Abgesehen davon ist "woke/-ness" einfach ein fehlgeleiteter Kampfbegriff imho...
Das könnte man inzwischen wohl auch schon über Feminismus sagen.
Diversität ist grundsätzlich etwas Gutes, Menschen nunmal divers sind.
Absolute Zustimmung.
Vielfalt ist grundsätzlich nichts schlechtes.
Und nur weil ein weiblicher Char eine Hauptrolle hat - oder eine nicht heterosexuelle Person, oder ein Transmensch - heißt das nicht, dass damit Propaganda getrieben wird - diese Menschen gibt es ja und es ist auch mal OK, dass diese Personengruppe/n vertreten werden.
Am Ende hängt es halt, wie immer, stark von der Implementierung / Umsetzung ab und ob der "Nutzer" sich selbst in den Charakter "reinfühlen" kann, sich selbst in ihm wiederfindet und seine Emotionen nachvollziehen kann.
Ripley aus "Alien" ist dafür halt ein gutes Beispiel.
Im Grunde ist sie eine für einen Menschen völlig durchschnittliche Person, die sich plötzlich einem übermächtigen Gegner gegenübersieht, Lösungen finden muss um überleben und bestehen zu können, Angst und Verzweiflung überwinden muss und am Ende schließlich sogar heldenhaft agiert.
Es hat also alles was eine "klassische Heldenreise" braucht und wo der Zuschauer mitfiebern und mitfühlen kann.
Da spielt das Geschlecht dann auch absolut keine Rolle.
Problematisch wird es halt dann und dort sobald die (Haupt)figur den "Girlboss" raushängen lässt, alles kann und auch alles am besten, nichts (er)lernen muss, alle anderen gerne auch noch belehrt (vor allen natürlich dann Männer) und keine greifbaren Emotionen transportiert (Til Schweiger und Morfydd Clark lassen grüßen^^).
Kurz um, im Grunde immer und alles das was gewisse Strömungen in der "Woke-Bewegung" Männern (pauschal und genrell) als toxisisches Verhalten vorwerfen.
Sowas kann halt nicht (kritik- und konfliktfrei) funktionieren, außer halt man will auch eigentlich gar keine bessere Gesellschaft, sondern im Grunde nur einfach "den Spieß umdrehen" und würde sich gerne selbst in der Position sehen, die man Männern "als unmoralisch und überholt" vorwirft (und dadrauf kann ich persönlich genauso verzichten wie auf die Rückkehr zu einer nahezu rein männergeprägten Gesellschaft von vor 70 Jahren plus).
Tja da sieht man wieder dass man gleich in die Rechte Ecke gestellt wird wenn man diese Ideologie kritisiert.
Ich leg euch nur dieses Interview mit Esther Bockwyt und ihr Buch "Woke: Pychologie eines Kulturkampfes" ans Herz.
Jasmin Kosubek, ja ist klar, das Aushängeschild, von 2014 bis 2021, bei Russia Today.
Da kann man sich auch gleich Geschichte von Björn Höcke vermitteln lassen...