Samsung 850 Evo: Geschwindigkeit

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Quintes

Guest
Hallo!

Ich habe mir einen (halb-)neuen PC gebastelt und mir eine SSD gegönnt.
Diese liefert nun nicht wie erwartet und ich habe die üblichen Sachen, die ich in Foren, Berichten etc gefunden habe, durch (Magician 4.9, Rapid-Modus, SATA passt, BIOS auf die SSD eingestellt, Firmware-Update...).

Mainboard ist das Gigabyte 970A-DS3P, es hängt noch eine andere HD dran. Das Problem könnt ihr auf dem Bild sehen. Ich habe auch andere Benchmarks durch, aber der vom Magician reicht, soweit ich das beurteilen kann, vollkommen aus um Veränderungen zu sehen.
Das Booten geht übrigens nicht schneller als von einer normalen HD, nur der Rest ist etwas flotter.

Hoffe Ihr könnt mir helfen.

Liebe Grüße
 

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Die Werte sind auch ohne Rapid Modus viel zu niedrig gewesen im Vergleich zu dem was diese SSD leisten sollte und was man an Benchmark-Ergebnissen sonst so findet.

Edit: Und sie unterscheiden sich auch nicht sonderlich. Und mit eingeschaltetem Rapid messe ich doch wohl nicht einfach meinen RAM oder bin ich jetzt total auf den Kopf gefallen?
 
Deine Werte sind aktuell zu HOCH weil der RapidMode Daten im RAM zwischenlagert und entsprechend der RAM gemessen wird und nicht die SSD.

Wenn du die IOPS meinst - auch das sollte darin begründet sein. Falls diese auch ohne RapidMode weiterhin so niedrig sind überprüfe ob du das korrekte Alignment und den korrekten Treiber verwendest sowie der AHCI aktiv ist. Der "AS SSD Benchmark" verrät dir alles gleichzeitig beim starten des Tools oben links in der ecke in grünen oder roten Burchstaben.
 
Sorry für Doppelpost aber: egal wie man es betrachtet, die Platte liefert nicht was sie liefern sollte, das ist doch vollkommen klar oder? (Außer ich bin noch dazu zu heiß gebadet.)
Deswegen verstehe ich das Augenrollen nicht, bin aber natürlich für jede Aufklärung dankbar.
 
Wie schon gesagt es sollte am RapidMode liegen, kontrolliere auch mit dem genannten Tool die restlichen Einstellungen.

Dass die SSD nicht das liefert was sie soll ist technisch gesehen sehr sehr unwahrscheinlich da SSDs in dem Sinne entweder so funktionieren wie sioe sollen (sofern sie richtig eingerichtet sind) oder gar nicht funktionieren bei einem Defekt. Was dazwischen im Sinne von "geht aber ist zu langsam" ist extremst selten - bekannte Bugs wie "Alte Daten bei 840Evo" mal ausgenommen.
 
Hier beide Tools ohne Rapid. Ist Rapid denn überhaupt sinnvoll?

Und was genau meinst du mit Alignement etc? Bin ein kleiner Noob was Festplatten angeht.

PS: AHCI wie gesagt aktiv.
 

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Es scheint schon mal alles richtig eingestellt zu sein und die Benchmarkwerte des AS SSD sind ebenfalls völlig normal.

Das "Alignment" ist grob gesagt die SSD-Interne Blöckeverwaltung wo es sinnvoll ist, dass ein Sektor auch genau einem Block an Flashzellen entspricht. Windows regelt das normalerweise automatisch wenn es weiß dass es auf einer SSD installiert ist. Wenn man aber eine alte Installation von HDD auf SSD klont kanns passieren dass die Sektoren (die bei der HDD anders organisiert sind) nicht auf die Blöcke der SSD passen was Performance kostet und unnötigen Verschleiß hervorruft (da wenn ein Sektor geschrieben werden soll dann mehrere Blöcke verändert werden müssen).

Der RapidMode ist streng genommen völliger Unsinn und dient nur dazu, dass Samsung größere Benchmarkzahlen präsentieren kann. Ob deine SSD jetzt 500 oder 5000 MB/s sequentiell lesen kann ist für 99% aller Situationen völlig irrelevant - nur die schnellen 4K-Zugriffe und die Zugriffszeiten sind für normale User entscheidend. Was dagegen nicht egal ist ist, dass bei einem spontanen Stromausfall bei aktiviertem RapidMode deine Daten korrupt sind da alles was evtl. noch im RAM gelegen hat weg ist. Das verschweigt Samsung natürlich. ;)
 
Es war eine komplette Neuinstallation auf die SSD.
So, ich habe jetzt glaube ich alles probiert... Stecker umgesetzt (obwohl alle native sind, also eigentlich blödsinn), Treiber ist der neueste Chipsatztreiber von AMD, BIOS stimmt alles.

Aber: die IOPS-Werte sind immernoch wie zu Beginn, also viel zu niedrig.
 
Da haste Recht. Welches Restsystem verwendest du denn? Besonders bei zigtausend IOPS ist nicht nur die SSD sondern auch die Rechenpower im Hintergrund ein Flaschenhals (da für jeden einzelnen AHCI-Zugriff ein entsprechender Befehl erzeugt und verarbeitet werden muss). Wenn man etwa ältere Laptops oder generell ältere Plattformen nutzt ist es nicht ungewöhnlich, dass gerade die IOPS-Werte schlechter ausfallen - da kann die SSD aber nichts für in dem Falle.

EDIT: Ich sehe grade oben du nutzt ne alte AM3+ Plattform... in dem Falle ists leider normal dass die IOPS so ausfallen, das System ist einfach nicht schneller.
AMD hat vor einiger Zeit mit Chipsatztreibern etwas nachgebessert:
AMD Mainboard-Treiber zum Download: AMD Chipset Drivers 15.7.1

Ist einen Versuch wert, mehr ist aber aus der Mühle dann nicht zu holen (was nicht tragisch ist - den Unterschied zwischen 30.000 und 100.000 IOPS merkt ein Normalsterblicher ohnehin nicht in der Praxis - nur zum Vergleich: Festplatten sind froh wenn sie 3-stellige IOPS schaffen!).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja die Ergebnisse sind schon alle mit dem neuen Treiber von AMD. Verdammt, ich dachte mir beim Aufrüsten ich reize lieber das Mainboard mit dem FX-8350 nochmal aus, aber im Endeffekt ist AM3+ wohl einfach schon veraltet und ich hätte ein bisschen mehr investieren sollen...

Naja, solange du sagst man merkt nicht viel davon hat es sich wenigstens trotzdem gelohnt.

Vielen Dank für deine schnelle Beratung!
 
Gern geschehen.

Wie gesagt da merkste keinen Unterschied. Es ist für die allermeisten User auch egal ob man eine moderne SSD verwendet oder eine die 5 Jahre alt ist und (theoretisch) viel langsamer ist. Der Unterschied in der Praxis ist minimal (beispielsweise <1s Unterschied beim Windows-Boot). Von daher war es schon die richtige Entscheidung hier noch eine SSD einzubauen. Die kannst du ja auch irgendwann problemlos mit ins neue System übernehmen. ;)
 
Eine kurze Frage hätte ich noch. Mit der SSD mit frisch aufgesetztem Windows (7 -> Upgrade auf 10) geht, wenn ich auf dem Desktop oder in Anwendungen bin, alles deutlich schneller. Aber das Hochfahren, von dem viele bei SSDs ja schwärmen und welches ich auch schon bei jemandem bewundern konnte, ist nicht merklich schneller geworden. Da dreht sich erst einmal ein Weilchen das Rädchen bis ich auf dem Desktop bin. (Dann ist aber auch alles sofort bereit und nicht wie früher noch so ein "Überhang" des Hochfahrens.)

Normal? Habe ich da zu viel erwartet?
 
Teilweise.

Das "Problem" ist, dass die SSD nur die Vorgänge beschleunigen kann an der sie auch beteiligt ist. Das ist alles ab dem Zeitpunkt wo (bei Win7) "Windows wird gestartet" zu lesen ist. Alles davor, die Hardwareinitialisierung und so weiter macht das UEFI und nicht die SSD, entsprechend wird da auch nichts schneller.

Wenn du nun ein System verwendest, das viele Zusatzcontroller oder ähnliches verwendet und übertrieben gesagt 10 Sekunden für die initialisierung braucht und noch 15 Sekunden zum Windows booten (also insgesamt 25s) kommt dir die Beschleunigung durch die SSD die letzteres in 10 statt 15s schafft nicht besonders groß vor, weil du immer noch 20 Sekunden bräuchtest.

Auch eine SSD kann da eben keine Wunder vollbringen, entgegen deiner alten Festplatte sollte aber vor allem die Reaktionszeit des PCs sofort nach dem Start SEHR viel besser sein als vorher wie du ja offenbar schon bemerkt hast. In der Praxis sollten jetzt auch alle deine Programme deutlich schneller starten und bei den meisten Spielen die Ladezeiten merklich verringert werden.
 
Ja, alles andere ist deutlich schneller. Aber vielleicht wird das auch noch besser, wenn ich etwas von dem vorinstallierten Müll abtrage der sich teils beim starten mit einschleicht... fällt mir gerade auf dass es auch daran liegen kann dass ich zu früher keinen wirklichen Unterschied wahrnehme.

PS: Also an den länger dauernden Vorgängen ist sie beteiligt, das ist schon der Anmeldebildschirm.
 
Dann ists entweder sehr viel Käse was sich da angesammelt hat und geladen werden will oder es ist irgendwas dabei wo die SSD nicht der Flaschenhals ist sondern die Rechenleistung oder ein Timer (warten auf LAN oder irgendsowas).
 
Eine kurze Frage hätte ich noch. Mit der SSD mit frisch aufgesetztem Windows (7 -> Upgrade auf 10) geht, wenn ich auf dem Desktop oder in Anwendungen bin, alles deutlich schneller. Aber das Hochfahren, von dem viele bei SSDs ja schwärmen und welches ich auch schon bei jemandem bewundern konnte, ist nicht merklich schneller geworden. Da dreht sich erst einmal ein Weilchen das Rädchen bis ich auf dem Desktop bin. (Dann ist aber auch alles sofort bereit und nicht wie früher noch so ein "Überhang" des Hochfahrens.)

Normal? Habe ich da zu viel erwartet?

Im Uefi Fast Boot aktivieren, damit sollte er schneller hochfahren.
 
Kann man machen, persönlich halte ich die Option aber für mehr als fragwürdig.

Sind 3 Sekunden schnellere Bootzeit es wert, dass man sich unter Umständen die Möglichkeit verbaut, später einfach per Tastendruck ins UEFI zu kommen wenn nötig? Ich denke mal nicht. :ka:
 
Also verglichen mit dem booten von der normalen Festplatte dauert es jetzt sogar länger bis ich auf dem Desktop bin. Ich habe da keine Messungen aber 4 Leute sind sich da einer Meinung. Die meiste Zeit verbraucht der Punkt "Anmeldung", wenn man schon sein "Profilbild" sieht.

Aber ich habe jetzt stundenlang wirklich alles probiert was ich an Lösungen, Tips etc finden konnte. Mehr Schaden als Nutzen also sollte ich mich damit abfinden.
 
Wenn alles andere ja deutlich schneller ist und nur die Anmeldung länger dauert liegt irgendwo im System was im Argen, wo genau kann ich dir auch nicht sagen.

Eine komplette Neuinstallation würde das problem höchstwahrscheinlich lösen aber ob es das wert ist nur zum schneller bootenwage ich zu bezweifeln.
 
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