News Ryzen 7 9800X3D: CPU stirbt plötzlich beim Schauen einer Serie

komisch auf dem Sockel meine ich zwei große Lot Kugeln zu sehen und ich verstehe nicht wo diese herkommen sollen.
Die menge kann weder durch die CPU noch über den Sockel erklärt werden.

Ach ja die Diskussion das man nix falsch machen kann, ich habe vor zig Jahren bei einen Kistenschieber den Support und Garantie Reparaturen gemacht und meist war es so, um so besser sich die Leute (angeblich) ausgekannt haben und um so lauter sie krakelt haben was für einen Mist man ihnen verkauft hat, desto schlimmer waren oft die Fehler.
Der Schlimmste/lustigste fall war einer der den ganzen Laden zusammengeschrien hat, weil unser Mist nicht funktioniert und der in 20 Jahren Als PC Profi noch nie so viel Unfähigkeit erlebt hat das er persönlich mit seinen PC vorbei kommen muss. Zum Hintergrund: Er hatte ich einen Flachbettscanner für seinen bestehenden PC gekauft und man musste dazu eine Einsteckkarte in den PC bauen was er auch selbst versucht hatte. Tatsache war das er die Karte eingebaut hatte, aber anders zu erwarten nicht in einen Steckplatz sondern zwischen zwei Speicherriegel gepresst hatte, was auch erklärte warum er behauptete das die Karte einen Konstruktionsfehler hatte da man ja das Kabel nach den Einbau nicht Anschließen könne.
 
Wenn es wirklich einfach so ohne zutun passiert ist dann ist’s wirklich ärgerlich!
Ich hoffe er bekommt sowohl das MB als auch die CPU ersetzt.

Aber Ausnahmefälle gibt es leider.
Bei den Stückzahlen sind diese aber echt sehr sehr gering.

Trotzdem ist’s dann doch bei Ryzen sicherer beim Aktivieren von AMP/DOCP fixe Voltage werte zu setzen, grade bei der SOC Voltage und diese gegebenenfalls nicht auf Auto zu lassen.
Düfte zwar anders auch nichts passieren aber sicher ist sicher.
 
PPT 125
TDC 90
EDC 115
Curve Optimizer -20 auf allen Kernen
Maximal 1,2V Cinebench R23 10 Minuten 77Grad
Gehäuse BE-Quiet Silent Base 800
CPU-Kühler Montech Metal DT24

Vorher über 1,34V in Cinebench R23
Nach c.a. 2Minuten 93 Grad beendet.
 
Echt mies wenn das Teil einfach so kaputt schmilzt. Die Spannungen für CPU und SoC wären wichtig zu wissen.
Wo sind nun die Experten die wissen welche Pins dort geschmolzen sind? Waren die für die CPU Spannung oder SoC oder oder?

Ich hab mal geguckt, was meine CPU so macht, wenn ich arbeite. Die legt ~1,095 Volt an, höchstens. Unter Volllast etwas weniger.
War das mit 5,2 GHz oder mehr?

Die 1,095V hatte ich auch, aber nur in einem Szenario, ich glaube es war prime95 und die Temperatur sehr hoch. Deswegen weniger Takt und Spannung.

Weil, ich hab vor ein paar Tagen meine CO Settings verfeinert und mit Cinebench, HWInfo und Prime95 beobachtet.

Für 5,40 GHz bin ich bei -38 bis -43 je nach Kern und hab trotzdem knapp 1,20V in HWInfo für Cinebench R23.
Mit Prime95 waren es glaub die 1,095.

Ich hatte mich mit Cinebench im CO Stückweise vorgearbeitet und dabei immer Takt und effektiven Takt beobachtet bis ich 5380-5400 MHz an effektiven Takt erreicht hatte.

Bei mir ist nur die Temperatur ein wenig zu hoch. Trotz knapp -40 im CO, komme ich in CB 23 auf 85 und Prime95 auf 94 Grad.
Mein Luftkühler sitzt richtig und hat auch die 230 Watt vom 13700K gut geschafft.

Mit +200 MHz ohne negativen CO wird's unschön. Da lagen 1,35V und mehr an.
 
Hmm ich sollte meinen Rechner bissle mehr von der Bassbox wegstellen … Bässe können in ihren unterschiedlichen Frequenzen bestimmt Kontakte zum wandern veranlassen. Siehe Autoscheiben die sich bei Gewissen Flatulenzen anfangen zu verbiegen
 
Fällt eigentlich keinem auf das die Brandstellen gar nicht überein stimmen? Auf der CPU ist, die Stelle eher zu Mitte hin angebrannt und auf dem MB eher nach außen hin
 
Also ich sehe die Kontaktierung der cpu eher skeptisch. Bei intel gibt es diese bauart ja schon eine weile. Ein befreundeter grafiker hatte damals so ein System und auch urplötzlich Instabilitäten ust das rechner gar nicht mehr lief. Wir haben die cpu ausgebaut. Und wieder eingebaut und zack lief das System als wäre nichts gewesen. Ich kannte so etwas schon aus anderen Geräten. Bei den ryzen cpus geht allerdings viel mehr Leistung über die pins, von daher gehe ich davon aus das es zu höheren Übergangswiederständen kommen kann wenn der anpressdruck der federn nicht hoch genug ist. Das ganze wird dann heiß bis das Plastik im sockel weich wird und dieser dann noch schlechteren kontakt erzeugt.
Da es ja Fertigungstoleranzen bei den socken und den CPUs gibt kann es ggf einfach nur pech gewesen sein. Ggf ein sockel bei den die federn ein mü eingedrückt sind und die cpu zufällig an der selben stelle eine leichte Wölbung hatte.
 
Eigentlich nutzen wir in der Elektrik/Elektronik die mittlere Lebensdauer (MTTF) oder die Ausfallrate (FIT) bzw. bei reparierbaren Komponenten die MTBF als maßgebliche Kenngrößen, da die Zeitkomponente entscheident ist.
Nur für die Zuverlässigkeit der Komponenten.

Zur Bewertung der Qualität in der Produktion nimmt man (auch) die bei Entkunden aufgetretenen Defekte.

Will nicht streiten, ging im Ursprungspost um Ausfälle im Prozent Bereich, was falsch ist. Sie liegen typischerweise im halben Promille Bereich oder darunter.
 
Also ich sehe die Kontaktierung der cpu eher skeptisch. ................... Bei den ryzen cpus geht allerdings viel mehr Leistung über die pins, von daher gehe ich davon aus das es zu höheren Übergangswiederständen kommen kann wenn der anpressdruck der federn nicht hoch genug ist. Das ganze wird dann heiß bis das Plastik im sockel weich wird und dieser dann noch schlechteren kontakt erzeugt.
Wenn man gerade zwei aus Unachtsamkeit verbogene Pins wieder selber einigermassen geradegebogen hat (vor dem Einbau des neuen 9800X3D!), dann liest man solches nicht gern. Das System hier läuft aber scheinbar perfekt. PPT hab ich nicht abgesenkt. Auch wurde schon fleissig getunt (CO/PBO) und gestresst, mit Temps kurzzeitig über 90°. ... naja, der 9800X3D wird hier so weiterlaufen @5400MHz. Ich bin grundsätzlich eher optimistisch als ängstlich, aber etwas mulmig kann da einem schon werden. Wenn's dann trotzdem mal 'knallt' im Case werde ich berichten. :D
 
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Ist ja nicht die erste Meldung zu Beulen auf den AM5 CPUs. Das ist immer noch dieselbe Plattform, sogar die Chipsätze sind identisch.

Natürlich kommt jetzt aus der einen Ecke, Panikmache, wir kennen ja den Boulevard, es ist eine Einzelmeldung und man solle nicht sofort wieder Partei ergreifen. Das hat auch seinen Humor, keine Frage.

Bei all dem Drama um rauchende CPUs und Kabel, zu hohe Spannungen (Apple war jetzt nicht dabei..) ist wohl der Verbraucherschutz auf der Strecke geblieben. Also, der Wunsch danach, am Ende wird diesem noch die Schuld gegeben, deswegen sind die Amis mal wieder einen Schritt vorraus..

Es gibt offenbar eine sehr hohe Toleranz bei sehr teurer Elektronik. Die kann halt einfach mal kaputt gehen, was an sich ja der Wahrheit entspricht. Dafür gibts allerdings eine Qualitätskontrolle. Bei CPUs, da ist neben dem Silizium nicht viel drauf, fällt die auch nicht so schwer.
Häuft sich das Fehlerbild und ist der Hintergrund eben eher im Design zu vermuten, dann ist jedes Verständnis für den Hersteller aus Käufersicht ohnehin nur als dämlich zu erachten.

Was den gehimmelten 9800X3D angeht, nicht der erste Fall auf AM5, auch nicht auf dieses Modell bezogen. Das war immer ohne viel Last auf der CPU.
Jenseits aller Emotionen, die manchmal aus dem Kindergarten zu kommen scheinen, ist das offenbar so. Trotzdem keine Beleidigung in Richtung der Besitzer, und Angst haben braucht auch niemand. Es ist sowieso kein Herzschrittmacher. Aber die Erkenntnis, das etwas pasieren kann, und mit so einer emotional bewussten Gesellschaft werden wir die Hintergründe nie erfahren, also am Ende sollte das beim schlauesten Nutzer auch ankommen.
Es sollte selbstverständlich nicht passieren, langsam hätte man Ursachen finden und komplett beseitigen können, nicht nur deren Wahrscheinlichkeit auf wenige Prozentpunkte reduzieren. Aber immerhin, und es sind genug da, aber mindestens beim Mainboard gibts zur Ausfallszeit noch Kopfschmerzen oben drauf.
 
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