bschicht86
Volt-Modder(in)
Seltsames Phänomen eines Netzteils
Ich habe hier ein seltsames Phänomen eines Netzteils, was ich nicht so schnell bei Google finden konnte, daher die Frage, ob jemand sowas schonmal beobachten konnte.
Das Netzteil ist ein Thermaltake Toughpower 1KW. Nach Möglichkeit will ich es nicht in den Schrott werfen.
Interessanterweise steht auf der Platine "GIGABYTE" und zu der einzigst zu findenden Bezeichnung auf der Platine "CP5 94V-0" fand ich im Netz nichts Sinnvolles.
Intern aufgebaut ist es so: Es hat 2 getrennte 12V-Kreise (Je 500W, erster gemeinsamer Nenner ist der Zwischenkreis) und von je einer werden die 5V und 3,3V generiert.
Zum Problem: Es begann damals mit einem M3A32-MVP, dass das Netzteil einfach sofort wieder ausging, als ich den PC aus dem BIOS-Reset neustarten wollte. Das Board hat nämlich die "Angewohnheit, bei größeren BIOS-Einstellungen den PC auszuschalten und gleich wieder einzuschalten. Ein erfolgreicher Start klappte nur, nachdem ich solange den Netzteilschalter aus hatte, bis auch die 5V STB stromlos waren.
Es kam auch mal vor, dass es selbst so überhaupt nicht starten wollte. Als Übeltäter habe ich dann die 3,3V-Leitung von den SATA-Kabeln abgeklemmt und es funktionierte wieder "besser".
Das gleiche beim Sabertooth 990FX. Nun habe ich das Netzteil dort rausgehauen und wollte es an mein Bastel-Quad-Opteron-System (Tyan S4985) betreiben. Gleiches Spiel, nur schlimmer.
Ab hier wird es insofern interessant, das das Netzteil selbst dann ausgeht, wenn ich die grüne Ader auspinne und direkt mit Masse verbinde, wenn selbst nur der ATX-Stecker gesteckt ist. Da ich aber keine Notabschaltung vermutete, hab ich auch den Kurzschluss-Fall getestet und hier läuft das Netzteil weit kürzer als mit dem obigen Problem.
Hier eine kleine Liste mit dem, was ich probiert habe, aber nichts half:
Power-Good-Ader ausgepinnt
Power-Good vom NT auf Masse / 5V / 5V STB gezogen
Power-Good vom Mainboard auf Masse / 5V / 5V STB gezogen
3,3V und 5V aus ATX ausgepinnt, es war nur noch eine 12-Ader mit dem MB verbunden.
Rückführkreis von 3,3V und 5V abgezogen.
Wenn ich aber den ATX-Stecker ziehe und dann mit der grünen Ader starte, läuft das NT, wie es soll, selbst ohne Last auf allen Spannungen. Ich habe versucht, ein Lastproblem herauszufinden, indem ich einzeln alle Spannungen mit einem 0,2 Ohm-Widerstand gegen Masse gezogen habe. Netzteil lief trotzdem. Bei den 12V hats mir dann aber den Widerstand zerglüht
Das Tyan S4985 läuft übrigens tadellos mit einem anderen (Thermaltake)- Netzteil an. Kurioserweise funktioniert das 1KW-Netzteil mit älterer Hardware, angefangen bei einem A8R32, problemlos.
Was ich noch beobachten konnte ist, dass beim vorherigen Kurzschliessen der -12V das gleiche Abschaltverhalten passierte. Jedoch half weder das auspinnen der -12V-Leitung etwas noch das nachträgliche "harte" Starten durch die grüne Leitung.
Ich habe hier ein seltsames Phänomen eines Netzteils, was ich nicht so schnell bei Google finden konnte, daher die Frage, ob jemand sowas schonmal beobachten konnte.
Das Netzteil ist ein Thermaltake Toughpower 1KW. Nach Möglichkeit will ich es nicht in den Schrott werfen.
Interessanterweise steht auf der Platine "GIGABYTE" und zu der einzigst zu findenden Bezeichnung auf der Platine "CP5 94V-0" fand ich im Netz nichts Sinnvolles.
Intern aufgebaut ist es so: Es hat 2 getrennte 12V-Kreise (Je 500W, erster gemeinsamer Nenner ist der Zwischenkreis) und von je einer werden die 5V und 3,3V generiert.
Zum Problem: Es begann damals mit einem M3A32-MVP, dass das Netzteil einfach sofort wieder ausging, als ich den PC aus dem BIOS-Reset neustarten wollte. Das Board hat nämlich die "Angewohnheit, bei größeren BIOS-Einstellungen den PC auszuschalten und gleich wieder einzuschalten. Ein erfolgreicher Start klappte nur, nachdem ich solange den Netzteilschalter aus hatte, bis auch die 5V STB stromlos waren.
Es kam auch mal vor, dass es selbst so überhaupt nicht starten wollte. Als Übeltäter habe ich dann die 3,3V-Leitung von den SATA-Kabeln abgeklemmt und es funktionierte wieder "besser".
Das gleiche beim Sabertooth 990FX. Nun habe ich das Netzteil dort rausgehauen und wollte es an mein Bastel-Quad-Opteron-System (Tyan S4985) betreiben. Gleiches Spiel, nur schlimmer.
Ab hier wird es insofern interessant, das das Netzteil selbst dann ausgeht, wenn ich die grüne Ader auspinne und direkt mit Masse verbinde, wenn selbst nur der ATX-Stecker gesteckt ist. Da ich aber keine Notabschaltung vermutete, hab ich auch den Kurzschluss-Fall getestet und hier läuft das Netzteil weit kürzer als mit dem obigen Problem.
Hier eine kleine Liste mit dem, was ich probiert habe, aber nichts half:
Power-Good-Ader ausgepinnt
Power-Good vom NT auf Masse / 5V / 5V STB gezogen
Power-Good vom Mainboard auf Masse / 5V / 5V STB gezogen
3,3V und 5V aus ATX ausgepinnt, es war nur noch eine 12-Ader mit dem MB verbunden.
Rückführkreis von 3,3V und 5V abgezogen.
Wenn ich aber den ATX-Stecker ziehe und dann mit der grünen Ader starte, läuft das NT, wie es soll, selbst ohne Last auf allen Spannungen. Ich habe versucht, ein Lastproblem herauszufinden, indem ich einzeln alle Spannungen mit einem 0,2 Ohm-Widerstand gegen Masse gezogen habe. Netzteil lief trotzdem. Bei den 12V hats mir dann aber den Widerstand zerglüht

Das Tyan S4985 läuft übrigens tadellos mit einem anderen (Thermaltake)- Netzteil an. Kurioserweise funktioniert das 1KW-Netzteil mit älterer Hardware, angefangen bei einem A8R32, problemlos.
Was ich noch beobachten konnte ist, dass beim vorherigen Kurzschliessen der -12V das gleiche Abschaltverhalten passierte. Jedoch half weder das auspinnen der -12V-Leitung etwas noch das nachträgliche "harte" Starten durch die grüne Leitung.
