Sparkle GTX 460 viel zu heiß

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Hornissentreiber

Guest
Sparkle GTX 460 viel zu heiß

Hallo Gemeinde!

Meine Sparkle GTX 460 1GB bringt mich zur Verzweiflung. Ich hatte das Pech, das verschlimmbesserte Modell ohne Heatpipes zu bekommen. Darum ist der Kühler entsprechend laut, in meinem sehr leisen System geht das gar nicht! Toll an der Karte ist, dass sie ohne jede Modifikation problemlos mit 830 MHz Kerntakt und 2000 MHz Speichertakt läuft.

So weit so gut. Leider wird die Karte bei Assassins Creed II und Half Life 2 mit Cinematic Mod 10 (die einzigen Spiele, die ich bisher gespielt habe) immer 99° C warm und wurde dabei entsprechend laut. Und das innerhalb von ca. zwei Minuten, mit und ohne Übertaktung, mit offenem oder geschlossenem Gehäuse, mit und ohne Heizung im Zimmer, ganz einfach unter allen nur denkbaren Bedingungen. Ach ja, im Furmark wurde sie ebenfalls 99° C warm, ebenfalls mit und ohne OC.

Also habe ich den Prolimatech MK-13 mit einem Be Quiet! Silent Wings PWM 120mm gekauft und draufgebaut. Ergebnis: wie gehabt 99° C, mit und ohne OC. Die Idle-Temperatur beträgt ziemlich konstant 36° C.

Aus lauter Verzweiflung habe ich heute den Thermalright Shaman montiert (ich weiß, das ist dämlich, wenn der MK-13 schon nichts bringt, ich dachte eben, weil der den Heatspreader nicht vollständig bedeckt, könnte das der Grund sein). Ergebnis: (ihr ahnt es schon) 99° C, mit und ohne... Auch hier 36° C Idle-Temp.

Nach einigen Minuten Furmark und GPU-Temp. 99° C habe ich den Kühler und die Heatpipes mal vorsichtig angefasst. Die waren nur lauwarm! Angesichts der guten Übertaktbarkeit und Stabilität glaube ich nicht so richtig an einen Defekt der Karte. Jetzt spekuliere ich, dass unter dem Heatspreader der GPU möglicherweise eine Luftblase sitzt, sodass die Hitze nicht richtig abgeführt werden kann.

Kann mir jemand Tipps geben, wie ich den Heatspreader am besten runter bekomme? Dass das nicht ganz ungefährlich ist, weiß ich natürlich. Als alter Computerschrauber traue ich mir das aber durchaus zu, wäre für Tipps oder Warnungen aber dankbar. Falls jemand eine andere sinnvolle Idee hat, was die Ursache des Problems sein könnte, sind auch solche Hinweise natürlich willkommen.

Munter bleiben!
 
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Ich denke wenn du Luft unter dem Heatspreader hättest wär dir die Karte schon längst abgeraucht :ugly:
ich bin mir ziemlich sicher das es ein Auslesefehler ist, solls ja auch geben ;)
Wahrscheinlich sind bei deiner Graka die Temp. Sensoren einfach kaputt. Weill wenn sie im Furmark keinen °C wärmer wird als in AC oder HL2 kann ja was nicht stimmen. Eine "Furmark Situation" wirst du in Spielen normalerweise nie erreichen. Da du aber durch den Kühlerwechsel die Garantie verloren hast bleibt dir nur übrig mit falschen Temps zu leben und die Lüfter manuell zu regeln^^

lg
 
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Ein Auslesefehler ist nicht auszuschließen, aber dass Kühler und Heatpipes im Furmark nur lauwarm werden, kann ich mir nicht vorstellen. Der müsste zumindest deutlich warm werden.
 
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Aha, überall 99 C°. Klingelts da nicht eventuell. Du glaubst wirklich die Temp. stimmt? Da liegt wohl ein Treiberproblem vor, oder der Sensor deiner Graka ist im A.....
 
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Ein Auslesefehler ist nicht auszuschließen, aber dass Kühler und Heatpipes im Furmark nur lauwarm werden, kann ich mir nicht vorstellen. Der müsste zumindest deutlich warm werden.

Doch, kann sehr gut sein. Mal als Beispiel: meine 460 wird mit dem poppeligen Referenzkühler nach 30min Furmark gerade mal 59-60°C warm (richtig, nicht mal heiss) und jetzt stell dir mal vor, wie wenig es mit nem MK-13 oder Shaman sein würde, die ja a) fast die drei- bzw. vierfache Menge an Heatpipes führen und b) die viel grössere Masse haben. Könnt mir gut vorstellen, dass die Karte nicht mal 40°C warm wird. Beim zocken wird meine trotz des sehr kleinen Kühlers nicht mal warm, von daher ist es bei so nem fetten Brocken wie dem Shaman oder MK-13 völlig logisch und klar, dass der Kühler nur unwesentlich warm wird (sähe bei ner 470 anders aus).
Mein Rat: geh mal in nen Modellbauladen und besorg dir ein IR-Thermometer (wird oft zum einstellen von Nitromotoren genutzt), mit diesem kannst du dann punktuell die Temperatur messen. Wenn es sich bewahrheitet und die GPU und Spawas nicht mal gross warm werden, liest deine Karte einfach falsch aus.
Beheben kannst du das Problem dann halt nur, wenn du dir ne Lüftersteuerung mit Temperatursensoren einbaust (z.B. Nesteq MaxZero, etc.) und dann den Lüfter darüber regelst. Dann hast du wenigstens aktuelle Temperaturen und musst dir keine Sorgen machen ;-)
 
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Die Temperatur wird leider korrekt gemessen. Ich habe einen Temperatursensor auf die Rückseite der Karte dort, wo die GPU drunter liegt, geklebt. Gemessen habe ich alles ohne Übertaktung.

Die Temperatur auf der Rückseite stieg von 30° C im Idle-Modus im Furmark innerhalb von ca. einer Minute auf 90° C! Afterburner zeigte dabei 97° C an. Nach zwei Minuten waren es 93° C am Sensor und 99° C laut Afterburner.

Eine Minute nach Ausschalten des Furmark fiel die Temperatur am Sensor auf 40° C, Afterburner zeigte 38° C an. Damit schließe ich eine Falschanzeige aus. Da der Kühler wie gesagt nur minimal warm wird, gehe ich davon aus, dass die Wärme irgendwie nicht richtig übertragen wird. Weil das sowohl beim MK-13 als auch beim Shaman auftritt (den MK-13 hatte ich zwischendurch sogar mal runter und neu montiert, um einen fehlerhafte Montage auszuschließen), kann es nicht daran liegen, dass ich einen Fehler beim Montieren gemacht habe. Ich habe wie gesagt eine Menge Erfahrung in diesen Dingen. Nur eben nicht mit dem Entfernen von Heatspreadern.

Hat bitte jemand einen Tipp, wie ich den Heatspreader am besten runter bekomme?
 
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mit einem extrem scharfen cuttermesser bzw einer rasierklinge unter die Kante des HS gehen
und nich zu tief einstechen, dann einmal um den Chip fahren und abnehmen.

du kannst aber leicht die gpu beschädigen oder die platine.

das ganze nur durchführen mit vorsicht und fingerspitzengefühl.

die temps sind zu hoch, kann sein dass du bei der montage fehler gemacht hast.
 
Problem gelöst!

Falls es jemanden interessiert: ich habe das Temperaturproblem gelöst. Es lag tatsächlich am Heatspreader.

Aber der Reihe nach: als ich den Shaman entfernen wollte, ging der Heatspreader von ganz allein ab. Der Shaman hatte sich ziemlich fest gesaugt und als ich ihn vorsichtig ihn etwas hin und her geschoben hatte, zog ich leicht und "plopp" hatte ich den Kühler in der Hand - der Heatspreader hing noch immer dran und ging erst nach einiger Frickelei runter. Eine Luftblase konnte ich zwar nicht sehen, aber die Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader ist extrem trocken. Ob das hier so sein soll, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, vermute aber, dass das der Grund für die hohen Temperaturen war.

Die Warnung, ich könne die Graka beschädigen, war auf jeden Fall richtig, auch, wenn ich damit jetzt durch Zufall keine Probleme hatte.
Für alle, die auch einmal den Heatspreader einer GTX 460 entfernen wollen: auf der Innenseite, gleich hinter der Klebekante, die den Heatspreader an seinem Platz hält, liegen viele winzige Bauteile (Kondensatoren?), kleiner als Stecknadelköpfe. Da die Klebekante gute vier Millimeter breit ist, wird es viel Mühe bereiten, da drunter lang zu schneiden. Die Gefahr, die Bauteile dahinter zu beschädigen, ohne es zu merken, ist extrem hoch!

Dumm war nun, dass der Shaman (oder vielmehr seine Halterung) ohne Heatspreader mit den Kühlkörpern für die Speicherbausteine kollidierte. Weil ich die nicht abnehmen wollte, habe ich mal den MK-13 probiert und siehe da: er passt! Blöd, dass das der weniger potente Kühler von den beiden ist. Den Shaman habe ich jetzt ganz umsonst gekauft. Das muss ich wohl unter Lehrgeld abhaken.

Der Lohn der Mühe kann sich sehen lassen:
Idle-Temp: 29° C
Furmark@700 MHz Kerntakt: 64° C
Furmark@830 MHz Kerntakt: 69° C
Und endlich wird der Kühler auch warm, wie es sich gehört. Ich hatte also recht, dass die niedrige Temperatur des Kühlers ein Hinweis darauf war, dass der Wärmeübergang nicht funktionierte.

Während ich das hier schreibe, läuft der Furmark schon gute 15 Minuten durch, ohne dass die Temperatur von 69° sich ändern würde. Ganz genau gesagt schwankt sie leicht zwischen 67° und 69° C. Dank dem Be Quiet! Silent Wings PWM 120mm sind auch die 1100 RPM, mit denen er dabei dreht, nahezu lautlos.

Nebenbei: den Lüfter habe ich übrigens an die Graka angeschlossen, statt ans Mainboard, wie immer empfohlen wird. Auf diese Weise wird der Lüfter direkt vom Grafikkartenbios gesteuert, wie es sein sollte. Dazu habe ich einfach den Stecker des lauten Originallüfters (danke nochmal, Sparkle!) abgeknipst und an die Kabel des Be Quiet-Lüfters angelötet. Darum hatte ich extra einen PWM-Lüfter genommen.

Tja, damit steht einem Voltmod per BIOS ja nichts mehr im Wege. :D Eine leichte Spannungserhöhung und 900 MHz sollten locker drin sein. Mehr als 830 MHz hatte ich schon früher getestet - das führte stets zu Abstürzen im Furmark. Bin mal gespannt, was da noch geht.

Vielleicht versuche ich es doch noch einmal mit dem Shaman, indem ich den Heatspreader wieder drauf setze, diesmal mit einer guten Wärmeleitpaste unterm Deckel. Das würde allerdings bedeuten, dass ich wieder zwei statt einer Wärmebrücke habe - "grübel". Na, mal schaun...

Munter bleiben!
 
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Hm, hättest aber auch einfach neue WLP auf die GPU anbringen können, den Heatspreader wieder draufpappen und dann den Shaman draufklatschen können. Das Problem mit der ausgetrockneten WLP durfte mein Kollege bei ner GTX 260 erleben, da hatte die GPU auch keinen Kontakt zum Heatspreader mehr. Da reichte es aber ne neue Lage WLP aufzutragen und den Heatspreader mit 4 Trocken Sekundenleim an den Ecken wieder zu fixieren. Hat danach immerhin noch ne lange Zeit gelebt ;-)

PS: Hättest sonst halt auch einfach ne Kupferplatte dazwischen legen können, also zwischen GPU und Shaman. So ähnlich musst ich meinen Setsugen anbringen, da lag aber ne dicke Kupferscheibe dem Kühler bei :-) Wäre evtl. sogar besser als der originale Heatspreader, da Kupfer wohl besser leitet.
 
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Hmm, er hätte die offensichtlich defekte/schlecht montierte Karte auch einfach zurückgeben können anstatt selbst dran rumzufrickeln. Jetzt ist nämlich seine Garantie für den Popo und er hätte nicht so viel Kohle für "Nebenkriegsschauplätze" ausgegeben ! Für das Geld hätte er ja schon die deutlich schnellere Gigabyte GTX470 Super-Overclock kaufen können, die schon von Haus aus einen vernünftig leisen Kühler hat.

PS.: Meine ehemalige Sparkle GTX460 1GB (Rev. 2) war übrigens "dead on arrival". Deswegen habe ich keine gute Meinung von Sparkle. Dass eine Karte nach kurzer Zeit kaputtgeht kann passieren, aber Pixelmatsch schon im BIOS hätte die QS-Abteilung von Sparkle schon feststellen müssen...
 
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Hm, hättest aber auch einfach neue WLP auf die GPU anbringen können, den Heatspreader wieder draufpappen und dann den Shaman draufklatschen können.
Das habe ich ja in Erwägung gezogen, wie ich oben bereits geschrieben hatte. So oder so habe ich aber einen Kühler zu viel. Wie gesagt: Lehrgeld. Da muss ich mit leben.
Den Shaman doch wieder draufzubauen werde ich eventuell machen, aber nur, weil ich ihn sowieso hier liegen habe. Meine Overclockingversuche über 830 MHz hinaus haben nämlich trotz leicht erhöhter Spannung keinen Erfolg gebracht. Unter Furmark stürzt der Treiber reproduzierbar ab, sobald ich über 830 MHz gehe. Unter Umständen wird der Shaman mir keine Vorteile bringen, weil ich dafür ja den Heatspreader wieder draufkleben muss und die zusätzliche Wärmebrücke unter Umständen den Vorteil der besseren Kühlleistung wieder zunichte macht. Mal schaun...

PS: Hättest sonst halt auch einfach ne Kupferplatte dazwischen legen können, also zwischen GPU und Shaman. So ähnlich musst ich meinen Setsugen anbringen, da lag aber ne dicke Kupferscheibe dem Kühler bei :-) Wäre evtl. sogar besser als der originale Heatspreader, da Kupfer wohl besser leitet.
Auf die Idee mit der Kupferplatte bin ich auch gekommen. Wenn ich jetzt noch wüsste, wo ich so eine Kupferplatte herbekommen soll? Einfach nur ein Stück aus einem Kupferblech aussägen, genügt nämlich nicht. Schön plan müsste diese Platte schließlich auch sein, sonst verschlimmbessere ich die Kühlleistung nur.
 
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Gehst am besten mal in nen Laden für Modellbau, dort kannst du u.a. Kupferplatten in div. Dicken beziehen. Oder die etwas teurere Variante: beim Conrad Versand im technischen Modellbau-Bereich gucken, dort hat es auch ;-) Leider bekommt man beim Conrad nur grössere Platten, die nicht ganz so billig sind (Kupfer ist leider nicht günstig). Oder kannst mal bei ner Metallwerkstatt vorbeigehen und dort nach nem Reststück fragen.
So kam ich jeweils an Kupfer, um Lötverbinder für Akkus selber zu machen :-)
 
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Hmm, er hätte die offensichtlich defekte/schlecht montierte Karte auch einfach zurückgeben können anstatt selbst dran rumzufrickeln. Jetzt ist nämlich seine Garantie für den Popo
Ich wollte aber sowieso dran rumfrickeln. Dass ich damit die Garantie verliere, ist mir wurscht. Ich habe es in 13 Jahren Computerschrauberei nicht ein einziges Mal erlebt, dass eine von mir modifizierte Hardware früher den Geist aufgegeben hätte. Im Gegenteil: gerade die durch Zweitkühler wesentlich besser gekühlte Grafikkarten haben eine HÖHERE Lebensdauer.

Meiner Erfahrung nach treten Probleme bei Elektronik relativ am Anfang der Lebensdauer auf. Darum lasse ich die Teile immer erst zwei, drei Monate unmodifiziert laufen, befor ich dran rum bastele. Natürlich schließt das nicht völlig aus, dass ich irgendwann doch einmal Pech damit habe und meine Garantie dann nicht mehr einfordern kann. Dieses Risiko sollte sowieso jedem Computerbastler bewusst sein. Nur, wer sich schlimmstenfalls den Verlust seiner Hardware leisten kann, sollte daran rumfrickeln. Wenn man weiß, was man tut, kann man dieses Risiko aber minimieren.
und er hätte nicht so viel Kohle für "Nebenkriegsschauplätze" ausgegeben ! Für das Geld hätte er ja schon die deutlich schnellere Gigabyte GTX470 Super-Overclock kaufen können, die schon von Haus aus einen vernünftig leisen Kühler hat.
Nur der Teil der Kohle, die ich für den überflüssigen zweiten Kühler ausgegeben habe, ärgert mich ein wenig. Da war ich wirklich voreilig. Ich hätte die Grafikkarte tatsächlich zurück schicken sollen. Weil ich aber meinen PC u.a. auch beruflich benötige, hätte ich mir zur Überbrückung eine andere Graka zusätzlich kaufen müssen. Die ausgetauschte Graka hätte ich dann über Ebay oder so weiterverkaufen müssen. Bei einem Mainboard, das plötzlich seinen Geist aufgab, habe ich es tatsächlich mal so gemacht. Der zeitliche Aufwand dafür war mir aber zuviel, weil ich beruflich ziemlich eingespannt bin und nur noch wenig Zeit für mein Computerhobby habe. Im Nachhinein hätte ich natürlich auf diesem Weg eher Zeit gespart - hinterher ist man immer schlauer.

PS.: Meine ehemalige Sparkle GTX460 1GB (Rev. 2) war übrigens "dead on arrival". Deswegen habe ich keine gute Meinung von Sparkle. Dass eine Karte nach kurzer Zeit kaputtgeht kann passieren, aber Pixelmatsch schon im BIOS hätte die QS-Abteilung von Sparkle schon feststellen müssen...
Nach der Feststellung, dass die Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader offenbar den Wärmeübergang eher verschlechtert statt verbessert hat (wobei Luft die Wärme natürlich noch wesentlich schlechter leitet), habe ich auch keine gute Meinung mehr von Sparkle. Und dass der Heatspreader einfach so abgeht, ist sicher auch nicht im Sinne des Erfinders. Das hat mir in meinem Fall zwar sogar geholfen, aber für gute Verarbeitungsqualität spricht das jedenfalls nicht.
 
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Also Punkto Geforce bzw. NV allgemein, kommt für mich nur noch Evga in Frage. Hab schon mit Zotac nen Bock geschossen (GTS 250, die schon bei Grid 94-96°C erreichte, in Furmark gar 100°C), mit Asus (GT220 ohne Lüftersteuerung -> Teil dreht permanent 100%), mit HIS (HD5750 -> WLP war ein Witz, Support der noch grössere: warte seit März auf Antwort) oder dann Gainward (GTS 250 -> Kühler klingt wie Turbine von Concorde).
Evga ist bisher der einzige Boardpartner, der mir supportmässig immer korrekt entgegen kam (meist mehr als erwartet), wo ich mir wegen der Quali absolut keine Sorgen mache und wo man auch ohne grosse Angst mal die WLP wechseln kann :-) Seit ich meiner 460 RAM Kühler auf die Spawas geklebt hab und als WLP die Arctic Silver drauf geklatscht hab, läuft sie im leisen Idle bei 27-29°C und nach 4h F@H bei max. 53°C :-) Selbst bei Furmark kommt ich nicht höher als 60°C, mit dem Referezkühler mit Verlaub ;-)
 
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Hi !

Ich Weiß nicht was ihr habt...
die gtx460 von sparkle ist doch gut gelungen und headpipes braucht die gtx460 nicht umbedingt...
ich habe die auch mit diesem alu-block und ohne hesdpies bekommen...
sie war recht leise und wurde im 3d bertieb bei verschiedenen spielen und benchmarks maximal 70°c im idle also unter windows beim surfen war sie nur 26-27°C warm...
der lüfter lief noch nie auf folle leistung , meißtens 60-70%

habe aber doch den kühler gewechselt den beim spielen würde sich schon lauter...

mein neuer kühler ist von ARCTIC COOLING der ACCELERO TWIN TURBO PRO ich musste nur 2x2cm Kupfer platen aussägen ung die löcher boren für die halterung... und mir der ARCTIC COOLING wärmeleitpaste MX-4 ist die SPARKLE-GTX-460 im idle 20-21°C und bei spielen max 60-65°C im extremfall aber selten auch 70°C...

der lüfter (2x92mm) ist ber coller auslastung nicht zuhören - mit 2000 Upm... bei mir ist die karte immer übertacktet auf 800 - 2000 - 1600...
wenn ich die voltage anhebe sind locker hörrere zahlen möglch... ein mal habe ich ihn auf GPU-Clock 870 - MC 2090 - SC 1740...

die spannungswandler werden dabei extrem heiß... auch im normal betrieb
ich muß mir neuen spw kühler kaufen oder basteln dann ist die karte perfeckt...

Doch eigentlich würde der orginal-kühler ohne heatpipes volkommmen ausreichen... in deinem fall ist das wohl ne ausnamme...

ich an deiner stelle würde die karte umtauschen...
und anderen besitzern einer gtx 460 empehle ich den AC ACCELERO TWIN TURBO PRO mit MX-4 wärmeleitpaste... dadürch wird sie unhörbar und supper gekühlt... leider muß man etwas -ganz wennig basteln...

Piece out peoples
 
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@Kain_78: Ääähm, sorry, aber solche Tempis sollten Sparkle eher peinlich sein. Warum? Nun, meine Evga im Referenzdesign wird selbst nach 1h Furmark nicht mal 61°C warm, bzw. pendelt sich bei 59-60°C ein und säuselt leise vor sich hin. Im Idle liegt sie bei 30% Drehzahl und 26°C (Takt 800/1600/1800Mhz). Kollege hat sich auch den Twin Turbo Pro raufgeklatscht, jedoch mit dem VR005 Kit für die 460. Seine erreicht jetzt unter Last nicht mehr als 55°C, im Idle liegt sie auch bei 26°C (was logisch ist, da Zimmertemp. 22-24°C ist und kühler als Zimmer nicht möglich ist mit Lukü). Und auch seine hat als Basis ne Evga 460, jedoch ne SC.
 
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och wieder ein herr neunmalklug der alles besser weiß...:what:

früher zum glück vom aussterben bedroht...:devil:
trift mann immer öfter auf den kleinen naseweiß in sogenannten foren...
troz aller hoffnungen ist ihm im laufe der jahre gelungen sich erfolgreich zu vermehren... und DA! Da! war einer habt ihr ihn auch bemmerkt... welch ein glück endlich einem zu begegnen...:lol:

scherz bei seite

Komisch... daß VR005 ist leider nicht für den twin turbo pro... habe das set auch bestellt in der hoffnung es würde passen...passt aber leder nicht ist nur für Accelero Xtreme Plus... sorry basteln muß man sowieso... am effektivsten wie schon geschrieben...

und seltsam ist es auch das bei 26°C zimmer temperatur Gpuz 21-23°C anzeigt - mit dem Ac Twin turbo Pro (Luftkühlung) scheinbar doch möglich :wow:

was ich andeuten wollte ist, daß 70°C (die ich auch nur durch längeres PCGH VGA Tool einstellungen auf sehr hoch...)durchaus unter maximalauslastung normal bei gtx460 sind...
bei spielen sind so hohe temps. (60-65°C) mit dem AC TTP eher die ausname natürlich Oc & silend wohl gemerkt... (830/2000/1660)

was ich im ersten beitrag ausdrücken wollte ist, das die sparkle gtx460 super zurecht kommt auch ohne heatpipes den unter max. auslastung wurde die karte nie heißer als 70°C - im idle 26°-29°C (also im windows betrieb)...
Tja und dass ohne headpipes und kupfer... nur ein simpler allublock...
wenn jemand die sparkle hat und ärger mit den temps hat hilfft eventuel abnahme des plastik gehauses... doch das auch nur um 2 bis 5°...

ach fast vergessen sparkle gtx460 und Evga gtx460 sind doch baugleich Kühler und bios ausgenomen natürlich...
von wegen (solche Tempis sollten Sparkle eher peinlich sein):wow:

das im erstem beitrag ist nicht normal... 99° ist zuviel wobei sie nur lauwarm bleibt... somit ist das ein grund um zu reklamieren...
aus so kleinen defekten können schnell grössere werden deshalb mein rad ist sie umzutauschen...

also tut mir ehrlich leid falls mein beitrag falsch zu verstehen ist...
ich hoffe dieser ist klarrer...
 
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Sorry wenn es Neunmalklug klingt, aber Naturgesetzte lassen sich auch nicht mit GPU-Z aushebeln ;-) Wenn es nur 1-2°C wären, könnte man es noch als Schwankung auslegen, aber bei mehr kann es nicht stimmen, wenn denn die Zimmertemperatur im Bereich des PCs stimmt :-) Aber auch egal, ist ja nicht mein Prob :-)
Und ja, beim Twin Turbo Pro muss man auch ein bisschen bohren, liegt aber ganz einfach daran, dass er gar nicht für die 460 vorgesehen ist. AC hat ja den Xtreme Plus für die 460-480 freigegeben, was aber nicht heisst es ginge nicht. Du hast es mit Bastelei geschafft, Kumpel ebenso.
Und Nee, Sparkle hat nen anderen Kühler drauf, Evga den normalen mit Heatpipes. Beim Bios haben die Evgas auch ein eigenes drauf, welches man ja updaten konnte. Damit haben schon die schwächsten Karten ne höhere Taktung als so manche OC-Karten (720/1440Mhz). Sparkle hab ich in den letzten Jahren zwei Mal die Erfahrung gemacht, dass die Karten irgend ne Macke hatten. Bei der GTS 250 waren die Sensoren defekt (Karte wurde fast 200°C heiss :-) ) und bei ner 9500GT war das Bios so verwurstelt, dass die Karte gar keinen 3D Takt hatte (alle 4 Power States waren 2D).
So, genug Neunmalkluggeschwätz, mag im Moment nicht mehr. Grippemittel wirkt und seh nur noch verschwommen :-(
 
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