Da Patente für Alphacool-Produkte auf Aquatuning und deren Inhaber angemeldet sind, dürfen auch diejenigen die den Zusammenschluss nicht miterlebt haben, getrost von etwas mehr als nur enger Zusammenarbeit ausgehen - auch wenn AT nach außen hin den Status der separaten Firmen sehr pflegt und er ja rein formell auch vorhanden ist. AT hat jedoch nicht umsonst zwei Geschäftsführer von denen einer AT gegründet hat und der andere ALC seinerzeit übernommen hatte, als es sich wirklich noch um eine eigenständige Firma handelte

. Von der ursprünglichen Firma Alphacool ist heute eigentlich nichts mehr übrig.
Effektiv wird Alphacool von AT als Eigenmarke und Produktionsinstanz genutzt und ist letztlich nur pro forma eine eigenständige Firma, die aber anders als AT eben nicht als Händler fungiert, sondern als Hersteller für AT/ALC und als OEM-Lieferant für Dritte. Kann man so machen, ist aber, was Zuständigkeiten und Herkunft von Produktideen (und -fehlern) angeht, imho nicht sehr transparent für Kunden.
@leon676: In dem verlinkten Video geht es nicht um ein Metal Top (also einen Metalldeckel), sondern um ein Metallgehäuse für die DDC (also kein wasserführendes Teil). Dass es damit zu Kurzschlüssen kommen kann, wenn man nicht durch eigenhändig nachzurüstende Maßnahmen (Isolierband, und evtl. Entschärfung der Kante per Dremel) vorbeugt, ist schon lange bekannt. Nicht nur die Kante ist diesbezüglich kritisch, sondern auch der Bereich der Lötstellen, denn die Abisoliserungslänge ist bei den DDCs leider nicht immer gleichmäßig. Um das herauszufinden braucht man allerdings keine YouTube-Hampelmänner

. Es reicht bereits die Anwendung von ein klein wenig gesundem Menschenverstand beim Zusammenbau oder eine kurze Befragung von Google bzw. der Suchfunktion in diversen einschlägigen Foren

. Das Problem betrifft meiner Erfahrung nach übrigens nicht nur das Metallgehäuse von AT/ALC für die DDC, sondern auch das Modell von EKWB, welches noch ein wenig vor der DDC310 als Zubehörteil auf den Markt kam und dem das AT/ALC-Bauteil sagen wir mal "als Vorlage diente"

. Aber ich will da gar nicht weiter unken - die Fälle in denen das Metallgehäuse Schäden verursachten, haben sich in den einschlägigen Foren nie großartig gehäuft. Von daher kann man davon ausgehen, dass man schon etwas Pech haben muss, um ein zu scharfkantiges Exemplar bzw. eine Pumpe mit zu weit abisolierten Kabeln in einem solchen Metallgehäuse zu bekommen. In jedem Fall ist es aber ratsam vorzubeugen so gut es geht. Ein bisschen den Dremel schwingen hat noch selten geschadet, wenn die Verarbeitung ab Werk nicht optimal ist

(ist nur nichts für Garantiefanatiker).
Aber btt: Was die Sleeves angeht: Kommen die zukünftig auch in der Produktion bei AT/ALC-Produkten zum Einsatz, oder werden die nur als Zubehör verkauft?
Wozu ein Dual-D5 oder auch Dual-VPP755 Deckel nötig sein soll erschließt sich mir persönlich, abgesehen vom optischen overkill, zwar auch nach vielen Jahren die es die Dinger nun schon gibt nicht, aber der Deckel sieht zumindest recht solide aus. Ist allerdings auch das Xte-Teil dieser Kategorie - wo da der Clou liegen soll erschließt sich mir auch ohne die Sinnfrage zu stellen nicht wirklich. Ob der Plexi-Deckel getempert ist, wird vermutlich wie bei allen Plexiglas-Teilen aus dem Hause AT/ALC auch nicht verraten

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Was die Plexi-Version des XPX-Kühlers angeht: Das geht von der Optik her aus meiner Sicht auf jeden Fall in die richtige Richtung!

- war allerdings auch nicht schwer bei der Ausgangslage

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Eine wahre Schönheit ist er vllt. auch so noch nicht in jedermanns Auge, aber für diese Optik dürften sich imo sicher wesentlich mehr Leute begeistern können als für das Blechdosen-Recycling der ersten Version. Technisch hab ich nach wie vor nichts zu meckern an dem Kühler. Er kühlt tatsächlich sehr gut - das haben wir zwischenzeitlich überprüft. Diesen Punkt muss man ihm ungeachtet der Optik und der Verarbeitungsschwächen wirklich lassen.
Wenn ich jetzt aber mal von dem schwarzen Dosen-Optik-Exemplar des XPX ausgehe, welches ich nach den internen Tests gerade als abschreckendes Design-Beispiel weiterverkauft habe, ist die Verarbeitungsqualität des Kühlers inkl. Bodenplatte nach meinem Dafürhalten allerdings nicht gerade am obersten Ende der Qualitätsskala angesiedelt und die Kreuzschlitzschrauben, die die Bodenplatte halten, sind einfach ein Anachronismus. Im Übrigen ist auch der Zusammenbau was die Positionierung der hauchdünnen Düsenplatte angeht alles andere als ergonomisch. Die Dichtung des Verteilerkanals mit den Rampen ist äußert knapp bemessen und springt beim Zusammenbau gern raus.
Auch diese von den AT/ALC AIOs (sorry aber einen schwarzen Kasten werd ich nie "Eisbaer" nennen) bekannten, gestanzten und zusammengeklipsten Halterungen, wie sie leider auch wieder bei der Plexi-Variante des XPX zu sehen sind, vermitteln in Natura wie auf dem Fotos alles andere als einen hohen Qualitätseindruck. Von daher sehe ich leider auch bei der Plexi-Version immer noch Verbesserungspotential und eine gewisse Lücke zwischen dem Anspruch den das Preisschild vermittelt und dem Produkt, wenn auch keine so große mehr, wie beim ersten Versuch.
Wenn jetzt zur Plexi-Version auch noch eine konstruktiv identische in POM, Kupfer oder vernickeltem bzw. verchromtem Messing käme und solidere, oder zumindest hochwertiger wirkende Halterungen Verwendung finden würden, wäre der Kühler imho voll auf Augenhöhe mit anderen performanten High-End Kühlern. Bin gespannt ob das Teil auch wieder die inzwischen bei AT/ALC übliche hochfrequente Trippelschritt-Evolution mit Kunden als Betatester hinter sich bringen muss, oder ob man mit der an sich guten Technik noch mal in die Vollen geht und eine richtige Enthusiasten-Variante raus haut, zu der dann auch das Preisschild uneingeschränkt passt oder sogar noch ein höheres angemessen wäre. Auf jeden Fall kann man AT/ALC - namentlich aber vermutlich vor allem Matthias - schon mal zu Gute halten, dass der Hauptkritikpunkt am XPX-Kühler - die Optik - angefasst wurde, und es tatsächlich auch hilft den schlechten Eindruck zu verbessern den die Urversion, abgesehen von der Kühlleistung, hinterlassen hat

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