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Einerseits The First Berserker: Khazan...

Khazan habe ich mir im Steam Summer Sale gegönnt und es tatsächlich geschafft, das Spiel abzuschließen - zumindest einen Walkthrough. Ganz zufrieden bin ich mit dem Titel allerdings nicht. Die Boss-Kämpfe sind zwar wirklich cool gestaltet, viele der Mob-Gegner haben mitunter jedoch extrem lästige Gimmicks. Da sind bspw. Skelette, die man nach dem "Töten" noch einmal schlagen muss, damit sie wirklich tot sind (der Delay zwischen "Tod" und Tod ist jedoch lästig), oder kleine Dämonen-Gegner, die beim Töten Projektile spawnen und damit Aktionszeit kosten. Dazu kommt, dass sich das Gameplay ein wenig behäbig anfühlt. Gerade Attacken könnten gern großzügiger treffen.

Das Level-Design ist teilweise wirklich schön gelungen - insbesondere in den offeneren Gegenden und in den Schlössern, Kathedralen, etc. (gerade das Amphitheater war visuell beeindruckend); andererseits aber für das Setting auch Standardkost (Sümpfe, Verliese, zerstörte Dörfer, etc.). Gerade die sehr kompakte Bauweise ist mitunter schwer nachzuvollziehen. Seitdem Spieleentwickler die Fähigkeit des Springens erfunden haben, ist es wirklich immersionsbrechend, wenn man nicht über kleinste Erhebungen oder Hindernisse kommt und stattdessen einen langen Umweg nehmen muss. Die Story und die Charaktere könnten auf jeden Fall mehr Zeit vertragen, um sich entwickeln zu können. Der Großteil der Charaktere wirkt dadurch leider sehr flach. Auch aus dem Grund kann ich mir derzeit keinen weiteren Walkthrough für die weiteren Enden des Spiels vorstellen. Von mir bekommt das Spiel eine wohlgemeinte 7,5/10.

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...und andererseits Umamusume: Pretty Derby. :D

Es dreht sich hierbei um bekannte historische japanische Rennpferde, die - wie es im Anime- und Manga-Bereich oft üblich ist - Anthropomorphisierung erfahren haben. Man spielt also einen Manager für Horsegirls, die auf eine gemeinsame Renn-Akademie gehen und nebenbei Idol-Konzerte veranstalten. So absurd sich sich das anhören mag: Das Spiel macht, auch, wenn das Gameplay sehr beschränkt ist, unfassbar viel Spaß, weil die Musik einen mitnimmt und man - dank der guten Performance der Announcer - stets mit seinen Horsegirls mitfiebert. Die Reaktionen, die man auf Youtube und Co. zu dem Spiel sehen kann, sind köstlich.

Man folgt in dem Story-Modus zum Spiel der Geschichte realer japanischer Rennpferde und kann somit viel über die Geschichte japanischer Pferderennen lernen. Mitunter gibt's wirklich fantastisch absurde Rennpferde. Gerade Gold Ship ist ein Fan Favorite, hat sich nur Mühe in Rennen gegeben, wenn er wirklich Lust hatte, und hat eine beeindruckende Fertilitätsrate von über 96 %.

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Ein anderer Fan Favorite ist Haru Urara - das Pferd, das von 113 Rennen kein einziges Rennen gewonnen hat, aber dennoch eines der beliebtesten Rennpferde aller Zeiten ist und den Spitznamen "The Shining Star of Losers Everywhere" erhalten hat.

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Das Spiel ist definitiv beliebt, war bislang leider nur in Japan spielbar und hat es jetzt endlich zu uns geschafft. In den vier Jahren, in denen es nur in Japan spielbar war, hat es dort für einen Umsatz von insgesamt rund 2,4 Mrd. (!) USD gesorgt - es muss also vieles richtig machen. Wer mit dem Gacha-Aspekt leben kann, hat mit dem Spiel sicherlich viel Spaß. Für mich bekommt es eine "10/10 Shut up and take my Money". :D

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Die Wichtigste Anderung am Fotomodus in Cybepunk mit 2.3, man kann den Oberkörper, den Kopf und die Augen nun per Schieberegler justieren. Womit die Körperhaltung sich nun lebendiger gestalten lassen als je zuvor. Nichts habe ich mehr vermisst als das.
Damit kann man in Dialogscreenshots die sprechenden Figuren nun frei zu einander ausrichten. Weil nun die Drehachsen von Körper, Kopf und Augen frei einstellbar sind und die Beinhaltung gibt es natürlich auch noch. Davor hat die Pose alles festgelegt und man konnte nur V auf die Kamera starren lassen, oder sich die Blickrichtungen mit Mods ein wenig einrichten, aber das war immer frickelig und man musste sich entscheiden entweder Kopf oder Augen, man konnte nicht beides getrennt von einanderer ausrichten.

Und jetzt hat man für jede platzierte Figur plötzlich "sämtliche" Körperdrehachsen zur Justierung zu Verfügung. Und endlich wirft das LED-Licht im Kragen auch Licht auf den Hals, Kinn und Wangen
 
Wuchang: Fallen Feathers

Ich habe nach rund 30 Stunden meinen ersten Walkthrough fertig und muss leider feststellen, dass Wuchang kein Wukong ist. Das Spiel ist optisch - zumindest nach dem 1.3 Update und nach einigen Grafikeinstellungen - tatsächlich sehr hübsch, auch, wenn die Charaktere besser gestaltet und animiert sein könnten. Es gibt zwar keine bzw. weniger wirklich atemberaubende Setpieces als in Wukong, dennoch gibt es diverse grafisch beeindruckente Areale - gerade der Urwald etwa in der Mitte des Spiels hat mir persönlich sehr gut gefallen. Dennoch wirkt das Spiel in der Hinsicht ein wenig "messy" und nicht so gut kuratiert wie Wukong.

Das Level-Design ist leider - ähnlich wie schon zuvor in Khazan - ein wenig immersionsbrechend, weil Wuchang nicht springen und daher nicht einmal kleinste Hindernisse überwinden kann. Teilweise sind mir einige der Level auch zu verschlungen und fühlen sich dadurch zu lang an. Das Gefühl wird dadurch verstärkt, dass die Schreine - also quasi die Bonfires des Spiels - nicht unbedingt gut balanciert platziert sind. Teilweise sind Schreine zu dicht und teilweise viel zu weit auseinander, was gerade in den Endgame-Gegenden frustrierend sein kann.

Für mich persönlich ist das Spiel zu sehr Soulslike - zu behäbig und teilweise zu bestrafend -, um es wirklich durchgehend genießen zu können. Dazu kommt, dass gerade die Bosse unnötig lange invincibility frames haben - seien es nun tatsächliche invincibility frames oder quasi invincibility frames, die durch boss movement bedingt sind. Dazu gibt es durchaus einige nervige Gegner-Typen und für meinen Geschmack stellenweise zu viele Fallen. Abseits hiervon macht das Gameplay allerdings Spaß und die Waffenmovesets sind gut gestaltet. Das einzige, das ich ggf. ändern würde, wäre der damage output im early game, der sich mitunter zu niedrig anfühlen kann.

Ein großer Wermutstropfen für mich sind die Story und die Charaktere. Das Spiel konzentriert sich leider ziemlich stark auf das Gameplay und - meines Erachtens - viel zu wenig auf Story, Charaktere und Inszenierung. Das Spiel behandelt zwar einige wirklich interessante Aspekte der traditionell-chinesischen Philosophie, hat aber leider - zumindest fühlt es sich für mich so an - keine konsistente und kohärente Story. Besonders frustrierend war für mich, dass das Spiel 4 Enden hat, sequence breaking aber (auch unbewusst) sehr leicht ist und man sich dadurch - selbst trotz Gaming-OCD - die guten Enden frühzeitig verderben kann. Das ist der Teil am Spiel, der mir am wenigsten gefallen hat. Alles in Allem würde ich dem Spiel eine 7,5/10 geben. Weiter geht's mit Donkey Kong: Bananza.

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Mafia: The Old Country​

Ich bin heute mit Mafia: The Old Country - meinem ersten Mafia-Titel - fertig geworden und bin sehr zwiegespalten:

Die große Stärke des Spiels ist die Story. Das Spiel erzählt eine typische Mafia-Geschichte. Die Geschichte selbst ist zwar vorhersehbar, aber sehr gut erzählt. Die Charaktere und vor Allem das Setting wirken immersiv und authentisch. Zudem wird die Eskalation der Gewalt im Spiel und das Ertrinken im Sumpf des Verbrechens sehr gut dargestellt. Dass das Spiel nur eine kleine (Pseudo-) "Open World" mit wenig Bloat bietet, die man auch nur (über die Carcyclopedia) im Explore-Modus erkunden kann, hilft ebenfalls. Die Inszenierung ist sehr gut gelungen und bietet diverse fantastische Setpieces. Die Story ist zwar kein Meisterwerk (da - wie erwähnt - sehr vorhersehbar), kann aber definitiv als sehr guter Mafia-Film dienen. Würde man das Spiel nur auf die Story, das Character-Writing und die Inszenierung reduzieren, wäre das Spiel locker eine 9/10. Das Problem: Das Spiel ist kein Film.

...und ich hätte mir - gerne auch auf eine Art und Weise, dass man es sich verdienen muss - ein Happy Ending für Enzo und Isabella gewünscht.

Genau aus diesem Grund ist die Story - vielleicht bizarrerweise - auch die größte Schwäche des Spiels, weil es die Schwächen beim Gameplay offenlegt, denn vom Gameplay her bietet das Spiel leider nichts besonderes:

  • Das Gunplay ist extrem janky. Die Waffen fühlen sich mitunter sehr unpräzise an und haben zudem unterschiedliche Reichweite-Werte, so dass gerade Shotguns nur in annähernder Melee-Range sinnvoll sind. Das geht soweit, dass man mitunter nicht einmal point blank (!) Gegner trifft - selbst mit Rifles. Auf der anderen Seite haben die Gegner allesamt eine sehr gute Präzision und haben mitunter ein sehr fragwürdiges (Re-) Spawn-Verhalten. Gerade in den späteren Kapiteln und auf höheren Schwierigkeitsgraden fühlt sich das nicht mehr herausfordernd, sondern nur nervig an.
  • Die Knife Fights machen initial durchaus Spaß, entwickelt sich vom Gameplay aber leider nicht weiter. Am sinnvollsten dürfte es sein, einfach erst zu dodge'n oder zu parry'n und dann anzugreifen und genau so weiterzumachen. Das ist schade, denn gerade in einem der letzten Knife Fights fängt der Gegner an, mit Dreck zu werfen, um zu blenden. Letztendlich fühlen sich die Knife Fights für meinen Geschmack zu durchchoreographiert an.
  • Die normalen Steal Sections im Spiel sind in Ordnung, auch, wenn man viel zu schnell von Gegnern entdeckt wird und sich die Steal Section dann in einen großen Gunfight umwandelt. Ich bin jedoch kein Freund von Forced Stealth Sections. Da man mitunter sehr einfach entdeckt wird und es keine Verteidigungssysteme gibt bspw. für den Fall, dass sich der Gegner umdreht und man fast direkt hinter ihm steht. Ich hätte mir gewünscht, dass man den Gegner dann noch ausknocken kann anstatt direkt entdeckt zu werden. Die Level sind zwar in der Regel nicht so lang, haben aber mitunter sehr inkonsistent gesetzte Checkpoints.
  • Die Reitmechaniken sind in Ordnung, die Fahrmechaniken könnten allerdings besser sein. Man kann jetzt sicherlich sagen, dass das der alten Fahrzeugtechnik geschuldet ist (das Spiel spielt immerhin von 1904 bis 1907), trotzdem hätte ich mir gern ein wenig mehr Kontrolle gewünscht - gerade, weil sämtliche Fahrzeuge in dem Spiel weitab davon sind, je einen Elchtest zu bestehen. Mit ein wenig Pech sorgt das in einer bestimmten Mission dazu, dass man - aufgrund eines Fahrzeug-Flips - softlocked und die Mission neustarten muss.
Alles in Allem ist das Spiel ein fantastisches cineastisches Erlebnis, aber eben hauptsächlich das: ein "Movie-Game". Wie der Einzelne das Spiel bewertet, hängt daher ganz stark davon ab, was man von dem Spiel erwartet und auf was man Wert legt. Das sehr gute cineastische Erlebnis wird m.E. leider durchaus von dem eher mäßigen Gameplay heruntergezogen. Das Spiel bekommt daher von mir leider nur eine 7,5/10 - mit dem Zusatz, dass mich das Spiel aufgrund der Story dennoch sehr gefesselt hat und ich lieber Mafia gespielt habe als Gameplay-Titel wie Donkey Kong Bananza. Was mich abschließend interessiert: Sind die anderen Mafia-Titel ähnlich gut bzw. haben eine gleich gute Story und ggf. besseres Gameplay?

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Donkey Kong Bananza​


Ich hab's jetzt endlich geschafft, das Hauptspiel von Donkey Kong Bananza abzuschließen. Das Spiel bietet diverse schöne Spielwelten. Grafik und Performance sind in Ordnung. Die Story ist... weird... und passt nicht wirklich in den Kanon. DK trifft eine junge Pauline und hat die Mission, in den Erdkern vorzudringen und das heilige Banadium zu finden, bevor die Widersacher das schaffen. Als Vehikel für das Gameplay ist die Story völlig in Ordnung. Das Problem: Sie retconned den DK/Mario-Kanon, in Pauline eigentlich die Dame ist, die Mario vor DK rettet. Den meisten Spielern dürfte das aber egal sein, denn der essentielle Part an einem Platformer ist zu 99 % das Gameplay.

Environmental Destruction ist cool as ***. Der Akt der ungebremsten Zerstörungswut sorgt für ein wohliges Befriedigungsgefühl. Die Möglichkeit, so viel von der Spielwelt zu zerstören in Verbindung mit den Gameplay-Option und den Transformationen sorgt auch dafür, dass man - outside the box - die vom Entwickler vorgesehenen Lösungsvorschläge umgehen kann. Ich persönlich begrüße es immer sehr, wenn das in Spielen möglich ist. Die Kehrseite: Mitunter kann sich das Spiel devfinitiv zu einfach anfühlen. Das Gameplay ist also grundsätzlich sehr gut, aber das Spiel hat auch Schattenseiten.

Man merkt leider, dass das Spiel von den Super Mario Odyssey Entwicklern gemacht worden ist. Ich persönlich bin kein Freund davon, hunderte der Main Collectibles in ein Spiel zu packen. Das sorgt - in Kontrast zu bspw. Super Mario 64 - dazu, dass sich die Main Collectible beliebig anfühlt und nicht mehr besonders. Es schreckt mich auch davon ab, das Spiel noch einmal zu spielen. Dasselbe Problem hätte ich bspw. bei Super Mario 64 oder den anderen der älteren 3D Mario Spielen nicht. Dazu kommt, dass sich die diversen Level durch bestimmte Gimmicks auszeichnen. Die sind mitunter schon cool, mitunter aber auch lästig.

Letztendlich finde ich persönlich auch, dass das Spiel hätte ein wenig kürzer sein können, denn am Ende habe ich diverse optionale Challenges ausgelassen und habe derzeit auch nicht vor, den Post-Game-Content zu machen. Das Spiel ist - zumindest meines Erachtens nach - definitiv nicht perfekt. Von mir bekommt Donkey Kong Bananza daher "nur" eine 9/10.

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Für optimale Performance unbedingt diesen Guide befolgen um den 60 FPS Lock zu entfernen, Ultrawide kompatibel zu machen und DLSS Frame Generation und Reflex zu aktivieren:
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