Steam: Französische Verbraucherschützer verklagen Valve

AW: Steam: Französische Verbraucherschützer verklagen Valve

Dumm, dümmer, "Verbraucherschutz" :ugly:

Das Verbot, digitale Spiele weiterzuverkaufen, schützt den Markt für PC Spieler und alle(!) Akteure im Markt profitieren davon. Wenn man den Weiterverkauf zulassen würde, würden sehr wahrscheinlich die Preise direkt steigen (auf Konsolenniveau!) und/oder viele Entwickler deutlich weniger Anreiz haben, überhaupt für den PC zu entwickeln.

Wenn ich Valve wäre, würde ich den Verkauf von Spielen in Frankreich einfach mal für eine Weile einstellen. Dann können die armen Verbraucher ja sehen, was sie davon haben... :P

Edit:
Ich verstehe eh nicht ganz, warum Steam Spiele überhaupt noch verkauft. Ich an ihrer Stelle würde die Spiele einfach nur verleihen, und zwar lebenslang gegen eine einmalige Bearbeitungsgebühr. Dafür wäre nur eine neue ABG und ein neuer Button nötig, auf dem "Leihen" statt "Kaufen" steht. Problem gelöst... ;)
 
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Ich frage mich ja ernsthaft warum man heute noch gebrauchte Spiele kaufen sollte. Die Preise sinken doch mittlerweile rasant und der nächste, großangelegte Sale ist meist auch nicht weit bei dem man dann selbst recht aktuelle Titel schon beinahe hinterhergeschmissen kriegt, von kleineren Titeln ganz zu schweigen. Gefühlt würde ich sagen, dass PC-Spiele noch nie so günstig waren.

Mfg
Kiryu
 
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Donnerwetter, die haben sich ja Zeit gelassen.

Grundsätzlich finde ich es absolut lobenswert, wenn die Betreiber dieser verhassten Plattformen vor den Kadi gezogen werden, aber egal was sie heute noch finden: Steam ist (leider) inzwischen etabliert und schon so lange am Markt, dass sie schon mit Gewohnheitsrecht argumentieren können.

:lol:

Leider? Ohne Steam wäre der PC schon sowas von tot.
 
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Also ganz ehrlich ich mag ja auch Steam. Die Auswahl ist riesig, man entdeckt immer wieder neue interessante Games und nicht zuletzt ist es so unglaublich einfach ein Spiel zu kaufen.
Aber trotzdem verstehe ich nicht wie man so sehr Steam, bzw. die Publisher verteidigen kann oder schreibst du einfach provokant um auf die Ist-Situation hinzuweisen?
Denn letzten Endes bringt Steam und Co. bis auf die oben genannten Gründe nur Nachteile zu einem klassischen Retail kauf ohne Onlineplattformanbindung.

Eigentlich hast du doch die ganzen Argumente selbst schon geliefert.
Ein Retail Game kann ich weiterverkaufen wie ich möchte.
Ich bin nicht von Servern eines Publishers abhängig, außer eventuell für Multiplayerfunktionen.
Das wichtigste ist aber man kann mir nicht einfach das Game wegnehmen.

Es ist ja nix für die Ewigkeit.
Sagen wir mal Steam gibt's in 5 Jahren nicht mehr.
Ja dann sind einfach mal alle Games futsch, sollten die Publisher nicht so großzügig sein, andere Wege anzubieten um die gekauften Games zu zocken.
Man muss sich das eigentlich mal auf der Zunge zergehen lassen. Man kauft wie früher einen Vollpreistitel für sagen wir 60€. Aber man kann sich nicht in 5 Jahren sicher sein ob man das Spiel dann noch zocken kann, weil man ja nur ein Nutzungsrecht hat.
Das ist doch ein Witz.
Und das findest du gut?!
Der richtige Weg wäre ganz einfach ein Spiel rechtlich wie ein gekauftes Stück Butter zu betrachten.
Nämlich das bei Kauf das Eigentum übergeht und fertig.
Nur das natürlich Länderübergreifend durchzusetzen ist schlicht eine Illusion.

Also ich gebe dir somit dahingehend recht, dass die aktuelle Situation nun mal so ist aber gut finden kann man diese als Kunde nicht.
 
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Dumm, dümmer, "Verbraucherschutz" :ugly:
Eigentlich machen sie genau das, was sie müssen. Der Verbraucher ist heute ggü. den Spieledistributoren einfach in einer zu schwachen Lage. Ich wüsste nicht, inwiefern der Markt für diese Beurteilung eine Rolle spielen sollte. :ka:

Das Problem ist imo sogar weniger der Verkauf, sondern die undefinierte Nutzungsdauer und die durch Onlinezwang erzwungene Abhängigkeit vom Lizenzgeber.

Zum eigentlichen Thema Verkauf: es gibt ja nicht nur schwarz und weiss. Man könnte pauschal 6 Monate nach Veröffentlichung eines Spiels Wiederverkäufe erlauben und ggf. sogar an einem florierenden Gebrauchtmarkt mitverdienen. Die Industrie ist einfach zu faul, gute Lösungen zu finden, weil die aktuellen einfach viel vorteilhafter sind. Davon sollte man sich imo nicht blenden lassen.
 
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Vielen ist wohl nicht klar, dass wir kaum mehr Singleplayer Spiele (die nicht grade so groß sind wie Skyrim/Witcher 3 etc.) als auch kurzweilige Indie Spiele bzw. kleinere Spiele an sich bekommen würden; wenn man nun gebrauchte Spiele die man online gekauft hat genauso leicht wieder verkaufen kann (als Download). Ein ganzer Markt würde halt einfach zusammen brechen. Jemand hat die Freie Marktwirtschaft ja so gelobt, ungefähr so reagiert sie nunmal wenn sich herausstellt, dass man mit kleinen Spielen kaum noch Gewinn macht.

Aber wenn hier ja alle so dagegen sind, dann kann man halt nur noch das jährliche COD und ein paar AA Games kaufen.

Ich hab die letzten Monate mal ein paar Indie-Games konsumiert, weil die ja angeblich so toll sein sollen. The Park, Pineview Drive, Silent Hill: Alchemilla, Dear Esther und Everybody's Gone to the Rapture waren allesamt Zeitschwendung. Storys nicht zu Ende gedacht oder kaum vorhanden, keine Höhepunkte, Gamedesign schwach (insofern überhaupt vorhanden, Stichwort: Walking Simulator), immer viel lesen und man muss sich die Texte auch noch selber übersetzen. Zudem war die Grafik meist beschissen. Und dieser ganze Schrott soll ein Argument für Steams Trockenlegung des Gebrauchtmarktes sein? Himmel hilf.

Gut, ich habe auch zwei positive Indie-Spiele gehabt, und zwar Outlast und SOMA. Aber diese beiden talentierten Indie-Schmieden hättens wahrscheinlich auch über Kickstarter geschafft.

Mal ganz davon abgesehen das ich es für mehr als legitim halte ein Spiel wo ich quasi für die Story bzw. ein Erlebnis bezahle nicht weiterverkaufen zu können.

Juhu, dann lasst uns das auch bei Filmen anwenden, da zahlt man ja quasi auch nur für die Story bzw. ein Erlebnis. Ab sofort dürfen keine Blu Ray's und DVD's mehr gebraucht verkauft werden. Wird sicher die C-Movie-Schrott-Industrie ankurbeln.
 
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Die einen verklagen Microsoft und die andern Valve. Da könnte schon der gedanke aufkommen das die zuwenig Arbeit haben.
 
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Aber trotzdem verstehe ich nicht wie man so sehr Steam, bzw. die Publisher verteidigen kann oder schreibst du einfach provokant um auf die Ist-Situation hinzuweisen?
Ich habe Steam seit 9 Jahren, seit 12 existiert. Ich kenne somit Steam nicht anders, es war schon damals genauso wie heute mit dem kleinen Unterschied damals konnte man noch in Dollar bezahlen und jeden Spiel ob Uncut, Indiziert oder Beschlagnahmt kaufen.

Was ich damit sagen will ist, ich verteidige Steam aber in keinster Weise die Publisher, weil die haben mit den verschiedenen Storeseiten sowie den Regionlocks das schlechte zu Steam gebracht. Allen voran Activision, den nur wegen denen gibt es den Regionlock und nur weil sie damals nicht wollten das man sich die günstigere Uncut Version von MW2 aus UK/US kauft

Schon damals war auch der Name der AGBs "Steam Subscriber Agreement" und somit war mir schon damals klar das ich nur ein Nutzungsrtecht habe da jeglicher Wiederverkauf unterbunden wurde.
Wieso soll ich jetzt nach 9 verdammten Jahren was dagegen sagen, wenn es mich vor 9 Jahren nicht gejuckt hat?

Aber ob du es glaubst oder nicht sogar bei Gog.com das angeblich so DRM-Frei ist hat man ansich nur ein Nutzungsrecht laut AGBs, den diese verbieten ebenso jeglichen Weiterverkauf. :P

Das wichtigste ist aber man kann mir nicht einfach das Game wegnehmen.
Kommt drauf an ob das Spiel einen anderen DRM hat oder nicht. Nehmen wir an es hat SecuROM dann kannst du das Spiel nur x-mal installieren und dann?
Wenn es schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat kann der Publisher ebenso sagen "Interessiert micht nicht, du hast es x-mal installiert, nun ist dein Nutzungsrecht weg". BÄÄM Spiel weg.

Es ist ja nix für die Ewigkeit.
Sagen wir mal Steam gibt's in 5 Jahren nicht mehr.
Ja dann sind einfach mal alle Games futsch, sollten die Publisher nicht so großzügig sein, andere Wege anzubieten um die gekauften Games zu zocken.
Man muss sich das eigentlich mal auf der Zunge zergehen lassen. Man kauft wie früher einen Vollpreistitel für sagen wir 60€. Aber man kann sich nicht in 5 Jahren sicher sein ob man das Spiel dann noch zocken kann, weil man ja nur ein Nutzungsrecht hat.
Das ist doch ein Witz.
Und das findest du gut?!
Wie gesagt ich hab Steam seit 9 Jahren und seit 12 Jahren bestehen die SSA somit hat sich seit 9 Jahren für mich nichts geändert und somit mache ich mir auch keine Gedanken ob Steam in 5 Jahren noch exsitiert.
Aber GabeN hat mal gesagt das wenn der Tag kommen sollte, er nur einen einzigen Patch veröffentlichen muss, damit man alle Spiele ohne Steam starten kann. Ob das stimmt oder nicht wird man dann sehen wenn der Tag kommt. ;)

Darüber mache ich mir aber keine Gedanken, weil ich kann auch jetzt vor die Tür gehen und von einem Auto überfahren werden, dann sind ~450 Spiele im Wert von 5391€ futsch.

was dich stört oder auch nicht, ist ziemlich egal für die frage, ob valve gegen geltendes recht verstösst ;).
Sie verstossen aber gegen keins oder warum sonst ist der deutsche Verbrauchenschutz schon zweimal vor Gericht gegen Valve gescheitert? ;)

Aber ich sehe schon die Schuld bei Steam, wenn sie gehackt werden und dann meine Daten gestohlen werden.
Welche Daten sollen den gestohlen werden?
Alle Daten die man stehlen könnten sind komplett verschlüsselt! Valve speichert absolut nichts unverschlüsselt, das wuirde schon mehrmals klar nach den 2-3 Hackattacken.
Einzig und alleine das Steam Forum Passwort musste man ändern und wenn man dort keinen Account hat, dann war es so oder so egal.

Das einzige was derzeit gestohlen wird sind CS:GO und TF2 Accounts mit vielen Items in den Inventaren. Da kannst du dir aber sicher sein das diese gescammt wurde oder sie haben mal wieder irgendwo draufgeklickt.
 
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Eigentlich machen sie genau das, was sie müssen. Der Verbraucher ist heute ggü. den Spieledistributoren einfach in einer zu schwachen Lage. Ich wüsste nicht, inwiefern der Markt für diese Beurteilung eine Rolle spielen sollte. :ka:
Der Markt ist elementar für alles, was mit dieser Frage zusammen hängt. Durch ein Verbot des Verkaufs von Spielen wird das "normale" Marktgeschehen in diesem Fall geschützt, d.h. der freie Austausch von Angebot des Herstellers und der Nachfrage der Konsumenten. Wie in jedem anderen Markt ist der Kunde keineswegs in einer schlechten Lage, da er die Nachfrageseite übernimmt und zwar gänzlich (ohne richtigen Zwischenhändler). Der Kunde hat durch seine Kaufentscheidungen (ob und wann!) direkten Einfluss auf den Markt und die Preisgestaltung (was man auch schön an der Dynamik von Sales in diesem Geschäft sieht, während Verkaufspreise am Erscheinungstag eher traditionell "fest" sind).

Wenn man den Verkauf von Spielen freigibt, wird hingegen der Markt einseitig gestört. Das leuchtet erst dann ein, wenn man sich verdeutlicht, was eine digitale Ware überhaupt von einer physischen Ware unterscheidet. Es gibt da zwei Punkte: erstens die unbegrenzte Vervielfältigbarkeit ohne wirkliche Arbeit oder Kapitaleinsatz (was Steam durch DRM nach wie vor zumindest einschränken könnte) und zweitens das Nichtvorhandenseins jeglichen Verfalls oder Abnutzung. Gerade dieser zweite Punkt ist elementar, weil er verdeutlich, warum man Regeln für reale Güter nicht für digitale Güter kopieren sollte. Verkaufe ich ein Spiel nach einer Woche, dann ist das Spiel immer noch zu 100% neuwertig. Es ist zu 100% identisch zu dem Produkt, das der Hersteller verkauft. Damit wird also das normale Wirken von Angebot (vom Hersteller) und Nachfrager (Konsument) massiv gestört und in Richtung des Konsumenten verschoben. Die natürlich Folge eines solchen Eingriffs sind höhere Kosten/Preise oder geringere Bereitschaft, in diesen Markt zu investieren. Mit einem sekundären Gebrachtmarkt wie etwa bei Autos oder selbst bei Spielen mit Hülle im Laden, lässt sich das nicht vergleichen. Digital und physisch sind eben zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe, die unterschiedliche Regeln des Marktes brauchen.
 
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Welche Daten sollen den gestohlen werden?
Alle Daten die man stehlen könnten sind komplett verschlüsselt! Valve speichert absolut nichts unverschlüsselt, das wuirde schon mehrmals klar nach den 2-3 Hackattacken.
Einzig und alleine das Steam Forum Passwort musste man ändern und wenn man dort keinen Account hat, dann war es so oder so egal.

Das einzige was derzeit gestohlen wird sind CS:GO und TF2 Accounts mit vielen Items in den Inventaren. Da kannst du dir aber sicher sein das diese gescammt wurde oder sie haben mal wieder irgendwo draufgeklickt.

Ich sagte ja nur falls da irgendwie was gestohlen werden würde, nicht das es wahrscheinlich ist.
Ich kenne mich damit nicht so gut aus, ich denke auch Verschlüsselungen kann man knacken.
Für mich wären sie aber Schuld wenn meine Daten von ihren Servern gestohlen werden.
Z.b. könnten Kontoinformationen gestohlen werden etc.

Ich hab die letzten Monate mal ein paar Indie-Games konsumiert, weil die ja angeblich so toll sein sollen. The Park, Pineview Drive, Silent Hill: Alchemilla, Dear Esther und Everybody's Gone to the Rapture waren allesamt Zeitschwendung. Storys nicht zu Ende gedacht oder kaum vorhanden, keine Höhepunkte, Gamedesign schwach (insofern überhaupt vorhanden, Stichwort: Walking Simulator), immer viel lesen und man muss sich die Texte auch noch selber übersetzen. Zudem war die Grafik meist beschissen. Und dieser ganze Schrott soll ein Argument für Steams Trockenlegung des Gebrauchtmarktes sein? Himmel hilf.

Gut, ich habe auch zwei positive Indie-Spiele gehabt, und zwar Outlast und SOMA. Aber diese beiden talentierten Indie-Schmieden hättens wahrscheinlich auch über Kickstarter geschafft.
Nur weil es viele schlechte Spiele gibt heißt das ja nicht das Indie Games generell schlecht sind die guten stechen ja heraus. Und der Punkt ist ja auch der, dass niemand damit Gewinn machen würde. Da man die Spiele einfach durchspielen kann und dann gebraucht für fast den gleichen Preis verkaufen kann. Daher hätte niemand mehr eine Anreiz derartige Titel zu entwickeln, und die wenigsten Entwickler sind Gutmenschen die z.b. einfach nur ihren Traum verwirklichen wollen.

Daher hätten nur noch größere Titel mit einer Fanbase wie COD eine Chance.

Juhu, dann lasst uns das auch bei Filmen anwenden, da zahlt man ja quasi auch nur für die Story bzw. ein Erlebnis. Ab sofort dürfen keine Blu Ray's und DVD's mehr gebraucht verkauft werden. Wird sicher die C-Movie-Schrott-Industrie ankurbeln.

ich sag nur Äpfel und Birnen. Davon abgesehen kenne ich keinen online Händler wo man Filme Downloads kaufen und weiterverkaufen kann.

Es ist außerdem ein großer Unterschied ob ich eine DVD kaufe oder ein Spiel auf Steam.
 
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IZ.b. könnten Kontoinformationen gestohlen werden etc.
Auf Steam werden keinerlei Kontodaten gespeichert....
Aber nochmal alle wichtigen Daten werden verschlüsselt und wie das Passwort mit einem Multiplikatot multipliziert.
Das heisst das der Hacker bevor er die eigentliche Verschlüsselung knacken kann erstmal den Multiplikator entschlüsseln muss und das kann jede x-beliebige Zahl sein.

Valve hat schon früh erkannt auf was sie achten müssen, deshalb sind auch Steam Account, Support Account und Foren Account (Offizieles Forum) voneinander getrennt.
Die Sicherheitsmechanismen ala Steam Guard und Mobile Authenticator wurden nur wegen TF2/CS:GO/Dota 2 gemacht und wenn du nicht tradest oder den Marktplatz benutzt, dann brauchst du diese so oder so nicht bzw. kannst sie ohne Steam, Guard eh nicht nutzen. ;)
 
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Abwarten und Tee trinken.
Mal schaun, was es für ein Gerichtsurteil geben wird und was es dann vielleicht an weiteren Folgen mit sich ziehen wird/kann.
Ich befürworte auf jeden Fall, dass Spiele wieder verkauft werden können und diese dann gebraucht gekauft werden könnten.
Technisch wäre das für Valve sicherlich möglich.
 
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Aber nochmal alle wichtigen Daten werden verschlüsselt und wie das Passwort mit einem Multiplikatot multipliziert.
Das heisst das der Hacker bevor er die eigentliche Verschlüsselung knacken kann erstmal den Multiplikator entschlüsseln muss und das kann jede x-beliebige Zahl sein.
Alle Verschlüsselungen sind knackbar. Und als Grundlage für die Verschlüssellung dient zum einen ein Allgorithmus und zum anderen der/die Schlüssel. Ob diese Schlüssel mit X Multipliziert werden, spielt dabei keine Rolle und ich bezweifel auch sehr stark, das ein Unternehmen, das nicht für Sicherheitssoftware/Algorithmen zur Verschlüssellung bekannt ist sich dort seine eigene Schlangensuppe kocht. Die werden wie auch die allermeisten anderen Unternehmen auch brav auf etablierte Verschlüssellungsalgorithmen setzen. Security-by-obscurity hat vielen Datenbanken bereits schon den garr ausgemacht. Das sollte man sich zweimal überlegen.

Entweder lässt sich eine Verschlüssellung durch einen Angriff auf den Algorithmus durchführen oder durch Bruteforce von erzeugten Schlüsseln etc. Die Frage ist in der heutigen Zeit nicht mehr das "ob", sondern das "wie lange".

@Topic: Das wird nichts geben. Wie hier schon gesagt wurde und dieser Umstand hat sich auch früher nicht anders verhalten (man sollte AGB's in den Hüllen bzw. die EULA's auch mal lesen!), erwirbt man nur eine Nutzungslizenz. Software ist und war nie ein physisches Produkt. Das was wir als physisch bezeichnen, ist nur die Verpackung bzw. das Trägermaterial. Ich habe hier auch sehr viele Originalspiele in meinem Regal stehen und in den EULA's (die übrigens jedes Spiel hat) steht bei allen, die ich mir durchgelesen habe sogar drin, das der Weiterverkauf untersagt ist.

Ausschnitt EULA Call of Duty 2 (einfach gegriffen und es ist alt!):
(1) Activision räumt dem Kunden das nicht ausschließliche, nicht übertragbare, zeitlich unbegrenzte Recht ein, ein Exemplar dieses Programms nach den in diesen Lizenzbedingungen geregelten Bedingungen zu nutzen.
(5) Das Programm darf nur durch den autorisierten Handel verkauft und nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von Activision vom Kunden vermietet oder verleast werden.

Anderes Beispiel: Rollercoaster Tycoon 3
The Software is licensed and not sold to you and its use is subject to this EULA. The Company grants you a limited, personal, non-exclusive license to use the Software in the manner described in the user documentation. The Company reserves all rights not expressly granted to you in this EULA. Where the Software includes software components incorporated under license from third parties your use of those components (if any) is further subject to the relevant End User Licenses included in the readme files accompanying the Software.
Weder die Spiele selbst noch die Rechte an den Spielen besitzen die Spieler. Sie sind ausschließlich dazu authorisiert, die Software für sich selbst unter den im Handbuch angegebenen Computer-Systemen zu verwenden. Theoretisch würde sogar das installieren und nutzen unter Linux mit Wine schon einen Lizensbruch bedeuten. Und ich habe hier wirklich nur so ins Regal gegriffen. Ich habe die Spiele nicht vorher selektiert. Ich gehe also davon aus, das es so in der Art bei den allermeisten anderen Spielen auch so ist.

Bisher konnte man die Spiele nur aus 2 Gründen weiterverkaufen:
1. Der Lizenscode sowie die Software wurden auf physische Träger hinterlassen, wodurch eine weitergabe auch physisch funktioniert. Ist nur heute kaum noch der Fall, da der Lizenscode meist direkt an den Erstkunden gebunden wird. Danach hat man nur noch hartes, unangenehmes Toilettenpapier.
2. Es wurde gedulded! Es hat also kaum jemand interessiert! Dadurch wird es aber nicht weniger verboten! Und durch die digitale Verbreitung und der einfachen Handhabung des Internets (man muss für den Verkauf weder das Haus verlassen, noch lange warten), setzen die Publisher ihre Rechte, die sie eh schon immer hatten durch die Argumente moderner digitaler Verbreitung durch. Mit Erfolg!

Es ist also kein grundsätzliches Recht für Kunden, digitale Medien, die ihnen nicht gehören, sondern nur nutzen dürfen, weiter zu verkaufen. Und genau das wurde auch hier in Deutschland (wie schon angesprochen) von Gerichten klargestellt. Sollte also Frankreich und dessen Verbraucherschutz damit Erfolg haben, dann werden die Publisher Frankreich mit einem Region-Lock von ihren Angeboten ausschließen. Große Unternehmen fackeln da nicht lange.
 
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Die UFC hat doch so viele gute Kämpfer, ich glaube die haben bessere Chancen als die anderen Verbraucherschutzverbände:ugly:
 
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Du verwechselt hier was! Du hast bei einer Retail das Nutzungsrecht um das Spiel zu spielen, das stimmt aber du bist gleichzeitig auch Eigentümer des Datenträgers und somit ist ein Verklauf auch zulässig.
Ich könnte jederzeit meine Retails verkaufen, nur hat der Käufer davon nichts, den der Key ist mit meinem ACC verknüpft. Zwar könnte ich den Key vom Support löschen lassen, bringt aber absolut nichts den der Key wird unschädlich gemacht, d. h. er kann nichtmehr auf Steam aktiviert werden.

Nein, ich verwechsel da gar nichts. Es ist heute genauso wie damals, als es diesen ganzen DRM Mist noch nicht gab, völlig gleich. Auch damals hat man mit dem Kauf einer Software eine Lizenz erworben, die es erlaubte, die auf dem Datenträger enthaltene Software im Rahmen der Lizenzbestimmungen zu nutzen. Man hat also genauso wie heute auch nur ein Nutzungsrecht der Software auf Grundlage der Lizenzbestimmungen erworben. Was anderes als ein Nutzungsrecht wäre auch gar nicht möglich, da ein Publisher eine Software als Ganzes ja nur 1x veräußern kann ;)

Heute aber ist nahezu jedwedes Game (also die Software) mittels DRM bzw. dessen Mitbringseln via Key/Aktivierung an einen Account auf einer der zahlreichen Platformen festgeknebelt. Selbst dann, wenn ich diese Software noch auf einem Datenträger erworben habe. Der Publisher gewährt weiterhin wie gehabt ein Nutzungsrecht an der Software. Aber er verhindert durch die Accountknebelung den Weiterverkauf, was lange Gang und Gebe gewesen ist. Etwas ähnliches geschieht gerade beim einzigsten deutschen Pay-TV Anbieter. Denn dort werden die Smartcards mit dem vom Anbieter auf Leihbasis zur Verfügung gestellten Receiver zwangsverheiratet. Soll heißen, die Karte funktioniert nur auf diesem einen Receiver. Aber auch hier regt sich kaum Widerstand gegen diese Art von Zwangsgängelung.

Es hat sich also rein gar nichts Grundlegendes zu früheren Zeiten geändert. Heute wie Damals erwirbt man mit dem "Kauf" einer Software nur ein Nutzungsrecht dessen. Aber mit dem entscheidenen Unterschied, das die Publisher heute Dank DRM/Accountbindung den Weiterverkauf unterbinden und, wenn denen z.B. irgendwas an dem Käufer nicht gefällt, die Nutzung an der Software kurzerhand unterbinden können. Sie haben also alle Möglichkeiten, die Nutzung der käuflichlich erworbenen Software nach Gutsherrenart zu unterbinden. Einige Publisher gehen ja soweit, das man nur eine gewisse Anzahl an Aktivierungen einer Software zuläßt. Das ist dann natürlich ganz großes Kino, wenn man danach als Bittsteller beim Publisher auftauchen muß, damit man gnädigerweise weitere Altivierungen bekommt. Bei sowas kann man einfach nur noch :kotz:
 
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Valve weist außerdem jegliche Verantwortung von sich, sollten Angriffe dazu führen, dass Nutzerdaten gestohlen werden. Auch die Klausel, bei der sich Valve die Eigentumsrechte von Inhalten zuspricht, die Nutzer erstellt und bei Steam hochgeladen haben, will die UFC aufheben lassen.

Wäre schön wenn dann bei Facebook auch mal so ein Druck, bei diesen Punkten, von Seiten des Verbraucherschutzes gemacht würde :rollen:
 
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a) hat das z.B. EA schon jemals abgehalten?
b) Wäre ich mir nicht so sicher. Wenn es die Lizenzbedingungen hergeben?
 
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