Star Wars: Knights of the Old Republic - EA scheint nicht involviert zu sein

Dann kann es ja wohl kaum so schlecht gewesen sein, wenn du gleich sechs (!) Druchgänge hast, immerhin zwei mehr als ich und ich fand es, bis auf natürlich einige, gleinere Schwächen, rundum eines der absolut besten Games, die ich je gespielt habe und BioWares magnum opus, neben BG2. ;)

Du hast es sechsmal durchgespielt, weiß aber nicht wer da bekämpft wurde? Jetzt ernsthaft? :ugly:

Was genau hast du dir eigentlich erwartet?
Zwei völlig unterschiedliche Spielverläufe? Das wäre für ein storylastiges 3D-RPG wohl zu schön um wahr zu sein, genauer warte ich da bis heute auf so eins. Deus Ex z.B. hätte dies bieten können, oder sogar sollen, jedoch haben die Macher davor gekniffen und/oder es waren zu wenig Ressourcen vorhanden. Jedenfalls ist sowas ein enormer Aufwand, den bisher noch kein Entwickler stemmen konnte.^^
Und wo war KotOR2 denn konsequenter, was dies anbelangt? Dort hatten gute/böse Entscheidungen auch keinen wirklich deutlicheren Einfluss auf das Spiel, abgesehen von den Reaktionen der Teammitgliedern.
Es war DAMALS ja auch nicht schlecht, aber es wäre heute richtig schlecht im Vergleich zur Konkurenz.

Zu Punkt 2: Es ist 18 Jahre her das letzte mal habe ich es in 2004 gespielt.

Zu Punkt 3: Ja ich erwarte von einem Star Wars Spiel wirklich 2 differenzierte Spielabläufe, zumindest in einer Y Story Entwicklung. Denn genau das ist es was sie bewerben aber bisher noch nie richtig eingehalten haben. Und das Game was es als erstes schafft wird wird auch ein Erfolg.. da bin ich mir sehr sicher!

Und ja es sind 18 Jahre in die Welt gegangen, als Remake jetzt 1 zu 1 die gleiche Story aufzurollen in schönerer Grafik... das wäre extrem schlecht!
 
Zu Punkt 2: Es ist 18 Jahre her das letzte mal habe ich es in 2004 gespielt.
Der Gegner war jetzt aber kein x-belieber Niemand, sondern immerhin ein ehemaliges Crewmitglied und noch zudem der mitunter wichtigste Storycharakter und potentielle Freundin für den männlichen Revan... :ugly:
Zu Punkt 3: Ja ich erwarte von einem Star Wars Spiel wirklich 2 differenzierte Spielabläufe, zumindest in einer Y Story Entwicklung. Denn genau das ist es was sie bewerben aber bisher noch nie richtig eingehalten haben.
Ich kann mich ehrlichgesagt nicht entsinnen, dass BioWare wirklich zwei differnzierte Spielabläufe angekündigt hatte. Hatten sie meines Wissens eigentlich nicht, nur dass man zwischen Hell und Dunkel wählen konnte...
Und ja es sind 18 Jahre in die Welt gegangen, als Remake jetzt 1 zu 1 die gleiche Story aufzurollen in schönerer Grafik... das wäre extrem schlecht!
Da stellen sich multiple Grundsatzfragen: Was ist denn der Sinn und Zweck eines Remakes? Das gleiche Spiel in moderner Präsentation für a) eine junge Spielerschaft aufzubereiten, b) für die alte Wunschträume in aktueller Grafik zu erfüllen c) beides?
Beide KotOR-Spiele stammen aus einer anderen Ära, waren praktisch auf der Schwelle vom Übergang klassischer, dnd-orientierter Rollenspiele zu actionlastigerem, wie man es von heute kennt. Muss denn da ein KotOR wirklich storytechnisch mit einem aktuellem Spiel konkurrieren können? Wichtiger ist doch wenn das Gameplay, denn mit einem mehr oder weniger rundenbasiertem Kampfsystem wirst du heute junge Spielerschaften, welche jene Ära eben nicht kennen, kaum hinterm Ofen vorlocken können.:rollen:
Ging halt alles in KotoR 1 nicht, in Kotor 2 geht das zumindest.
Es ist also durchaus in 1-2 Punkten schon ein bisschen konsequenter als sein Vorgänger. :)
KotOR2 versuchte halt das auszuloten, was mit dem Konzept des Vorgängers möglich war/gewesen wäre.
Ich finde es immer unfair zu behaupten, Teil 1 ist in dieser oder jener Hinsicht so viel schlechter als Teil 2, weil er eben dieses und jenes nicht oder anders gemacht hatte, dabei hat der erste Teil doch die Grundlage geschaffen. Das Grundgerüst aus Teil 2 ist ja praktisch identisch, Obsidian hat sich maßgeblich an der Vorlage orientiert und lediglich die eigenen Ideen integriert, ohne das Spiel zu revolutionieren.

Abgesehen davon: Carth als Sith-Mitstreiter? Niemals. Das wäre ja wohl viel zu unglaubwürdig gewesen, nachdem selbige immerhin seine Familie ausgelöscht haben (zumindest einen Teil davon) und seine Lebensmaxime daraus bestand, anderen zu misstrauen und niemals selbst zum Verräter zu werden, was ja schließlich enge Freunde von ihm getan haben. Ich kann mich überdies nicht daran erinnern, dass er jemals offen Zweifel an der Republik geäußert hätte, zumindest nicht während des Jedi-Bürgerkrieges.^^
Allerdings gab es andere Dinge, die man mit den Crewmitgliedern anstellen konnte, wenn auch erst spät im Spiel, nachdem man zur Dunklen Seite übergetreten ist. Es gab eine ziemlich blutrünstige und abgrundtief böse Möglichkeit, Zaalbar dazu zu bringen, seine Loyalität ggü. dem "bösen" Revan einzufordern...:wow:
 
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KotOR2 versuchte halt das auszuloten, was mit dem Konzept des Vorgängers möglich war/gewesen wäre.
Ich finde es immer unfair zu behaupten, Teil 1 ist in dieser oder jener Hinsicht so viel schlechter als Teil 2, weil er eben dieses und jenes nicht oder anders gemacht hatte, dabei hat der erste Teil doch die Grundlage geschaffen.
Ich habe doch an keiner Stelle davon gesprochen das dies grundsätzlich schlecht wäre, nur davon das Teil 2 das eben konsequenter umgesetzt / fortgeführt hat.
Die einzige Stelle wo ich mal wirklich von schlecht sprach war bei der Charakterentwicklung, die war halt wirklich schlecht in KotoR 1, da völlig undurchsichtig designed und somit eben potenziell dafür geeignet sich böse zu verskillen, selbst wenn man die Spielmechanik kennt / versteht, aber halt das Spiel nicht kennt, wie jeder beim ersten Durchgang und bei der Meinung würde ich auch jederzeit bleiben. ;)

Das Grundgerüst aus Teil 2 ist ja praktisch identisch, Obsidian hat sich maßgeblich an der Vorlage orientiert und lediglich die eigenen Ideen integriert, ohne das Spiel zu revolutionieren.

Obsidian hat das umgesetzt was man in 12 Monaten Entwicklungszeit irgendwie meinte bewerkstelligen zu können, weil mehr Zeit hat Lucas Arts damals ja für die Entwicklung von KotoR 2 nicht eingeräumt.
Was selbstredend mehr als nur völlig dämmlich war, da Obsidian als fremdes Studio natürlich weder mit der Engine, noch den Werkzeugen, vertraut war mit denen KotoR 1 entwickelt wurde und daher absehbar war das es nur in einer nahezu Katastrophe zu Release enden kann.
Das Ergebnis zu Release kennen wir ja, die es damals gespielt haben, dann leider auch alle, auch wenn es heute, dank verdammt guter Mods wie TSLRCM, Widescreen UI Fix und dem Steam Workshop, doch noch eine gut spielbare und sehr solide Fortsetzung zu KotoR 1 geworden ist.

Abgesehen davon: Carth als Sith-Mitstreiter? Niemals. Das wäre ja wohl viel zu unglaubwürdig gewesen, nachdem selbige immerhin seine Familie ausgelöscht haben (zumindest einen Teil davon) und seine Lebensmaxime daraus bestand, anderen zu misstrauen und niemals selbst zum Verräter zu werden, was ja schließlich enge Freunde von ihm getan haben. Ich kann mich überdies nicht daran erinnern, dass er jemals offen Zweifel an der Republik geäußert hätte, zumindest nicht während des Jedi-Bürgerkrieges.^^

Wieso nicht, es gab in der Star Wars Lore schon innigere Streiter für die Republik, die wegen kleineren Dingen die Seiten gewechselt haben und natürlich hat Carth hier und da mal, ohne meist genauer zu werden, durchblicken lassen das er nicht alles gutheißen kann was die Republik & der Senat so treibt.
Gerade das der Senat seine Soldaten zu Beginn der Mandalorianischen Kriege & danach gegen Revan immer wieder bewusst mit mangelhafter Aussrüstung in sinnlose Schlachten geschickt hat, in dem wissen das die Verluste unnötig hoch sein werden, scheint ihn dabei durchaus schon recht stark zu stören und "wütend" zu machen.
Das wäre durchaus ein valider Ansatzpunkt ihn auf die dunkle Seite ziehen zu können, genauso wie seinen Hass auf die Mörder an seiner Familie weiter zu befeuern.

Allerdings gab es andere Dinge, die man mit den Crewmitgliedern anstellen konnte, wenn auch erst spät im Spiel, nachdem man zur Dunklen Seite übergetreten ist. Es gab eine ziemlich blutrünstige und abgrundtief böse Möglichkeit, Zaalbar dazu zu bringen, seine Loyalität ggü. dem "bösen" Revan einzufordern...:wow:
Ja und ehrlich gesagt finde ich das die Option für einen Charakter wie Revan, lore bedingt, leider so rein gar nicht gepasst hat, zu Malak ehr, aber Revan war, grob gesagt, ja ehr eine charismatischere Version von Darth Sidious, ein taktisches und strategisches "Genie", der pragmatische Nützlichkeit über grundsätzliche Blutrünstigkeit gestellt hat, auch wenn KotoR 1 halt leider ehr den Eindruck in den Dunkle Seite Antworten vermittelt man hätte es mit einem blutrünstigen Schlächter zu tun, weil Bioware da halt leider nur die üblichen 0815 böse Charakter Klischeeantworten bedient.

Das ist aber auch etwas was Bioware meiner persönlichen Meinung nach einfach noch nie wirklich konnte, gut geschriebene böse Spielerdialoge designen, die wirkten in ihren Spielen schon immer völlig platt und eindimensional.

Ganz grundsätzlich begrüße ich ein Remake von KotoR 1 aber natürlich, selbst wenn es am Ende wirklich in allen Punkten nur ein 1 zu 1 Aufguss des Originals, mit zeitgemäßerer Grafik, werden würde (alleine schon weil man es dann endlich vernünftig mit Widescreen spielen könnte und Jedi und Sith-Roben vielleicht auch mit modernerer Grafik endlich Kapuzen spendiert bekommen könnten).
Alllerdings hoffe ich ja fast auch schon noch darauf das sie danach evt. auch noch KotoR 2 als Remake bringen würden, aber ist vermutlich etwas weniger wahrscheinlich, schon alleine weil es eben durch seinen Zustand zu Release nie so erfolgreich wurde wie der Erstling...
 
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Ich habe doch an keiner Stelle davon gesproch das dies grundsätzlich schlecht ist, nur davon das Teil 2 das konsequenter umgesetzt hat.
Die einzige Stelle wo ich mal von schlecht sprach war bei der Charakterentwicklung, die war wirklich schlecht in KotoR 1, da völlig undurchsichtig designed und somit eben potenziell dafür geeignet sich böse zu verskillen, selbst wenn man die Spielmechanik kennt / versteht, aber halt das Spiel nicht kennt, wie jeder beim ersten Durchgang und bei der Meinung würde ich auch jederzeit bleiben. ;)
Bin mir jetzt nicht sicher, was genau du meinst, aber das mit dem "Verleveln" machen, damals wie heute, viele RPGs irgendwie falsch. Zu viele Skillpoints auf dieses und jenes verschwendet, zu wenige anderswo investiert. Was mich an KotOR1 gestört hat, war eben das Levelcap, wäre BioWare diesbezüglich flexibler gewesen, wäre das Charaktersystem um eine ganze Ecke befriedigender gewesen.^^
Obsidian hat das umgesetzt was man in 12 Monaten Entwicklungszeit irgendwie meinte bewerkstelligen zu können, weil mehr Zeit hat Lucas Arts damals ja für die Entwicklung von KotoR 2 nicht eingeräumt.
Was natürlich mehr als nur völlig dämmlich war, da Obsidian als fremdes Studio natürlich weder mit der Engine, noch den Werkzeugen, vertraut war mit denen KotoR 1 entwickelt wurde und daher absehbar war das es nur in einer nahezu Katastrophe zu Release enden kann.
Das Ergebnis zu Release kennen wir ja, die es damals gespielt haben, dann leider auch alle, auch wenn es heute, dank verdammt guter Mods wie TSLRCM und Widescreen UI Fix, doch noch eine gut spielbare und sehr solide Fortsetzung zu KotoR 1 geworden ist.
Das mit den Bugs und dem desatrösem letzten Spieldrittel meine ich gar nicht, das technische/spielmechanische Grundgerüst wäre wohl so oder so dasselbe geblieben. Merkte man am Beginn und einige Spielzeit weiter, dass man daran nichts großartiges ändern wollte, Obsidian hatte lediglich nicht genug Zeit, das Spiel ordentlich zu Ende zu entwickeln und überhaupt für die Qualitätssicherung.:schief:
Wieso nicht, es gab in der Star Wars Lore schon innigere Streiter für die Republik, die wegen kleineren Dingen die Seiten gewechselt haben und natürlich hat Carth hier und da mal, ohne meist genauer zu werden, durchblicken lassen das er nicht alles gutheißen kann was die Republik & der Senat so treibt.
Er fand meiner Erinnerung nach die Politik der GR während der Mandalorianischen Kriege für falsch, als Revan und Malak aber zur Dunklen Seite überliefen egalisierte sich das ziemlich schnell. Ich sehe ehrlichgesagt wenig Raum dafür, dass jemand, der seine Heimatwelt an den Feind verlor zu selbigem überläuft, geschweige denn, dessen Ideen zu teilen, insbesondere nachdem selbst sein eigener Mentor ihn verraten hat. Carth war für mich immer der gestandene Kriegsheld und prinzipientreue Soldat, der bis zuletzt an seinen Idealen festhält.
Mit Juhani hätte man das durchaus machen können, abhängig davon, wie man davor mit ihr umgegangen ist, aber nicht mit Carth.^^
Ja und ehrlich gesagt finde ich das die Option für einen Charakter wie Revan, lore bedingt, leider so rein gar nicht gepasst hat, zu Malak ehr, aber Revan war ja ehr eine charismatischere Version von Darth Sidious, ein taktisches und strategisches "Genie", der pragmatische Nützlichkeit über Blutrünstigkeit gestellt hat, auch wenn KotoR 1 halt leider ehr den Eindruck in den Dunkle Seite Antworten vermittelt man hätte es mit einem blutrünstigen Schlächter zu tun, weil Bioware da halt leider nur die üblichen 0815 böse Charakter Klischeeantworten bedient.
Das impliziert aber, dass sich Revan seiner erinnert, nachdem man ihm offenbart hat, wer er wirklich ist. Das tat er aber nachweislich nicht, sonst hätte er sich während des Spiels daran erinnert, warum er überhaupt zur Dunklen Seite übergelaufen ist. Es war, wie die Jedi es wollten; nach seiner "Gehirnwäsche" wurde er eine komplett neue Person, abhängig davon, wie der Spieler sich entscheidet, ihn handeln zu lassen. Das war auch nur konsequent, angenommen, man benahm sich bisher wie ein totales Arschloch und wird dann plötzlich zum prinzipientreuen bösen Mastermind. :ugly:
 
Bin mir jetzt nicht sicher, was genau du meinst, aber das mit dem "Verleveln" machen, damals wie heute, viele RPGs irgendwie falsch. Zu viele Skillpoints auf dieses und jenes verschwendet, zu wenige anderswo investiert. Was mich an KotOR1 gestört hat, war eben das Levelcap, wäre BioWare diesbezüglich flexibler gewesen, wäre das Charaktersystem um eine ganze Ecke befriedigender gewesen.^^
Ich meine damit, wie ich schon mal geschrieben habe, das man als Soldat, Scout, Schruke anfängt und dann auf Dantooine, ohne es vorher wissen zu können, storybedingt, zur Jedi-Klasse wechselt. Hast du auf Taris aber mehr als 8 Level gelevelt (9-10 Level waren auf Taris absolut realistisch machbar) konntest du als Jedi danach nicht mehr das volle Potenzial deiner Jedi-Klasse ausschöpfen, da man dazu noch 12 Level leveln können musste, um die höchste Stufe seiner Klassentalente (Machtsprung, Machtfokus, Machtressistenz) freizuschalten.
Ideal war daher im Grunde das man auf Taris nur bis Level 8 levelt und dann die restlichen Level aufspart bis man auf Dantooine zum Jedi geworden ist.

Das ist halt einfach schlechtes Gamedesign, wenn dir das Spiel als neuer Spieler das volle Potenzial deiner Klasse blockiert, weil du halt einfach noch gar nicht wissen kannst das dieser Wechsel nach Taris stattfinden wird und das Levelcap eben auch nur 20 beträgt.

Genau das gleiche bei den Talenten / Feats.
Diverse Talente sind halt nach Taris quasi völlig nutzlos (verschiedene Talente die Nahkampfwaffen betreffen, das Spiel unterscheidet da zwischen "Vibroklingen" und Lichtschwertern und jegliche Talente für Fernkampfwaffen).

Wie gesagt, das kannst du halt einfach als neuer Spieler gar nicht wissen, kann dir aber auf Schwer durchaus den Spieldruchgang versauen, wenn du hart verskillt bist und zuviel gelevelt hast und das nicht aus aus zu wenig Verständnis der Mechaniken, sondern schlicht eben weil das Spiel bzgl. des Levelaufstiegs so "unelegant" designed wurde.

Das impliziert aber, dass sich Revan seiner erinnert, nachdem man ihm offenbart hat, wer er wirklich ist. Das tat er aber nachweislich nicht, sonst hätte er sich während des Spiels daran erinnert, warum er überhaupt zur Dunklen Seite übergelaufen ist.
Soweit ich mich erinnere, kann sein das ich es aber auch nur vergessen habe (ist ja schon diverse Jahre her), geht das Spiel nie wirklich darauf ein warum Revan letztlich endgültig zur dunklen Seite wechselte, ob es einfach die starke Bindung der Sternenschmiede an die Dunklen Seite der Macht war die ihn schließlich vollständig korrumpierte, oder doch etwas anderes.

Es war, wie die Jedi es wollten; nach seiner "Gehirnwäsche" wurde er eine komplett neue Person, abhängig davon, wie der Spieler sich entscheidet, ihn handeln zu lassen. Das war auch nur konsequent, angenommen, man benahm sich bisher wie ein totales Arschloch und wird dann plötzlich zum prinzipientreuen bösen Mastermind. :ugly:
Sie haben seine Erinnerungen gelöscht, aber doch nicht seinen Charakter, ob jemand ein blutrünstiger Schläger ist, oder ein umgänglicherer Typ, ist ja schließlich eine grundsätzliche Charakterfrage und nur äußerst tertiär Frage von Erinnerungen.
Malak neigte ja z.B. auch schon vor seinem Fall zur Dunklen Seite zur Hitzköpfigkeit und war wohl ein für einen Jedi vergleichsweise agressiver Charakter, der ehr Situationen mit dem Kopf durch die Wand lösen wollte. ;)
 
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Wie gesagt, das kannst du halt einfach als neuer Spieler gar nicht wissen, kann dir aber auf Schwer durchaus den Spieldruchgang versauen, wenn du hart verskillt bist und zuviel gelevelt hast und das nicht aus aus zu wenig Verständnis der Mechaniken, sondern schlicht eben weil das Spiel bzgl. des Levelaufstiegs so "unelegant" designed wurde. ;)
Auf "Schwer" war das Spiel in der Tat relativ unausgeglichen, das lag aber meiner Meinung nach eher an anderen Faktoren, als am Charakterdesign. Ich habe es in diversen Spieldurchgängen gemerkt, dass die beste Vibroklinge (ich fand die vom Prinzip her sowieso komplett doof, aber aus spielmechanischer Sicht nunmal notwendig) je nach Skill besser war, als das beste Lichtschwert, beim nächsten Durchlauf aber wieder leicht schlechter, bei gleicher Klasse, wohlgemerkt. Dass der Spieler aber später zum Jedi werden würde, also damit konnte man schon rechnen. :ugly:
Ich hatte mir da keine großen Gedanken gemacht, als Soldat setzte ich alles auf Ballern, die drücken mir schon früher oder später einen Lichtsäbel in die Hand.:D
Sie haben seine Erinnerungen gelöscht, aber doch nicht seinen Charakter, ob jemand ein blutrünstiger Schläger ist ist ja schließlich eine grundsätzliche Charakterfrage und nur äußerst tertiär Frage von Erinnerungen. ;)
Der Charakter ist zu nicht unmaßgeblichen Teilen von der Umwelt geprägt. Nimmt man einem Menschen die Erinnerung an selbige, was bleibt dann vom Charakter übrig? In dem Fall wurde ja selbst seine komplette Macht-Ausbildung aus seinen Erinnerungen entfernt, all seine Erkenntnisse aus seiner Zeit bei den Jedi.
Eigentlich ein klassisches Beispiel des Theseus-Paradoxons. ;)
Angenommen, jemand wacht nach zig-Jahren aus dem Koma auf und kann sich an nichts mehr erinnern... ist er danach noch die gleiche Person wie vor dem Koma?:schief:
 
Dass der Spieler aber später zum Jedi werden würde, also damit konnte man schon rechnen.
Ja, du weißt den Zeitpunkt aber halt nicht.
Ich hatte mir da keine großen Gedanken gemacht, als Soldat setzte ich alles auf Ballern, die drücken mir schon früher oder später einen Lichtsäbel in die Hand.:D

Mag ja sein, ändert doch aber am Ende nichts daran das es aus Sicht des Spieldesigns halt schlecht / unelegant gelöst bleibt. ;)
Ein Spiel sollte dir als neuer Spieler halt nicht aus schieren Mangel an Information, oder weil es so designed wurde, verbauen das Maximum aus deiner Klasse rausholen zu können und das tut KotoR 1 nunmal.

Der Charakter ist zu nicht unmaßgeblichen Teilen von der Umwelt geprägt. Nimmt man einem Menschen die Erinnerung an selbige, was bleibt dann vom Charakter übrig? In dem Fall wurde ja selbst seine komplette Macht-Ausbildung aus seinen Erinnerungen entfernt, all seine Erkenntnisse aus seiner Zeit bei den Jedi.
Eigentlich ein klassisches Beispiel des Theseus-Paradoxons. ;)
Angenommen, jemand wacht nach zig-Jahren aus dem Koma auf und kann sich an nichts mehr erinnern... ist er danach noch die gleiche Person wie vor dem Koma?:schief:
Natürlich prägt die Sozialisierung und die Erfahrung das mit, aber Charakter ist auch zu einem nicht unerheblichen Teil auch eine Frage von Veranlagungen.
Gutes Beispiel, wo man das durchaus gut sehen kann wieviel Veranlagung da mit reinspielt, sind dafür z.B. die drei Brüder von Familie Ritter, die ja alle eine sehr vergleichbare Sozialisation und Erfahrungen gemacht haben.
Natürlich sind alle drei am Ende kriminell geworden, durch ihre Erfahrungen und Sozialisation, aber du merkst im Charakter halt trotzdem zwischen den dreien deutliche Unterschiede, gerade bei Andy im Vergleich zu den anderen beiden.
 
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