AW: serienschaltung von lüfter - bringt das was?
Der Differenzdruck ist sozusagen der Druck den ein Lüfter aufbauen kann. Der Maximale Volumenstrom von z.b. 93m³/h wird erreicht wenn der Lüfter einfach hochkant aufm Tisch steht. Der Maximale Differenzdruck wird erreicht wenn du auf die Druckseite z.b. einen Luftballon schnallst und darin den druck misst.
Differenzdruck bezieht sich dabei auf die Druckdifferenz zwischen Atmosphäre und "dem inneren des Luftballons", immer gemessen auf NN (1013, *schlag-mich-tot* mbar )
Ich hoffe so weit kann man meinen wirren Gedanken folgen.
Jetzt wirds lustig:
Hab hier mal n bild zur vereinfachten Erklärung gefunden:
http://www.gartencenter-shop24.de/bilder/pumpenkennlinie_graphik_pop_up.jpg?id=546
H = Differenzdruck
Q = Volumenstrom
Die beiden Werte sind voneinander Abhängig. Eine Kurve wie hier gezeigt kann man mit Einschränkungen auch für PC Lüfter misbrauchen.
Der Betriebspunkt ergibt sich von alleine :
Der Lüfter versucht so viel Volumenstrom wie möglich zu erzeugen. dabei trifft er auf wiederstand (Kühler). durch den Druck der erzeugt werden muss sinkt der Volumenstrom. Irgendwann (meistens sofort

) stellt sich der Betriebspunkt ein, also der Lüfter erzeugt gerade so viel volumenstrom wie Ihm möglich ist.
Will Ich den Volumenstrom erhöhen steigt auch der Wiederstand des Kühlers. Ergo brauche ich mehr Power. In der Lüftungstechnik sagt man : Volumenstrom wird durch Größe erzeugt (Lüfterdurchmesser), Differenzdruck durch Drehzahl.
Erhöhe Ich jetzt den möglichen Differenzdruck des Lüfters verändert sich die Kurve und der Betreibspunkt. In 98% aller Fälle wird durch den höheren Differenzdruck auch der Volumenstrom erhöht.
Das Ganz muss man jetzt aber bei PC Lüftern etwas relativieren : ich geh mal davon aus das so ein 120mm Lüfter kaum mehr als 50 Pascal differenzdruck schafft, ist aber nur ne schätzung eines unwissenden.
Ich hoffe mal das diese Erklärung einigermaßen verständlich war.
MFG