Steam Deck ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

das ist das gute an einer offenen plattform, selbst wenn valve nächstes jahr das handtuck schmeisst, bedeutet das keineswegs das ende. allein über steam kommt da die nächsten jahre jede menge an nachschub, egal wie sich das ding verkauft.
Das stimmt an sich schon - aber wer repariert das dann? Wer motiviert Programmierer, die Hardware explizit auch zu berücksichtigen (Auflösung etc.) ?
Ist wie gesagt mein Eindruck bei vielen Valve Hardware-Produkten.
also selbst wenn das deck teurer ist als die switch. durch die billigeren spiele kriegt man das geld schnell wieder rein


dass du hier valves offenheit zum kritikpunkt macht spricht eine deutliche sprache was falsch läuft auf dem spielemarkt

stell dor vor valve würde HL3, portal3, usw nur für steamOS rausbringen. das geheule wäre groß

Das ist sicher Ansichtssache, ob ich mehr für Spiele zahlen will oder nicht. Ich finde Nintendos Preise bei vielen Produkten (ok, bei allen Produkten ;) ) völlig überzogen.

Geschlossen oder offen hat IMHO noch nie einen großen Einfluss auf den Spielemarkt gehabt. Dieser ist seit Ende der 70er Jahre stark kommerziell geprägt. Die Spiele-Hersteller gehen dahin, wo man (mehr) Geld verdienen kann und die Spieler gehen dahin, wo es Games gibt.
Ich habe paar Monate unter Linux gezockt - dann kommt dann doch wieder das eine Game, was es nur auf Windows gibt und man ärgert sich und wechselt zurück auf Windows, weil es gerade der ganze Freundeskreis zockt.
In sofern kann ich das Theme "fehlende Offenheit" mehr als nachvollziehen - leider sehe ich nicht, das im Games Bereich irgendwas wirklich "offen" wäre, sieht man von einigen wenigen Opensource-Titeln mal ab.

Wenn Valve Spiele exklusiv machen würde, ja dann würden alle heulen. So wie bei EPIC - wo dann am Ende aber gefühlt doch wieder jeder Heuler einen Account gemacht hat. Mit Exclusives hat man als Hersteller mit den wichtigsten Grund, das Kunden überhaupt meine Plattform nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe die negativen Haltungen zu diesem Gerät nicht. Vor allem darf man das nicht einfach als Mobile Console sehen, sondern als ganz normalen PC mit Mobil Funktion. Da stecke ich zuhause Monitor Tastatur und Maus ran und habe auf einmal einen recht guten PC, welcher immer noch deutlich besser ist als diese Einsteiger PCs mit 3400G für 600€, welche hier immer mal vorgestellt werden. So ein Gerät kann man doch nicht mit einem Kinderspielzeug wie der Switch vergleichen wollen. Wenn ich da einen VSCodium darauf installiere könnte ich das Teil als vollwertigen Arbeitsrechner nutzen.
 
Und jetzt gehen wir mal nach Asien, wo XCloud, Stadia etc. keine Rolle spielen und bestimmt 90% aller Spieler am Handheld unterwegs daddeln. Dafür spielen sie aber gerne Lol, Dota, CSGO, Fortnite, PoE, Rocket League etc. Sie haben aktuell einen Handheld, der genau das nicht bietet und jetzt kommt Steam um die Ecke, wo man für 419€ Gaming für unterwegs und bei Kumpels bekommt und was man mit einem Adapter zum vollwertigen PC machen kann. Ich glaube schon, dass Valve eine enorme Chance hat und dass Steam-Deck als erster seiner Art eine gute Zukunft haben könnte.
Quellen? Bzw. woher nimmst du deine Information. Nicht das ich mich in China und co. gut auskennen würde, aber soweit ich weis ist mobile Gaming im asiatischen Raum tatsächlich eine größere Sache als hier bei uns, allerdings fast ausschließlich auf dem Smartphone, vor allem in China. Mikrotransaktionen sind dort deutlich besser angekommen als bei uns ....
Es gibt außer der Switch ja auch quasi keine Handhelds mehr, die Kickstarterprodukte, die ja fast alle aus Fernost kommen, haben nicht mal ansatzweise genug Produktion um irgendwas in Mainstreambereich zu versorgen.
Oder meinst du so extrem kleine Geräte, wo man Fake-Retrogames drauf zocken kann?
Die von dir genannten Spiele kann ich mir einfach nicht auf einem Handheld vorstellen, ich meine LoL und Dota? PoE noch am ehesten, aber das ist doch viel zu unübersichtlich auf kleinem Screen und im überfüllten Zug/Bus. Man darf auch nicht vergessen, dass keines der Spiele für das SteamDeck optimiert wird, Steuerung eingeschlossen. LoL überhaupt zum laufen zu bekommen dürfte auch schwierig werden, das ist genau das Gegenteil von einfachem Plug&Play, was schon immer die Essenz von mobile Gaming war, wie ich finde.
Nichtsdestotrotz lasse ich mich natürlich gerne eines besseren belehren, soll ja jeder machen können was er will und mehr Optionen sind da immer gut, erst recht wenn sie so offen gestaltet sind (zumindest nach jetzigem Stand) wie das SteamDeck :D
Selbst wenn Steam das direkt wieder absägt, sollte tatsächlich Windows drauf laufen kann einem das als bastelfreudiger Kunde ja egal sein, spezieller Support für die Spiele ist ja sowieso nicht gegeben.
Ich habe nicht mal ein Smartphone, wenn ich von meinem 7 Jahre alten WindowsPhone mal absehe.

Ich besitze mittlerweile ein Amazon Oasis (Kindle) und "spiele" zunehmend damit. Sprich, ich wechsle das Hobby. Casual kann man halt keine PC-Spiele genießen, weil es kein Angebot dafür gibt. Und das Angebot bestimmt die Nachfrage.

Zu glauben, die Leute nehmen die Switch oder das Smartphone, weil es nichts Besseres (mehr) gibt, ist wahrscheinlich zu kurz gedacht. Zumindest in meinem Fall ist das so.
Nischen gibt es ja immer und ich würde einfach mal behaupten, Leute, die kein Smartphone besitzen und sich trotzdem für ein SteamDeck interessieren (also nicht einfach gar nichts mit Technik anfangen können) sind eine recht kleine Nische (72% der Deutschen besitzen ein Smartphone, Prognose für 2023 sind 83%) ;)
Ich denke die Leute nehmen das Smartphone, weil es einfach alles wichtige vereint: News, Kommunikation, Gadget/Werkzeug und Unterhaltung.
Selbst die recht erfolgreiche Switch sieht man hier bei uns nicht wirklich im mobilen Einsatz (subjektives Empfinden), ob das SteamDeck auch nur zu Hause ausreichend Vorteile biete wird man sehen.

Ich persönlich besitze Smartphone, Kindle und Switch, in meinen sporadischen Zugfahrten wird eigentlich hauptsächlich gelesen über das Kindle (sofern ich nichts für die Uni etc. machen muss) und nebenbei per Smartphone Musik gehört, ich fahre aber auch nie länger als 45 Minute.
Müsste ich deutlich mehr pendeln, wäre das SteamDeck vielleicht ne Option, wahrscheinlicher wäre dann aber wohl direkt nen Laptop, der eignet sich ja auch direkt für noch weitere Dinge ...
 
Ich verstehe die negativen Haltungen zu diesem Gerät nicht. Vor allem darf man das nicht einfach als Mobile Console sehen, sondern als ganz normalen PC mit Mobil Funktion. Da stecke ich zuhause Monitor Tastatur und Maus ran und habe auf einmal einen recht guten PC, welcher immer noch deutlich besser ist als diese Einsteiger PCs mit 3400G für 600€, welche hier immer mal vorgestellt werden. So ein Gerät kann man doch nicht mit einem Kinderspielzeug wie der Switch vergleichen wollen. Wenn ich da einen VSCodium darauf installiere könnte ich das Teil als vollwertigen Arbeitsrechner nutzen.
OK, das Feature, dass man es als "normalen" PC anschließen kann, ist natürlich ein guter Punkt.
Was ist VSCodium ?
 
Müsste ich deutlich mehr pendeln, wäre das SteamDeck vielleicht ne Option, wahrscheinlicher wäre dann aber wohl direkt nen Laptop, der eignet sich ja auch direkt für noch weitere Dinge ...
Darum geht es doch gar nicht. Ich plane nicht das Deck irgendwohin mitzunehmen. Ich will einfach zuhause damit gemütlich spielen können. Ich setze mich halt nicht mehr für Nier: Automata und andere Spiele stundenlang an den PC oder eine Konsole. Dafür bin ich inzwischen einfach zu alt. Schon alleine mein Kreuz macht das nicht mehr mit und es fühlt sich wie Arbeit an.

Statt meine Steam Bibliothek zu spielen, lese ich inzwischen wieder. Für mich kein Problem, für Valve aber vielleicht schon. Deshalb bauen sie uns (alten?) Leuten jetzt dieses Gerät?

Für AAA Titel setze ich mich nicht mehr an den PC, außer es geht um so etwas wie Elite: Dangerous. Und ich möchte auch nicht auf dem Fernseher spielen müssen, sondern genau dort, wo ich ansonsten meine Bücher oder auf meinem Kindle lese, also z.B. im Bett. Und ich will ein Spiel auch einfach beenden und wieder aufnehmen können ohne dafür jedesmal meinen PC booten zu müssen. Und ich möchte meine Titel auf Steam spielen.

Ich will einfach eine portable Konsole für meine Steam-Bibliothek, um nicht mehr an PC und Laptop gebunden zu sein. Zugegeben First-World-Problems. Aber das ich damit alleine bin, bezweifle ich. Wir werden sehen.
 
Ich bin ein bisschen irritiert warum hier von mehreren Leuten Redakteure die Betriebswirtschaftliche Bedenken am Steam Deck äußern zu Technikfeinden ernannt werden.
Man kann Technik auch interessant finden und trotzdem hinterfragen ob sie sich verkauft oder ob man sie selbst nutzen wird. ;)
Ich bin ein bisschen irritiert, warum aus Kritik an fehlender Offenheit für Neues "Technikfeindlichkeit" gemacht wird.
Man kann gerne anderer Meinung sein und trotzdem darauf verzichten, Leuten Worte in den Mund zu legen. ;)
 
@atarivcs ich habe keine ahnung was du mir jetzt sagen willst?
du bestätigst doch eigentlich nur, dass valve respekt verdient hat nicht exkluiv zu sein und andere sich nicht anders zu helfen wissen als exklusiv zu werden

für mich ist das grund genug, dass ich nur bei valve kaufe (bzw sehr selten bei itch) und bei den anderen stores die gratisspiele mitnehme, aber nie 1 cent ausgeben werde. und wie gesagt nintendo komplett ignoriere. ich will meine spiele auf PC spielen und wenn mir das nicht ermöglicht wird, dann spiel ich eben was anders.
 
@atarivcs ich habe keine ahnung was du mir jetzt sagen willst?
du bestätigst doch eigentlich nur, dass valve respekt verdient hat nicht exkluiv zu sein und andere sich nicht anders zu helfen wissen als exklusiv zu werden

für mich ist das grund genug, dass ich nur bei valve kaufe (bzw sehr selten bei itch) und bei den anderen stores die gratisspiele mitnehme, aber nie 1 cent ausgeben werde. und wie gesagt nintendo komplett ignoriere. ich will meine spiele auf PC spielen und wenn mir das nicht ermöglicht wird, dann spiel ich eben was anders.
Meine Aussagen beziehen sich darauf, warum das Gerät für _mich_ uninteressant ist. Das Steam Deck ist eine offenere Plattform als eine Switch oder Konsolen - ja. Wenn dass ein wichtiges Entscheidungs-Kriterium für jemanden persönlich ist, dann verstehe ich natürlich, warum man dieses Gerät haben möchte. In sofern hat Valve da sicher einen guten Ansatz - zumal Sie ja auch andere Hardware-Hersteller mittlerweile motivieren, selber Steam Decks zu bauen.

Ich wollte nur verdeutlichen, dass im Spielemarkt generell die Offenheit einer Plattform (leider) kein Kriterium ist. Für mich persönlich habe ich ja schon einen PC zum zocken und wenn ich mir ein weiteres Gerät kaufen würde, dann eher für die Games, die es auf dem PC nicht gibt (Uncharted, Zelda, ...)
 
Ich bin ein bisschen irritiert warum hier von mehreren Leuten Redakteure die Betriebswirtschaftliche Bedenken am Steam Deck äußern zu Technikfeinden ernannt werden.
Man kann Technik auch interessant finden und trotzdem hinterfragen ob sie sich verkauft oder ob man sie selbst nutzen wird. ;)

Ich oute mich mal: Ich sehe nicht nur keine Marktaussichten, sondern finde das Steam Deck auch technisch nicht übermäßig spannend. Was macht das schon revolutionär anders, was diverse GPD-Produkte nicht seit Jahren bieten? "Die Tastatur weglassen" und "Steam OS statt Windows nutzen". Gäääähhhhn....


Quellen? Bzw. woher nimmst du deine Information. Nicht das ich mich in China und co. gut auskennen würde, aber soweit ich weis ist mobile Gaming im asiatischen Raum tatsächlich eine größere Sache als hier bei uns, allerdings fast ausschließlich auf dem Smartphone, vor allem in China. Mikrotransaktionen sind dort deutlich besser angekommen als bei uns ....
Es gibt außer der Switch ja auch quasi keine Handhelds mehr, die Kickstarterprodukte, die ja fast alle aus Fernost kommen, haben nicht mal ansatzweise genug Produktion um irgendwas in Mainstreambereich zu versorgen.
Oder meinst du so extrem kleine Geräte, wo man Fake-Retrogames drauf zocken kann?
Die von dir genannten Spiele kann ich mir einfach nicht auf einem Handheld vorstellen, ich meine LoL und Dota? PoE noch am ehesten, aber das ist doch viel zu unübersichtlich auf kleinem Screen und im überfüllten Zug/Bus. Man darf auch nicht vergessen, dass keines der Spiele für das SteamDeck optimiert wird, Steuerung eingeschlossen. LoL überhaupt zum laufen zu bekommen dürfte auch schwierig werden, das ist genau das Gegenteil von einfachem Plug&Play, was schon immer die Essenz von mobile Gaming war, wie ich finde.

Abgesehen davon, dass man wegen mangelnder Übersicht und Touch-Steuerung einfach nur Opfer wäre, dürften die meisten Online-Multiplayer-Games wegen fehlendem nativem Linux-Support ausfallen. Wrapper sind zwar nett, wenn sie funktionieren, werden aber bei sämtlichen Anti-Cheat-Systemen die Alarmglocken läuten lassen.
 
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Abgesehen davon, dass man wegen mangelnder Übersicht und Touch-Steuerung einfach nur Opfer wäre, dürften die meisten Online-Multiplayer-Games wegen fehlendem nativem Linux-Support ausfallen. Wrapper sind zwar nett, wenn sie funktionieren, werden aber bei sämtlichen Anti-Cheat-Systemen die Alarmglocken läuten lassen.
Also nachdem ich eine Zeit mal unter Linux aktiv gespielt habe (WoW, CS:GO...) muss ich sagen, dass die Wrapper zumindest bei "Mainstream"-Titeln sehr gut funktionieren und dort auch die AntiCheat Maßnahmen bei mir keine Probleme gemacht haben.
Ich weiß aber auch, dass z.B. Blizzard schon mal alle auf Linux laufenden Clients gekappt hat, weil da irgendwer nette DDoS Attacken mit gefahren hat. Insofern ist das tatsächlich ein mögliches Thema.

Bei Titel die auf Steam direkt auch für SteamOS/Linux angeboten werden, sollte dies natürlich immer funktionieren.

Gegenüber GPD und Co hätte Valve zumindest die Möglichkeit, aufgrund Ihrer riesigen Plattform, Entwicklungen für das Steam Deck zu optimieren bzw. optimierte Produkte gut zu kennzeichnen.
Leider war Valve bei Hardware bislang ja immer wankelmütig, daher scheidet das Gerät für mich erstmal aus.
 
Ich oute mich mal: Ich sehe nicht nur keine Marktaussichten, sondern finde das Steam Deck auch technisch nicht übermäßig spannend. Was macht das schon revolutionär anders, was diverse GPD-Produkte nicht seit Jahren bieten? "Die Tastatur weglassen" und "Steam OS statt Windows nutzen". Gäääähhhhn....

Der GPD ist ein 1000 Euro teurer ergonomischer Albtraum. W11 wird sich darauf gar nicht mehr installieren lassen, weil Bildschirme dieser Größe nicht mehr unterstützt werden. Windows liefert seit Jahren keine mobile Gaming-Erfahrung. Microsoft weiß das und tut exakt nichts dagegen. Dabei wäre eine mobile PC-Plattform, mit der man seine Spiele wie auf einer Konsole spielen kann, so unendlich wichtig.

Ich gebe Dir mal ein Beispiel: "Middle-earth: Shadow of War". Ich wollte das Spiele wirklich spielen, da ich schon den Vorgänger gespielt habe. Ich spiele also bis zu einem Part, wo ich erstmal nicht weiter komme. Okay, irgendwann habe ich erstmal genug und gehe raus aus dem Spiel. Bei der nächsten PC-Session (PC starten, in Steam Account wechseln, Steam starten, Controller starten, Spiel starten) stelle ich fest, dass ich einen ganzen Teil nochmal spielen muss, um wieder an die Stelle zu gelangen, an der ich gescheitert bin. Das hab ich zweimal gemacht und seitdem das Spiel nicht wieder gestartet. Konnte mich nicht aufraffen, obwohl ich das Spiel immer noch spielen möchte. Die Steam Deck kann ich an so einer Stelle einfach zur Seite legen und an der Stelle, wo ich aufgehört habe, einfach weitermachen, wenn mir wieder danach ist. Die Hemmschwelle das Spiel wieder aufzunehmen sinkt dadurch drastisch.

Das ist nur ein Beispiel von (sehr) vielen. Auch wenn ich mich durch den Anfang durchkämpfe (wie bei Nier: Automata), ist das Spielen an PC oder Laptop doch einfach extrem umständlich geworden. Ich setze mich als fast 50-Jähriger Mann nicht mehr stundenlang vor einen Rechner und spiele solche Spiele. Auch nicht, wenn ich wie jetzt Urlaub habe. Ich habe bereits einen Job, bei dem ich den ganzen Tag am PC sitze. Der Aufwand eine PC-Session zu beginnen, muss sich rechtfertigen. Bei Elite: Dangerous oder CS:GO ist das definitiv der Fall, bei den meisten anderen Spielen nicht.
Und was spannend ist?

Ich denke, Du hast die Tragweite noch ganz erfasst. Der PC zieht bei uns (alten) PC-Gamern inzwischen zunehmend den Kürzeren. Nicht durch die Playstation, die Xbox oder die Nintendo Switch, sondern durch Amazon Kindle. Wir gehen der Gaming-Industrie als Gruppe nach und nach verloren. Ich spiele genauso wenig auf der Switch wie ich Harry Potter lese. Ist einfach nicht mein Fall. Und wenn mir meine Plattform (PC) eben kein mobiles Erlebnis bietet, dann wechsle ich nicht die Plattform, sondern schlicht das Hobby. Mein Gaming-PC läuft bei mir wahrscheinlich erst wieder zum Ende des Jahres, wenn ich mir das fertig gepatchte Elite: Dangerous Oddysey ansehe.

Ich habe oft noch nicht einmal mehr Lust Abends eine Runde Oxigen not included zu spielen, weil ich dazu mein Laptop umständlich im Bett platzieren muss.
 
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Du kannst auch Windows einfach in Stand-By versetzten, wenn du später an der gleichen Stelle weiterspielen willst. Die restlichen Umstände sind nur bedingt nachvollziehbar – "Hardware starten" wird bei Steam Deck ebenfalls nötig sein. "in Steam Account wechseln" und "Steam starten" muss nicht einmal ich als DRM-Hasser; die meisten Steam-Fans haben Steam genauso im Autostart mit Perma-Login, wie es auf Steam Deck läuft. "Controller starten" erfordert bei Funk-Gamepads einen Tastendruck, alles andere geht beim PC einfach mit an. Bleibt "Spiel starten" und auch wenn Valve Steam-Nutzer sehr weitreichend überwachen kann, so zweifle ich doch daran, dass Steam Deck ohne Tastendruck ermittelt, was man spielen möchte.

Ich kann nachvollziehen, dass Leute die nicht am Schreibtisch, sondern im Bett spielen wollen, eher was zum in der Hand halten suchen, denn einen Big-Tower. Aber die gibt es eben wie gesagt schon länger (auch mit 720p-Bildschirmen bzw. beim Win Max mit 1.280 × 800), auch in Steam-OS-kompatibler-Form, und bislang konnten sich scheinbar ähnlich wenig Leute für Desktop-Spiele-im-Bett begeistern, wie ich auch für Steam Deck erwarte.
 
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