Bethesda hatte mit Oblivion genau das richtige Spiel, auf genau der richtigen Konsole, zur genau richtigen Zeit. Oblivion und Skyrim waren genau die richtigen Fantasy Spiele zur absoluten Hochzeit von Herr der Ringe und Harry Potter.
Starfield hat keine SciFi Welle auf der es mitsurfen kann. Starfield hat nicht das perfekte Timing kurz nach Erscheinen einer Konsole die einen großen Generationssprung mit sich bringt.
Ob Bethesda erst seit Bezahl-Mods gierig geworden ist, ober ob das nicht schon seit der Pferderüstung so war, lass ich offen.
Ich weiß nicht, ob alles handgebaut sein muss. Valheim generiert einfach nur Landschaft und man verliert sich darin und baut seine Basis. Aber das sind ganz andere Konzepte als Bethesda mit seinem Questsystem verfolgt. Von daher ist einfach die Welt zu groß für das was das RPG System aus NPCs, Locations und Questen wirklich abbilden kann. Vermutlich nicht ohne Grund, denn Entwickler die riesige Welten erzeugen können weil sie semi-automatisch generiert werden findet man auf dem Arbeitsmarkt. Aber wie befüllt man diese Welt? Wenn alles von Hand gemacht wird, dann stellt sich sofort dieFrage "Kosten pro Queste" und ist die Welt nicht so groß, dass man sie mit handgemachten Questen nich füllen kann, weil sie zu riesig ist.
Entwickler die ein System programmieren können, das eine ganze Welt erzeugt und selbstständig aus der eigenen Simulation heraus Questen generiert deren Auswirkungen auf die Welt der Spieler wiederum beobachten kann.... Tja was soll ich sagen, wer das wirklich kann hat den nächsten garantierten RPG Milliardenhit. Niemand hat ein solches System, deswegen geht die Quest-Dichte steil nach unten, wenn die Größe der algorithmisch generierten Welt steil nach oben geht.