Pokerclock
PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Zur (End-)Zeit der Corona-Krise waren größere Mengen (>10 Stück) von Grafikkarte für Retail-Händler nur unter Bedingungen erhältlich. Ich selbst durfte größere Mengen nur dann erwerben, wenn ich diese im Bundle mit anderer Hardware erwarb. Die Auswahl war so umfangreich wie willkürlich. AIOs, Gehäuse, Mainboards, Netzteile... Wer Grafikkarten haben wollte, musste unweigerlich etwas anderes mitkaufen. Ob er das jetzt brauchte oder nicht, es lohnte sich angesichts der Preis- und Verfügbarkeitslage oftmals trotzdem. Ich selbst hatte aufgrund des Geschäftsmodells keine andere Wahl.
Obwohl der enorme Preisanstieg bei RAM und SSDs gar nicht so lange her ist, scheinen nahezu alle Distris ihre Kontingente zu beschränken. Auf dem kurzen Dienstweg erfragt, scheinen Mengen von bis zu 20 Stück noch ohne Probleme kaufbar zu sein, solange man den aktuellen Marktpreis bezahlt. Das entspricht in etwa der Tagesproduktion eines mittelkleinen, national tätigen Komplett-PC-Bauers. Wer bereits 50 haben möchte, wird höflich gebeten zu diversifizieren, d.h. 50x RAM, aber bitte unterschiedliche Kits.
Wer mehr will, wird unweigerlich "gebeten" andere Produktgruppen mitzukaufen. Ansonsten gibt es eben gar nichts. Im Falle eines PC-Komplett-Bauers wird das nicht weiter schlimm sein. Er wird schließlich auch andere Teile für einen PC brauchen. Es gibt jedoch auch Anwendungsfälle und Situationen, die es erfordern lediglich RAM zu kaufen, evtl. weil man sich schon anderweitig mit anderer Hardware eingedeckt hat (Stichwort Kapitalbindung), bestehende Lieferbedingungen eingegangen wurden mit Marken im Rahmen von Werbe- und Partnerschaftsdeals oder die angebotene Hardware im Bundle einfach nicht nachgefragt ist (aka Penner).
Wozu das führen kann, ist mir noch aus der Grafikkarten-Mangellage bekannt. Solange es wirtschaftlich sinnvoll ist, wird Neuware (!) in Ermangelung von Eigennutzung oder Absatzmöglichkeiten besser direkt entsorgt als diese weit, weit unter dem EK zu verkaufen. Warum ist das so? Die Elektrotonne kann eine günstigere Alternative zur Gewährleistungspflicht auf Neu- oder Gebrauchtware sein. Dazu kommen der typische (bürokratische) Aufwand im Verkauf, Personalbindung, Buchhaltung und was sonst noch dazu gehört. Ich durfte zur Corona-Zeit selbst Zeuge einer solchen Entsorgungsaktion eines (kleinen) Retail-Einzelhändlers werden. Ich bin gespannt, ob sich dieses Schauspiel noch einmal wiederholt.
Obwohl der enorme Preisanstieg bei RAM und SSDs gar nicht so lange her ist, scheinen nahezu alle Distris ihre Kontingente zu beschränken. Auf dem kurzen Dienstweg erfragt, scheinen Mengen von bis zu 20 Stück noch ohne Probleme kaufbar zu sein, solange man den aktuellen Marktpreis bezahlt. Das entspricht in etwa der Tagesproduktion eines mittelkleinen, national tätigen Komplett-PC-Bauers. Wer bereits 50 haben möchte, wird höflich gebeten zu diversifizieren, d.h. 50x RAM, aber bitte unterschiedliche Kits.
Wer mehr will, wird unweigerlich "gebeten" andere Produktgruppen mitzukaufen. Ansonsten gibt es eben gar nichts. Im Falle eines PC-Komplett-Bauers wird das nicht weiter schlimm sein. Er wird schließlich auch andere Teile für einen PC brauchen. Es gibt jedoch auch Anwendungsfälle und Situationen, die es erfordern lediglich RAM zu kaufen, evtl. weil man sich schon anderweitig mit anderer Hardware eingedeckt hat (Stichwort Kapitalbindung), bestehende Lieferbedingungen eingegangen wurden mit Marken im Rahmen von Werbe- und Partnerschaftsdeals oder die angebotene Hardware im Bundle einfach nicht nachgefragt ist (aka Penner).
Wozu das führen kann, ist mir noch aus der Grafikkarten-Mangellage bekannt. Solange es wirtschaftlich sinnvoll ist, wird Neuware (!) in Ermangelung von Eigennutzung oder Absatzmöglichkeiten besser direkt entsorgt als diese weit, weit unter dem EK zu verkaufen. Warum ist das so? Die Elektrotonne kann eine günstigere Alternative zur Gewährleistungspflicht auf Neu- oder Gebrauchtware sein. Dazu kommen der typische (bürokratische) Aufwand im Verkauf, Personalbindung, Buchhaltung und was sonst noch dazu gehört. Ich durfte zur Corona-Zeit selbst Zeuge einer solchen Entsorgungsaktion eines (kleinen) Retail-Einzelhändlers werden. Ich bin gespannt, ob sich dieses Schauspiel noch einmal wiederholt.