Es gibt auch die Fans, die nicht so verbohrt sind und nur das eine oder das andere mögen.
Ich finde, jede Serie und jeder Film ist ein Produkt seiner Zeit. Die 60er, die 80er-2000er und eben auch die Neuzeit.
Jede Serie hatte ihre Stärken und Schwächen, großartige und schwache Folgen. Es gab tolle und peinliche Filme in jeder Generation. Muss ich Euch wirklich daran erinnern?
Die Zeit geht weiter, der Stil von Filmen und Serien ändert sich.
Star Trek hat zu jeder Zeit eine interessante Geschichte erzählt und mich gut unterhalten. Ich finde diese Eifersucht die bestimmte Fans auf andere Fan-Generationen haben, einfach nur anstrengend.
Nichts desto trotz fand ich die 3. Season von Discovery nicht sonderlich gut. Das gilt aber auch für die 2. Season von TNG
Dafür ist "Lower Decks" einfach fantastisch gut.
Ich finde es etwas hart, da gleich mit Begriffen wie "verbohrt" um sich zu schmeissen. Es ist nunmal auch legitim, die neuen Produkte des Franchise nicht zu mögen! Letztlich gilt - wie so oft im Leben - "der Ton macht die Musik". Es ist ein Unterschied, ob man schlichtweg die Inszenierungsweise beispielsweise eines Alex Kurtzman nicht mag, falsche Schwerpunktsetzungen, die Star Trek nicht "weiterentwickeln" (Weiterentwicklung ist dabei eben auch nicht per se positiv) sondern es von sich selbst wegführen oder gewisse Grundprämissen einer Serie einfach für dämlich hält (Spore Drive I'm looking at you!). Oder ob man wie die üblichen nicht ernstzunehmenden Verdächtigen einfach irgendwas von "scheiss SJW/Woke Trek" in den Raum brüllt.
Ich für meinen Teil kann mich mit "New Trek" (mit Ausnahme von Lower Decks) jedenfalls nicht sonderlich gut anfreunden, und zumindest DIS habe ich zwei Staffeln Zeit gegeben. Auf Strange New Worlds bin ich allerdings wieder sehr gespannt und werde der Serie dementsprechend auch eine Chance geben.


