Ging mir auch so. Ich habe dann weitergeschaut und glaube, ab Folge 5 oder so wird es dann endlich interessant. Ich fand Andor jetzt nicht so super gut wie alle, aber es ist eine der besseren. Sowas wie Obi Wan und so war vollkommen unnötig und öde. Ich denke, The Acolyte wird schon noch. Wir haben gerade erst mal die ersten beiden Folgen gesehen.
Andor ist im Vergleich zu allen anderen Star Wars Serien auf einem anderen Level.
Ob das das Produktionsdesign ist, das eine Mischung aus Star Wars und "Brazil" ist. Oder die Bösewichte, die nicht einfach nur plump sind, sondern intelligente Gegenspieler, mit denen man auch Empathie empfindet, weil sie aus ihrer Sicht das Richtige tun. Die Charakter Bögen, wo jeder Charakter eine Entwicklung vollzieht. Auch die Diversität, bei der nicht einfach Frau = gut, Mann = böse (oder zumindest einfältig), Minderheit = gut ist, sondern alle Charaktere schlicht menschlich sind und eigene Interessen verfolgen und Konflikte haben.
Alleine die Konfliktebenen... es gibt externe Konflikte, interne Konflikte, Konflikte innerhalb der einzelnen Parteien, Charaktere, die sich durch ihren Charakter in Konflikt mit der eigenen "Seite" bringen... und währenddessen wird das gesamte Setting "Leben in einer außerirdischen Diktatur" beschrieben, durch die Handlungen der Charaktere und ihre Konflikte mit der Welt, mit sich, miteinander.
Das ist alles so viel besser als das übliche "Finde den McGuffin. Deswegen muss man jetzt X machen. Habe den Kampf der Woche. Baue ein Easter Egg / Charakter aus den Filmen ein. Lass die Guten gewinnen."
Mal gucken, was aus Acolyte wird. Was man bisher so hört, lässt nicht viel erwarten. Von "Feuer im Weltall" bis zu "Verdächtige Zwillingsschwester wird für Mord verantwortlich gemacht, während sie zig Lichtjahre vom Tatort entfernt war".