AW: Call of Chernobyl v1.2 offizieller Release
Download findet ihr
Downloads - S.T.A.L.K.E.R.: Call of Chernobyl mod for S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat - Mod DB sowohl als Torrent als auch auf den Moddb-Servern. Der Torrent hat bei mir (max. 2,4 Mbit) ca. 35 Minuten gedauert.
Es gibt bereits eine kompatible Version von Original Weapons Renewal 3 (HQ-Modelle für die Vanilla-Waffen und teils neue Animationen):
OWR3 for Call of Chernobyl addon - Mod DB
Also, mittlerweile habe ich ca. 4-5 Stunden in der Call of Chernobyl Zone verbracht und ich muss ganz offen sagen - mir fehlen beinahe die Worte
Was die Jungs da geschaffen haben ist einzigartig. Das A-Life und das Verhalten der AI ist mit das Beste was ich in all den Jahren als S.t.a.l.k.er-Spieler (zähle mich durchaus zu den Veteranen) und vielleicht sogar in allen PC-Spielen je erlebt habe.
Das Fehlen der Storyline mal so hin genommen, bisher bemerke ich es nicht mal, ob ich es je vermissen werde bleibt dahin gestellt. Von dieser Mod in ihrem jetzigen Zustand werde ich monatelang Spaß haben. Diese Zone "lebt"!
Meine ersten Versuche (als Loner im Kordon, Freiheitler in den Armeelagerhäusern, Clear Sky in den Sümpfen) waren noch ziemlich erfolglos und endeten sehr schnell mit meinem Ableben. Zu überraschend das A-Life (Chimera direkt außerhalb der Freiheitsbasis) und anspruchsvoll für die Anfangsausrüstung (Militär an der Brücke im Kordon) waren die Eindrücke gestern Nacht.
Aber seitdem ich heute Vormittag als Mitglied der Wissenschaftler in Yantar begonnen habe - läuft es: (zugegebenermaßen haben die Wissenschaftler wenige Feinde bei den anderen Fraktionen, nur Banditen, Monolithen und natürlich Zombies sind einem feindlich gesinnt).
Aber NPCs sind ja nicht das einzige Übel der Zone. Die Mutanten sind überall. Selten vergehen 10 Minuten in denen nicht irgendwo auf der Karte ein Feuergefecht ausgetragen wird.
Munition ist rar, Strahlung wirklich überall, Wodka daher absolut lebensnotwendig, Essen ebenso (wer trinkt muss essen), an Rubel ist schwer zu kommen, die Fraktionen wirken authentisch und übernehmen verschiedene Aufgaben in der Zone, Mutanten sind eine ernsthafte Bedrohung (Begegnung mit 1 Burer und 2 Bloodsuckern die gemeinsam nachts auf der Müllhalde unterwegs waren)...
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Meine Zusammenfassung der letzten Tage in der Zone:
Spawn als niederer Wissenschaftler im Bunker am Yantar-See. Professor Sacharow führt dort immer noch seinen kleinen Laden in dem es nicht viel brauchbares zu kaufen gibt. Er erzählt mir was vom Brain Scorcher im Roten Wald und das es mich einige Rubel kosten wird von ihm den Schutzhelm zu bekommen. Es wird sogar mehr kosten wenn das Teil richtig justiert sein soll

(Das Abschalten des Brain Scorchers scheint zudem die einzige Mission zu sein die man bei jeder Fraktion anfangs hat).
Sacharow will außerdem das Gehirn eines Controllers von mir, es soll möglichst frisch sein sagt er
Ich trete durch die Luftschleuse. Im Innenhof des Bunkers stehen einige Wissenschaftler in orangenen, blauen, grünen und weißen Schutzanzügen die Wache halten.
Vorsichtig geht es raus Richtung Tunnel und Fabrikgelände. Ich habe nur eine Makarov Pistole und vielleicht 30 Schuss. Oberhalb des Tunnels treffe ich auf Professor Kruglov der mit einer Amsel Protecta bewaffnet Messungen vornimmt. Er ist nicht sehr gesprächsbereit, rettet mich aber kurz darauf vor einem Rudel Tushkanos das mich mitten im hohen, dichten Gras angreift. Kein Wunder das er keinen Aufpasser mehr braucht.
Richtung Sumpf untersucht ein weiterer Wissenschaftler ein Anomalie, vielleicht versucht er ein Artefakt zu finden? Ich beobachte ihn eine Weile und folge dann für eine Weile einer Gruppe Wissenschaftlern die sich auf einen Ausflug in die Zone aufmacht. Es scheint eine klare Rollenteilung zu geben. Einer führt Messungen durch während die anderen die Umgebung sichern.
Irgendwann beschließe ich über den Angriffspunkt aus CS in das Fabrikgelände einzudringen. Vielleicht kann ich einem Zombie seine Waffe entwenden. Ich brauche dringend Rubel oder zumindest bessere Ausrüstung.
Als ich der Fabrik näher komme wird mir ganz anders. Die Phantome tauchen auf und verfolgen mich...
Als ich näher an den Innenhof komme bemerke ich meinen Fehler. Mein Schutzanzug hält der Strahlung aus dem unterirdischen Brainlab nicht stand und mir bleibt vielleicht eine halbe Minute um das Fabrikgelände zu verlassen.
Mein Medkit und der Wodka gegen die Strahlung (viele Items kann man jetzt mehrmals benutzen) sind beinahe aufgebraucht, hat mich also nicht weiter gebracht und ich stehe mit weniger da als am Anfang des Spiels.
Vor dem Fabrikgelände kann ich einige tote Hunde und Wildschweine ausnehmen was mit einige Mutantenteile und leicht verstrahltes Fleisch einbringt. Vielleicht werde ich das irgendwann gewinnbringend verkaufen können.
Ich mache mich auf den Rückweg zum Bunker. Eine Gruppe Wissenschaftler zerlegt vor meinen Augen einige Zombies, ich kann schnell einige kaputte Waffen abgreifen bevor sich die Wissenschaftler die Beute unter den Nagel reisen (machen die tatsächlich).
Sacharow will von alldem aber nichts kaufen. Ich kann ihm jedoch im Kaufbildschirm kaputte Waffen spenden (hab den Effekt davon noch nicht erkannt).
Bei meinem nächsten Ausflug beschließe ich einige mir bekannte Verstecke zu durchsuchen. Langsam tut sich was. Nach einem halben Tag habe ich genügend Wodka, Wurst und Brot für eine ausgiebige Party am Lagerfeuer. Zur Krönung finde ich in einem Rucksack eine gebrauchte Steyr AUG mit 2 Magazinen. Jetzt kann mich nichts mehr aufhalten! Abends greifen einige Zombies die Basis an. Gemeinsam können wir sie zurückschlagen. Kurz darauf sitzen fast alle am Feuer, einige grillen tatsächlich Stockbrot , andere spielen Musik.
Am nächsten Morgen begegnet mir vor dem Bunker ein 3 Mann Squad der Clear Sky Fraktion. Ich begleite sie bis zur Fabrik und drehe dann um. Heute will ich ins Wildgebiet aufbrechen.
Dort geht es heftig zur Sache. Der Tunnel mit den Feuer-Anomalie wird von 2 Bloodsuckern bewohnt! Ich beschließe an ihnen vorbei zu rennen. Als ich auf den Rohbau zu sprinte bekomme ich plötzlich Unterstützung von einigen Söldnern die dort ihr Lager haben. Sie sind mir neutral gestimmt!
Das Wildgebiet wimmelt nur so von Mutanten. Chimeras, Snorks, Pseudodogs, Tushkanos und Izloms greifen in Wellen und gemeinsam den Rohbau an. Pyrogeister sind in anderen Teilen der Karte unterwegs. Die Söldner schlagen sich gut so dass ich hier kaum Waffen looten kann.
Mittlerweile habe ich mein Arsenal um eine Schrotflinte erweitern können, besitze einige alte Pistolen, ein paar Medkits, Verbände und trage ca. 10 KG Mutantenteile mit mir rum. Weiter geht es zur Bar, die Waren an den Mann bringen.
Die Bar ist ein verhältnismäßig ruhiges Level. Kaputtes Loot will hier keiner kaufen und für die Mutantenteile bekomme ich vielleicht 1500 Rubel. Die Reparatur meines Anzugs kostet bereits jetzt mehr
Weiter zur Müllhalde. Am Flohmarkt bekomme ich von einem Duty-Mitglied den Auftrag seinen Kumpel aus der Gefangenschaft der Banditen im großen Hangar zu befreien. Einige Zeit und 7 tote Banditen später bringe ich den jungen Mann zu seiner Einheit zurück und bin ich um 5000 Rubel reicher. YAY!
Bei einem Leichnam finde ich endlich einen dieser billigen Artefaktdetektor. Das sollte eine gute Einnahmemöglichkeit werden, schließlich bin ich Wissenschaftler.
Langsam wird es Abend. Ich beginne einige Anomalien abzusuchen und lande schließlich an dem Parkplatz mit den kaputten Fahrzeugen im Süden der Karte. Hier haben einige Loner ihr Lager.
Die Artefakte haben alle veränderte Werte und ich kann keines einfach so anlegen.
Als ich die Feueranomalie untersuche werde ich inmitten der Anomalie von 2 Pseudodogs angegriffen. Die Flammen schlagen hoch und die Schatten zucken in der Nacht. Dank der anwesenden Stalker überlebe ich den Tag.
Am nächsten Tag reise ich zum Agroprom. Die Fabrik an der Bahnlinie ist in der Hand von Banditen, daher geht es direkt weiter zum Hauptgebäude des Forschungsinstituts. Als ich am Sumpf vorbeikomme werde ich von 3 Snorks angegriffen. Meine Schrotflinte klemmt und ich blute. Ich renne Richtung Forschungsinstitut, die Snorks fallen mir immer wieder von hinten in die Beine und verlangsamen mich. Das wird knapp. Am Tor stehen einige Soldaten die das Feuer auf die Snorks eröffnen. Kurz darauf greift ein Kampfhelikopter in das Geschehen ein. Zwei Snorks sterben auf der Straße und der letzte wird von einem Soldaten und dem Heli verfolgt. Ich rette mich in die Basis.
Hier gibt es einen gut sortierten Händler und einen Mechaniker, bei dem ich einen Großteil meiner Ausrüstung reparieren lassen kann. Laute Musik schallt über den Hof.
Abends untersuche ich die südliche Karte und treffe auf ein Militärsquad das von einigen Wildschweinen übel mitgespielt wurde. Junior Sergeant Veselov liegt verwundet am Boden, sein Vorgesetzter setzt den Wildschweinen nach und lässt ihn zurück. Ich verarzte ihn mit deinem Medkit. Wir sind jetzt Freunde

und werden uns nicht das letzte Mal begegnen! Ich übernachte mit meinem Schlafsack bei den Soldaten.
Der folgenden Tag führt mich zunächst zu meiner Fraktion zurück, wo ich die gefunden Artefakte verstaue und meine Ausrüstung anpasse. 50kg Maximalgewicht sind nicht viel wenn man mehrere Waffen mit sich herumschleppt für die man nicht viel Munition hat.
Ich begegne einem Überlebenden des Clear Sky Squads der sich zum Bunker der Wissenschaftler gerettet hat. Mittlerweile sind auch einige Loner in Yantar angekommen und übernehmen Bodyguard-Jobs bei den Wissenschaftlern. Einer bitte mich seinen Kumpel zu retten der als Geisel der Banditen fest gehalten wird.
Zu meiner Verwunderung führt mich dieser Auftrag über 2 Karten hinweg in den Nordwesten der Sümpfe, oberhalb des zerstörten Dorfs.
Der Norden der Sümpfe wird derzeit vom Militär gehalten die es ja vom Agroprom nicht weit haben. Ich lasse mir Zeit und halte hier und da ein Schwätzchen, untersuche jeden Winkel und jedes mir bekannte Versteck.
Als ich dem Banditenlager näher komme höre ich ein heftiges Feuergefecht. Ich nehme die Beine in die Hand, doch bevor ich überhaupt in Sichtweite komme gilt der Auftrag als gescheitert. Vor dem Lager treffe ich auf einen letzten lebenden Banditen.
Der Hof ist von menschlichen und Mutantenleichen übersäht. Langsam schleiche ich Richtung Gebäude als plötzlich zwei Zombies das Feuer auf mich eröffnen, einer ist mit einer RP-74 bewaffnet, das tut schon ziemlich weh. Ich verschanze mich in einem Haus und warte bis die beiden in mein Blickfeld kommen. Bevor ich zum Zug komme werden die beiden vom Eingang des Lagers her unter heftiges Feuer genommen. Drei Soldaten stürmen das Gelände, gemeinsam machen wir kurzen Prozess mit den Zombies.
Einer der Soldaten ist Junior Sergeant Veselov aus dem Agroprom den ich am Tag zuvor verarztet habe!!!
Die Nacht verbringe ich mit den Soldaten im zerstörten Dorf, wir nehmen gemeinsam Deckung vor einem Psy-Sturm, trinken Wodka und haben uns alle lieb.
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Junior Sergeant Veselov hält einige Tage später plötzlich Wache am Bunker in Yantar, wird nun als Ecologist geführt

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Ich habe noch drei ähnliche Tage in der südlichen Zone erlebt. Witzig war auch das Gefecht zwischen einem Trupp Wissenschaftlern inkl. Loner-Bodyguards am Anomalie-Tunnel im Kordon, die von Banditen aus der Alten Mühle angegriffen wurden. Die Banditen haben wir gemeinsam besiegt. Sind dann in der Mühle in einen Kampf mit einem Rudel Hunde verwickelt worden. Wenige Minuten später wurden unsere Loner-Bodyguards von Soldaten, die nebenan eigentlich sich unter der Brücke aufhalten jedoch herüberkamen, restlos niedergemacht.
So lebendig hat sich Stalker einfach schon richtig lange nicht mehr angefühlt!
Edit: Performance ist bei mir übrigens 1A. Hatte anfangs einige Crashes mit Dx11 auf Maximum, hab das aber angepasst und seither läuft es stabil. Definitiv besser wie COP-Vanilla (weniger Nachladeruckler), Ladezeiten von meiner HD (nicht SSD) sind sehr sehr kurz und sehr flüssiges Gameplay!
Edit Edit: Die Animationen und Models vom OWR-Addon sind ein Muss!