Also was ich hier lese, kann ich fast schon nicht glauben.
Natürlich weiß ich als IT-Sicherheitsberater, dass es keinen 100%igen Schutz gibt. Es gibt aber diverse Möglichkeiten Systeme so abzusichern, dass es einem Hacker einfach zu umständlich wird einzubrechen, und er sich ein System suchen wird, das schlechter geschützt ist.
Ich habe beinahe täglich mit Leuten zu tun, die Ihre Systeme schlecht schützen, aber ich habe es noch nicht erlebt, dass jemand so unbelehrbar ist.
Jeder ist für sein System verantwortlich und somit auch für alles was damit gemacht wird. Kann man nun nachweisen, dass mit dem System ein Wurm verbreitet wurde, der beispielsweise finanziellen Schaden woanders angerichtet hat, und man kann weiter beweisen, dass der Besitzer dieses Systems es schlecht oder gar nicht geschützt hat, ist der Besitzer in der Verantwortung.
Genau so verhält es sich auch mit offenen WLANs. Egal ob man beweisen kann, dass man selber die Straftaten nicht begangen hat. Man ist immer zumindest Teilschuld.
Diejenigen, die hier behaupten, mit einem ungesicherten System besser zu fahren, werden es wohl erst lernen, wenn sie auf die Schnauze fallen.
@Spikos Es ist so: Es gibt Gruppen, die Bot-Netze errichten, um damit Straftaten zu begehen, und andere, die sie verkaufen.
Auf online Schwarzmärkten bekommst du von einer gestohlenen Kreditkartennummer, über Hackertools, Viren, Trojaner bis hin zu gesammten Bot-Netzen alles.
Der Wer eines solchen Netzes richtet sich natürlich nach seiner Größe. Dazu ein kleines Zitat von
Viruslist.com
Die Pacht für ein E-Mail-Botnetz, das etwa 1.000 Mails pro Minute versendet (bei 100 Zombie-Rechnern online) beträgt etwa 2.000 Dollar im Monat. Der Preis für ein fertiges Botnetz – ebenso wie die Ausleihgebühr – ist abhängig von der Anzahl der infizierten Computer. In englischsprachigen Foren erfreuen sich betriebsbereite Botnetze der größten Beliebtheit. Kleine Zombie-Netze mit nur einigen hundert Bots kosten zwischen 200 und 700 Dollar,
Quelle