News Ryzen 5 7400: AMD spendiert Einsteiger-CPU eine Grafikeinheit

PCGH_Sven

PCGH-Autor
AMD spendiert seiner Einsteiger-CPU, dem Ryzen 5 7400F, eine Grafikeinheit und veröffentlicht den "neuen" Prozessor wohl schon zeitnah als Ryzen 5 7400 mit Radeon Graphics und 2 Compute Units und 128 Streaming-Prozessoren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Ryzen 5 7400: AMD spendiert Einsteiger-CPU eine Grafikeinheit

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
also erst mal "spendiert" AMD hier gar nix -> die vorhandene iGPU wird nur eben nicht mehr wegkastriert. Komische Wortwahl, aber heutzutage wohl werbegeschädigt schon gang und gäbe

@psychodad666 gibt es schon längst als 8500/8600G - weit besser für Office geeignet -> wesentlich bessere iGPU und monolithisch und somit effizienter unter Officebedingungen
 
Checke nicht, warum AMD gewisse CPUs nur als Tray-Versionen anbietet und das meiste im Portfolio wiederum als Boxed-Version.

Wer kanns erklären?
 
"der über insgesamt 6 Zen-3-Prozessorkerne verfügt und bei einer TDP von 65 Watt mit bis zu 4,7 GHz arbeitet"

Zen-4

Bildschirmfoto vom 2025-06-26 02-49-17.png

Wollte ich auch grade anmerken :P
 
also erst mal "spendiert" AMD hier gar nix -> die vorhandene iGPU wird nur eben nicht mehr wegkastriert. Komische Wortwahl, aber heutzutage wohl werbegeschädigt schon gang und gäbe

@psychodad666 gibt es schon längst als 8500/8600G - weit besser für Office geeignet -> wesentlich bessere iGPU und monolithisch und somit effizienter unter Officebedingungen

Für den Preis eins 8600G kriegt man schon einen 7500F der nicht nur 1/3 mehr Kerne, sondern auch noch spürbar mehr Leistung pro Kern hat. Respektive umgekehrt kann man rund 1/3 sparen, in dem statt dem 8600G einen (immer noch etwas schnelleren) 7400F nimmt. Auch ein 7600 ist billiger als ein 8600G. Die größere IGP wiederum, die den fetten Preisaufschlag rechtfertigen soll, bringt in den meisten Office-Szenarien gar keinen Vorteil gegenüber non-F-Modellen. Der einzige Grund, "G" zu kaufen lag bislang darin, dass es unterhalb des 7600 schlicht keinen kleinen Ryzen ohne "F" gab und irgendwie muss das Bild ja rauskommen. Aber: Bildausgabe kann auch ein i5-14400. Und der kann schneller rechnen als ein 7500F und er ist billiger als ein 8500G. Zeit also für AMD, brauchbare Lösungen am unteren Ende zu ergänzen, denn AM4 neu zu kaufen ist 2025 nun wirklich keine gute Idee mehr.
 
Würde ich mir nicht kaufen, man kennt ja schon vom 7400F das Problem das diese CPU ganz schön hitzköpfig ist, weil man sich bei AMD doch allen ernstes auf die alte Intel machart herabgelassen hat, das zwischen dem Heatspreader und den Dies massenweise Wärmeleitpaste steckt und man den Heatspreader somit lieber verklebt anstatt verlötet, (wahrscheinlich weil billiger ??) was natürlich keine sehr guten Auswirkungen auf die Kühlung hat ...

Wenn da jetzt auch noch eine aktive iGPU dazu kommt die nochmal zusätzlich wärme produziert ... OH-JE ....
 
Für den Preis eins 8600G kriegt man schon einen 7500F der nicht nur 1/3 mehr Kerne, sondern auch noch spürbar mehr Leistung pro Kern hat.
Naja, der 7500F hat aber keine IGP, was für einen Office-Rechner schon gut wäre und mehr Kerne hat er wohl auch nicht.
Auch ein 7600 ist billiger als ein 8600G.
Soweit ich das momentan sehen kann, nicht wirklich. Sie sind aber sehr nah beieinander. Im Endeffekt muss man sich entscheiden, ob man eine stärkere IGP oder mehr L3-Cache und PCIe-Lanes möchte. Im hier angesprochenen Office-Szenario würde ich den Nutzen der stärkeren IGP aber als vernachlässigbar hinstellen, während der größere Cache mehr Performance bringt und die zusätzlichen Lanes zumindest sicherstellen, dass alle Komponenten vom Board genutzt werden können. Ich bin gerade nicht ganz sicher, wo die fehlenden Lanes abgezwackt werden, aber mir ist so, als wäre das mitunter durchaus "kreativ" gewesen.
Würde ich mir nicht kaufen, man kennt ja schon vom 7400F das Problem das diese CPU ganz schön hitzköpfig ist, weil man sich bei AMD doch allen ernstes auf die alte Intel machart herabgelassen hat, das zwischen dem Heatspreader und den Dies massenweise Wärmeleitpaste steckt und man den Heatspreader somit lieber verklebt anstatt verlötet, (wahrscheinlich weil billiger ??) was natürlich keine sehr guten Auswirkungen auf die Kühlung hat ...
Oh, mir war gar nicht bewusst, dass das wieder gemacht wird. Zwar, scheinbar nur bei den sparsameren CPUs, aber trotzdem schade, dass man da wohl wieder drauf achten muss.
Wenn da jetzt auch noch eine aktive iGPU dazu kommt die nochmal zusätzlich wärme produziert ... OH-JE ....
Einerseits teilen die sich ja das gleiche Power-Budget, andererseits mag es sein, dass der 7400 das nie erreicht, wobei darauf nicht setzen würde. Außerdem entsteht die Wärme der GPU ja räumlich getrennt, wodurch sich die Fläche, auf der die Wärme abgegeben wird, auch vergrößert.
 
Einerseits teilen die sich ja das gleiche Power-Budget, andererseits mag es sein, dass der 7400 das nie erreicht, wobei darauf nicht setzen würde. Außerdem entsteht die Wärme der GPU ja räumlich getrennt, wodurch sich die Fläche, auf der die Wärme abgegeben wird, auch vergrößert.

Naja trotzdem, für so eine CPU kaufst dir lieber nen richtig schön dicken Kühler, wenn man das doch schon im vorfeld weiß ...

Bei meinem Haswell Xeon mit 4 cores und 8 Threads hats mich am Ende nicht mehr so großartig gestört, das Ding war ohne das man durch köpfen irgendwas riskieren muss auch durch undervolting 5 Grad kühler zu bekommen, und ich hab das undervolting Potenzial noch nicht mal ganz ausgeschöpft... aber das is ja leider mit den moderneren CPUs nicht mehr ganz so einfach zu bewerkstelligen ...
 
Bei meinem Haswell Xeon mit 4 cores und 8 Threads hats mich am Ende nicht mehr so großartig gestört
Mein Haswell i5 lief auch mit einem recht kompakten 120-mm-Turmkühler problemlos. Der hat zwar mit 84 W TDP etwas weniger Spitzenverbrauch als der 7600 mit seinen 88 W PPT, dafür aber auch noch mal weniger Chipfläche. Man müsste es mal testen, aber ich denke, dass sich das nicht viel nimmt.
 
Für den Preis eins 8600G kriegt man schon einen 7500F der nicht nur 1/3 mehr Kerne, sondern auch noch spürbar mehr Leistung pro Kern hat. Respektive umgekehrt kann man rund 1/3 sparen, in dem statt dem 8600G einen (immer noch etwas schnelleren) 7400F nimmt. Auch ein 7600 ist billiger als ein 8600G. Die größere IGP wiederum, die den fetten Preisaufschlag rechtfertigen soll, bringt in den meisten Office-Szenarien gar keinen Vorteil gegenüber non-F-Modellen. Der einzige Grund, "G" zu kaufen lag bislang darin, dass es unterhalb des 7600 schlicht keinen kleinen Ryzen ohne "F" gab und irgendwie muss das Bild ja rauskommen. Aber: Bildausgabe kann auch ein i5-14400. Und der kann schneller rechnen als ein 7500F und er ist billiger als ein 8500G. Zeit also für AMD, brauchbare Lösungen am unteren Ende zu ergänzen, denn AM4 neu zu kaufen ist 2025 nun wirklich keine gute Idee mehr.
Also preislich sollten sie nahe beieinander liegen und die Kernanzahl ist jedenfalls ident mit je 6 - zumindest weiß ich von nichts anderem. CPU Leistung wohl marginal besser, aber nicht entscheidend. Für Office aber aus 2 Gründen für mich klar vorzuziehen: Der deutlich niedrigere Verbrauch in Officedingen über den Arbeitstag -> der Chipletaufbau ist da einfach ungünstig. Und ja, rein für Office zahlt sich die iGP nicht aus, aber ich denke jeder ist froh wenn er ab und an ohne Extra GPU darauf auch mal das eine oder andere schnelle anspruchslose Spielchen zur Entspannung zocken kann. Aber ja, Intel ist da durchaus in diesem Bereich eine echte Alternative (auch weil sie bei mittleren Modellen die iGPU nicht beschneiden, was mich bei AMD durchaus stört) - allerdings auch NUR mit dem alten Sockel, beim 1851er gehts mit iGPU ja überhaupt erst bei 250+ los... aber es ging ja um AMD
 
Zurück