Siemens-Industrieanlagen von Stuxnet-Wurm befallen

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oh gott, nachher kommen aus der telefonfertigungsstraße nur noch kaffeemaschinen raus... :ugly:

ihr wisst schon das zb in Atomkraftwerken auch siemens anlagen verwendet werden oder in anderen industriellen Kraftwerken/Anlagen wo solch ein Wurm sehr viel schaden anrichten kann also drüber Scherzen sollte man bei so etwas nicht^^
 
Unlustig, wenn der Wurm die Sensordaten manipuliert und eine Turbine wegen Überdruck hochgeht. Das ist nicht nur schweineteuer, sondern da werde viele bei draufgehen...
 
Find ich auch nicht sonderlich witzig. Wenn dort sicherheitsrelevante Bausteine verändert werden, kanns ganz schnell zu tödliche Unfällen kommen.
 
und dann ist es kein scherz mehr sondern kriminell.
wollen wir mal hoffen, das sowas nicht passiert.
 
also wenn der steamcracker in der basf befallen is... viel spass!

das kostet viele millionen! (einige tage zum runterfahren der maschinen, dann das entfernen des wurms und 2 wochen zum anfahren... und jeden tag glaub ich 6 millionen euro, die verloren gehen. :P)

normalerweise dürfte er aber dort garnicht hinkommen, da das PLS ein eigenes netzwerk is... aber wer kennt schon den störfaktor Z (mensch)? ^^
wer weiß, ob sich nicht jemand MP3s oder flash-spiele per usb-stick mit da reingenommen hat...

weiß da jemand genaueres drüber?

wenn das netzwerk nicht physikalisch vom internet getrennt ist, sondern nur durch die dicken firewalls der basf, kann es schon sein, dass der wurm von aussen ansteuerbar ist.

stellt euch mal vor, jemand verändert wichtige grenzwerte und das teil geht hoch...
die explosion, den brand und die rauchwolke sieht man locker bis frankfurt. (zumindest bei nacht ^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Klasse, und ich muss gleich zur Arbeit. Unsere Anlage ist auch von Siemens.
Ich glaube ich schmeiß unsere Leitstandfahrer raus und inspiziere mal unsere PCs im Leistand :devil:
 
Solch relevante Industrielle haben am Netz NICHTS!!! verloren. Es sollte hinlängst bekannt sein, daß sich irgendwan jede Firewall hacken lässt... Und denjenigen, der meint auf den Hauptrechner fürn Atomkraftwerk irgendwelche mp3s zu laden, sollte man schlagen, vermöbeln, vebudeln, schlagen, vermöbeln, verbudeln..... grob fahrlässig ist sowas! Schon bei kleinen CNC Maschinen hat ein Fehler im winblöd katastrophale Folgen... Entweder Befehle, Programme werden net erkannt, oder das ding fängt an zu brennen. Was ist dann erst bei nem AKW los?:daumen2::daumen2::daumen2:
 
@john 800 schonmal daran gedacht das eine firma auch mal Programm änderungen durchführt und diese von einem Laptop/pc gemacht wird der evtl. ne stunde vorher im internet war und die programme evtl. befallen hat und dann vom programm aus auf die sps geladen wird es müssen nicht irgendwelche mp3 player sein^^
 
Tja, hoffen wir, dass nichts passiert. Sollte es jedoch zu wahrlich kriminellen Ausmaßen jenseits der virtuellen Riege kommen, dann hat der Entwickler verdammt noch mal tief ins Klo gegriffen - und kriegt zurecht eins auf die Mütze.
 
Also hier (SWR 1) steht, dass Stuxnet gezielt auf Atomanlagen im Iran losgelassen wurde, um dort das Atomprogramm zu sabotieren. 60% der 15 befallenen Anlagen stehen im Iran.
Klingt nach einem Angriff von Geheimdiensten.
Übertragen wird das Virus über einen USB-Stick. ;)
 
Meiner Meinung nach hört sich das nicht einfach so danach an, dass ein Mitarbeiter beim herunterladen von MP3-Dateien einen Virus eingefangen hat. Es hört sich nach einem gezielten Angriff auf die iranische Werke an. Warum genau ein Wurm, der speziell Siemens-Anlagen befällt und gezielt bestimmte Daten im Speicher manipuliert? Es hätte doch genausogut ein Virus sein können, der die PCs alle 5 Minuten neustartet.

Die Funktionsweise des Virus' hört sich einfach zu kompliziert, zu speziell an, um einfach zufällig als Hobbyprodukt eines Script-Kiddies entstanden zu sein.

Ich hoffe einfach nur, dass der Virus auch wirklich vollständig, ohne Schaden anzurichten, entfernt wurde.
 
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