Und wie groß ist der "Impact"? Das sind etliche paar Starts in den USA, ein Dorf mußte deshalb geräumt werden und ansonsten hält sich die Sache in Grenzen. Du tust irgendwie so, als wäre der Planet dadurch unbewohnbar.
Mögliche Schäden für die Ozonschicht sowie Auswirkungen auf die Klimabilanz sind noch unzureichend erforscht, es bestehen aber begründete Bedenken. Im Vollausbau wird Starlink alleine mehr Material in die obere Atmosphäre bringen, als alle natürlichen Quellen zusammen, und das ist nur eine von vielen im Aufbau befindlichen Megakonstellationen. Betrachtet man einzelne Elemente ergibt sich teils schon heute eine Vervielfachung gegenüber dem Naturzustand, denn Satelliten haben eine andere Zusammensetzung als Meteoriten. Wie gesagt sind negative Auswirkungen noch nicht abschließend belegt, weil Forschung Zeit und Geld bräuchte. Aber FCKW dort oben zu entsorgen war eine so schlechte Idee, dass die Folgen bis heute messbar sind. Man könnte das als Anregung zur Vorsicht nehmen und diesmal nicht vollendete Tatsachen schaffen, bevor Klarheit besteht.
Beispiel:
Bezüglich "Musk hat gewagt und gewonnen":
Obwohl Musk zur Sicherung lukrativer Aufträge Methoden angewandt hat, die einige als korrupte Politik einstufen würden und andere zumindest als WTO-bedenkliche Subventionierung, ist Space X weiterhin defizitär. Am freien Markt, wo sich nach der Iridium-Pleite niemand anders mehr versucht hat, wäre er sicherlich gescheitert. Ob Starlink als proprietäres Format in der selbst geschaffenen Nische Bestand haben wird, muss sich zeigen. Bei Endkunden dürften später gestartete 5G-NTN-Angebote schon heute mehr Verbreitung haben.