - €30 im Sale gekauft, aber an mir haben EA und Ubi auf jeden Fall Geld "verloren".
Vom Xbox Game Pass ganz zu schweigen. Ich persönlich boykottiere den MS Store und alles, wo Xbox drauf steht zwar konsequent (dank GFWL Debakel), aber letztes Jahr sind ja Massen von Spielern auf das Lockangebot von €1 für den ersten Monat Xbox Game Pass aufgesprungen. Und mit dem Pass konnte man viele begehrte EGS "Exklusivtitel" wie Metro Exodus und Outer Worlds spielen (sooo exklusiv sind die EGS Titel nämlich eigentlich gar nicht...).

Den EGS sehe ich insofern nicht als großen Hemmschuh. Die große Mehrzahl der Spieler interessiert sich nicht für den Launcher. Die kaufen sich ein Spiel bzw. den Key einfach, wenn sie etwas zocken wollen. Fertig. Zudem fehlen bei Steam ja nun keine echten Blockbuster. Ein Metro Exodus oder Outer Worlds wird auf Steam keine Bäume mehr ausreißen. Wenn ein Spiel vom Kaliber wie RDR2 für ein ganzes Jahr exklusiv gewesen wäre, dann könnte man schon eher von ausgebliebenen Verkäufen in signifikanter Höhe sprechen, aber das war bekanntlich nur einen Monat EGS "exklusiv" (auch hier nicht wirklich, da es ja auch per Rockstar Store zu kaufen war).
 
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Steam:
Spiele im Einzelverkauf auf dem Stand von 2003. Lockt Kunden mit regelmäßigen Rabattschlachten vergleichbar mit Ramschkisten, Cover-Disk Spielen und Spielepyramiden aus Supermärkten. Hat den Indie Boom rechtzeitig erkannt und mitgemacht. Hat den Lootbox Boom rechtzeitig erkannt und mitgemacht. Ist gerade noch rechtzeitig auf den Moba Zug mit eigenem Spiel aufgesprungen und kassiert mit dem digitalem Äquivalent von Pannini Stickeralben. Valve hat in einer Welt die in Richtung Spiele Abo-Dienste geht kein schlagkräftiges Lineup.

Epic:
Hat mit Fortnite viel Geld gemacht und jetzt ein Nostalgieprojekt am laufen, bei dem man Spiele verkauft, einmal mehr im Stil von 2003. Lockt Kunden mit kostenlosen Spielegeschenken und Entwickler mit größeren Margen und Bonuszahlungen. Hätte als Abo-Dienst ebenfalls kein Lineup.

Microsoft:
Liefert seinen Shop mit Windows 10 aus und ist de Fakto auf jedem Computer. Verkauft Spiele noch einzeln um Leute bei Laune zu halten die das wollen, hat aber eigentlich schon auf ein 10€ Monat Modell umgestellt und hat die Entwicklerressourcen entsprechend Gegenwert in den Ring zu schicken.

Ubisoft:
Gleiches Prinzip wie Microsoft. Vermutlich das beste Lineup der gegenwärtigen Abodienste, sofern man auf Abwechslung steht.

EA:
Einmal mehr, gleiches Prinzip wie Microsoft, wobei der eigentliche Kassenschlager das Ultimate Team Konzept ist, hinter dem sich glorifiziertes und schöngeredetes Pay2Win PvP verbirgt. EA hat nicht genug für den Ruf der Marke EA getan im Hinblick darauf, dass Kunden den EA-Dienst für 13€ im Monat abonnieren sollen.

Blizzard;
Hat sein Monatsabo dort gesetzt wo sie genau wissen, dass die meisten eh nix anderes Spielen. Hat weitere Spiele die stark darauf zugeschnitten sind Exploits in der Denkweise der Kunden zu finden und diese gnadenlos auszunutzen.

Humble:
Hat ein Monatsabo für Spiele die schon drei Mal im Steamsale für 75% waren, naja, wem es gefällt.

Sony:
Verkauft Spiele noch klassisch und hat ein Abo für das was früher die Platinum Serie gewesen wäre.

Amazon:
hat einen Zeh in das kalte Wasser der Spieleentwicklung getaucht, hat umfassende Metriken zur Kaufkraft und Verteilung des Marktes und ist wie die Cobra die lauert zuzuschlagen.

Ehrlich gesagt ist Epic vs. Steam die letzte Schlacht zweier Firmen die merken, dass ihr Geschäftsmodell eigentlich für den Arsch ist. Aber je mehr sie mit ihrem Kampf in die Öffentlichkeit drängen, umso weniger fällt den Kunden hoffentlich auf, dass die Welt sich längst weiterbewegt.

Das krasseste was ich mir vorstellen kann ist, dass Microsoft sowohl EA als auch Ubisoft aufkauft. Man darf nicht vergessen, dass auf der Liste Microsoft diejenigen sind die in Sachen Cash in einer ganz eigenen Liga spielen. Bei EA kriselt es, bei Microsoft in der Spieleführung kriselt es, historisch betrachtet wäre das der Moment, bei dem man sich Ubisoft in den Konzern holt mit den Guillemots weiter als unantastbare Sonnenkönige dieses Firmenbereichs und bei der Gelegenheit konsolidiert man den Markt noch mit dem Zukauf von EA. Microsoft hat 130 Milliarden auf der hohen Kante, für EA und Ubisoft wird man in der Summe unter 30 Zahlen. Und das wenn man 100% haben wollen würde, die man ja nicht braucht. Wer das für unrealistisch hält, möge sich vergegenwärtigen, dass Microsoft für Minecraft 2.5 Milliarden gezahlt hat. EA und Ubisoft zu kaufen ist kein monetäres Problem, die Kohle ist da, es ist eher ein politisches Problem wie man die richten Anteilseigner überzeugt, dass es für ihre Dividente der bessere Schritt ist. Spätestens wenn Microsoft Spiele für Sony und Nintendo ankündigt und den Konsolenkrieg beerdigt und auf friedlich macht, würde so ein Szenario auf uns zurollen sehen.
 
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Kann ich absolut nachvollziehen. Wenn einem Launcher im Prinzip egal sind, kauft man da wo man das beste Preis-Leistungs-Verhältnis geboten bekommt … Mir bspw. ist dieser Umstand relativ unwichtig, auch weil die Implementationen in der Regel vollkommen nebensächlich und nicht störend sind – in meinen Augen. Von daher entscheidet bei mir dann i.d.R. auch das Preis-Leistungsverhältnis.
Klar, aber gerade wenn es um den Preis geht ist es immer am Schlausten beim Hauptlauncher zu kaufen, denn nur dafür gibt es z.Bsp. Keys in Keyshops, und nicht über Drittlauncher.
RDR2 Keys in Keyshops findest Du nur für den Rockstar Launcher, und nicht für Steam oder Epic.
 
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Ubisoft:
Gleiches Prinzip wie Microsoft. Vermutlich das beste Lineup der gegenwärtigen Abodienste, sofern man auf Abwechslung steht.

Im Gegenteil handelt es sich hier mit weitem Abstand um den schlechtesten Deal, da man nur UbiSoft Titel erhält von denen sich eine ganze Reihe auch noch wie copy & paste Klone anfühlen. Klar bietet der Katalog dennoch durchaus Abwechslung, aber wenn man jetzt nicht total neu zum Hobby "Gaming" dazu gestoßen ist, dann wird man viele Spiele schon gezockt haben und damit sinkt der Wert des €14,99 teuren Katalogs im Vergleich zu Konkurrenzangeboten beträchtlich.

EA:
Einmal mehr, gleiches Prinzip wie Microsoft, wobei der eigentliche Kassenschlager das Ultimate Team Konzept ist, hinter dem sich glorifiziertes und schöngeredetes Pay2Win PvP verbirgt. EA hat nicht genug für den Ruf der Marke EA getan im Hinblick darauf, dass Kunden den EA-Dienst für 13€ im Monat abonnieren sollen.

Man sollte sich schon um etwas Objektivität bemühen. Bei Origin Access bekommt man bei beiden Varianten €2,99/Monat Basic (oder €24,99/Jahr) und €14,99/Monat Premier (oder jährlich €99,99) neben dem EA Katalog eine Vielzahl von 3rd party Spielen mit dazu, darunter viele Indie Perlen. Das ist deutlich attraktiver als uPlay+, was EA da zu bieten hat.

Sowohl das Schlusslicht UbiSoft, als auch EA, werden aber durch den Xbox Game Pass komplett in den Schatten gestellt. Auch wenn mir persönlich nach der GFWL Nummer der Microsoft Müll niemals -vor allem nix, wo Xbox drauf steht- ins Haus kommen wird, so muss man dem Xbox Game Pass objektiv die beste Spielebibliothek bescheinigen.
 
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Ehrlich gesagt ist Epic vs. Steam die letzte Schlacht zweier Firmen die merken, dass ihr Geschäftsmodell eigentlich für den Arsch ist. Aber je mehr sie mit ihrem Kampf in die Öffentlichkeit drängen, umso weniger fällt den Kunden hoffentlich auf, dass die Welt sich längst weiterbewegt. Blablabla
Dahingerotzter Mist, getränkt von Antipathie und Halbwahrheiten.
Das Geschäftsmodell von VALVE und EPIC basiert auf digitalen Verkäufen (2018 waren 8 von 10 verkauften Spielen digital). Aber das ist ja laut dir fürn Arsch. :lol:
Die ganzen Abomodelle gabs auch schon vor 15 Jahren. Fing mit MMORPG und Co. an und mündet derzeit in Origin Access, XBOX Game Pass und UPLAY+. Hierbei ist der XBOX GP noch mit das Vernünftigste. :ugly:
 
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Epic Store starte ich nach wie vor nur für gratis games. Hab da noch nie ein Cent gelassen. Bei Steam hab ich schon einige 1000 €uros gelassen.
 
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Das Steam Store publisht einfach "Alles" ein Vorteil für einige, wüst, billig und unübersichtlich für andere, gut das es dort User Reviews bei all den B, C & Indie Titeln, toten MP Servern +Impompatiblen +F2play Spielothekentum .Die Epic Store begeisterung kann ich kaufmännisch nicht nachvollziehen , GOG spiele habe ich noch Boxed von früher.
Uplay+ Orgin machen auf mich einen guten Eindruck von Übersicht und Qualität der Titel.
 
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Warum? Weil jemand tausende Euro für Spiele ausgegeben hat?
Ich bin seit 14 Jahren bei Steam, hätte ich in dieser Zeit 2000 € ausgebenden, dann wären das knapp 12€ pro Monat. Für eines meiner Lieblingshobbys ist das geschenkt.
Vermutlich liege ich aber drunter, würde so 8-10€ pro Monat schätzen.
 
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Und wir Blizzard Spieler hocken in unserem kleinen Universum und freuen uns über das, was wir haben. :bier:

Mit der Ausnahme von den verkackten Activision-Spielen, die mag keiner :slap:
 
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Ob man EA oder Uplay als Abo besser findet überlasse ich wirklich jedem selbst. Beide Dienste decken eine Auswahl von Genres ab. Die Panik dass alle Ubisoft Spiele gleich wären kann ich nicht nachvollziehen. Sicherlich haben OpenWorld Titel von Ubisoft eine gemeinsame DNA, aber Ubi hat auch Sachen wie Anno, Siedler, Trials, For Honor oder Trackmania im Programm die man jetzt nicht auf einen billigen Assassin's Creed Vergleich runterbrechen kann. So wie man EA nicht auf Ultimate Team reduzieren kann.


Die andere Sache die man hinterfragen muss ist nicht das Geschäftsmodell gegenüber dem Kunden, sondern das Modell gegenüber den Entwicklern. Bislang war das Konzept, dass ein Entwicklerstudio ein Spiel macht, das schlägt hoffentlich ein wie eine Bombe und dann kommt jeder nur noch mit dem Ferrari zu Arbeit, macht noch ein Sequel und geht dann in Rente. Ich weiß, das ist übertrieben dargestellt, aber das war schon soetwas wie ein Traum der meisten und besonders im Indie Sektor ist der Traum sehr lebendig.

Kehrseite dieses Traums sind aber, dass man erst einmal eine Menge Flops überleben muss bevor man Teil eines Hits ist der groß genug ist, dass man nichtig Asche macht. Befristete Verträge und Firmen für die man im ständigen Wechsel arbeitet. Hinzu kommt, dass die richtig finanziell erfolgreichen Spiele ihre Einnahmen längst nicht mehr mit dem ganzen Team teilen. Die Macher von Doom sind damit reich geworden, die Macher von Doom 2020 werden damit nicht reich werden, egal wieviel Kohle Bethesda damit macht. Die Entwickler von Doom 2020 werden wohl die Wahl zwischen einem neuen befristeten Vertrag und der Entlassung haben. Diese Realität ist ja was die Flut an Indie Spielen weiter befeuert. Die machen weniger Geld, aber man muss durch weniger Leute teilen, bzw. man teilt die EInnahmen wirklich mit den Leuten und sieht sie nicht als seelenlose Code- und Grafik-Söldner

Der Übergang von EA, Ubi und Microsoft zu Abodiensten erlaubt es diesen Firmen auch die Firmenkultur bei den Entwicklern zu ändern. Ein Übergang vom zeitbefristeten Quasi-Leiharbeiter zu einem dauerhaften Angestellten mit einer Karriere im Konzern ist möglich. Da ist die Industrie noch lange nicht an dem Punkt, aber das ist wo sie hin muss, wenn sie vor hat die Entwicklerqualität zu halten und nicht weiter auszubluten. Es wird immer so getan als wäre es eine Überraschung, wenn "AAA" Spiele total verbuggt auf den Markt kommen und "große" Entwickler Probleme haben mit vermeintlich einfachen Fortsetzungen. Bei jeder anderen Software würde man sofort sagen, Leute ihr habt ein Problem mit eurer Entwicklungsabteilung. Ist die zu klein? Verliert ihr zu viel gutes Personal? Was ist da los? Die Spieleindustrie ist überwiegend eine Gig-Economy und eine solche Economy hat Vorteile, aber der Nachteil ist, dass die Komplexität des Produktes eine Obergrenze hat die niedriger ist. Deswegen sehen wir viele ambitioniert komplexe Produkte die dann recht heftig auf die Nase fallen. Da fällt es auf, dass Ubisoft und EA mit ihren Abodiensten in letzter Zeit etwas beharrlicher die Spiele nachbessern als das früher der Fall gewesen wäre. Ich glaube nicht, dass der Grund ist, dass man den Spielern gerechter werden will als früher, sondern eher den Entwicklern ein Signal setzen will.
 
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Ich glaube ja, dass der Markt sich die letzten Jahre einfach komplett übersättigt hat. Man kann jederzeit entweder auf aktuelle Sales, die eigentlich laufend stattfinden, Indietitel, eine Kombination aus beidem, kostenlose Titel oder natürlich den guten alten Mount Shamerest zurückgreifen. Warum sollte man sich dann finanziell und/oder nervlich mit teuren Spielen verausgaben, die viel zu früh auf den Markt gekommen sind? Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
 
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Auch für mich gilt, Epic Store = No buy.
Die Gratisspiele können die sich in die Haare schmieren oder sonst was damit machen.
Ich hätte schon Lust auf die Quantic Dreams Spiele oder Outer Worlds, aber solange es die nur bei epic gibt, verzichte ich.
Epic kann ja von mir aus machen was die wollen, aber bitte schafft diesen verdammten Exclusiv Bullshit wieder ab.
 
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