Doch, das kommt hin und wirkt umso stärker je stärker man die CPUs hinsichtlich des Powerlimits einbremst. Zeig mir mal ne Cinebenchmessung bitte, bei der PL2 zweifelsfrei nicht reingrätscht.
Den letzten Vergleich, den ich mit
@Freiheraus gemacht hatte, hat dem 5800X eine 20% bessere Effzienz gegenüber dem 11900KB
(Tiger Lake 10nm) bescheinigt, wenn beide CPUs auf 61W limitiert waren. Das war ein Geekbench 5 Vergleich.
Wenn ich ein paar aktuelle CPUs und Plattformen zur Hand hätte, hätte ich die schon selbst vermessen und müsste mich nicht auf die mühsehlig zusammenzutragenden Brotkrumen verlassen.

Wie gesagt, auch ich sehe Zen3 vorne, jedoch nicht so extrem.
Zudem, warum "Effizienz"? Ich dachte wir redeten von IPC und Durchsatz? Effizienz hängt im wesentllchen Rahmen vom Fertigungsprozerss ab, bei dem TSMCs N7 grundssätzlich besser dasteht. Eine Limitierung auf Watt streicht die Kombination Prozess + uArch heraus, d. h. besser für einen sinnvollen Vergleich wäre eine Fixierung auf einen festen Takt, so bspw. 4,0 GHz statisch auf allen Kernen, o. ä.
ALD wird wohl effizienter als RKL werden durch den Wechsel auf 10nm ESF, jedoch zeigen schon dessen unterschiedliche TDP-Grenzwerte, dass dessen Effizienzsteigerungen Grenzen gesetzt sind, absehbar, weil Intel anfänglich für 10nm mal getroffenen Designentscheidungen nicht komplett umwälzen konnte, weil man ansonsten einen komplett neuen Prozess from scratch hätte entwickeln müssen. Entsprechend wird Intel bei 10nm weiterhin mit einem gewissen Nachteil leben müssen. Beim Gaming könnte man vermuten, dass die von vergleichsweise geringer Relevanz sein werden (wobei unter Vorbehalt, denn acht Gracemont-Kerne laufen auch nicht mit Luft und Liebe alleine), bei massiven MT-Apps wird dagegen eindeutig TSMCs Prozess besser dastehen.
Doch, bei Cinebench verpufft der L3 Cache tatsächlich.
So ganz "verpuffen" kann der Cache ja auch nicht, wie die kürzlichen Messungen des 5700G zeigten und dessen Unterscheide zu regulären Zen3/2's. Der wird aber ebenso keinen übergroßen Anteil haben. Wie gesagt, 7Zip & Co werden eher so Paradebeispiele sein, die in Verbindung mit dem Cache durch die Decke gehen werden.
Ich begreife den 12 und 16 Kerner tatsächlich auch als Consumer Produkte.
Kann man, jedoch mit zunehmend sinkender Relevanz, insbesondere beim 16-Kerner. Der ist für Gamer faktisch eher ein Nischenprodukt und dürfte für (Semi)Professionals wohl deutlich relevanter sein als für Consumer.
@raPid-81 /
@HardwareNoob41 : Die 15 %, die AMD in Aussicht stellte, bezogen sich erst mal ausschließlich auf 1080p Gaming bei darüber hinaus undefinierten Settings (Medium oder maxed-out?). Alles andere wird man abwarten müssen. Es wird Workloads geben, die weniger vom größeren Cache profitieren können werden und es wird Workloads geben, die gar noch deutlich mehr davon profitieren können werden.
Was man von raPid-81 jedoch mitnehmen kann ist, dass es deutlich unwahrscheinlicher ist, dass das MITTEL im Gaming deutlich höher ausfallen wird als diese ~ 15 %, denn AMD hätte in der konkreten Situation nichts zu gewinnen gehabt, hier tief zu stapeln. Bei der Aktion ging es darum, dass man wusste, dass man zum ALD-Launch nichts als direkten Konter haben würde (noch dazu gegen die neue Plattform) und es war hier das Ziel mit einem Vorausblick auf ein mögliches, späteres Produkt Interessenten vom Wechsel abzuhalten bzw. Zweifel zu wecken. Zudem, wie ebenso gesagt, werden die V-Cache-Varianten auch nur einen kleineren Teil des Marktes abdecken, da AMD hier nur die Top-Chips updaten wird, was nicht verwundert, denn das wird teuer, sowohl für AMD als auch den Kunden und bei einem einfachen 8-Kerner wird sich das voraussichtlich nicht lohnen, es sei denn der Druck auf AMD wird zu groß und man muss einfach in den saueren Apfel beißen. Intel dagegen aktualsiert sein gesamtes LineUp mit der neuen Architektur, d. h. der Mainstream wird per se (vorerst) nichts vom V-Cache haben, da es hier vorerst bei einem Vergleich ADL gegen einfachen Zen3 bleiben wird.
Beispielsweise ein ADL 6+4 oder ADL 4+8 wird einen 5800X deutlich hinter sich lassen können, insbesondere in Mainstream-Workloads.