Spiele-Analyse: Unterschiedliche Motivation bei männlichen und weiblichen Spielern

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Die Spiele-Analysten von Quantic Foundry haben mehr als 250.000 Datensätze aus einer Umfrage ausgewertet, um festzustellen, warum jemand Videospiele spielt, was einen antreibt. Das Ergebnis wurde nach Alter und Geschlecht aufgeschlüsselt. Es zeigt sich, dass Männer besonders häufig "Competition" als Grund angaben, während Frauen hauptsächlich die Vervollständigung eines Spieles angaben.

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Dass Destruction und Completion so weit oben liegen, erklärt den Zustand der heutigen Spiele.

Für mich sind Challenge und Competition (würde ich sogar als ein und die selbe Kategorie ansehen, da das eine MP und das andere SP) viel wichtiger, als irgendwelche schnöden Achievments und Sammelobjekte.
 
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Ich seh schon in der nächsten Killerspiel Debatte wie ein Politiker diese Zahlen nimmt und argumentiert "Bei vielen Kindern und Jugendlichen liegt, laut einer amerkianischen Studie, der Hauptmotivationsgrund bei der Zerstörung in Videospielen."
 
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Lieber virtuell was in die Luft gejagt, als realer Bombenabwurf oder Selbstmordattentäter... schließlich quietischen die Pixel auch nicht so laut, wenn man sie abmurkst.
 
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find es schade, das der Aspekt der Erkundung so weit hinten liegt. Ich selber freue mich immer über riesige Welten die man Erkunden kann, umsonst sind nicht 338h Witcher 3 zusammen gekommen ;)

Eine Auswertung in Altersgruppen nach Geschlecht wäre doch sehr schön gewesen, und vielleicht eine kleinere Staffelung der Altersstufen. Die Umfrage spiegelt halt sehr stark die westliche Kultur wieder.

Persönlich frag ich mich wie Zerstörung eine Motivation sein kann, der Wettkampfgedanke ist ja recht okay, Story liegt mir persönlich auch zu weit hinten. Aber da brauch ich mich zu wundern, dass in letzter Zeit nicht viele Spiele für mich auf den Markt kommen, wenn sich die Spieleentwickler an solchen Umfragen orientieren.

Bin gespannt 2017 wird wohl ein Jahr voller Spiele in denen man alles kaputt hauen kann und dafür dann Erfolge bekommt, dass ganze natürlich online, um zu sehen wer mehr kaputt gekloppt hat.
Klingt nen bisschen nach Freizeitspaß 10.000 v Chr.
 
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Also ich bin 35 und Competition interessiert mich 0, daher spiele ich auch keine MP.
Ich möchte einfach ab und an mal abschalten, eine coole Story genießen, fremde Welten erkunden und stelle mich bei Spielen die mir sehr gut gefallen auch gerne mal den höheren Schwierigkeitsgraden.
Das motiviert mich, fordert mich, macht Spaß und ist einfach eine schöne Abwechslung. Besonders bei so Spielen wie Mass Effect, Skyrim oder Witcher wo man sehr lange in diese Welten abtauchen kann :daumen:
 
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Eine Auswertung in Altersgruppen nach Geschlecht wäre doch sehr schön gewesen, und vielleicht eine kleinere Staffelung der Altersstufen. Die Umfrage spiegelt halt sehr stark die westliche Kultur wieder.

Klick den Link zum Original an, da wird dir geholfen ;) Oder war das schon aufs Original bezogen?

Gut 2/3 der Befragten kommt aus den USA. Also würde ich sogar soweit gehen und behaupten, dass die Umfrage sehr stark die amerikanische Gamerkultur wiederspiegelt.
 
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In dieser Umfrage kann ich mich nicht wiederfinden. Ich bevorzuge gut erzählte Geschichten als Hauptmotivation ein Spiel zu beenden. Wettkampf mit anderen ist für mich unbedeutend, eher ein Miteinander interessant. So spiele ich auch kaum ein competitives MMO oder andere MPs. Mein absolut bevorzugtes Genre sind Point&Click-Adventures. Ich hasse mit sinnlosen Sammelobjekten zugemüllte Open-World-Maps, ich habe nie ein einziges Spiel jemals mit 100% abschließen wollen, wenn es passierte, dann nur rein zufällig.
Ich mag es auch gut erstellte. lebendige Welten zu erkunden, Geheimnisse zu entdecken, einfach nur den NPCs beim "Leben" zuzusehen. Überhaupt benötigen NPCs eine eigenständige, gute Story um lebendig zu wirken und mich in ihre Welt mitzunehmen. Zerstörung ist hingegen nur ein unbedeutendes Mittel zum Zweck. Es geht halt oft nicht ohne aber meist ist es sinnlos und einfach übertrieben...
 
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Irgendwie fehlt mir da der Punkt "Fun" oder spielt das heutzutage keine Rolle mehr? :huh:

Was meinst du mit Fun? Ich dachte heutzutage ist Achievements nachhetzen der Fun am Spiel? Oder Day-1-Patches einspielen? Oder Gameplay-Videos ins Netz stellen? :D:lol:
Spielen ist Heutzutage weniger Selbstzweck denn je. Irgendwie kein Wunder, dass ich alter Sack mich ebenso wenig mit der Studie identifizieren kann...
 
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Was meinst du mit Fun? Ich dachte heutzutage ist Achievements nachhetzen der Fun am Spiel? Oder Day-1-Patches einspielen? Oder Gameplay-Videos ins Netz stellen? :D:lol:
Spielen ist Heutzutage weniger Selbstzweck denn je. Irgendwie kein Wunder, dass ich alter Sack mich ebenso wenig mit der Studie identifizieren kann...

hehe, virtuelle auszeichnungen, für sowas sind leute schon zwangseingewiesen worden. aber die virtuellen karten bei steam, in meiner kindheit hat man mit stickern wenigstens noch die schule verzieren können, sind für mich ein ungeplanter rabbat. wobei ich mich schon frage wer denn sowas kauft, wozu braucht man das,
"hey ich hab neue sammelkarten"
"was kann man damit machen?"
"keine ahnung"
"ok, zeig mal"
"warte kurz, ich muss mich nur mal in meinem steamaccount einloggen"
"sry das ist meine busstation, morgen ok?"
 
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Irgendwie fehlt mir da der Punkt "Fun" oder spielt das heutzutage keine Rolle mehr? :huh:

Naja dann wäre die Umfrage zu simpel, weil Spaß eigentlich immer der größte Aspekt sein soll. Außer bei richtig competitiven Spielen, und selbst da sollte Spaß ganz oben stehen. Deshalb wäre der Punkt einfach unnötig und würde die ganze Umfrage kaputt machen.
 
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Ich finde mich in Teilen da schon wieder:

"Destruciont" - sich im Spiel mal "als Held fühlen" und "auf die Kacke hauen" hat doch was.

Auch "competition" ist für mich gewissen Rahmen motivierend. Auch wenn meine Reflexe schon detulich nachlassen.

Was mich aber - wie zwei meiner Vorredner - gewundert hat, ist das die Themenkreise "Spaß" a.k.a "Entspannung bzw. Abschalten" nicht vorkommen.

Auch "Erkundung" wäre bei mir ganz weit vorn. Deshalb bleibt Ultima VI für mich auch das geilste Spiel aller Zeiten - was gab es da nicht alles zu entdecken.

Bei "completion" dagegen könnte ich kotzen, vor allem weil ich mich selbst immer wieder dabei erwische, dass ich denke: "Mist, nicht alle Punkte."

Grüße

phila
 
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Irgendwie fehlt mir da der Punkt "Fun" oder spielt das heutzutage keine Rolle mehr? :huh:

Weil das kein Argument an sich ist, sondern wiederum durch verschiedene Faktoren bedingt ist. Sprich jeder Teilnehmer der Studie spielt "aus fun", aber woraus sie diesen Fun ziehen ist unterschiedlich. Und danach fragt die Studie
 
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ich habe den fragetest mal eben durchgespielt
das problematische bei so einer befragungsstudie ist, dass das modell der motivationen bereits vorab der ganzen sache zu grunde gelegt wird, statt als ergebniss der studie erarbeitet - die befragung kann also wahrscheinlich nichts zur richtigkeit des modells selbst beitragen, sie sortiert die teilnehmer nur nach dem modell
die frage, welche motivationen überhaupt bestehen wird nicht mit sicherheit beantwortet. bei solchen befragungen wird häufig systematisch etwas übersehen, hier z.b. eine motivation, die im modell nicht vorkommt.
ebenso ist völlig unklar, ob deren datenbank mit den anzugebenden spieletiteln zurechtkommt

nachtrag:
die daraufhin für mich abgegebene spieleempfehlung war total daneben - der test bzw seine analyse sind für eine einschätzung des geschmacks ungeeignet
 
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Spielen ist Heutzutage weniger Selbstzweck denn je. Irgendwie kein Wunder, dass ich alter Sack mich ebenso wenig mit der Studie identifizieren kann...

Ich weiß nicht wie alt du bist, aber mir geht es mit 26 nicht anders :)
 
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Naja dann wäre die Umfrage zu simpel, weil Spaß eigentlich immer der größte Aspekt sein soll. Außer bei richtig competitiven Spielen, und selbst da sollte Spaß ganz oben stehen. Deshalb wäre der Punkt einfach unnötig und würde die ganze Umfrage kaputt machen.
Dann sollte die Umfrage vielleicht auch so formuliert werden, wie z.B.: "Was ist nach Spaß die primäre Motivation, warum du Videospiele spielst?" Und irgendwie fehlt mir da auch der Punkt "keine" oder "sonstige".

Weil das kein Argument an sich ist, sondern wiederum durch verschiedene Faktoren bedingt ist. Sprich jeder Teilnehmer der Studie spielt "aus fun", aber woraus sie diesen Fun ziehen ist unterschiedlich. Und danach fragt die Studie
Also bei mir ist es eigentlich egal, woher dieser Spaß nun im Detail kommt. Solange das Gesamtpaket spaßig ist, werde ich das Spiel auch genießen. Ich könnte zumindestens nicht für irgendeine der genannten Optionen entscheiden und das zeigt doch nur, dass die Frage oder die Antworten falsch gewählt sind. Wer weiß, wievielen anderen der Befragten es auch so ging. Das würde die Umfrage an sich schon unbrauchbar machen.
 
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Fällt mir leider auch jeden Tag auf (seit 20 Jahren) - meine männlichen Gaming-Genossen schätzen den Aspekt "Competition" wirklich am meisten. Schon seit einiger Zeit spreche ich das Thema Motivation beim Gaming immer wieder mal direkt oder indirekt an, und teilweise kommen dann beschwichtigende, herunterspielende oder anders interpretierende Aussagen: Zerstörung, Competition etc. sei garnicht so der Fokus und so weiter. Beobachtet man dann allerdings deren Verhalten vorm Screen (und auch bei Brettspielen!), zeigt sich recht schnell, dass es bei den meisten Männchen eben doch nur Wettkampf Wettkampf Wettkampf und subtilen oder direkten Vandalismus gibt. Und wie geil manche auf diese erbärmlichen, nichtssagenden und überflüssigen Achievements sind, verstehe ich nicht im Geringsten. Ich kann dem schon lange nichts mehr abgewinnen - gehöre aber schon zur älteren Gaming-Garde und bin des Wettkampfs etwas müde geworden. Und auch "damals" war mein Grad an Competitiongeilheit schon relativ gering. Meine Star Citizen Organisation beispielsweise hat den Fokus auf Forschung, Erkundung, Handel, Kartographie und Entwicklung. Also nichts, was man mit der klassischen Definition von "Competition" verbinden würde (also jemandem die Schnauze aus der Fresse ballern/schlagen/sprengen/zaubern)

Fantasiewelten entdecken, Spiele als interaktiven Film betrachen und die Story genießen, Spiele durchspielen bzw. komplettieren - das sind meine Hauptmotivationen beim Gaming. Auch ein ausgeglichenes Bauen/Zerstören im Sinne von Minecraft oder Empyrion: Galactic Survival nehme ich mit rein. Also Kreationen generieren bzw. wieder abreißen und was Neues bauen. Vor allem für Männchen interessant, die als Kind schon Legofanatiker waren.
 
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Das die Motivation zwischen Männern und Frauen eine andere ist,
dafür hätte man doch wirklich keine Studie gebraucht.

Nicht umsonst ist der Anteil an Frauen die in kompetitiven Spielen mitmachen sehr gering.
Hin und wieder verirrt sich mal die ein oder andere, aber auch bei denen geht es dann meist um das Nebenher, das gemeinsam Quatschen im TS usw.
Das Spiel ist fast schon Nebensache und sobald es darum geht ernsthaft auf Sieg oder Schwierigkeit zu spielen, sind die Frauen die ersten die sofort weg sind.

Das Ergebnis ist Null überraschend.

Ich frage mich eher was diese Kategorisierung bringen soll?
Immerhin reden wir hier von Dingen die jeder sehen kann wenn man Augen im Kopf hat.

Man wird wohl kaum ein Spiel programmieren können was allen gleich gerecht wird, ohne auch nur einen Einzigen zu einer nervigen Fleißaufgabe zu verdonnern.

Sobald es um gewisse Spielmechaniken geht, steigen viele eben sofort aus.
Am besten kann man das meist bei F2P Spielen beobachten, da die quasi "jede" Mechanik so auf die Spitze treiben das sie irgendwann nervig werden kann;
schließlich soll man ja Geld ausgeben und eben lieber nicht "free" spielen:

Sobald es an Mechaniken wie Grinden, Farmen etc. geht kann man schnell sehen wer, wann und wo aussteigt.

Für mich war z.B. immer wichtig das ich auch was zu tun habe,
mit einer gewissen Grundbelohnung dabei und dem unregelmäßigen "Dicken-Goldbarren-Fund" als Riesen-Boost und End-Belohnung.

Also waren für mich Dinge wie gewisse Areale abzulaufen, Kisten farming, Boss-Sequenz-Farming usw. immer akzeptabel, während da andere total am Rad gedreht haben;
weil sie so viel Aufwand betreiben mussten.
Für mich war das aber gar kein Aufwand, Hauptsache ich hatte was zu tun während wir im TS ein wenig plappern konnten.

Dafür fand ich es immer total bedeppert Dinge "auf Timer" zu farmen:
20 Min blöd in der Gegend rumsitzen um 1 Min Aktion zu haben usw., einfach nur grauselig.
Es gab Leute die haben den ganzen Tag nur einen Mob gekillt. Ich wär wahnsinnig geworden dabei.

Ich finde auch immer toll, wenn man ans Limit des Machbaren gehen kann bzw. wenn der Grundschwierigkeitsgrad fehlerfreies und exaktes Gameplay verlangt.
Diejenigen, die es lieber einfach haben und planlos vor sich hindaddeln, fangen da quasi sofort an sich zu beschweren.
Oder sorgen direkt für das Versagen der ganzen Aktion.
Da kann sich schon mal schnell ein Disput aufbauen.

Für mich sind eben solche Belange viel interessanter.
Die Frage, wie viel kann man wem wovon zumuten?
Wie kann man Spieler dazu animieren freundschaftlich zusammenzuspielen, anstatt sich gegenseitig nur zu griefen, flamen, etc.?
Wie viel Überschneidung zwischen gewissen Aktivitäten kann man machen, ohne die jeweils gegenüberliegende Seite des Spektrums zu verärgern?
Wie viel spielerischen Inhalt müsste man als Wahlmöglichkeit paralleler Handlungs- bzw. Aktivitätenstränge präsentiert bekommen?

Diese Informationen aus dieser Umfrage zitieren das Offensichtliche und sind total nutzlos.
Informationen wie man die Erfahrung von Spielen allgemein bei verschiedenen Personen verbessert, kann man auch nicht daraus ziehen.
Und das wäre doch mal interessant gewesen...
 
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