News Seasonic: Neues 5.200-Watt-Netzteil soll auf der Computex vorgestellt werden

PCGH-Redaktion

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Seasonic möchte auf der bevorstehenden Computex eine Reihe neuer Netzteilprodukte vorstellen, darunter auch ein 5.200-Watt-Modell für Server.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Seasonic: Neues 5.200-Watt-Netzteil soll auf der Computex vorgestellt werden

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Das 5.200 Watt Netzteil ist ja auf für Server.

Dazu gehört unter anderem ein 5.200-Watt-Netzteil im CRPS-Design (Common Redundant Power Supply) für Server

Glaube nicht, das einer Zuhause sowas benötigt und wenn ja, weiß er schon wie man das Teil mit Strom versorgt
 
Das 5.200 Watt Netzteil ist ja auf für Server.

Dazu gehört unter anderem ein 5.200-Watt-Netzteil im CRPS-Design (Common Redundant Power Supply) für Server

Glaube nicht, das einer Zuhause sowas benötigt und wenn ja, weiß er schon wie man das Teil mit Strom versorgt
Genau das frage ich mich auch.
3x Kaltgerätekabel, einzeln abgesichert? Oder direkt ein CEE Anschluss?
Ein Kaltgerätekabel darf max 10A. Da reichen 2 nicht aus, da das dann erst 4,6kW wären.
 
Genau das frage ich mich auch.
3x Kaltgerätekabel, einzeln abgesichert? Oder direkt ein CEE Anschluss?
Ein Kaltgerätekabel darf max 10A. Da reichen 2 nicht aus, da das dann erst 4,6kW wären.
Läuft über eine USV mit den entsprechen Ausgängen zum Server, die auch den Teil der Anlaufspannung abfedert.
 
An welcher Anschlussdose soll das betrieben werden? Standard Steckdose im Haushalt Max. 230V/16A
Ja, liegt Nahe das es evtl. gewerblich genutzt wird?
Außerdem kann man sich auch im Privat Haushalt, CEE Steckdosen anbringen lassen.
Auch weitere Installationsvariationen sind ja möglich....wie z.B. 230V / 32A....wenn die Kabel dafür entsprechend verlegt werden....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Kaltgerätekabel darf max 10A.
Sieh genauer hin.

1780130617442.png


Das ist kein Kaltgeräte Haushaltsstecker den du meinst (namens "C13"), der sieht so aus - und der darf nur 10A.
1780130667972.png


Das was an dem Seasonic da dranm ist ist ein "C19" Gerätestecker für hochbelastete IT-Geräte.
Im hier vorliegenden Fall sollte es so sein, dass man entweder eine 400V-Version spezifiziert- die 5200W wären dann bei "nur" 13A schon erreicht, oder der Dauerlastzustand auf 4000W begrenzt wird (250V/16A), dann darf auch der Standard C19 das.
 
Das Gerät ist Teil einer breiteren Produktpalette an Server-Netzteilen mit 1.300 bis 5.200 Watt, konzipiert für KI-Server und Hochleistungs-Rechenplattformen. Laut Seasonic hat das 5.200-W-Modell die 80-Plus-Ruby-Zertifizierung bestanden. Der Hersteller gibt einen Spitzenwirkungsgrad von bis zu 96,5 Prozent an, was der Ruby-Vorgabe für Rechenzentrums-Netzteile bei 50 Prozent Last entspricht. Der Standard verlangt zudem einen Wirkungsgrad von mindestens 90 Prozent bei 5, 10, 20, 50 und 100 Prozent Last.
Yes, baby! Endlich. Ein Jahr ist die Ruby-Vorstellung (https://www.pcgameshardware.de/Netz...s-Effizienzsiegel-Computer-Netzteile-1473681/) schon her, über fünf die von Cybenetics Diamond (https://www.pcgameshardware.de/Netzteil-Hardware-219902/News/Cybenetics-alternative-80-Plus-1364463/). Und jetzt, zur Computex, werden beide endlich Realität.

Ich hoffe insgesamt, dass die aktuelle Krise zumindest dafür sorgt, dass es heftigen Fortschritt bei Netzteilen geben wird. Der Druck sollte da sein, schließlich bedeutet jedes bisschen höhere Effizienz bei Netzteilen, dass mehr von der erworbenen Kernhardware auch tatsächlich betrieben werden kann.
 
Im hier vorliegenden Fall sollte es so sein, dass man entweder eine 400V-Version spezifiziert- die 5200W wären dann bei "nur" 13A schon erreicht, oder der Dauerlastzustand auf 4000W begrenzt wird (250V/16A), dann darf auch der Standard C19 das.
Da bin ich nun Interessiert. Die C19/C20 dürfen bei 230V tatsächlich 16A.
Warum sollte jemand ein eigenes Netz auf 250V hochsetzen, nur um rechnerisch auf die Leistung zu kommen? Zumal man ja such noch die ±10% erlaubten Netz-Schwankungen einplanen müsste?

Vielleicht machen wir uns auch zuviel Kopf und das Bild gehört gar nicht zur Spitzen(watt)klasse, sondern zu ner kleineren Version.
400V wäre eine Option. Vielleicht nutzen Rechenzentren ja ein 690V-Netz? 🤔
 
Da bin ich nun Interessiert. Die C19/C20 dürfen bei 230V tatsächlich 16A.
Warum sollte jemand ein eigenes Netz auf 250V hochsetzen, nur um rechnerisch auf die Leistung zu kommen? Zumal man ja such noch die ±10% erlaubten Netz-Schwankungen einplanen müsste?
DIe 250V Spec ist dafür gedacht, die Toleranzen abzudecken die beio 230V auftreten dürfen (ich kenne die auswendig nicht aber so irgendwo Richtung 210-250 ist da erlaubt).

Entweder die netzteile werden am 230V Netz betrieben und der Plan ist ~4000W mit kurzzeitigen Spitzen auf 5200W erlaubt oder, was ich eher vermute, wir reden von 380/400V Eingangsspannung wo die 5200W auch dauerhaft kein Problem wären einschließlich der sehr kurzen Spitzen darüber die solche NTs auch abkönnen. Ob es eine 400V-Version des C19 gibt weiß ich nicht (ich bin Maschinenbauer, kein Elektriker^^), aber ich denke mal wir können uns 100% sicher sein, dass Seasonic das bedacht hat und keinen dämlichen Anfängerfehler macht wie "Nennleistung passt nicht durch Anschluss". :-D
 
Da bin ich nun Interessiert. Die C19/C20 dürfen bei 230V tatsächlich 16A.
Warum sollte jemand ein eigenes Netz auf 250V hochsetzen, nur um rechnerisch auf die Leistung zu kommen? Zumal man ja such noch die ±10% erlaubten Netz-Schwankungen einplanen müsste?

Vielleicht machen wir uns auch zuviel Kopf und das Bild gehört gar nicht zur Spitzen(watt)klasse, sondern zu ner kleineren Version.
400V wäre eine Option. Vielleicht nutzen Rechenzentren ja ein 690V-Netz? 🤔
Das Netzteil auf dem Bild sieht mehr wie ein ATX, nicht wie ein CRPS aus.

Im Datacenter-Bereich ist mittlerweile 277V an der PDU nicht mehr unüblich und auch 400V ist dank KI wohl immer mehr im kommen. Bei den 277V dann weiterhin mit C19/20 als Anschluss.

Aktuell sieht man bei KI-Servern noch häufig proprietäre Anschlüsse am Netzteil, proprietäres Kabel und proprietäre PDUs, die dann per IEC 60309 (glaube ich) angebunden werden.
 
Ob es eine 400V-Version des C19 gibt weiß ich nicht (ich bin Maschinenbauer, kein Elektriker^^), aber ich denke mal wir können uns 100% sicher sein, dass Seasonic das bedacht hat und keinen dämlichen Anfängerfehler macht wie "Nennleistung passt nicht durch Anschluss". :-D
Gibt es meines Wissens nicht. Macht auch keinen Sinn, denn die 400V kommen ja normalerweise nur durch die Differenz zwischen zwei Phasen zustande - da bräuchte man also einen Dreiphasenstecker.

Ich denke mal entweder ist das Abgebildete nicht die 5200W Version, oder es ist in der Tat keine Dauerleistung. Ich kann (will) mir nicht vorstellen, dass Seasonic höhere Spannungen durch einen Stecker jagt, durch den für den Rest der Welt nur 230V laufen - das Risiko für Missverständnisse ist einfach zu hoch, selbst in einem voll integrierten Rechenzentrum. Dann lieber Festverkabelung, das wäre auch noch eine Option, ist aber im Rechenzentrum wegen Quick Swap Fähigkeit eher unüblich meines Wissens.

Abgesehen wäre bei der Leistung ein Dreiphasenanschluss auch abseits von Steckerproblemen sinnvoll, das es das restliche Netz nicht unnötig belastet und die Größe der Pufferkondensatoren deutlich kleiner ausfallen könnte, da bei drei Phasen konstant Power anliegt.
 
DIe 250V Spec ist dafür gedacht, die Toleranzen abzudecken die beio 230V auftreten dürfen (ich kenne die auswendig nicht aber so irgendwo Richtung 210-250 ist da erlaubt).
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Exakt. Und durch die falsche Energiepolitik wird es nicht besser, das Netz hat eine hohe Fluktuation. Früher zu 220V und als noch mehr Grundlast am Netz hing war die Netzspannung solider.
 
Das was an dem Seasonic da dranm ist ist ein "C19" Gerätestecker für hochbelastete IT-Geräte.
Im hier vorliegenden Fall sollte es so sein, dass man entweder eine 400V-Version spezifiziert- die 5200W wären dann bei "nur" 13A schon erreicht, oder der Dauerlastzustand auf 4000W begrenzt wird (250V/16A), dann darf auch der Standard C19 das.

Beim abgebildeten handelt es sich wohl nicht um das Servernetzteil, dann da ist Design komplett egal. Da ist eine schwarze Lackierung schon der ultimative Overkill. Meist sehen die Dinger unscheinbar silber oder grau aus, sind aber hochqualitativ und stinketeuer.

Das wird eher das PX 3200 sein. Wobei da wohl egal ist, was wir in Europa so haben, sondern das tzählt, was es in den US A so gibt. Das sind normalerweise 16A und 115V, von denen sich ein einzelnes Gerät maximal 1500W gönnen darf, der Rest ist Reserve. Darüber sind es dann 20A und 115V, woran dann auch die 1500 und 1600W Netzteile angeschlossen werden. Wenn es noch höher gehen soll, dann ist man normalerweise bei 32A 115V. Darüber ist man dann im Einphasen-Dreileiter-System unterwegs. Dafür gibt es dann auch spezielle Stecker: 230V mit 30 oder 50A. Darüber ist dann Ende, wenn man nicht gerade an einen Dreiphasenanschluß hat (den findet man in meist Bauernhöfen und Industrieanlagen). Abner schon 230V sind nicht über all zu haben (normalerweise werden die für Waschmaschine und Trockner verwendet).

Exakt. Und durch die falsche Energiepolitik wird es nicht besser, das Netz hat eine hohe Fluktuation. Früher zu 220V und als noch mehr Grundlast am Netz hing war die Netzspannung solider.

Meines Wissens hängt das eher damit zusammen, was es in der Nachbarschaft so an Verbrauchern usw. gibt. Kann also auch damit zusammenhängen, dass da jemand sein Elektroauto lädt oder viele PV Anlagen vorhanden sind. Senn die Spannung im Übertragungsnetz sinkt,, dann steht man Sekunden vor dem Stromausfall, wobei da ja vorher noch die Frequenz in die Knie geht,
 
Den schnuckeligen C19 Stecker hat mein ASRock Netzteil mit 1600W auch schon, man muss ja vorsorgen für Dual RTX Pro 6000 oder Dual RTX 6090 :ugly:
 
Meines Wissens hängt das eher damit zusammen, was es in der Nachbarschaft so an Verbrauchern usw. gibt. Kann also auch damit zusammenhängen, dass da jemand sein Elektroauto lädt oder viele PV Anlagen vorhanden sind. Senn die Spannung im Übertragungsnetz sinkt,, dann steht man Sekunden vor dem Stromausfall, wobei da ja vorher noch die Frequenz in die Knie geht,
Korrekt. Spannungsschwankungen sind fast ausschließlich lokal, manchmal kann man das sogar direkt sehen, wenn die z.B. die Lampen etwas dimmen wenn der Wasserkocher angeschaltet wird (in dem Fall bitte mittelfristig das Hausnetz modernisieren und kurzfristig den Wasserkocher irgendwo anders anschließen).

Überregional wird die Last über die Netzfrequenz geregelt. Allerdings nicht in einem Maß, dass man als Ottonormalverbraucher mitbekommen würde. Wenn das irgendwann nicht mehr reichen würde, würde man Verbraucher gezielt vom Netz nehmen - im schlimmsten Fall über rolling Blackouts.

Wer interessiert ist: Die Netzfrequenz wird permanent von verschiedenen Instituten geloggt, da sie unter anderem auch zur Forensik genutzt wird. Es gibt viele Webseiten, die diese Daten visualisieren, die hier z.B. https://gridradar.net/de/netzfrequenz
 
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